Turnier bei den Longbow Turkeys in Barsinghausen 09.03.2014

Die Longbow Turkeys aus Barsinghausen luden am 09.03.2014 zum Turnier ein.

Wir hatten erst überlegt, ob wir überhaupt für dieses Turnier nennen sollten, denn es waren „nur“ 14 Stände aufgestellt und es sollten 2 Runden geschossen werden.

Da man aber schon etwas unter Turnier-Entzug litt, entschlossen wir uns, doch dort mitzumachen.

Am Anfang waren wir etwas enttäuscht. Das Turniergelände war eine Sandkuhle (?) auf der auch diverse Metallcontainer verrotteten. Der Willi guckte schon komisch und fragte, was ich denn da wieder ausgesucht hätte…

Wir gingen uns erstmal anmelden. Ich trug uns in Gruppe 14 ein, da es immer cleverer ist, wenn man es sich denn schon aussuchen kann, die ersten drei oder die letzten drei Ziele zu nehmen. Man muss dann nicht so viel Weg doppelt gehen.

Die Longbow Turkeys haben ein nettes „Vereinshaus“ mit Terrasse, Grillplatz und allem was dazu gehört. Wir wurden nett begrüßt und sahen einige bekannte Gesichter.

Dann gab es eine kleine Ansprache und uns wurde erklärt, dass pro Station zweimal geschossen werden müsste. Entweder gab es zwei Pflöcke und zwei Tiere, dann war der rechte Abschusspflock für das rechte Tier und der linke für das linke, oder es gab ein Tier und zwei Abschusspflöcke. Bei 14 Stationen und zwei Runden ergab das 56 mal schießen.

Wir fanden uns zu Gruppen zusammen. Zu uns gesellten sich drei Schützen aus Minden. Unglücklich beäugten wir die Compounder. Wir hatten ein wenig Angst, dass sie die ganze Zeit nur an ihren Bögen rumschrauben und wir ewig Zeit brauchen würden um die beiden Runden zu absolvieren. Dann kam es ganz dicke. Wir wurden zu unserem ersten Abschuss gebracht. Der Weg führte zwischen alten verwitterten Metallcontainern, Kies und Sand hindurch zu einem Graben, der teilweise ziemlich vermüllt war, in dem zwei Babydachse standen.

Nun hatten wir ein bisschen Zeit, ein wenig zu plaudern und wir stellten einander vor. Stefan und Timo schossen mit dem Compound und Holger (alle Namen ohne Gewähr) mit dem Blankbogen.

Dann ging es los. Nach dem ersten Ziel schlängelten wir uns wieder durch die Container und am „Vereinsheim“ (die Longbow Turkeys sind kein Verein, sie sind eine Interessengemeinschaft) vorbei. Willis machte ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. Er hat so bestimmte Vorstellungen von einem Turniergelände und dieses gefiel ihm definitiv nicht. Mir gefiel es bis jetzt auch nicht, aber man muss halt das Beste aus dem machen, was man hat.

Es ging weiter zum zweiten Abschuss und siehe da, das Gelände wandelte sich. Rauf und runter, Wiese, Wald, Teiche. Alles was das Herz eines Bogenschützen begehrt. Die Tiere waren anspruchsvoll aufgestellt und ich kam beim Klettern schon etwas an meine Grenzen. Das Gelände war mir fast etwas zu steil. Netterweise war es teilweise mit Seilen oder gar mit in den Boden gehauene Stufen versehen. Die Männer waren sehr Verständnisvoll, was meinen Kriechgang (nicht auf allen Vieren, nur halt so langsam) Berg runter anging. Danke dafür.

Auch von den Compoundern waren wir überrascht. Ohne Stabi, Release und Zielvorrichtung schossen sie quasi genau so instinktiv wie wir und nichts wars mit zeitraubenden rumschrauben.

Nach der ersten Runde stand das Mittagessen an. Wir freuten uns schon auf Gegrilltes. Das Wetter war ja spitzenmäßig. Mittlerweile herrschte strahlender Sonnenschein und die Temperatur war auf 23 Grad hochgeklettert. Es gab dann Erbsen- und Bohnensuppe und Wiener Würstchen. War auch lecker ;)… 

Die zweite Runde fand ich persönlich dann anstrengender als die erste aber es war total Klasse mal nicht so eingemummelt zu schießen, sondern im T-Shirt. Da fühlt man sich irgendwie befreit…

Mein persönliches Highlight war der Bison. Den traf ich mit allen 4 Pfeilen und einmal sogar im X-Kill. 

Willi belegte den 4 Platz bei den Herren und ich den 5 Platz bei den Damen. 

Tja, so war es dann doch ein schöner Tag und ich war doch sehr froh, dass wir dabei gewesen sind. Wenn die Longbow Turkeys wieder mal einladen, versuchen wir auf alle Fälle, wieder dabei zu sein. 

 Hier einige Momente in Bild festgehalten: 

Turnier der Longbow Turkeys Barsinghausen Ich habe ein X-Kill :)

Text von P. Gehrke, Fotos von P. u. W. Gehrke

 

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Outdoor-Messe in Bremen am 08.03.2014

Am 08.03. und 09.03.2014 fand die Outdoor-Messe in Bremen statt. Wir waren am 08.03.2014 dort. 

Rainer hatte mit seinem „Zugvogel“ einen Klamottenstand dort und auch eine Ecke in der man mit dem Bogen schießen konnte. 

Neben dem Bogenschießen für Interessierte lud Rainer zu einem kleinen Messeturnier ein. Willi gewann mit 169 Punkten und ist nun als Ehrengast zu Rainers Jubiläumsturnier (den Zugvogel gibt es in diesem Jahr 10 Jahre) am 22.06.2014 eingeladen. Also unbedingt das Datum vormerken, die Ausschreibung gibt es bestimmt bald.

 

Text und Fotos von P. Gehrke

1. Kleine Waldrunde

Unser Treffen am 01.03.2014 fand das erste Mal im Wald statt. Über hundert Ecken haben wir jemanden gefunden, der ein Stückerl Wald sein Eigen nennt und außerdem dazu bereit ist, es uns zum Schießen zur Verfügung zu stellen. 

Da es wirklich „nur“ ein Stück Wald ist, das ziemlich schmal und dazu noch von öffentlichen Wegen eingerahmt ist, war es ein ganz schönes Stück Arbeit, genügend sichere Abschüsse zu finden. Wir sind den einen oder anderen Tag durch den Wald gegangen und haben im Geiste einen Parcours aufgestellt nur um ihn gleich wieder zu verwerfen. Am Mittwoch vor dem Treffen waren wir mit Rainer im Wald, haben schon mal zu 2 Drittel die Tiere und die Abschüsse ausgepflockt. Das hat schon gute 5 Stunden gedauert. Als wir am Freitag den Rest machen wollten, waren alle unsere Pflöcke verschwunden, so dass die ganze Arbeit umsonst war. Gut nur das Willi und Rainer ein so gutes Gedächtnis haben und so gab es beim Aufstellen am Tag der 1. Kleinen Waldrunde keine Probleme.

Pünktlich waren die Tierchen im Wald aufgestellt. 

Die Schützen, die noch von nichts wussten (außer dass es diesmal nicht bei uns zu Hause stattfinden würde), warteten im Partyraum. Als wir im Wald ankamen, war die Freude groß. 

28 Stationen, teilweise mit mehreren Tieren, und ein Erdmann als Pendel, waren zu absolvieren. Auf Grund der Sicherheit gab es keine Weitschüsse, aber dafür waren einige Tierchen etwas kniffliger aufgestellt. 

Am Ende hatten wir alle einen riesigen Spaß. Im leicht hügeligen Wald zu schießen ist doch etwas ganz anderes als auf der platten Wiese.

Die Ergebnisse findet ihr ->> hier <<-!

Im Wald direkt hatten wir eine Verpflegungsstation aufgebaut und durften dort sogar Grillen. Andre verteilte Kaffee, schmierte Brötchen und grillte wie ein Grillmeister und Katharina kochte zu Hause Kaffee im Akkord  und brachte ihn in den Wald. Ohne die Beiden hätte es mit der Versorgung im Wald überhaupt nicht geklappt, oder ich hätte nicht mitschießen  können, was ich sehr schade gefunden hätte.

Ein Dankeschön geht an Hauke, Rainer, Alexander, Lars und Tim für das Aufbauen, Katharina für Kaffee und Kuchen, Andre für das besetzen der Verpflegungsstation und die Versorgung der Schützen. Danke auch an alle, die beim Abbauen mitgeholfen haben. Natürlich sagen wir auch Danke, dass ihr wieder alle dabei wart. Denn ohne Euch würde dieses Hobby nicht so viel Spaß machen!!! Mac graviert wieder den Wanderpokal, auch danke dafür! 

Unser ganz besonderer Dank geht natürlich an Carsten und Heike, die uns ihren Wald zur Verfügung gestellt haben. DAAAAANKEEEEE!!!

Und da wir uns so gut benommen haben, dürfen wir beim nächsten Treffen auch wieder im Wald schießen. Das findet übrigens am 18.04.2014 statt und ist schon fast ausgebucht. Wer noch mitmachen möchte, der sollte sich bald anmelden. Die Daten findest Du unter Bowhunter aktuell.

Text und Fotos P. Gehrke, 1 Foto H. Kleile

100 Meter Schießen in Coppenbrügge

100 Meter weit schießen und dann auch noch treffen? Für mich hörte sich das fast unmöglich an. Ich dachte eher an: „Ein paar Pfeile in Richtung Scheibe absetzen, gucken wo sie gelandet sind und dies mit Freunden und Bekannten tun, dann macht das auch Spaß“

Also meldete ich die ganze Familie an und wir freuten uns darauf Claudia und Buddy mal wieder zu sehen. 

Willi stellte eine Scheibe in ca.  100 m Entfernung auf unsere Wiese um zu üben. Bei mir war da gänzlich Hopfen und Malz verloren. Entweder war ich zu kurz oder zu weit, allerdings stimmte die Richtung :D. Eine Stelle zum Anhalten konnte man sich auch nicht aussuchen, da mal der Wind von vorne, mal von hinten, mal von rechts, mal von links und mal gar nicht wehte. So machte mir das keinen Spaß und ich gab mich damit zufrieden, zu wissen, dass auch meine Pfeile bei meinem geringen Zuggewicht 100 m und sogar weiter kommen. 

Am 22.02.2014 ging es dann auf nach Coppenbrügge. Vorher fuhren wir über Schwarmstedt und luden noch Alexander ein, der sich kurzfristig entschieden hatte, mitzukommen.

In Coppenbrügge angekommen wurden wir herzlich empfangen. Viele kannten wir schon von anderen Turnieren und wir freuten uns sehr, alle mal wieder zu treffen. 

Erst durften wir uns auf die 100 m ein wenig warmschießen. Es stand eine große Schwarze Scheibe in weiter Entfernung. 

Das Warmschießen wurde beendet, es gab eine kleine Rede und dann wurde ein riesiger, gemalter Drache auf der schwarzen Scheibe befestigt. Viel zu Schade um darauf zu schießen…

Dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und wechselten uns mit dem Schießen ab. Es wurden 6 Passen á 5 Pfeile geschossen. Willi traf in einer Tour. Alexander war auch gar nicht schlecht. Hauke traf auch ganz ordentlich, Lea und ich waren froh, dass wir quasi aus versehen die Scheibe getroffen hatten. 

Nach den 6 Passen war Mittagspause und der Verein lud zum Essen ein. Es gab Lauchsuppe, LECKER!!! Und auch an die Vegetarier wurde gedacht. Lea freute sich riesig über die Lauchsuppe ohne Fleisch. Wir saßen gemütlich zusammen, im Schwedenofen brannte prasselnd ein Feuer und eigentlich hätte man da jetzt den Rest des Tages verbringen wollen. Aber nach dem Schießen ist vor dem Schießen. Es ging wieder raus und wir schossen noch 6 Passen. 

Für mich lief es in diesem Durchgang ganz gut. Bei der letzten Passe hatte ich 3 Treffer und mein Spruch: „Wow, 3 Treffer, jetzt können wir mit dem Schießen beginnen, ich habe mich jetzt auch warm geschossen!“ erntete einige Lacher. 

Anschließend schossen wir noch einmal für die Hochgeschwindigkeitskamera und dann ging es in den Vereinsraum zur Siegerehrung. 

Willi belegte  bei den Herren mit 450 Punkten (17 Kill) den 1. Platz, Alexander mit 250 Punkten (8 Kill) den 7. Platz und Hauke mit 105 Punkten (2 Kill)  den 26. Platz (lt. Ergebnissliste des Vereins, Hauke hatte mitgerechnet und 20 Punkte mehr errechnet, dass wäre dann der 22. Platz gewesen). Lea hat mit 15 Punkten bei den Jugendlichen den 2. Platz belegt und ich mit 75 Punkten (2 Kill) den 4. Platz bei den Damen. 

Für Willi gab es einen feurigen Drachentöter Met und eine Einladung zum nächsten 100 m Distanzschießen. Lea bekam eine Urkunde und ein Glas mit Schnökerkram. Da haben sich die Coppenbrügener wieder sehr viel Mühe gegeben. Und wir hoffen, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können. 

Ich habe einige Fotos gemacht, aber leider den Fotoapparat verlegt (wir haben gerade Riesenbaustelle in der Küche und überall steht Küchenkram rum und irgendwo da muss auch die Kamera liegen). Ein Glück hat Willi einige Fotos im seinem Handy gemacht, so dass ich wenigstens ein paar hier zeigen kann. 

Vielen Dank für den tollen Tag!!!

Text P. Gehrke, Fotos W. Gehrke