7. Wittenberger Hasenjagd am 11.04.2015

Für mich ist die Wittenberger Hasenjagd ein MUSS. Die 5. Wittenberger Hasenjagd 2013 war mein erstes 3D-Turnier. Die 6. Wittenberger Hasenjagd 2014 war das erste Turnier auf den ich den 1. Platz belegte und nun sollte die 7. Wittenberger Hasenjagd 2015 auch etwas besonderes werden, aber dazu später mehr.

Leider kam die Ausschreibung etwas spät, so dass ich im Februar schon mal nachgefragt habe. Es kam auch promt eine Mail, dass ich mir den 11.04. schon mal vormerken sollte, die Ausschreibung aber noch kommen würde.

Ich buchte gleich ein Zimmer für uns in der „Alten Ölmühle Wittenberge„, weil es dort so schön war im vorletzten Jahr. 

Dann wartete ich auf die Ausschreibung. Und wartete. Und wartete. Irgendwann schrieb ich dann noch eine Mail in der ich versuchte, 2 Plätze für uns zu reservieren. Allerdings bekam ich darauf leider keine Antwort.  

Einige Tage später sah ich dann durch Zufall die Ausschreibung. Der 11.04. blieb als Datum bestehen. Allerdings sollte man sich nicht per Mail anmelden, sondern die Anmeldung sei die Überweisung des Startgeldes. 

Das finde ich etwas unglücklich, weil der Verein nach Überweisung des Startgeldes keine Nennbestätigung rausgeschickt hat. Wittenberge ist ja nicht mal eben um die Ecke, falls das Turnier überbucht gewesen wäre. 

Am 10.04. reisten wir entspannt in Wittenberge an. Brachten die Sachen auf das Zimmer, bestellten für den Abend einen Tisch im Brauhaus und machten ein bisschen die Elbe-Promenade unsicher. Das Wetter war wunderbar. Sonnig und warm.

Der 11.04. begann mit einem leckeren Frühstücks-Buffet und dann machten wir uns auf an den Friedensteich. Dort kamen wir zeitgleich mit den Büchenern an. Bögen und Co wurden geschultert und auf ging es zur Anmeldung. Schnell waren wir uns einig, wir wollten mit Uwe, Sören, Jannis und Ali in eine Gruppe.

Das Anmelden schleppte sich ein bisschen hin, aber für jeden Schützen wurde die Schießkarte ausgefüllt und noch einmal nach der Bogenklasse gefragt. So etwas hält auf, ist allerdings vorbildlich, denn ich weiß, das manche, die denken, sie seien bekannt, einfach mal nur den Vornamen auf die Schießkarte schreiben. Das hält dann später doch sehr beim Ermitteln der Sieger auf.

Es gab die obligatorische Rede und die Sicherheitshinweise, dann führte uns ein Vereinsmitglied in den Wald. Wir starteten an Station 11, stellten uns in die Sonne und warteten auf den Schießbeginn. Es war wirklich so schön warm, dass bald die Jacke ausgezogen werden konnte und man im T-Shirt schoss.

Es gab 27 Stationen, teilweise mit mehreren Tieren gestellt. In diesem Jahr spielte auch wieder der Pfeilfresser eine Rolle. 30 Punkte für den Treffer oder 15, wenn man das Ausweichziel (Hase) killt. Das war eine Frage der Ehre und der Punkte. Wir nahmen alle den Pfeilfresser und haben ihn auch alle getroffen, also die weiche Mitte… …auch der Schuss vom Pferd, welches diesmal beim Besteigen auch nicht umfiel, da es gut befestigt war, auf den Bison fehlte nicht. Moorhühner hatten sich im Wald versteckt und auch allerlei anderes Getier.

An einer Stelle gab es ein kleines Sicherheitsmanko, wenn man auf das Monster schießen wollte, hatte man die Gruppe, die auf die Schlange schoss, im Visier. Ein Abpraller und schon… …wir haben dann gewartet, bis die Gruppe weg war und schossen dann gefahrlos. Man muss halt auch selber ein bisschen mitdenken.

Die Tiere, teilweise selbst hergestellt, waren im Winter in der Werkstatt. So hatte das Monster neue spitze Zähne und einen Fifi aus Fell. Die Schlange hatte sich auf wundersame weise gehäutet und zeigte klare Farben. Auch ein paar neue Tiere hatten Wittenberge erreicht und wurden schön in dem Gelände aufgestellt.

Die Highlights habe ich ja schon so weit beschrieben. Die Ziele waren sehr schön aufgestellt. Mir hat das ganze Turnier sehr gut gefallen. Die Entfernungen waren jagdlich, es gab aber auch einige Ziele die weiter weg standen. Es passte halt alles. Das Wetter, die Gruppe und die Trefferquote. Es war ein ganz tolles Turnier!

Manko: Ich konnte keines feststellen, bis auf den einen Sicherheitsfehler. 

Willi kam mit 600 Punkten auf den 1. Platz bei den Herren Recurve und war Gesamtsieger mit der höchsten Punktzahl. Ich erreichte den 1. Platz mit 530 Punkten. Für jeden von uns gab es ein Presentkorb mit Wurst, Sekt und Süßem. Willi bekam außerdem noch einen Pokal und eine Urkunde für den Gesamtsieg.

Nun ist die 7.Wittenberger Hasenjagd für mich auch etwas besonderes. Das erste Mal das ich mit Siri gestartet bin, das erste Mal, dass ich keine Nullrunde hatte und das erste Mal, das ich mit Siri ein Turnier gewonnen habe. 

Die 8. Wittenberger Hasenjagd 2016 muss ich unbedingt mitmachen und versuchen einen Hattrick zu landen…

Wittenberger Hasenjagd 2015

Text und Fotos P. Gehrke, Foto von „meiner Siegerehrung“ W. Gehrke 

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