5 Jahre BSC Heps

Vor ein paar Wochen war der BSC Heps aus Hepstedt für uns gar kein Begriff, bis am 02.05.2014 eine Mail von Hagen kam (so um 22.30 Uhr habe ich sie entdeckt): „Hallo, habt ihr Lust am 3. und 4. an einem Turnier in Hepstedt teilzunehmen…“

Turnier ist immer gut. Also kurz nachgedacht. Welchen 3. u. 4. meint er wohl? Das erste Wochenende im Juni ist der 31.05./01.06. hmmmmmm, mal weiter lesen „…also quasi Morgen!“

Ich war bereit, nun galt es, Willi davon zu überzeugen, das wir unbedingt an dem Turnier teilnehmen müssten.

Ich: „Willi? Hagen fragt, ob wir morgen an einem Turnier teilnehmen wollen.

Er: „Ja klar!“

Das war ja einfach :D!

Am nächsten Morgen um 06.00 Uhr wurde ich wachgerüttelt: „Hat Hagen sich schon gemeldet?“

Natürlich hatte ich die ganze Nacht im Sekundentakt meinen e-Mail Account überprüft: „Boah, woher soll ich das wissen?“ (Es kann gut sein, dass ich ein kleiner Morgenmuffel bin…)

Die Mails wurden überprüft und Hagen hatte uns die Ausschreibung geschickt und wollte uns anmelden.

Juchuuuuh… 🙂

Wir machten uns langsam fertig und nach ca. 1 Stunde Fahrt kamen wir in Hepstedt an.

An der Anmeldung wurden wir gleich nett begrüßt. Die Anmeldegebühr betrug 25 Euro pro Person. Darin waren das Bowcamp (also Zelten), Startgeld, 1 Lederbutton, Verpflegung während des Turniers, Abendessen, Frühstück am nächsten Tag und eine Hunterrunde ohne Wertung enthalten. Außerdem gab es noch eine Verlosung mit tollen Preisen.

Wir wurden sehr nett aufgenommen. Es war eigentlich eher ein Vereinsturnier mit geladenen Gästen. Die Stimmung war Super. Einziges Manko – der Kaffee war vor dem Start noch nicht fertig… (ist aber auch so ohne Strom alles gar nicht ganz so einfach)

Das Gelände des Vereins ist für so ein großes Turnier mit 75 Teilnehmern nicht groß genug, allerdings konnten dort ohne Probleme 20 Ziele aufgestellt werden. Da ein weiteres Waldstück in der unmittelbaren Nähe für das Turnier genutzt werden konnte, kamen noch mal 11 Ziele dazu. Und ich muss sagen, obwohl das Gelände eher Flachland zu nennen ist, waren die Ziele sehr anspruchsvoll aufgestellt. Äste verdeckten die Sicht auf so manches Ziel, so dass man nur im knien schießen konnte. Bei einem Ziel musste man sogar fast liegen. Dann musste man sich auch schon mal auf Baumstümpfe oder aufgeschüttete Hügel stellen. Es gab auch 2 Hochsitze, die es zu erklimmen galt. Der Weitschuss vom Hochsitz auf den Keiler war schon was… …auch die Spinne, die man vom Hochsitz aus treffen musste, war so hinter Ästen versteckt, dass eigentlich niemand das Kill hätte treffen dürfen.

Sicherheit und Pfeilfang wurden wirklich groß geschrieben. Hinter jedem Ziel war entweder ein natürlicher Pfeilfang oder es waren Scheiben dahinter aufgestellt. Aber nicht einfach so. Mit Farn und Tarnnetzen verziert, passten sie sich wunderbar ihrer Umgebung an und man nahm sie kaum wahr. Pfeile suchen mussten wir nicht ein einziges Mal.

Auch unsere Truppe war lustig. Zu Hagen und uns gesellten sich noch Lukas und Jannis, zwei Kinder aus dem Verein. Nachdem nach ein paar Zielen das Eis gebrochen war, merkten wir, dass die Beiden ganz schön frech sind, aber im positiven Sinne. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Der Verpflegungstand war während des Turniers gut mit Kuchen bestückt. Es gab Äpfel und Bananen. Auch Getränke waren reichlich da. Nun gab es auch Kaffee (besonders lecker, da von mit Liebe von Hand aufgebrüht), den Hagen und Willi doch am Morgen noch vermisst hatten.

Nach und nach trudelten alle Gruppen ein und gaben die Zettel mit ihren erschossenen Punkten ab. Bis zur Siegerehrung kam keine lange Weile auf. Die Kinder und Jugendlichen wurden mit einem Schokoladen-Katapult bespaßt. Sie mussten per Pfeiltreffer ein Katapult auslösen und dann flogen die Schokoriegel im hohen Bogen auf sie zu.

Dann fand noch ein Spaßturnierchen statt, welches ganz unter dem Motto Rummelplatz stand. Erst mussten die Rechtshänder mit einem Linkshand-Bogen und die Linkshänder mit einem Rechtshand-Bogen auf Zielscheiben schießen. Obwohl die Scheiben ziemlich dicht dran standen, gab es nicht so viele Treffer. Bei manchen scheiterte es schon kläglich am einnocken. Das Gelächter war groß, bis man dann selber an der Reihe war und sich so vorkam, als ob man das erste Mal einen Bogen in der Hand hat. Dann musste man per Pfeil ein Glücksrad auslösen und auf der schnell drehenden Scheibe Spongebob-Motive treffen. Dann galt es durch ein sog. Himmelstor in die Luft zu schießen und ein auf der Erde liegendes Ziel zu treffen. Tja, einfach war das nicht, steigerte die Stimmung aber ungemein.

Wir bedankten uns noch bei dem Entertainer des Vereins, dem Klaus, dafür, dass wir an diesem tollen Turnier teilnehmen durften und bekamen die Antwort: „Ja, Hagen hat gesagt, ihr trefft kaum und Essen tut ihr auch nicht viel. Also hat der  Vorstand dann beschlossen, dass ihr mitschießen dürft!“ Ich denke, dass das nicht ernst gemeint war, wenn doch, dann haben wir den Verein eines besseren belehrt, zumindest was das Essen betrifft. 😀 

Apropos Essen. Es gab eine tolle Gemüsepfanne und es wurden ganze Lachsseiten am offenen Feuer gegart. Salate. Brot. Kräuterbutter und und und. Das war wirklich der Hammer. Einfach Klasse und SUPERLECKER!!! Ich kann dazu nur sage, wir haben nicht wenig gegessen. 😉

Dann kam die Siegerehrung. Willi belegte den 5. Platz mit 525 Punkten bei den Herren und ich den 2. Platz mit 358 Punkten bei den Damen. 

Beim Rummelplatzschießen belegte Willi den 4. Platz mit 75 Punkten bei den Herren und ich den 1. Platz mit 76 Punkten bei den Damen. 

Ich habe mich sehr über mein Ergebnis gefreut, weil es für mich quasi die Holzpfeil-Trainingsrunde für Garstedt gewesen ist. 

Dann folgte noch die Tombola. Eine Glücksfee zog die glücklichen Gewinner und Klaus hatte für jeden Preis den passenden Spruch. Herrlich. Wir haben so gelacht! Und Willi hatte Glück. Er hat ein Buch über den Bogenbau gewonnen. Darüber hat er sich sehr gefreut. 

Also, noch einmal unsere herzlichsten Glückwünsche zum 5 jährigen Bestehen des BSC-Heps und bitte bitte ladet uns wieder zu Eurem Bogencamp ein. 

Ein Wiedersehen gibt es ja am 01.06.2014 bei unserem Treffen in Häuslingen. Der BSC-Heps ist mit 7 Schützen vertreten! Wir freuen uns. 🙂

Foto-Collage zum vergrößern anklicken!

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Wie Uwe beim letzten Treffen schon sagte: „Petra, du machst immer weniger Fotos…“. Es stimmt. Sorry, aber ich konzentriere mich irgendwie jetzt mehr auf das Schießen mit dem Bogen…

Fotos und Text P. Gehrke

 

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6. Wittenberger Hasenjagd am 26.04.2014

Weit weg ist Wittenberge/Brandenburg ja nicht, aber da wir fast ausschließlich über Landstraßen juckeln müssen haben wir doch eine Fahrzeit von gut drei Stunden. Deshalb haben wir uns auch in diesem Jahr entschieden, einen Tag früher anzureisen.

Genächtigt wurde im Schloss Grube.

Schloss Grube

Grube ist ein wunderschönes Dorf mit vielen Attraktionen. Es gibt das Schloss Grube, in dem ab 17.00 Uhr auch das Restaurant geöffnet ist, und eine kleine Kirche, die allerdings abgeschlossen ist. Dann gibt es wunderschön rosa blühende Zierkirschbäume. Ein paar Häuser, Wald, Wald und Wald und das war es. Leider sind wir zu spät angekommen um noch in Wittenberge an der Elbe spazieren zu gehen, aber wir sind einmal links im Ort herum, dann rechts herum, flaniert und haben Störche beim Poppen beobachtet. Dann haben wir Fern gesehen und um 18.30 sind wir im Schlossrestaurant Essen gegangen. Sehr LECKER!!! Dann sind wir noch mal durch den Ort geschlendert und haben die absolute Ruhe genossen. Also ihr seht schon, mein Schreibstil ist manchmal etwas sarkastisch. Aber das Essen war wirklich Lecker und dir Ruhe unbeschreiblich ruhig. 😉

Am nächsten Morgen sind wir dann früh auf. Haben uns ein wenig über die Regenplätscherdusche (ist halt Geschmackssache) aufgeregt und sind dann Frühstücken gegangen. Wir hatten uns für 08.00 Uhr angemeldet. Das Büffet stand schon da. Leider gab es noch keine Eier (die kamen, als wir ausgecheckt haben) und es war auch kein Personal da. Ich hätte gerne einen Tee getrunken, es gab aber nur Kaffee. So geht der Tag doch gut los! Nein, alles kein Problem. Ich bin flexibel. Es gab Milchkaffee :). Ansonsten war das Frühstück sehr lecker. Ich liebe Müsli mit Joghurt und frischem Obstsalat. Außerdem waren die Brötchen frisch und cross. Nein, das war schon nett.

Entspannt packten wir den Wagen, checkten aus und fuhren nach Wittenberge an den Waldsee. Die Schützen aus Büchen, die übrigens am 15.06.2014 ihr 1. Büchener Traditional ausrichten (bei dem man unbedingt dabei sein sollte, es gibt noch einige wenige Startplätze) kamen fast zeitgleich an. Da war das Hallo groß. Es ist immer wieder schön, wenn man sich auf Turnieren trifft.

Das Equipment wurde geschultert und ab ging es zur Anmeldung. Und schnell waren wir uns auch einig, wer mit wem in eine Gruppe wollte. Alles wurde hübsch von den Damen an der Anmeldung aufgeschrieben. Dann wurden die Gruppen aber doch noch einmal geändert, weil wir in 10er Gruppen eingeteilt worden waren und das bei 26 Zielen die wirklich weit genug auseinander standen. 

Die Gruppen wurden kurzerhand geteilt, wobei ich dann den Willi verlor und wir schießen doch eigentlich gerne zusammen. Da hatte unsere Gruppe dann 6 Schützen und die anderen nur 4. Musste auch gehen. Ging auch. In unserer Gruppe waren Uwe, Sören, Volkard, Ali, Willi und ich. Ali war wie immer die perfekte Pfeilsuchmaschine und auch sonst war die Stimmung SUPER.

Der Parcours war wieder schön aufgestellt und in diesem Jahr fraß kein Schnee und auch kein Pfeilfresser die Pfeile. Es gab auch wieder den Sonderschuß auf den Drachen im See, der im letzten Jahr fehlte. Leider wurde man ein wenig im unklaren gelassen, wann man nun darauf schießen sollte. Hinterher kam heraus, wenn man mit der Gruppe an Ziel 26 angekommen war, dann hätte der, der wollte, auf den Drachen schießen können. Wir haben dies nicht getan, weil wir vermuteten, dass alle gemeinsam im Anschluss an das Turnier auf den Drachen schießen sollten. Als wir dann an der Futterstation am Strand ankamen, lag der Drache schon im Sand. Allerdings mit Wasser dahinter. Schade!

Willi kam mit 505 Punkten auf Platz 2 bei den Jagd-Recurve-Herren und ich mit 365 Punkten auf Platz 1 bei den Jagd-Recurve-Damen.

Ich muss sagen, dass das ein ganz tolles Gefühl ist, wenn der eigene Name als letztes aufgerufen wird und man dann den ersten Platz belegt hat. Juchuuuu… …ich kann mich immer noch darüber freuen!!! Es war ja nun auch mein erster 1. Platz in einem öffentlichen Turnier. Aber ich bin in Wirklichkeit nicht so leistungsorientiert. Für mich zählt, das ich mit mir zufrieden bin und das es ein toller Tag war. Da ist der 1. Platz oder auch eine Platzierung das Sahnehäubchen. 🙂

Hier einige Foto-Collagen die so ein bisschen zeigen, wie schön der Tag war. Zum Vergrößern bitte Fotos anklicken und hin und her scrollen!

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Wir freuen uns schon auf die Wittenberger Hasenjagd 2015!

Text P. Gehrke, Fotos P. u. W. Gehrke

 

Treffen am 18.04.2014

Ein Osterturnier sollte her. Wir schauten uns den 18.04.2014 als Termin aus und da dies der Karfreitag war, dachten wir erst schon, auf Grund dessen, würde das Turnier nicht ganz so gut besucht sein.

Denkste. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Startplätze ausgebucht und wir konnten uns einen Kopf machen, wie wir die vielen Bogenschützen im kleinen Wald so einteilen, dass sie sich nicht gegenseitig beim Schießen auf die Füße treten.

Willi, Rainer, Heiner, Lars, Frank, Ralf, Andre und meine Wenigkeit probierten Tagelang alle möglichen und unmöglichen Abschusspositionen aus und so entstand ein Parcours mit 31 Stationen.

Am Turniertag regnete es schon am frühen morgen und die Leute, die den Parcours mit aufgebaut hatten, wurden das erste Mal nass. Da ich an diesem Tag nichts mit der Nahrungsversorgung der Schützen zu tun hatte, konnte ich ganz entspannt den Aufbauern ein Frühstück bringen, welches mangels Sitzgelegenheiten (die kamen irgendwie erst später) quasi aus dem Kofferraum des Rovers gefuttert wurde. So bekommt Essen auf Rädern eine ganz andere Bedeutung.

Ab 11.00 Uhr fanden sich die Schützen an der Meldestelle ein. Es waren sogar einige noch ohne Anmeldung erschienen um zu schauen, ob noch ein Startplatz für sie frei wäre. Wir konnten noch zwei unterbringen, mussten aber leider die anderen nach Hause schicken.

Diesmal waren Büchen, Bremen, Borchel, Rotenburg, Westen, Hannover, Schwarmstedt, Verden und natürlich Rethem vertreten (ich hoffe ich habe kein Dorf/Verein vergessen!).

Ein Schütze kam mit einem Kriegsbogen, der ob seiner Größe schon sehr beeindruckend war. Leider konnten wir ihn nicht auf die Tiere schießen lassen, da seine Pfeile auch richtige Kriegs(Jagd)spitzen hatten. Wir fürchteten um die Haltbarkeit unserer Tiere. Er hat sich dann aber mit seinem Kumpel Bogen und Pfeile geteilt und so war auch dieses Problem gelöst.

43 Schützen, bestehend aus Herren, Damen, Jugendlichen und Kindern bewältigten den Parcours in ca. 4 Stunden. Das Wetter spielte leider nicht immer mit, allerdings tat dies dem Spaß keinen Abbruch. Wirklich nass wurde man nicht und zwischendurch schien sogar die Sonne, weil Ali den Sonnentanz gemacht hat. Beim nächsten Mal möchte ich Ali in der Gruppe haben, denn er ist zusätzlich noch ein begnadeter Pfeilfinder!

Für das leibliche Wohl sorgten diesmal Katharina und Andre`s Bruder (ich und Namen…) mit Kuchen, belegten Brötchen, Kaffee und anderen Getränken. Dankeschön dafür!

Nach der Siegerehrung (um zu den Ergebnissen zu gelangen bitte diesen Link anklicken) halfen fast alle beim Abbau des Parcours. Leider regnete es dann richtig, so dass die fleißigen Helfer doch noch richtig nass wurden.

Eigentlich sollte dann bei uns zu Hause in der Halle die Schwertkampfgruppe von Hauke noch etwas vorführen. Das fiel dann leider aus, da das Oberhaupt der Gruppe wohl die Uhrzeit falsch verstanden hatte und dann plötzlich nach Hause musste, da er noch einen anderen Termin hatte. Das war weniger schön. Wir hatten extra das Grillen zu uns nach Hause verlegt und zusätzlich die Werbetrommel gerührt, so dass wir am Ende 50 Personen waren, die nichts zu sehen bekamen. Schade!

Allerdings saßen wir im trockenen, der Grill war, dank Ali, schnell heiß und er brutzelte die ersten Würstchen. So saßen wir in geselliger Runde zusammen, haben gegessen und getrunken und ließen den Tag noch einmal Revue passieren.

Das nächste Treffen ist für den 31.05.2014 geplant. Allerdings wissen wir noch nicht, ob wir wieder in den Wald können, da sich der Jagdpächter doch ein wenig aufgeregt hat, dass wir in der Brut- und Setzzeit durch den Wald gestiefelt sind und das ganze Wild verschreckt haben. Wir verhandeln noch. Wir hatten uns eigentlich doch mustergültig verhalten. Und Wild habe ich auch nur das aus Plastik gesehen.

Vielen Dank auch noch an alle die bei der Parcours-Vorbereitung in den Wochen vor dem Treffen, dem Parcours-Aufbau und den Parcours-Abbau geholfen haben. Danke für die vielen Salatspenden. Unser besonderer Dank geht wieder an Ulrike und Carsten, die uns den Wald zur Verfügung gestellt haben. Und vielen Dank natürlich auch an alle Schützen, die da waren und gute Laune verbreitet haben. Ach ja und Michael hat 222 Fotos am Turniertag gemacht und mir zur Verfügung gestellt. DANKE!!!

Zum vergrößern bitte einfach auf die Fotos klicken… 😉
Treffen am 18.04.2014

 

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 Text P. Gehrke, obere Fotos P. Gehrke untere Fotos M. Wolter