9. SV Garstedt 7 Berge for friends am 10.05.2015

Im letzten Jahr wurde beim Turnier angesagt, dass das Turnier immer sehr schnell ausgebucht sei, weil sich so viele gleich am Turniertag schon für das nächste Jahr anmelden würden. Es wäre dann auch so, dass die die dann kein Startgeld vorab bezahlt hätten, einfach nicht kommen würden und dies ja schade für Schützen (m/w) wäre, die gerne teilgenommen hätten.

So hat sich der Vorstand eine neue Regelung ausgedacht. Der Termin für das 9. Turnier des SV Garstedt wurde genannt. Die Ausschreibung würde dann am 01.01.2015 online gestellt und vorher könnte sich NIEMAND anmelden. Außerdem müsse bin zu einem Stichtag das Startgeld bezahlt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, würde man automatisch von der Starterliste gelöscht und jemand aus der Warteliste würde nachrücken.

Sehr gute Lösung…

Am 01.01.2015 schaute ich nun, als wir von der Silvesterparty kamen, um 04.00 Uhr auf die Seite und siehe da, der Link zum Anmelden war freigegeben und sofort schrieb ich eine Mail und bekam am nächsten Tag schon die Nennbestätigung. In weniger als einer Woche waren die Startplätze vergeben und ein wenig später war auch die Warteliste ausgebucht.

Wir konnten uns freuen, wir standen nach Zahlung des Startgeldes auf der Starterliste. Allerdings haben wir dann kurz vor dem Turnier sogar noch zwei Startplätze angeboten bekommen, weil die Schützen krank geworden sind, so konnten wir dann noch Stephy und Adi mit nach Garstedt nehmen.

Da das SBFF ein reines Holzpfeileturnier ist, freute ich mich darüber, dass die Pfeile, die Matthias mir passend zum Bogen gebaut hatte, rechtzeitig kamen und ich mit der Umstellung beginnen konnte. Das ging dann besser als gedacht.

In Garstedt angekommen meldeten wir uns an. Sören hatte uns schon in eine Gruppe eingetragen. Es gab so viele bekannte Gesichter, dass wir aus dem Smalltalk gar nicht raus kamen. Nach einer kurzen Einschießphase und der obligatorischen Begrüßungsrede ging es dann los.

Wir wurde mit Treckern im Gelände ausgesetzt und mussten dann 13699 Schritte (Willi hat Technik mitzählen lassen) durch den Wald irren und zwischendrin noch 36 Tiere erlegen.

Es hat wirklich riesigen Spaß gemacht. Wie immer war das Garstedter Turnier super durchorganisiert. Es gab nichts, aber auch gar nichts zu meckern… Turnier, Gruppe, Wetter, Essen, Trinken – PERFEKT!!!

Mir fehlte allerdings mein Lieblingsschuss – der Bär in dem gegabelten Baum. Mit dem hatte ich noch eine Rechnung offen. Ich denke aber, aus Sicherheitsgründen, weil der Baum doch schon sehr marode war, wurde dieser Schuss weggelassen. 

Ganz große Klasse war der Bison. In 70 Meter Entfernung und dann noch ein bisschen bergab und ganz viel Wiese dahinter. Er wirkte viel näher, so war es dann auch nicht verwunderlich, dass meine Pfeile zwar langsam dichter an das Ziel kamen aber halt nichts ins Ziel. Vielleicht hätte ich ja immerhin schon mit dem 6. Pfeil getroffen, wenn das erlaubt gewesen wäre.

Auch lassen sich die Garstedter ja immer was bewegliches Neues einfallen. In diesem Jahr gab es einen Tanzbär mit Hula-Röckchen und Klappscheiben. Die Klappscheibe musste mit einem Schuss auf die Auslöserscheibe gestartet werden. Dann musste man 3 Pfeile auf die Klappscheibe schießen, wobei die Ringe der Auflage Punkte brachten. Diese klappte nach kurzer Zeit weg und eine Ratte kam für kurze Zeit nach oben und wurde zum Ziel. Ganz schön Tricky.

Das Gelände ist einfach herrlich und riesig. Da kann sich der Verein wirklich glücklich schätzen. Auch in diesem Jahr gab es viele neue Schussmöglichkeiten, so dass uns das Gelände nur teilweise bekannt vorkam. Auch genossen wir die Ruhe im Parcours. Es gab kein Auflaufen und fast nie sahen wir eine Gruppe, so dass wir manchmal schon dachten, wir wären ganz alleine im Wald.

Um 16.30 Uhr war Schießzettelabgabe und auch in diesem Jahr haben wir das wieder pünktlich geschafft. 

Bis zur Siegerehrung konnten wir noch lecker am sehr reichhaltigen Salat-Büffet schlemmen und dazu Nackensteak, Würstchen oder Frikadellen genießen (auch die Verpflegung vor und während des Turniers war sehr gut, ich habe noch nie so guten Erdbeerboden gegessen und ich glaube bis heute nicht, dass der vegan war) . 

Zum krönenden Abschluss: Willi 1. bei den Jagdbogen Herren mit 601 Punkten und ich 1. bei den Jagdbogen Damen mit 528 Punkten. Das gab einen wunderschönen Garstedter Siegerpfeil und das Startgeld für das nächste Jahr haben wir auch gewonnen.

Jetzt müssen wir uns nur noch die heiß begehrten Startplätze für das nächste Jahr sichern…

Mein Fazit: Ihr habt ja schon gelesen wie begeistert ich von diesem Turnier bin und dem ist nichts mehr hinzuzufügen. 

Garstedt 10.05.2015 1

Garstedt 10.05.2015 2

 

Fotos: P. Gehrke, Foto von mir: W. Gehrke, Text: P. Gehrke

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3. Holzturnier in Tätenhorst vom Verein Ragnarök am 03.05.2015

Die Ragnaröks luden am 03.05.2015 zum 3. Holzturnier in Tätenhorst auf den Sohlenhof ein. 

Willi, Adi und ich machten uns am Morgen gut gelaunt zum Austragungsort nach Tätenhorst auf. Dort angekommen wurden wir nett zu einem Parkplatz gelotst. Das Turnier fand am und um dem Hof von Familie Kardinal statt. Eine tolles Gelände mit ganz vielen Büschen und Bäumen – dazu aber später mehr.

Dann ging es zur Anmeldung, dort trafen wir Buddy und Claudia. Schnell stand fest, das wir in eine Gruppe wollen und so trugen wir uns denn dann auch gemeinsam ein. Von den Vereinsmitgliedern des Ragnarök e.V. wurden wir aufs herzlichste begrüßt. Auch von den vielen vielen bekannten Gesichtern unter den Teilnehmern (m/w) wurde man in Gespräche verwickelt, so dass keine Zeit mehr zum Einschießen blieb. Einschießen wird ja auch völlig überbewertet. 😉

Uwe Kardinal hielt eine kurze Rede und teilte uns ein paar Regeln mit, an die wir uns halten sollten. Vor allem keinen Karbon- und sonstigen Müll im Gelände lassen. Im letzen Jahr habe sich wohl ein Tier am gebrochenen Karbon-Pfeil verletzt. Das ist nicht schön. Jeder Schütze sollte seinen Müll mit aus dem Wald nehmen. Allerdings kann es bei Abprallern durchaus mal dazu kommen, dass man seinen Pfeilschrott einfach nicht wieder findet und im Wald zurücklassen muss. 

Dann wurden wir zu unseren Zielen geführt und was wir unterwegs so sahen, stellte und wirklich die Nackenhaare hoch. Büsche, Bäume, Äste und alle irgendwie vor den Zielen. An unserem Startziel angekommen mussten wir noch ein wenig warten, bis wir beginnen durften und grübelten schon mal, wie wir durch die ganzen Äste über den Teich in den 3D-Bieber schießen sollten – ohne Pfeilverlust und wenn möglich sogar noch treffen. Ein wirkliches Schussfenster gab es hier nicht. Am Ende blieb uns nichts anderes übrig, als einfach drauf zu halten und zu hoffen. 

So ging es uns bei fast allen Zielen. Da war fast nie ein wirkliches Schussfenster. Irgendwas war fast immer im Weg und wenn mal kein Baum, Ast, Gebüsch im  Weg war, dann musste man auf einer Palette freischwebend Pendeln, es gab Moniereisen die Angst machten, eine Metallplatte mit Loch vor dem Ziel oder gar ein Baum, der direkt so stand, dass man bei halben Auszug mit dem Ellenbogen dagegen kam. 

Klasse!!! Nein wirklich… Ich habe jetzt gelernt, dass Äste vor dem Ziel gar nicht soooo schlimm sind. Man muss halt schauen, ob man irgendwie, und ist es noch so klein, ein Schussfenster findet. Man konzentriert sich auch mehr und dadurch liegt die Trefferquote höher. Wir hatten wirklich jede Menge Spaß.

Cool fand ich die Lottoziele. Es stehen drei Ziele da, man muss 2 Ziele schießen (je ein Pfeil) und weiß erst beim Ziehen der Pfeile, welches Ziel das Minus-Ziel ist. Lustig! Willi fand das nicht so… …ich weiß gar nicht warum *pfeiff*.

Das „Angst fressen Seele“ Ziel machte wirklich Angst, allerdings war es dann im nachhinein einfacher zu schießen, als man gedacht hatte. Es stand eine Metallplatte mit einem 10er Loch in der Mitte am Boden und dahinter war eine Ratte aufgestellt. Man hörte die Fehlschüsse (Pfeil auf Metall) durch den halben Wald und so war einem schon ziemlich mulmig zumute. Würde man es schaffen, den Pfeil durch die Öffnung zu bekommen, ohne dass er Schaden erlitt? Die Gruppe vor uns meinte: „Hey, wir haben für Euch schon mal die Platte neu gestimmt!“ – Das war nicht zu überhören gewesen. Bei uns war dann alles still. Die Pfeile flogen wie an einer Schnur durch die Öffnung und trafen die Ratte. Die ganze Aufregung umsonst… 

Ein gutes Gleichgewicht musste man auf der Palette haben. Ca. 50cm schwebte sie über dem Boden, schaukelte und drehte sich. Es war schon sehr schwer, eine ruhige Abschussposition zu finden, vor allem, weil hier die Gruppen etwas aufliefen und alle einen im Auge hatten. Gut war, dass genau davor eine Verpflegungsstation aufgestellt war. Da wurde einem das Warten nicht so lang.

Ein bisschen Unmut gab es dann mit der Gruppe hinter uns. Ich stand schon länger an, meine Gruppe stand etwas weiter hinten. Als die fertige Gruppe zum Ziehen der Pfeile ging, setzte ich mich schon mal auf die Palette und die Gruppe nach uns wurde etwas ungehalten, da sie nun meinte, wir hätten uns vorgedrängelt. War ja gar nicht so. Jedenfalls moserten sie die ganze Zeit rum.

Das war aber schnell vergessen, denn man hatte genug mit seinem Gleichgewicht, dem Bogen, dem Pfeil, dem Ziel und dem Schießen zu tun. 

Schön war auch der schwebende Tischtennisball im Stall. Der ist immer wieder ein Herausforderung. 

Mein absolutes Highlight war der Bison. Er stand in einer ganz schönen Entfernung, dann musste man auf einen kleinen Hügel krabbeln und dachte am Pflock, wie so oft schon vorher an diesem Tag,:“Ach Du Schande, wo ist denn da das Schussfenster?“. Rechts und links Buschwerk und von Oben die runterhängenden Äste eines Baumes. Irgendwie (ich weiß wirklich nicht wie) gelang es mir, ohne Asttreffer Pfeile loszuschicken. Der 1. Pfeil war etwas zu kurz, der 2. traf dafür in den Schinken. Yeah!

Am Ende mussten wir uns aber bei Wolfgang und Uwe beschweren. 5 von den 30 Zielen hatten keine Äste davor. 😀 – ne Scherz, es war ein rundum gelungenes Turnier.

Auch die Verpflegung war super. Da haben wirklich alle vom Verein mitgemacht und ordentlich Salate geschnippelt und Kuchen gebacken. Grillen ist immer gut. So blieben keine Wünsche offen. Alles war außerordentlich LECKER!

Dann kam die Siegerehrung. Willi belegte mit 492 Punkten den 1. Platz bei den Herren-Jagdbogen und ich kam mit 412 Punkten auf den 1. Platz bei den Damen-Jagdbogen. Wir durften uns unsere Trophäen aussuchen und nahmen Beide ein Messer.

 

Mein Fazit: Ein rundum tolles Turnier. Gut durchorganisiert und trotz jagdlicher Entfernungen schon als Anspruchsvoll, ja teilweise kniffelig, einzustufen. Auch wenn es ab nächstem Jahr ein reines Holzpfeilturnier sein wird, werden wir gerne wieder dabei sein.

Ragnarök Holzturnier 03.05.2015

Fotos: P. Gehrke, Foto Siegerehrung: U.Kruse, Text: P.Gehrke

Offene Landesmeisterschaft 3D Sachsen Anhalt am 25. u. 26.04.2015

Willi, der Bogen-Crack, will unbedingt Meisterschaften schießen. Deshalb sind wir auch im März in den SV-Coppenbrügge eingetreten. Ein toller Verein mit einem super Gelände und Claudia hat ganz viel Ahnung von diesem ganzen Meisterschaftskram und kümmert sich um die Nennungen.

Ich möchte dann nicht alleine zu Hause oder vielleicht sogar an der Verpflegungsstation stundenlang ausharren und auf Willi warten, der Spaß beim Schießen hat. Also habe ich kurzerhand entschieden, eine Landesmeisterschaft ist auch nur ein Turnier und ich bin dabei.

Claudia hatte uns nun zur Offenen Landesmeisterschaft 3D Sachsen Anhalt am 25. u. 26.04.2015 angemeldet.

Wir reisten schon am 24.04. an, damit wir am 25. ausgeruht und munter durchstarten konnten. Wir stiegen im Ramada-Hotel Halle-Leipzig ab und waren total zufrieden. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmte und die Küche im Hotel war sehr gut. Schade war nur, dass man nicht wirklich in Ruhe das Frühstücks-Buffet genießen konnte, da man ja wusste, zu viel Essen ist auf dem Parcours hinderlich und pünktlich musste man auch noch sein.

Die Gruppeneinteilung war am Vereinsheim angeschlagen. Es gab eine Gruppe 1 und 2 und dann noch weitere Nummern und Schütze a, b, c, d. Da war ich ja schon etwas überfordert. Allerdings klärte sich das schnell auf. Ich war in der Gruppe 10 der Schütze c und startete in der Gruppe 2. Dass heißt, die Gruppe 1 startet zuerst und die Gruppe 2 wartet im Wartebereich bis die Schützen der Gruppe 1 am Tier zur Trefferaufnahme sind.

Beim Ziel Nummer 10 angekommen war ich dann gleich nochmal verwirrt. Es gab vier Pflöcke, gelb, weiß, blau und rot. Na von welchem muss ich denn schießen? Der 17 jährige Tim erklärte mir, wo ich auf der Schießkarte finde, von welchem Pflock ich aus schießen musste. Auch die 15 jährige Lea war total lieb. Sie wollte mir im Laufe des Turniers sogar den Bogen abnehmen, weil ich ja mit Steigungen nicht so zurecht komme.

Meine Mitschützin Wiebke nahm mich unter ihre Fittiche und deckte sehr schnell auf, dass ich nicht gut vorbereitet war, weil ich so wenig über die Regeln und Punkteverteilung wusste. Sie sorgte aber im Laufe des Turniers dafür, dass ich sehr schnell begriff, wie so eine Meisterschaft abläuft, was für mich am 2. Tag in der Hunterrunde doch sehr von Vorteil war.

Die Entfernungen waren doch schon recht sportlich und so gab es auch die eine oder andere Nullrunde. In Anbetracht der Entfernungen war ich mit meiner Leistung aber ganz zufrieden. Am Ende des Tages war ich mit 206 Punkten auf Platz 3, was ja immerhin noch eine Bronze-Medaille gewesen wäre. Damit hatte ich mir das von mir gesteckte Ziel, nicht letzte zu werden, schon erreicht, jedenfalls, wenn es weiter so gut laufen würde. Wiebke war 41 Punkte vor mir und somit auf dem 2. Platz.

Willi hatte mit seiner Gruppe auch viel Glück. In seinem Mitschützen Heiko hat er einen neuen Kumpel gefunden, der uns wohl auch bei einem unserer nächsten Turniere besuchen wird. Willi war mit 283 Punkten am Abend auf dem 6. Platz. Damit war er nicht wirklich zufrieden.

Nach dem Schießen saßen wir noch lange mit Buddy, Claudia, Martina und Hans-Jürgen am „Wohnwagen“ zusammen. Martina und Hans-Jürgen brutzelten mit dem Dutch-Oven leckeres Kartoffelgrateng (INSIDER), Spargel und Fleisch. Hmmmmm LEGGA!!! Dazu gab es Sehnenwechsler, Katalog und und und und… Ein toller Abend… …der aber irgendwann mal zu Ende sein musste. Am nächsten Tag „musste“ man ja Leistung zeigen.

Frisch, aber nicht ganz so ausgeruht ging es dann am 25. zur Hunterrunde auf ins Gelände. Da man ja nun wusste, was auf einen zukam, relativierten sich die Entfernungen und ich schoss richtig gut. Wäre es mal so in der 3 Pfeil-Runde gewesen.

Mit 154 Punkten legte ich das beste Ergebnis (bei den Jagdbogen Damen Ü 40) hin und konnte mich auf den 2. Platz verbessern. SILBER!!! YEAH!!! Was habe ich mich gefreut. 41 Punkte in der Hunterrunde gut gemacht und noch 7 oben drauf gelegt und damit Wiebke überholt, was sehr schwer war, weil es für einen Körpertreffer 7 statt 12 und für ein Kill 12 statt 15 Punkte gab. Nur das X-Kill gab 15 Punkte. Somit gab es für den Treffer in der Hunterrunde viel weniger Punkte als für den ersten Treffer in der 3 Pfeil-Runde.

Willi hatte mit 207 Punkten das beste Ergebnis (bei den Jagdbogen Herren Ü45) und konnte sich auf den 4. Platz hochschießen und er bekam noch eine Urkunde. 

Es waren wirklich zwei schöne Tage, die anstrengend waren, aber sehr viel Spaß gemacht haben. Wir haben viele nette Schützen kennen gelernt und viel über die psychologische Kriegsführung bei Meisterschaften. 

Fotos vom Parcours gibt es leider keine, da während des Schießens absolutes Kamera- und Handy-Verbot besteht.

Lm2 (1)

Die Schützen vom SV Coppenbrügge: Oben (von links nach rechts) Petra, Claudia, Angelika und Martina, dann davor die Männer (von links nach rechts) Willi, Buddy und Hans-Jürgen.

Foto: Unbekannt – Text: P. Gehrke

ARTchers Super-Cup im „ARTchers Lake“ am 19.04.2015

Am 18.04.2015 durften sich Kinder, Schüler und Jugendliche im ARTchers Junior Cup messen und das erste Mal das Gelände am ARTchers Lake beschießen.

Dann war es am 19.04.2015 für uns so weit. Der ARTchers Super Cup stand an.

Gut gelaunt und bei bestem Wetter machten wir uns auf zum ARTchers Lake am Bernsteinsee bei Stüde und waren ganz gespannt auf das Turnier und vor allem auf das Gelände.

Nach der Anmeldung fanden sich die Gruppen zusammen. Wir starteten mit Claudia, Buddy, Jörg und Cornelia. Dirk hielt noch eine kleine Rede und dann durften wir den ARTchers Lake Parcours selber erleben und beschießen.

Für den ARTchers Super Cup hatten Dirk und sein ARTchers Land Team 18 Ziele aufgebaut. Nicht einfach nur normal ein 3D Ziel aufgestellt und einen Pflock davor, nein, man musste z. B. innerhalb von 30 Sekunden so viele Pfeile wie möglich auf eine Scheibe schießen, von einer Wippe aus (kippelige Angelegenheit) einen Hasen erlegen, mit einem fremden Bogen ein Wildschwein treffen, Memory-Schießen, auf einem 10×10 Balken balancieren und dabei noch Pfeile treffsicher losschicken, auf einem Stuhl sitzend (natürlich mit dem Rücken zum Ziel, sonst wäre es ja leicht) einen Biber mit Pfeilen spicken und und und. Das war ein Spaß und brachte uns oft zum Lachen. Zweimal durften wir die Runde gehen.

Am Ende hatten wir alle sehr sehr gut geschossen. Allerdings war man dann doch etwas enttäuscht, wenn man das Ergebnis hörte. Bei 36 Zielen brachte es Willi gerade mal auf 99 und ich auf 78 Punkte. Allerdings gab es auch eine dementsprechende Wertung. Kill im 1. = 3 Punkte, Kill im 2. = 2 Punkte. Köprer im 1. = 2 Punkte, Körper im 2. = 1 Punkt. Ein paar Sonderziele gaben dann 4 Punkte und beim Schnellschießen gab es für Willi 11 und für mich 6 Punkte.

So brachten die wenigen Punkte Willi und mich in der jeweiligen Klasse auf den 2. Platz. Willi war allerdings Punktgleich mit dem 1. Platz und musste das ausschießen. Am Ende hatte Willi beim Bändchenspiel (drei Pfeile so dicht wie möglich auf eine Scheibe, Band um die Schäfte und das kürzeste Band gewinnt) einen Zentimeter zu viel.

Das Catering ist noch ausbaufähig. Es wurde vom Hotel am Bernsteinsee übernommen. Es gab Kartoffelsuppe und Würstchen, leckere Schokoriegel und ausreichend Heiß- und Kaltgetränke. Allerdings hatte das Team des Hotels nicht damit gerechnet, dass die Bogenschützen so zahlreich und hungrig erscheinen würden und das warme Essen war recht schnell vergriffen. Die Suppe soll sehr lecker gewesen sein, allerdings bekamen wir keine mehr ab. Die Angestellte des Hotels hatte die Lage sehr schnell erkannt und versprochen, dass man reagieren würde und beim nächsten Turnier genug da sein würde. Auch wollte sie dafür sorgen, dass es Kuchen geben würde.

Das Gelände ist einfach SUPER. Das Herzstück sind der See und die Hütten, die auf der Landzunge stehen und zum Verweilen und Entspannen einladen. Um den See breitet sich ein hügeliges „Märchen“-Waldgelände aus in dem man wunderbare Schüsse aufstellen kann. 

Wir freuen uns schon auf die nächsten Turniere und Parcoursbesuche im ARTchers Lake, welcher am 25.04.2015 seine Pforten offiziell öffnete. Dann können Anfänger ohne eigene Ausrüstung (kann vor Ort geliehen werden und man bekommt auch eine nette Einführung) und routinierte Schützen mit eigener Ausrüstung  die 27 Ziele beschießen.

Weitere Info gibt es auf der Hompage ARTchers Land.

ARTchers Super Cup 2015 ARTchers Super Cup 2015 ARTchers Super Cup 2015

Text P. Gehrke, Fotos P. Gehrke u. W. Gehrke