22. Jagdturnier in Wellie am 30.08.2015

Am 30.08.2015 waren wir beim 22. Wellier Jagdturnier in Steyerberg. Hört sich weiter weg an, als es ist (ist in Niedersachsen, nicht in Östereich). Für uns sind es schlappe 35 Kilometer und so ist es doch schon eines der sehr sehr nahen Turniere. 

Zu Hause überlegten wir noch kurz, ob wir überhaupt fahren sollten (ich schätze mal so ein Drittel der gemeldeten Schützen blieben bei dem Wetter wohl im warmen Bettchen oder drehten kurzerhand um). Blitz, Donner und Regen verleideten uns schon so ein bisschen die Vorfreude. Wir fuhren trotzdem los und? – bekamen einen nassen Arsch. Zeitweise regnete es nicht, es goß aus Kübeln. Zum Glück waren wir da gerade am Verpflegungsstand und konnten uns ein bisschen unterstellen. 

Irgendwann mussten wir dann aber weiter und der Lehmboden matschte nur so vor sich hin. Wir sahen aus wie kleine Schlammschweine. Am Ende war ich ein paar Zentimeter größer, da sich der Lehmboden unter den Schuhsohlen stapelte.

Den Spaß in der Gruppe tat das keinen Abbruch und so kamen wir heiter durch den Parcours in dem 28 Ziele zu beschießen waren und hatten unseren Spaß.

Die Ziele waren allesamt jagdlich aufgestellt. Die Sicherheit war stets gewährleistet und meistens gab es einen natürlichen Pfeilfang.

Der Reiher hatte natürlich keinen und so mancher Pfeil verschwand auf nimmer wiedersehen in der Aue. Da wäre doch ein bisschen Pfeilfang schon schön gewesen. Zum Glück war es in diesem Jahr nur dies eine Ziel vor dem Wasser und dies auch noch als Hunter. Im letzten waren es noch drei und so einige Pfeile gingen den Bach runter. Leider wurden die verschossenen Pfeile nicht aus dem Wasser gefischt. In diesem Jahr auch nicht und so dümpelt wohl mein Carbonpfeil immer noch vor sich hin in die weite Welt.

Der Osborne-Stier war auch wieder mit dabei und Willi versenkte, nur so aus lauter Angabe und weil er es halt einfach kann, 4 Pfeile in des Stieres Herz. An die Cojones (Kochonnes=Hoden) hat er sich dann aber doch nicht getraut. Claudia setzte souverän ihren ersten Pfeil in das Herz. Mir gelang es mit dem zweiten Pfeil und netterweise zerplatzte mein fehlgeschossener Carboni nicht sondern es löste sich nur die Spitze. Für Buddy`s Pfeile sah das nicht ganz so gut aus. 

Trotz der längeren Zwangspause durch den Starkregen und dem rutschigem Gelände kamen wir recht zügig durch den Parcours, so dass wir ziemlich früh fertig waren. 

Die Siegerehrung zog sich dann wieder etwas hin, weil eine Gruppe, wie immer (und irgendwie immer eine andere), etwas länger gebraucht hat. Vielleicht sollte man wirklich bei jedem Turnier eine Abgabefrist einräumen? 

Für das Schießen, den nassen Po und das Warten wurden wir aber belohnt. Willi kam auf den 1. Platz bei den Jagdbogen Herren und ich kam auf den 2. Platz bei den Jagdbogen Damen.

Bericht 21. Wellier Jagdturnier 2014

Bericht 20. Wellier Jagdturnier 2013

Text und Fotos P. Gehrke

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