Gegenbesuch in Büchen

Schönes Gelände...

Am 20.10.2013 haben wir einen Familienausflug (allerdings ohne Sohn, der wollte lieber ausschlafen) nach Büchen gemacht um uns das Gelände der Büchener Hells Archers anzuschauen und wir waren sehr beeindruckt. Eine schöne Vereinshalle mit allem drum und dran. Die Entfernung zu den Zielscheiben beträgt 18 Meter. Draußen eine große gut gepflegte Wiese mit Scheiben von 10 – 90 Metern Entfernung und das Highlight? Der an die Halle grenzende Wald. Da wurde der Willi gleich ganz neidisch, so einen will er auch haben… SOFORT!!! Tja, da manche Wünsche nicht erfüllt werden, muss er sich damit zufrieden geben hier zu schießen. Das haben wir dann auch gründlich getan. Kein Reissack war vor uns sicher, egal ob wir von Oben oder Unten oder geradewegs draufgehalten haben. 

Das war wirklich ein toller Tag!!!

Und wir werden bestimmt nicht das letzte Mal in Büchen gewesen sein…

Fotos und Text von P. Gehrke

Pfeilrettung…

Pfeilrettung zu Lande, zu Wasser, aber in die Luft wollten die Pfeilretter Willi und Uwe nicht gehen. Allerdings ging es am Ende noch ins Heu…

Mit Harke und Metalldetektor geht es auf Pfeilsuche... ...das Kanu ist auch schon bereit...

Da wird mehr Schlamm gequirlt als Wasser bewegt. Das Kanu setzt ständig auf...

Der Spaßfaktor war ziemlich hoch! Uwe und Willi haben auch einige Pfeile gefunden… 🙂

Fotos und Text von P. Gehrke

Niedersachsen vs. Schleswig Holstein

Am 05.10.2013 fand ein besonderes Treffen statt. Unsere Bogen-Kumpel aus Büchen, die Hells Archers, wollten mit 9 Personen aufschlagen. Willi bastelte daraus erstmal gleich ein Niedersachsen gegen Schleswig Holstein. 

Die ganze Truppe, naja fast, Ali, Davud und Asya mussten leider schon früher los

Der Termin stand sehr kurzfristig fest und demnach konnten wir die Einladungen auch recht spät rausschicken. Die Vorbereitungszeit war auch etwas knapp, aber wir haben es, wie bis jetzt immer, ganz gut geschafft, alles auf die Reihe zu bekommen. 

Hauke erfuhr am 04. dann, dass er, weil ein Kollege im Urlaub sei und der andere krank, arbeiten müsste und das am Nachmittag. Das konnte er dann noch abwenden, musste aber am Vormittag arbeiten und hätte nicht aufbauen können. Maik hatte zugesagt, wieder mitzuhelfen, der sagte am Abend dann aber auch noch ab. Nach langen hin und her konnte Hauke dann doch eine Stunde später mit seinem Dienst beginnen und wir schafften dann wieder problemlos, den Parcours pünktlich aufzubauen.

Wettertechnisch hatten sie einige starke Regenschauer angesagt und wir grübelten schon, wie wir das kompensieren könnten. Sascha gab dann Entwarnung. Er hatte sich den Wetterbericht genauer angeschaut und meinte, die Regenschauer würden nicht über die Aller rüberkommen. So war es zwar bedeckt, aber es regnete wirklich nicht einen Tropfen und es war relativ warm, so dass man sogar die Jacken ausziehen konnte. 

Uwe traf als erstes ein und brachte Frühstücksbrötchen und gute Laune mit. Da konnten wir uns dann erstmal stärken. Dann trudelten so nach und nach alle angemeldeten Schützen ein und die Freude war groß. 

Schön war, dass wir in 4er Gruppen durch den Parcours gehen konnten und relativ schnell durch gekommen sind. Denn es wird ja mittlerweile schon zeitig dunkel.

Alle hatten wieder riesigen Spaß und wir haben uns auch sehr gefreut, dass es den Büchenern bei uns so gut gefallen hat, das sie schon angedroht haben, bald wieder zu kommen, vielleicht einige auch schon am 23.11.2013 zum nächsten Treffen? Wir würden uns freuen. 

Nett war, das jeder etwas zum Essen und Trinken mitbrachte oder sich an den Kosten dafür beteiligte. Aus Büchen kamen leckere Grillwürste und Steaks, Nudelsalat, Kartoffelsalat, Tomaten, Brötchen und Baguette. Sascha sponserte eine Kiste Bier und beteiligte sich auch noch finanziell. Wir besorgten Suppe, Kuchen, Knabberkram und Getränke. Wer nichts mitgebracht hatte, der beteiligte sich mit einer Geldspende. Das war nett unkompliziert. 

Das Schießen war wirklich Klasse, wie man auf den Bildern bestimmt erkennen kann. 

Anschließend saßen wir noch nett am Lagerfeuer zusammen, erzählten uns Geschichten und genossen, dass man noch draußen sitzen konnte. 

Die ganze Fotostrecke, mit insgesamt 155 Fotos (wir waren diesmal mit 3 Kameras unterwegs), könnt Ihr Euch anschauen, wenn ihr das kleine Foto unter diesem Bild anklickt. 

Die Niedersachsen stellten den Sieger bei den Erwachsenen. René kam mit 443 Punkten aus dem Parcours. Bei den Kindern kam Lukas (Schleswig Holstein) auf den ersten Platz mit 273 Punkten. Im Schnitt (nur die Erwachsenen) hatten die Hells Archers mehr Punkte als die Bowhunter Rethem erzielt. Die Ergebnisse findest Du ->hier<-!

Vielen Dank für Eure Teilnahme an diesem Turnier und dass Ihr alle so gut drauf wart. Hauke und Lea danken wir für die Hilfe beim Aufbau, Sascha und Hauke für die Hilfe beim Abbau. Der Dank für das unermüdliche Kaffeekochen geht an Andrea. 

Fotos von P. u. L. Gehrke, Text von P. Gehrke

3. Teamturnier in Marsberg

Das 3. Teamturnier in Marsberg fand am 29.09.2013 statt. Der SSV-Marsberg hat wirklich ein tolles Turnier auf die Beine gestellt.

Nach dem Fiasko mit der Fahrt in Richtung Lübeck, wo wir doch sehr gestresst angekommen waren, um am Turnier „Buchenschuss 2013“ der Bogenfreunde Wuldor teilzunehmen, hatten wir uns kurzfristig entschieden, in der Nähe zu nächtigen.

Ich wurde fündig und wir konnten im „Gasthaus zum Diemeltal“ ein Zimmer ergattern für 28 Euro pro Person incl. Frühstück. Das habe ich wirklich als Schnäppchen empfunden.

Gasthof zum Diemeltal

Am 28.09.2013 sind wir dann angereist, ohne Stress und Hektik. Das Zimmer mit Bad war sauber, ordentlich und gemütlich (nur die eine Gardinenstange fiel immer wieder runter^^) und das Frühstück reichhaltig. Die Gerichte, die in der Gaststube angeboten wurden, überboten, in Auswahl,  im Geschmack und für das Auge, das Erwartete um einiges. So saß man bei einem Kressesüppchen mit Garnele im Kartoffelnest, Hirschbraten an Burgunder-Soße mit Rösti und Preiselbeerbirne und einem guten Wein nett zusammen. Das Highlight war aber der Nachtisch. Ein Nusseis mit Schlagrahm und karamellisierten Walnüssen und Rosmarin. Rosmarin ist eigentlich pfui (ich mag es nicht) und ich dachte ich puhle das da mal raus. Ging aber nicht, da es mitkaramellisiert war und nicht einfach nur, wie gedacht, auf dem Schlagrahm als Deko dümpelte. Was soll ich sagen? Genuss pur. Die Bedienungen waren auch sehr freundlich und die Umgebung – wunderschön. Das Diemeltal ist schon eine Reise wert… 

Nach einer guten Nacht und einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir, am nächsten Tag, ausgeruht nach Marsberg. Ich muss zugeben, ein wenig aufgeregt war ich schon. Das Gelände sollte ja sehr anspruchsvoll sein und ich bin bekennender Flachlandtiroler. Außerdem war es ja ein Teamturnier und die Punkte wurden zusammen gewertet. Was, wenn ich dem Willi nun den Schnitt versauen würde? Ob er mich dann wieder mit nach Hause nimmt? Ein bisschen ehrgeizig ist er ja schon. 

 

Der Wagen wurde geparkt. Die Bögen und der ganze Krams, den man so braucht, geschultert und ab ging es auf den Berg. Holla die Waldfee, das war schon ganz schön steil und beschwerlich. Ich kam ganz schön in Atemnot. Da dachte ich schon, ich könnte gleich einpacken, wenn die Wege so weiter gehen würden. 

Oben angekommen, haben wir uns angemeldet und durften uns dann in eine Gruppe eintragen. Netterweise war sogar in Gruppe 1 noch etwas frei. Es ist immer ziemlich clever, sich in den ersten oder den letzten Gruppen einzuschreiben, denn dann muss man nicht den ganzen Weg zweimal laufen… …es gab 4 Teams mit 2 Personen pro Gruppe. Wir hatten Glück und es war mal wieder ein lustiger Haufen. Stephan, Oliver, Matthias, Matthias, Willi und Michael (Namen ohne Gewähr, da ich im Namen merken wirklich eine Niete bin) waren mit von der Partie. Stephan hat netterweise das Schreiben übernommen. 

22 Ziele waren zu schießen. Die Wertung etwas schwierig am Anfang. Es gab rote und gelbe Pflöcke. Wenn man von den roten Pflöcken schoss, gab es 5 Zusatzpunkte. Körpertreffer waren 7, Kill war 12. Dann gab es noch Tiere, die mehr Punkte brachten, da gab es dann auch noch einmal 5 Zusatzpunkte. Die Hunter gaben Kill 20 und Körper 10. Auf manche Tiere durfte man 2 Pfeile oder sogar 3 Pfeile abschießen, die alle zählten. Ein Ziel musste aus einer Burg heraus geschossen werden und man durfte so viele Pfeile verschießen, wie in einer Minute möglich. Das waren bei Willi 14 und bei mir 8 Pfeile. Dementsprechende hatten wir bei dem ersten Ziel schon über 100 Punkte. Es schoss immer mindestens ein Team gemeinsam. So kam man natürlich ziemlich schnell durch den Parcours.

Ich habe meistens von dem gelben Pflock aus geschossen, was manchmal nicht unbedingt von Nachteil war. Bei einem der 2-Pfeile-Ziele nahm ich den gelben Pflock und das nahe Tier, hatte einen Treffer Körper und einen Kill, das macht 19 Punkte. Willi hat sich an den roten Pflock gestellt und das hintere Tier genommen, traf einmal Körper und einmal nicht (und der Pfeil verschwand sonstwohin) und er bekam dafür 17 Punkte.

Mein persönliches Highlight war das Pendel. Jeder Schütze hatte 3 Pfeile. Einer musste anschießen und dann konnte man den Rest auf das Pendel schießen. Das war schon ein enormer Druck, hier konnte man, wenn alle Pfeile saßen, 100 Punkte machen. Willi schoss souverän das Pendel an. Ich schoss meinen ersten Pfeil weit daneben. Der nächste Pfeil saß und der Dritte? Das Pendel pendelte schon fast nicht mehr aus seinem Versteck raus und ich habe es noch knapp am Rand getroffen. Jippieyejeahhhh! Und Willi? Der hat leider nicht getroffen. Aber es gab immerhin 40 Punkte. So haben wir uns eigentlich ganz gut ergänzt. Ich habe z.B. beim 3er Hunter gar nicht getroffen, dafür er alle im Kill.

Treffertechnisch haben Willi und ich uns ganz gut ergänzt. Am Ende konnten wir natürlich nicht mehr sagen, wer wie viele Punkte gemacht hatte, aber wir waren Beide mit unserer Leistung zufrieden. Wir hatten 799 Punkte und haben den 9. Platz von 19 Teams gemacht. Das war besser, als wir erwartet hatten. 

Das Gelände war wirklich schwer. Einmal mehr habe ich mich über die guten Trekking-Schuhe gefreut, denn sonst wäre ich das eine oder andere Mal bestimmt einfach so den Berg runtergerutscht. Schotter auf Sand ist nicht wirklich ein guter Untergrund, vor allem wenn man von dem schmalen Trampelpfad abkommt. Außer Atem kam man kaum, da sich das rauf und runter ziemlich in der Waage hielt und man ja beim Schießen auch Verschnaufpausen hatte. Für die Knie waren die steileren Abstiege allerdings Gift und der Meniskus meldete sich dann irgendwann auch ein bisschen. Aber schön war es. Die Aussicht war einfach Klasse. In Punkto Sicherheit beim Schuss, war alles ok. Auf dem einen oder anderen Weg bergab hätte ich doch ganz gerne ein Seil zum festhalten gehabt, aber es ging auch so. Natürliche Pfeilfänge waren auch gegeben und gut genutzt. So blieb meist langes Suchen nach verschossenen Pfeilen aus. Das Gelände ist einmalig schön. Es hat uns wirklich viel Spaß gemacht an diesem Turnier teilzunehmen.  

Da man den Parcours in Marsberg auch so besuchen kann und es in Brilon, welches auch in der Nähe ist, noch einen weiteren Parcours gibt, haben wir vor, im nächsten Jahr ein paar Tage Urlaub am Diemelsee zu machen und vielleicht passt es ja auch und wir nehmen wieder am Teamturnier teil. 

Hier einige Fotos:

Und wenn man hier unter diesem Text wieder das kleine Foto anklickt, dann kommt man zur ganzen Fotostrecke: 

Text und Fotos von P. Gehrke 

Und nach dem Turnier – sind die Büchener wieder hier…

Das Bier war bei der Bärenhatz (9. Bärenhatz Bogenschützen Holtorf vom 22.09.2013) ziemlich schnell alle und so trafen wir uns noch bei uns um ein bisschen zu schießen und Bier zu trinken. Wieder einmal waren wir eine lustige Truppe und hatten viel Spaß!!!

Wir freuen uns auf den 05.10.2013. Da ist unser Herbsttreffen und die Büchener Hells Archers sind auch dabei!!!

Fotos und Text von P. Gehrke

Bärenhatz 2013

Die Bogenschützen Holtorf luden am 22.09.2013 zur 9. Bärenhatz ein. 

Wieder einmal hatten wir einen schönen Tag auf dem Vereinsgelände auf dem 32 Ziele aufgebaut waren.

Uwe war auch da und wir konnten in einer Gruppe unser Einjähriges feiern. Vor ca. einem Jahr hatten wir und auf der 8. Bärenhatz kennengelernt, weil wir in eine Gruppe gesteckt wurden.  

Außerdem waren Sascha und Saskia vom TSV-Jahn-Westen mit von der Partie. Eigentlich waren pro Gruppe nur 5 Schützen „zugelassen“. Netterweise erlaubten uns die Veranstalter doch, mit 6 Leuten durch den Parcours zu gehen. 

Der Parcours war wieder sehr schön aufgestellt und wir hatten sehr viel Spaß. Die Highlights für mich waren der Laufende Keiler und der Hochschuss auf die Gemse. 

Zu bemängeln war allerdings der bzw. die Schüsse auf die Dreier-Rehgruppe. Schon im letzten Jahr staute es sich an diesem Ziel. In diesem Jahr staute es sich aber dermaßen, dass wir 6 Gruppen vor uns hatten und ca. 30 Minuten vor dem Ziel warten mussten. Als wir an der Reihe waren, hatten wir schon wieder 5 Gruppen hinter uns. Man musste sich quasi neu einschießen und war dann noch etwas gehetzt, weil da ja die anderen hinter einem warten mussten. 

Vielleicht sollte man aus diesem Ziel drei Hunter machen, oder nur ein Reh auswählen und dort bis zu drei Pfeile schießen dürfen. 

Die Stimmung war nach dieser Warterei doch ziemlich im Keller. 

Sonst war aber alles prima, auch das Essen – es gab wieder leckere Erbsensuppe mit Würstchen aus der Gulaschkanone. 

Saskia hat mit 184 Punkten den 1. Platz in ihrer Klasse belegt.

Willi hat mit 432 Punkten den 4. Platz bei den Herren Jagdrecurve Traditionell belegt (von 29 Schützen) und sogar noch eine Bärenhatz-Trophäe bekommen und war mächtig stolz. Hauke kam mit 321 Punkten (in derselben Klasse) auf Platz 16 und Sascha mit 239 Punkten auf Platz 24. 

Meine Wenigkeit kam mit 197 Punkten auf Platz 7 von 9.

Wir können alle mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. 

Hier nun ein paar Fotos: 

Und wenn Du die ganze Fotostrecke sehen willst, dann klicke unten auf das kleine Foto.

Fotos und Text von P. Gehrke