Treffen zum Bogenschießen am 08.06.2013

Am 08.06.2013 war es so weit. Ein Treffen war mal wieder anberaumt. Obwohl wir diesmal relativ wenig Platz zur Verfügung hatten, da zum einen das Hochwasser gewütet hatte und zum anderen das Gras noch Hüfthoch auf der Wiese stand, haben wir diesen Platz optimal genutzt und sind auch diesmal wieder auf 22 Ziele gekommen. Leider waren wir nicht so viele Schützen, „nur“ 11 schossen letztlich mit. Aber es war eine sehr nette Runde und es hat, wie eigentlich immer, allen sehr viel Spaß gemacht. 

Willi hat sich wieder selber übertroffen mit Ideen und Arbeitseinsatz. So hatte er im Mai schon angefangen ein Pendel zu bauen und hat dieses dann im Juni noch optimiert und somit zum Abschuss freigegeben. 

Auch ein Spinnennetz ist schon im Mai entstanden. Dank unseres Pfeil- und Bogendealers Rainer war dann auch pünktlich zum Turnier die passende Spinne im Netz. 

Außerdem gab es noch ein Rudel niedliche Ratten, die ganz schön versoffen sind und viel Müll hinterlassen haben. 

Dann, als wir Rainer das letzte Mal in seinem Laden besucht haben (am 01.06.2013) um die Ratten-Combo abzuholen, überraschte uns der Umzug zum Auftakt der Verdener Domweih. Eines der Schaubilder war von dem Voltigier-Verein gestaltet worden. Da sie wohl ihr echtes Pferd nicht auf den Wagen bekommen haben, hatten sie ein Metall-Fass mit einem Pferdekopf und einer Decke versehen und fertig war das Pferd. 

Zu Hause wurde sofort das Fass aus der Scheune geholt. Als erstes musste mein Westernsattel probeliegen – passte. Danach wurde aus Holzresten schnell ein Pferdekopf und -schweif gebastelt, die ich dann noch anmalen durfte. Lars hat dann kurzerhand mit Willi die Pferdebeine geschweißt und fertig war der stabile Bogenschieß-Gaul. Da ich beim Anbringen von Kopf und Schweif nicht dabei war, ist der Schweif nicht ganz anatomisch korrekt angeschraubt. Das hat dem Spaß, den wir mit diesem Fass-Tierchen hatten, aber keinen Abbruch getan.

Nach dem Schießen kam der gemütliche Teil – Essen, Trinken und Siegerehrung… 

Ergebnisse:

1. Willi, 2. Rene, 3. Rainer bei den Erwachsenen

1. Lea, 2. Tristan bei den Kindern.

Hier eine kleine Auswahl der Bilder, die bei dem Turnier entstanden sind. Fotos zum Vergrößern einfach anklicken!!!

Hier die ganze Fotostrecke vom 08.06.2013, einfach das kleine Bild anklicken!

 

Text P. Gehrke, Fotos L., P. u. W. Gehrke

Werbeanzeigen

Jagd auf den Pfingstochsen

Was macht man an Pfingsten? Na klar – Jagd auf den Pfingstochsen. 

Am 19.05.2013 fand die 2. Jagd auf den Pfingstochsen des  SV-Coppenbrügge statt. 

Für uns hieß das mal wieder – früh aufstehen, denn Treffen ist um 9.00 Uhr und man möchte ja nicht zu spät kommen – die Turniere sind irgendwie alle nicht gerade bei uns um die Ecke. 

Wir wurden nett begrüßt und konnten uns eine Gruppe aussuchen. Wir starteten in Gruppe 8 und bekamen Verstärkung von Klaus und Angelika. Zu viert machten wir uns dann auf den Weg durch den Parcours, der aus 28 3D und 2D Zielen bestand. Einige Zeit wurden wir dann noch von einer Reporterin begleitet, die haufenweise Fotos von uns machte und uns mehrere Löcher über das Bogenschießen in den Bauch fragte. Willi kam dann auch promt mit Foto in die DeWeZet. Leider kann man nicht den ganzen Artikel lesen, ohne dafür bezahlen zu müssen.

Für uns Flachlandtiroler (jeder Maulwurfshügel ist quasi ein Berg) waren die Steigungen am Ithkopf und in der Sandkuhle schon ganz schön anstrengend. Dank der neuen Schuhe, die Schweineteuer waren, habe ich aber alle Steigungen, ob hoch oder runter, gut gemeistert. 

Leider hatte es den Vortag so dolle geregnet, dass das Team des SV-Coppenbrügge kurzfristig noch umstellen musste, da ein paar der Ziele unter Wasser standen. Allerdings war es für die steileren Wege nur von Vorteil, dass sie nicht aus Mullersand bestanden, sondern schön durchnässt waren. Das gab doch einigen Halt. Nasse Füße haben wir uns zum Glück nicht geholt und wenn es beim Aufstehen um 06.00 Uhr noch ein wenig düster aussah konnten wir uns den Rest des Tages über Sonne, Sonne und noch mehr Sonne freuen. Kurz nach 10.00 Uhr war es so warm, dass man die Jacken getrost ausziehen und im T-Shirt rumspazieren konnte. 

Das Gelände war sehr Abwechslungsreich und die Ziele waren gut aufgestellt. Teilweise musste man sie sogar suchen, weil sie so gut versteckt waren. Es gab Ziele die waren berghoch, andere bergab, in Senken, teils verdeckt von Bäumen, auf der Wiese im Hohen Gras liegend, in Bäumen stehend oder hängend aufgestellt und das Spiel von Licht und Schatten so perfekt eingesetzt, so dass selbst Cracks wie Klaus und Willi auch mal daneben schossen. Es war doch schon ein sehr anspruchsvoller Parcours mit viel Liebe zum Detail. Außerdem wurde hier Sicherheit wirklich groß geschrieben. Weiterhin waren die Ziele so aufgestellt, dass man nicht ewig lange seine Pfeile suchen musste. Man sah wirklich, dass sich da jemand sehr viel Gedanken gemacht hat. 

Die Highlights waren für mich zum einen der Schuss auf den Bison, auch wenn den keiner aus unserer Gruppe getroffen hat. Man stand in ca. 17 m Höhe und musste auf den Bison schießen, der dann noch ca. 70 m Luftlinie entfernt stand. Wann kann man schon mal so einen Schuss machen? Dann war da noch der Schuss auf den Reiher. Der Reiher stand hinter einem Krokodil in einer Senke am See und man musste den Reiher durch das Maul des Krokodils treffen. Und auch das Pendel mit dem Hasen drauf war Klasse. 

Die Verpflegung war hervorragend. Eine Verpflegungsstation war mitten im Gelände und sorgte mit allerlei Leckereien für das leibliche Wohl. Dann war mitten im Wald eine Grillhütte, wo es Kuchen, Salate, Gegrilltes und Getränke für kleines Geld gab und alle Schützen sich zusammen setzen und noch einmal den Tag Revue passieren lassen konnten.

Dann kam die Siegerehrung. Willi ist 3. bei den Herren-Recurve geworden und durfte einen kleinen Pfingstochsen mit nach Hause nehmen. Für mich gab es Platz 6 bei den Damen-Langbogen. 

Am Ende durften aus jeder Gruppe der 1. Platz auf einen im Baum baumelnden Kunststoff-Ochsenschwanz schießen und der, der als einziges übrig blieb, bekam den Sonderpokal. Ein ca. 1,30 m großen Plüschochsen, den man ein Jahr lang beherbergen muss. Im nächsten Jahr muss man versuchen, den Titel zu verteidigen. 

Hier kann man auch noch Fotos aus der Galerie des SV Coppenbrügge sehen.

Für das nächste Jahr ist die Jagd auf den Pfingstochsen bei uns schon vorgemerkt und wir hoffen, wir sind wieder dabei…

Fotos der Galerie können einzeln angeklickt werden zum Vergrößern und zum Kommentieren.

Text by P.Gehrke, Fotos by W. u. P. Gehrke