25. Windjammerturnier in Elsfleth am 07.03.2015

Am 07.03.2015 haben wir am 25. Windjammerturnier in Elsfleeth teilgenommen, es waren ca. 70 Schützen am Start. Wind gab es zum Glück keinen und gejammert wurde auch nicht. Es galt 24 2D und 3D Scheiben zu treffen. Erst eine Hunter- und dann eine 3-Pfeile-Runde. Es gab einige coole bewegliche Schüsse. 

Wir schossen mit Max, Hans-Heinrich und Adriano in einer Gruppe. Wir hatten auch hier wieder sehr viel Glück, denn ein Turnier steht und fällt mit der Gruppe. Wir waren einfach SUPER 🙂 !!! Und auch das Wetter spielte mit. Es war trocken und nicht zu kalt.

Mein Favorit? – Das „Freche Murmeltier“ mit dem ähm Stinkefinger… Es kam kurz mal hinter einer Wand hervor und zeigte sich von seiner nettesten Seite… …da dachte ich mir, das kann ich auch. 

Freches Murmeltier mit Begleitung

Willi hat mit 607 Punkten Platz 1 bei den Herren Jagdbogen belegt, dicht gefolgt von Adriano Wajda, der mit 598 Punkten den 2. Platz in dieser Klasse belegte. Ich erschoss bei den Jagdbogen Damen mit 514 Punkten den 1. Platz. 

Es gab noch einen Sonderschuss. Ein Clout-Schuss, ca. 150 m. Mein Pfeil war mit 1,14 m fast am dichtesten am Ziel. Nur einer hat mich getoppt, sein Pfeil war 6 cm am Ziel. So konnte ich mir dort den 2. Platz sichern. Hier gab es eine gemeinsame Wertung.

Das Highlight waren eindeutig die beweglichen Ziele, da hatte sich wirklich jemand ganz viel Mühe gegeben, und natürlich der Clout-Schuss. Wo darf/kann man schon so 150 m einfach mal schießen?

Schön war auch die Siegerehrung. Hier hat alles geklappt und es wurde auch richtig unterschieden zwischen den einzelnen Bogenklassen. Das ist ein deutlicher Pluspunkt. Auch mit Pokalen wurde nicht gegeizt. Die ersten 3 in jeder Klasse bekamen einen Pokal und der/die Erste noch eine Mettwurst. Kinder und Jugendliche wurden alle geehrt und bekamen jeder eine Süßigkeitentüte und es gab auch hier für die ersten 3 in jeder Klasse einen Pokal. 

Manko: Es gab einige wenige größere 3D-Tiere wie einen Keiler, ein Reh und einen laufenden Bären, die etwas weiter weg standen. Allerdings war hier dann kein Pfeilfang dahinter. Das Gelände ist ziemlich flach und die Veranstalter haben sich auch sehr viele Gedanken und ganz viel Mühe gegeben. Allerdings wären 10 Stationen weniger eindeutig der Sicherheit zuträglicher gewesen. Allerdings war es mangels Bäume sehr übersichtlich und es wurde vom Veranstalter auch extra angesagt, dass man doch bitte auf die Sicherheit achten, was man als Schütze ja eigentlich so wie so immer macht.

Essen und Trinken: Es gab schon sehr früh belegte Brötchen (ab 07.30 Uhr), zu Mittag konnte man zwischen Gulaschsuppe und vegetarischer Käsesuppe wählen. Am Nachmittag gab es dann diverse Kuchen und Torten. Für kalte und warme Getränke war auch stets gesorgt. Ein bisschen heftig war der Preis für die Suppe, die mit 5 Euro zu Buche schlug (war nicht „all you can eat“). Ansonsten waren die Preise zivil. 

Mein Fazit: Ein nettes Turnier für Anfänger, Kinder und Jugendliche, da die Ziele fast alle zwischen 08 und 25 Meter aufgestellt waren, nur die größeren Tiere waren etwas weiter, aber keines über 40 Meter, würde ich mal schätzen.

Hier einige Fotos, die Willi mit seinem I-Phon aufgenommen hat, da ich schusseligerweise meine Kamera vergessen hatte. 

Text P. Gehrke, Fotos W. Gehrke, P. Gehrke, Gruppenbild: Unbekannt