19. Celler Herbstjagd vom SC-Wietzenbruch am 05.10.2014

Am 05.10.2014 waren wir auf der Celler Herbstjagd. Für den Verein war es die 19. und für uns die 1.. Das Gelände rund um den Kiebitzsee ist eine ehemalige Mülldeponie. Bis auf ein paar grüne große Deckel, die fast im hohen Gras verschwinden, ist davon aber nichts mehr zu sehen. Landschaftlich ist es sehr schön dort. Das Gelände war sehr gut genutzt. Für den Pfeilfang war nicht wirklich gesorgt. Schön für das Auge, denn so entstanden solche Momente wie auf den vielen Fotos. Schlecht für die Pfeile, denn die waren mal schnell unter der Grasnarbe verschwunden, obwohl großzügig vor und nach jedem Ziel gemäht war. Es konnte schon Frust aufkommen, wenn am 2. Ziel schon zwei Pfeile weg waren. Man, ok,  ich schoss irgendwie nicht mehr ganz so locker. 

Günther, Jens, Jens, Willi und ich waren eine Super-Truppe. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit diesen Schützen durch den Parcours zu gehen. Auch hat es mir persönlich viel Spaß gemacht, mit Jens dem Älteren zu schnacken. Ich wurde sehr gut unterhalten und habe auch noch ein wenig was gelernt.

In Punkto Sicherheit kann man den Veranstaltern der Celler Herbstjagd nichts vormachen. Das weitläufige Gelände war optimal genutzt und man kam sich nicht in die Quere. Allerdings lief die Gruppe vor uns der Gruppe davor auf und wir dann der Gruppe vor uns. Die nachfolgende Gruppe lief uns dann auf und beschwerte sich lautstark, so dass am 2. Ziel schon ein wenig missmut aufkam. Allerdings ließen wir uns davon nur kurz beeindrucken.

In der 2. Hälfte des Parcours wurde es so richtig warm und nachdem ich die Jacke ausgezogen hatte, schoss ich besser. Im T-Shirt schießen ist immer noch das netteste. 

Was nun mein Highlight war? Es gab so viele schön aufgestellte große Ziele. Da fällt es schwer zu sagen, was einem am Besten gefiel. Mir gefiel das Gesamtpaket.

Toll war auch die Verpflegung. Kuchen, Salate, Würstchen, belegte Brötchen. Aber da war ganz klar das Highlight: DIE ERBSENSUPPE!!! 

Willi hat mal wieder abgeräumt. Er ist mit 508 Punkten 1. in seiner Gruppe geworden. Außer den Compoundern (unlimitit) ist keiner besser gewesen als er. Er durfte sich dann ein Stück Reh aussuchen. Ich wurde 7. mit 304 Punkten. Nachdem ich schlecht angefangen hatte, ging es zum Schluss aber richtig gut, so dass ich damit sehr zufrieden bin.

Aber nun ist klar. Willi ist der Jäger, ich die Sammlerin. Ich habe die Knödel beim Aldi gesammelt… …und am nächsten Tag gab es dann Rehrücken, Rotkohl, Knödel und Pfifferlingrahmsoße. LECKER!!!

Fotos und Text von P. Gehrke

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1. Kürbis Cup der Bowhunter Rethem am 03.10.2014

Am stressigsten ist immer die Vorbereitungszeit. Datum auf die Seite stellen. Freunde und Bekannte anschreiben. Nennbestätigungen rausschicken. Papierkram erledigen. Brainstorming – wie stelle ich was auf, wie viele Pfeile pro Tier, wie viele Hunter pro Parcours.

Dann kommt einen noch die eine oder andere kniffelige Idee, die auch gewuppt werden muss. Erst hatten wir ja an kleine Mauerstücke (natürlich aus Etaphoam) vor den Zielen gedacht. Würde ja zum Tag der Deutschen Einheit passen. Allerdings entschieden wir uns dann doch für Kürbisse, die wir in Eigenproduktion herstellten und bemalten. 28 Stück an der Zahl.

Leider mussten wir dieses Mal einigen Bogenschützen absagen. Eigentlich sollten es nur 6 Schützen pro Gruppe sein, waren dann aber 7 (weil wir halt versucht haben, so viel Schützen wie möglich unterzubringen) und so große Gruppen sind für die Herbst-/Winterzeit schon etwas bedenklich, da die einzelnen Gruppen dann viel Zeit benötigen, den Parcours zu bewältigen und es ja relativ früh dunkel wird.

Schon ab Mittwoch ging es auf die Wiese, in das Wäldchen und in die Hecke und es wurde geplant, gepflockt, verworfen, neu überdacht und für gut befunden. Es wurde gemäht und Heuballen wurden als Pfeilfang auf die Wiese gefahren. Es wurde gesprayt, gebastelt, geschrieben, gehämmert, getackert, so dass wir am Freitag, 03.10.2014 pünktlich um 11.00 Uhr den Parcours stehen hatte, und es zum vergnüglichen Teil übergehen konnte.

Ab 10.15 Uhr trudelten die ersten Schützen, bei bestem Oktoberwetter, ein. Da waren wir noch nicht ganz fertig, so dass sie sich, nach einer kurzen Begrüßung, noch etwas gedulden mussten.

Ab 11.00 Uhr öffnete die Anmeldung und auch das Catering war so weit. 42 Schützen (Herren, Damen, Kinder und Jugendliche) meldeten sich an.

Kurz vor 12.00 Uhr verwirrte der Willi die Teilnehmer durch seine Rede, aber dann ging es in das Gelände.

Die Ziele waren diesmal wieder sehr anspruchsvoll aufgestellt. Außerdem gab es an fast jedem Tier einen Kürbis, den man nicht treffen durfte, denn sonst kassierte man 5 Minuspunkte. Die Ziele am Wasser waren etwas entschärft, gut gestellte Pfeilfänge, so dass eigentlich kein Pfeil mehr Baden gehen musste (was nicht heißt, dass nicht doch einige wenige ins Wasser flogen).

Das Highlight war diesmal John Doe. Von Lea liebevoll mit künstlichen Spinnenweben und Grablichtern dekoriert, kam er unter die Erde. Die Zaunpfähle wurden kurzerhand zu Kreuzen. Und dann fiel uns ein, mit Nebel sähe das ganze noch viel Geiler aus. Schwub wurden über 200 m Verlängerungskabel zusammengelegt und eine Nebelmaschine (gut wenn man sein Equipment aus Musikerzeiten noch nicht vertickt hat) hinter dem Grabstein aufgestellt… Huuuuaaaaahhhh gruselig… 🙂

Ein paar Bedenken, dass jemand ein Problem hat, auf eine menschliche Figur zu schießen, hatten wir schon. Aber ein Zombie ist ja eigentlich kein Mensch mehr und außerdem sind ja alle 3D-Targets aus Kunststoff! Die Bedenken erwiesen sich als unbegründet. Alle fanden John Doe und seine letzte Ruhestätte super.

Noch ein Highlight war der schwebende Tischtennisball, natürlich ganz in kürbisorange gehalten, den es aus ca. 10 m Entfernung zu treffen galt. Ich habe ihn leider nicht getroffen. Zu zappelig, der Kleine…

Nach 30 Zielen versammelten sich alle am Haus und es wurde zusammen gegrillt, getrunken und die eine oder andere Geschichte wurde erzählt.

Zur Siegerehrung, die sich leider etwas hinzog (ich war wirklich etwas kaputt) waren dann leider nicht mehr alle da, aber die Preise und Urkunden wurden verteilt und von anderen Vereinsmitgliedern mitgenommen (und hoffentlich auch abgegeben… …die Ü-Eier für die Kinder schienen bei den Erwachsenen ziemlich beliebt zu sein:))

Ein schöner Tag ging zu Ende. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht. Den Teilnehmern wohl auch, denn es werden immer mehr und viele davon sind Wiederholungstäter. Vielen Dank, dass ihr alle dabei wart!

Ich glaube, bei diesem Turnier hielt der Pfeilverlust sich in Grenzen. Wir fanden nur wenige zu Wasser und zu Lande, die natürlich in unsere Pfeiltonne gewandert sind und auf ihren Besitzer warten.

Unser Dank gilt wieder allen Helfern. Adriano, Jojo, Holger und Hauke, ohne die wir den Aufbau nicht geschafft hätten. Lea, die wie immer, gut die Theke schmiss.Heiner der Grillmeister. Und natürlich danken wir auch allen, die mit abgebaut haben.

Die Ergebnisliste ist wie immer unter den „Ergebnissen 2014“ zu finden.

Text P. Gehrke, Fotos P. Gehrke, A. Wajda, A. Schwemin, Video H.Gehrke

10. Bärenhatz der Bogenschützen Holtorf am 21.09.2014

Eine lange Turnierbeschreibung bleibt Euch erspart, da ich an diesem Tag das schöne Lübeck unsicher gemacht habe. Nein keine Angst, jetzt kommt auch kein langer Bericht über Lübeck…

Die Jungs hatten ohne mich viel Spaß (ich ohne sie auch^^) und haben sich Wacker geschlagen.

Männertruppe

Hauke, Sören, Willi, Hagen und 12 (von rechts nach links…)

Willi hat mit 442 Punkten den 1. Platz bei den Jagdrecurveschützen belegt und ein tolles Messer gewonnen. Er ist jetzt quasi unerträglich und der Siegerbogen hängt nun im Schlafzimmer an der Wand, seine schöne Black Widow. Hauke belegte 287 Punkten den 33. Platz. Hier geht es zu den Ergebnissen und Fotos auf der Seite des Vereins Bogenschützen Holtorf.

Die Siegertruppe der Trad. Recurveschützen

Siegerehrung – ich glaube, Burkhard will auch so eins… ^^

Schade war, dass nicht alle Kinder ein Preis bekommen haben. Zweitplatzierte sind leer ausgegangen. Dabei reicht es doch schon, wenn die Kids eine Urkunde und ein paar Gummibärchen bekommen. Da hätte man lieber bei den Erwachsenen die Preise etwas kleiner halten können. 

Fotos von: Unbekannt, Text von P. Gehrke

3D Jagdbogenturnier Juniperus in Schwebda am 13.09.2014

Das Jagdbogenturnier Juniperus in Schwebda ist immer etwas besonderes für uns. Wir können dann Freunde besuchen und bei ihnen übernachten und haben es dann nur noch 18 Kilometer zum Veranstaltungsort.

So bekomme ich meinen Willen, meine beste Freundin, die vor zwei Jahren ihren Wohnort in Niedersachsen gegen Hessen getauscht hat, besuchen und wir können an einem tollen Turnier teilnehmen.

Auch in diesem Jahr war es wieder eines der Highlights unter den Turnieren.

Das Gelände ist schwer zu toppen. Dann die Tiergruppen. 32 Ziele mit bis zu 8 Tieren in einer Gruppe. Einfach toll, wie hier z.B. die Wölfe ein Reh jagen, die Wildschweinfamilie es sich an der Suhle gut gehen lässt, die Rehherde auf der Streuobstwiese äst oder Gänse von Füchsen gejagt werden. Selbst bei der Wildkatze tanzen die kleinen Mäuse auf dem Baumstamm.

Das Gelände ist schon als sehr anspruchsvoll einzustufen. Berg rauf, Berg runter und wo keine Wege waren, da wurden welche gemacht. Stufen wurden in den Bogen gehauen und Seile zum Festhalten gespannt. So kam auch ich gut und sicher durch das Gelände.

Unsere Gruppe war ein lustiger Haufen. Wir haben viel gelacht. Und getanzt. Nee, wirklich. Es wurde getanzt, wenn man sich über einen gut gelungenen Schuss gefreut hat. Erst war es etwas befremdlich, weil Bogenschießen ja so ein ruhiger Sport ist und ich das „PSSSSSSST“ (bin halt eine Sabbeltasche) immer im Ohr habe, aber dann hatten wir Spaß ohne Ende… …liebe Grüße hier an Mario, Antje, Jürgen, Angelika (ich hoffe, ich habe die Namen richtig behalten, ist ja schon ein paar Tage her und ich habe ein Problem mit dem Merken von Namen) und dem Pfeilsuchhund.

Alles war gut durchorganisiert. Pfeilfang und Sicherheit wurden hier wirklich groß geschrieben. Für Essen und Trinken war ausreichend, gut und lecker gesorgt. Die Bratwurst ist wirklich der Hit.

Auch in diesem Jahr gab es wieder den 100 Meter Schuss auf den Bison. Tja, den schönen 3D-Kojoten konnten wir uns dann anschauen, als der Sieger ihn an uns vorbei trug.

Anmeldung, Schießzettelabgabe und Siegerehrung klappten wie am Schnürchen und gutes Wetter hatte das Juniperus-Team auch bestellt. Was will man mehr?

Willi kam mit 610 Punkten auf den 3. Platz und bekam lecker Leberwurst und Mett im Glas, dazu noch eine dünne Metersalami und eine Flasche Rotwein. UND es gab eine Bronzemedaille die er quasi eine Woche lang nicht mehr abgelegt hat. Ich kam in meiner Klasse mit 410 Punkten auf Platz 9. Da waren wir beide besser als im letzten Jahr.

Glück hatten wir auch, dass ein benachbarter Verein quasi seinen Parcours aufgelöst hat und wir für kleines Geld den dicken Truthahn, ein Murmeltier und einen Fuchs ergattern konnten. So wächst unser Parcours auch wieder ein wenig.

Liebe Grüße an Bernd, falls Du das hier liest, nochmal vielen vielen Dank!!! Du weißt schon wofür!!! 🙂

Bis zum nächsten Jahr, hoffentlich!!! 

Und nun lasse ich ein paar Fotos sprechen:

Text und Fotos von P. Gehre, außer dem Gruppenbild, dies knipste ein Junge, der gerade vorbei kam und er wurde für seine fotografische Leistung mit einem Schokoriegel entlohnt.

Märchenhaftes Märchenturnier im ARTchers-Land am 07.09.2014

Es war einmal, vor nicht allzu langer Zeit, da lud Dirk Rößner ein, in seinem ARTchers Land, die Märchen zu ändern.

Es reisten viele Bogenschützen an, um sich zu messen und die märchenhaften Preise zu erkämpfen.

Mit Pfeil und Bogen ging es in den Parcours. Bei märchenhaften Wetter mit märchenhaften Zielen.

Die Recken und die Holden wurden zu Wölfen und erlegten die drei kleinen punkigen Schweinchen, schossen die Erbse aus dem Bett der Prinzessin, damit sie endlich mal durchschlafen konnte und die blauen Flecke verblassen würden, bekämpften Gargoyles und den Tod, in dem sie die weiße Eule vor ihrem ersten Schrei zur Strecke brachten. Sie schossen für Sternentaler die Sterne vom Himmel. Sie stoppten den fliegenden Koffer, den fliegenden Hexenhut und den fliegenden Hexenbesen. Erlegten den allerletzten Tasmanischen Beutelwolf und auch den weißen Hasen, der aus dem Zylinder sprang. Sie halfen dem Rattenfänger von Hameln und erschossen viele viele Ratten. Dann wurden sie zu den 7 Geislein und schubsten den bösen Wolf in den Brunnen. Der Froschkönig musste vor dem Kuss der Prinzessin bewahrt werden, weil er sich doch in seinem Brunnen so wohl fühlte und wenn sie nicht gestorben sind, dann schießen sie noch heute…

Ganz ARTchers Land war eine einzige Märchenwelt. Waren es nun die klassischen Märchen wie „Die Prinzessin auf der Erbse“ oder Märchen, die einem erzählt wurden, wie dies der Hornisse, dass sie 5x so giftig wie eine Wespe ist oder gar 7 Hornissenstiche ein Pferd töten, also quasi Gerüchte, die sich hartnäckig halten. Dirk Rößner und das ARTchers Land Team räumen mit solchen Märchen auf.

Wir waren ganz begeistert über die vielen vielen Themen und wie sie gestaltet wurden. Sehr gut gestellte phantasievolle Ziele, mit gutem Pfeilfang und viel Sicherheit.

Wir haben mal wieder einen tollen Tag im ARTchers Land verbracht und hatten sehr viel Spaß. 

Außer Willi. Der hat geschwächelt. Ein paar Tage vor dem Turnier hatte er sich in den kleinen Finger der Bogenhand geschnitten und zwar so, dass es hätte eigentlich genäht werden müssen. Das wollte er nicht und so machte ich ihm ein paar Klammerpflaster über die Wunde und es gab einen ordentlichen Verband. Das er dann trotzdem noch bei jedem Schuss Schmerzen hatte, sah man am Ergebnis. Er wurde 15. in seiner Klasse mit 405 Punkten. Ich schoss mich mit 375 Punkten auf den 6. Platz bei den Damen.

Im nächsten Jahr wird es kein Märchenturnier geben, dafür wird es aber ein Turnier mit einem anderen Motto geben. Wir sind gespannt… 

Text und Fotos von P. Gehrke

21. Wellier Jagdturnier am 31.08.2014

Am 31.08.2014 fand das 21. Wellier Jagdturnier statt. Darauf haben wir uns wirklich schon sehr gefreut. 

In unserer Gruppe waren außerdem noch Hagen und Sascha A. als Bekannte und Wolfgang als Unbekannter. 

Als wir uns gefunden hatten, wurden wir im Wald ausgesetzt und mussten ab da selber unseren Weg suchen (es war wieder sehr gut ausgeflattert, so dass wir keine Probleme hatten, uns zurecht zu finden). Schon beim ersten Ziel zückte ich die Kamera und? Sie war nicht aufgeladen. So gibt es aus Wellie leider nur ein paar I-Phon-Fotos.

Auch hatte ich einige Pfeilprobleme. Ich hatte nur 6 Pfeile dabei, weil ich im Urlaub 7 ver- und zerschossen hatte. Panik überkam mich, als ich die Ziele an der Aue (Fluss) sah. Das Krokodil schwamm mitten drin und der Reiher stand so, dass hinter ihm das Wasser floss. Das Krokodil hatte noch einen relativ großen Styropor-Sockel, so dass mein erster Pfeil, der daneben ging, nicht verloren war. Allerdings machte mir der Reiher doch schon Angst. Das wären 3 Pfeile, die weg wären. Diesmal wurden die Pfeile nicht aus dem Wasser geholt. 

Willi schoss vor mir. Er schoss 3x knapp über den Reiher. Im nachhinein stellte sich heraus, sein Nockpunkt hatte sich verschoben. Als ich dann an der Reihe war, bekam ich schon leichte Schweißausbrüche. Aber man kann ja auch treffen. Schwub setzte sich der Pfeil ins Kill und meine Freude war groß.

Leider hatten alle anderen nicht so viel Glück und so dümpelten die Pfeile in der Aue Richtung Krokodil. Wir konnten dann doch die meisten Pfeile retten. Saschas Pfeile konnten wir dann nicht mehr rausholen, weil zu viele Gruppen aufgelaufen sind. 

Dann kam der Bison mit ca. 70 m Entfernung. Das war sehr weit. Leider war davor und dahinter auch kein Gras gemäht, so dass auch hier die Pfeile im Nirwana verschwanden. Dort habe ich auch einen versemmelt. 

Die Ziele waren schon sehr Anspruchsvoll aufgestellt. Das Gelände ist sehr Abwechslungsreich. Wo hat man schon Wiese, Wasser und Wald in einem Turnier vereint? Auch ein paar Hügelchen waren mit einbezogen. Eine im Wald stehende Hütte wurde auch genutzt. Vorne durch die Tür musste der Pfeil rein und durch das Loch in der Hinterwand wieder raus um dann dort den Biber zu treffen. 

Einen Pfeilfresser gab es auch wieder. Den Osborne-Stier mit einem weichen Herz und Hoden. Alle anderen Treffer zerstörten den Pfeil. Selbst bei 30 lbs. Da habe ich mir zwei gute Pfeile zerbröselt. Aber nicht nur ich alleine. Die Fehlschüsse knallten nur so.

Es war ein sehr schönes Turnier. Auch die Verpflegung war gut. Und natürlich waren wieder viele bekannte Gesichter da. Manchmal ist so ein Turnier wie ein großes Familientreffen. 

Ich fand den Pfeilfang diesmal etwas dürftig. Die Ziele am Wasser hatten gar keinen Pfeilfang, so dass man dort schon Pfeile verlieren konnte. Wenn mal ein Pfeil weg ist oder kaputt, das ist normal, aber so waren es schon 9 Pfeile, die weg sein konnten, wenn man nicht getroffen hat. Zusätzlich dann noch der Pfeilfresser, der auch Pfeile gekostet hat. Da finde ich ja immer ein Alternativ-Ziel ganz nett. Aber wie sage ich immer so schön: „Man kann ja auch treffen!“ Zwei kaputte Pfeile und ein Pfeilverlust sind, in meinem Fall, aber zu verschmerzen.

Wir sind, wenn wir einen der heiß begehrten Startplätze ergattern können, auch im nächsten Jahr wieder dabei!!!

Ach ja, die Siegerehrung fand ich persönlich etwas zu leise. Allerdings kann das auch an den Schützen liegen, die anfingen zu labern, als ihre Startklasse durch war. Willi belegte mit 482 Punkten den 4. Platz bei den Recurve-Herren und ich mit 407 den 6. Platz bei den Recurve-Damen. 

Text von P. Gehrke, Fotos von P. u. W. Gehrke