5. Schnuckentörn vom Bogensport Südheide e.V. Bergen am 06.04.2015

Am 06.04.2015 machten wir uns am Morgen auf in Richtung Bergen Katensen zum Austragungsort des 5. Schnuckentörn des Vereins Bogensport Südheide e.V. Bergen.

Bei bestem Wetter kamen wir auf dem Parkplatz an und in unmittelbarer Nähe stand schon ein Ziel. Ein liegender Dammhirsch. Der gelbe Pflock war relativ dichte bei. So freute ich mich auf einen entspanten Schießtag mit jagdlichen Entfernungen. Ich lies meinen Blick schweifen und? – Mist – da war noch ein blauer Pflock, der stand aber eher sportlich.

Auf dem Weg zur Meldestelle kamen wir an zwei weiteren Zielen vorbei und die waren auch nicht gerade dichte bei.

An der Meldestelle angekommen wurden wir schon von Sonja, Michael und Emmi begrüßt. Michael hatte uns schon in die Gruppe 1 eingetragen. Sonja, die wegen einer Verletzung seit einiger Zeit pausiert hatte, kam ohne Bogen mit und wurde gleich zum Schreiben verdonnert.

Sehr viele bekannte Gesichter aus Barsinghausen, Coppenbrügge, Geesthacht und und und waren vor Ort, so dass man sich gleich wohl fühlte.

Es waren 33 Stationen, teilweise mit mehreren Tieren besetzt, gestellt. Meist waren es auf der ehemaligen Mülldeponie Hochschüsse und die Tiere standen, für meinen Geschmack, recht weit. Auch für die Kinder. Beim Grizzly hatte Emilia (9) doch schon Probleme, überhaupt bis zum Tier zu kommen. Im angrenzenden Wald gab es dann auch ein paar sehr schöne Schüsse nach Unten. 

Essen und Trinken waren in ausreichender Menge vorhanden und sehr lecker. Es gab Bratwurst, Bratcurrywurst, Gemüse-, Kartoffelsuppe, belegte Brötchen, diverse Kuchen und natürlich allerlei kalte und warme Getränke zu moderaten Preisen.

Willi hat den 2. Platz mit 485 Punkten belegt, ich kam mit 350 Punkten auf den 8. Platz (von 18 Schützinnen),  mit dem ich sehr zufrieden war, weil weite Ziele nicht so mein Ding sind. Da hapert es an Erfahrung. 

Hans-Jürgen, Buddy und Willi holten für den SV Coppenbrügge den Wanderpokal mit 24 Kills. 

Fazit: Ein sehr anspruchsvolles Turnier bei dem einem Schützen einiges abverlangt wird und es keine Geschenke gab. Mir hat es anfangs nicht viel Spaß gemacht, weil ich nichts getroffen habe. Allerdings habe ich mich im Laufe des Turniers sogar an die weiten Entfernungen gewöhnt und fand mich gar nicht so schlecht. Die nette Gruppe, das gute Wetter und die nette Verpflegung haben das Turnier dann doch zu einem schönen Turnier gemacht. 

Manko: Im nachhinein habe ich von einigen Schützen gehört, dass auf den Hinweis, dass die Ziele doch ganz schön weit weg standen und es ganz schön schwierig war, die Antwort kam, dass man eher die guten Schützen ansprechen möchte, damit die sich nicht langweilen. Auf die schlechten Schützen könne man verzichten. 

Ich denke, die Kunst ist, ein Turnier zu gestalten, bei dem erfahrene Schützen und Anfänger auf ihre Kosten kommen und Spaß haben. Schade, diese Einstellung, denn ich weiß nun von einigen, dass sie nicht wieder dorthin fahren werden. 

Wir werden aber trotzdem im nächsten Jahr wieder dabei sein, wenn es zeitlich passt.

 

Es gab sogar ein Einhorn - Obacht, auf Einhörner schießen bringt Unglück!!!

Siegerehrung... ...und Vereinsaufnahme...

Fotos u. Text P. Gehrke

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