1. Frühlings-Treffen der Bowhunter Rethem am 21.03.2015

Am 20.03.2015 haben wir schon alle Ziele, die nicht an der Straße standen, bei strahlendem Sonnenschein aufgestellt und ausgepflockt. Wunderbar. 

Leider wurden wir dann am 21.03. am Morgen vom an die Scheiben prasselnden Regen geweckt. Es war für den ganzen Tag Dauerregen, mal schwächer und mal stärker, angesagt. 

Die Stimmung war dementsprechend auf dem Nullpunkt. Aber es half nichts. Raus aus den Federn. Noch schnell Kuchen backen, Suppe kochen und hoffen, dass sich nicht allzu viele Schützen nicht raus trauen. Vielleicht ist der eine oder andere Schütze ja aus Zucker?

Die Helfer brachten die letzten Tiere ins Gelände, verteilten Pfeile und Flatterbänder und wurden ein bisschen nass dabei. Es hatte sich eingeregnet, allerdings goss es nicht in strömen, sondern tröpfelte so vor sich hin.

Ein paar Anrufe kamen dann, wie das Wetter so sei. Andernorts gab es sogar heftigen Schneeregen. So schlimm war es nun nicht und als ob der Wettergott uns hold war, sollte ich recht behalten. Als alle Schützen eingetrudelt waren, war es von oben trocken. Es kam sogar ab und zu die Sonne raus. Leider gab es dann doch zwei kurze, aber heftige Schauer mit Hagel. Die taten dem Spaß aber keinen Abbruch und waren schnell vorbei. 

Willi musste sich noch umziehen, hatte Hagen doch mit ihm um eine Kiste Bier gewettet, dass er sich nicht traut, bei dem nächsten Treffen bei uns in seinem weißen Hallen-Fita-Outfit zu schießen. Sascha legte sogar noch eine Flasche Sehnenwechsler (Frangelico) oben drauf. Das war Anreiz genug und Willi erschien als weißer Riese und gewann die Wette. 

blabla

Wette gewonnen!!! Sascha hat seine Wettschulden gleich vor Ort beglichen, die Kiste Bier von Hagen steht   noch aus…                                                                                                                                                                                                                                Foto: K. Wuttke

Wir schossen 17 Stationen die meist mit 2 Tieren gestellt waren. Erst eine Doppel-Hunter- und dann eine Drei-Pfeile-Runde. 

Wir hatten einige neue Schüsse dabei und es war teilweise schon recht tricky aufgestellt. Viele viele Äste zwangen einen dazu, sein Ziel genau zu fokussieren um eine Lücke im Astgewirr zu finden. Der stehende Bär stand hinter einem Baum, so dass man eigentlich nur den Oberkörper als Ziel haben konnte. Viele Pfeile sausten in den großen Ast, den er vor seinem Bauch hatte. Der Hochschuss auf die Käuzchen musste, wenn man direkt am Pflock war, im knien ausgeführt werden. 

Das Highlight war dann doch der Eisbär auf der Wölpe, zu dem sich an Land ein Schneehase gesellte. Auch der Drache im Giebel erregte aufsehen, wo kann man schon mal 3D im Haus schießen? Neu waren der Dachs und der Rabe. Dahinter als Pfeilfang eine hochstehende Baumwurzel. Vom Dachs sah man nur das Kill, ansonsten war das Tier von Baum und Rabe verdeckt. Dann waren da noch die Wildschweine, die über die man über die Wölpe schießen musste. Ein Hammerschuss.

Willi hat sich selber wieder mit den beweglichen Zielen übertroffen. Es gab den laufenden Osterhasen, der richtige Eier im Korb hatte. Roh natürlich. Zum Glück hat die niemand getroffen. Sonst hätte es Rührei gegeben. Dann die zwei Stinkefinger-Frettchen die abwechselnd hinter einer grünen Wand hochkamen. Unser Pendel kam auch mal wieder zum Einsatz. Außerdem raste die rennende Wildsau nun in der Hecke. 

Mir hat der Tag sehr viel Spaß gemacht und Dank der ganzen Gespräche am Turniertag, die e-Mails und Anrufe später, weiß ich, den Schützen ist es auch so gegangen.

Bei der Siegerehrung gab es dann Tassen und Schlüsselanhänger mit dem Bowhunterlogo und außerdem gab es noch Bowhunter-Aufkleber, die Lea entworfen hat. Die Kinder bekamen Bowhunter-Buttons mit ihrer Platzierung und es gab für alle eine Urkunde (bei den Erwachsenen nur Platz 1-6).

Am schönsten fand ich die Aussage von einem sehr guten Schützen, der uns diesmal das erste Mal besucht hat. Er sagte: „Ein sehr anspruchsvoll aufgestellter Parcours, der mich sehr oft an meine Grenzen gebracht hat, aber ich hatte sehr viel Spaß!“

Dem ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen außer meine Danksagungsliste und natürlich die Fotos… 🙂

Special thanks to Hauke, Adriano und Holger (die Aufbauer), Lea und Andrea (Catering), Andrea und Claudia (Kuchenspende), Hector (Hüter des Feuers), Jürgen V. (Fotos), alle Schützen (die diesen Tag wieder einmal unvergesslich gemacht haben), Klaus W. (für seinen Artikel bei den Heps) und alle, die beim Abräumen des Parcours geholfen haben. DANKE!!!

Text P. Gehrke, Fotos J. Vogt