100-Meter-Distanz-Schießen in Coppenbrügge am 21.02.2015

Also ich finde ja immer, 100-Meter-Schießen kann man nicht üben und wenn man es tut, dann versaut es den Schießstil. 

Nichts desto trotz haben wir uns sofort angemeldet, als die Ausschreibung für die Coppenbrüggener 100 Meter raus war. Noch durften wir ja teilnehmen. Ab dem 01.03.2015 dürfen wir nicht mehr, denn dann sind wir Mitglieder im Verein. 

Geübt haben wir natürlich trotzdem. Unser 2D-Bison wurde in 100 Meter Entfernung aufgestellt und los ging es. Beim ersten Training war ich ein wenig genervt, weil ich von den 5 Passen, die ich geschossen hatte, nicht einmal getroffen habe. Wir haben hier keinen Punkt zum Anhalten und ich muss den Bogen so hoch heben, dass mein Arm vor der Scheibe ist und ich diese nicht mal sehe. 

Willi hatte schnell seine alte Form zurück und ich meine Lust an Weitschüssen verloren.

Ich zwang mich dann aber doch noch zweimal zum Training und siehe da, ich hatte einen Weg gefunden, den Bogen so zu ziehen, dass die Pfeile nicht mehr rechts und links am Bison vorbei sind und meist waren pro Passe ein bis zwei Pfeile auf dem Ziel. Damit war ich ja schon zufrieden.

Willi machte sich wieder verrückt. Probierte erst die 62 lbs Widow mit diversen verschiedenen Pfeilen aus, dann die 49 lbs Widow und dann auch noch den „Sieger“-Super-Grizzly vom letzten Jahr. Ich glaube, mit solchen Aktionen bringt er sich immer selber ganz durcheinander, aber mich fragt ja keiner… 

Am 21.02.2015 ging es dann um 08.00 Uhr Richtung Coppenbrügge. Wir waren dann auch so früh da (diesmal nicht über die Vahrenwalder in Hannover), dass wir sogar noch ein wenig helfen konnten.

Die Bowhunter Rethem waren durch Adriano, Lena, René, Willi und mich vertreten.

Erst konnte man ein paar Probepassen schießen, dann wurde das Ziel auf der Scheibe befestigt und dann ging es um die Wurst. Ach ne, um den Schnaps. Es galt, einen Hirschkopf zu treffen. Der Kopf zählte 15, Geweih und oranger Hintergrund zählte 10 und der Rest der Scheibe zählte 5 Punkte.

Es wurden 6 Passen á 5 Pfeile geschossen.

Dann gab es eine Mittagspause und der Verein lud alle Schützen zur leckeren heißen Kohlsuppe mit Würstchen ein. Auch an die Vegetarier wurde gedacht, da gab es alles in fleischfrei. Das Brot hatte Friedel auch selbst gebacken. Lecker! Für Suppenmuffel gab es belegte Brötchen und diverse Kuchen. 

Danach wollte man eigentlich gar nicht mehr aus dem gemütlichen Vereinsheim raus. Aber es mussten ja noch einmal 6 Passen á 5 Pfeile geschossen werden.

Als wir ins Freie traten, fing es an zu Regnen. Das war aber wohl nur ein versehen, denn als die ersten Pfeile durch die Luft flogen, war es wieder trocken. 

Wir hatten alle viel Spaß und dieser wurde dann auch noch von guten Plätzen gekrönt. René kam auf Platz 1, Adriano auf Platz 2 und Willi auf Platz 4 bei den Herren. Ich konnte mir einen 2. Platz und Lena sich einen 4. Platz bei den Damen sichern. Das kann sich doch sehen lassen. 

Fotos und Text P.Gehrke

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