Parcoursbesuch bei den Diebacher Edelknechten am 16.08.2016

Nachdem wir am Tag nach der Deutschen Meisterschaft ein wenig Sightseeing gemacht hatten, an der Donau saßen, durch die Stadt Dillingen schlenderten und, obwohl Montag war, nur eine Eisdiele in dem Ort geöffnet hatte. Es war Maria Himmelfahrt. Ein Feiertag! War Willi sichtlich genervt.

So fuhren wir früh wieder nach Neresheim in unser Hotel zurück. Nur um zu sehen, dass auch dort das Restaurant Ruhetag hatte, Willi nicht zum Chinesen wollte, der Italiener im Sommerurlaub war und Willi dann unbedingt beim Döner essen wollte. Toll. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Da war ich dann sichtlich genervt.

Damit am nächsten Tag nichts in die Hose ging, suchte ich am Abend im Netz etwas, was uns Beiden Spaß machen würde. Ja, RICHTIG – Bogenschießen. Wir entschieden uns für den Parcours der Diebacher Edelknechte. Und bereuten es nicht.

Ein sehr gepflegter, gut zu laufender 5,4 km langer Parcours mit 28 Zielen von 5-50 Meter. Die Stationen befinden sich an öffentlichen Wegen, überall wo eine Möglichkeit zum Schießen gegeben war, wurde sie ausgenutzt. Hier ein paar Bäume, da eine Streuobstwiese, da eine Brache. Die Diebacher Edelknechte verfügen über kein eigenes Land, sondern nutzen Gemeindegrund und kleine Flecken von den Landwirten der Umgebung, die bei der Landwirtschaft ausgespart werden. Auch die Jäger fühlen sich nicht durch die Bogenschützen gestört.

Wahnsinn – hier in Niedersachsen wäre das so nicht möglich. Schon alleine nicht, weil kein Zaun um die Anlage ist. Es würden, so Mario aus dem Verein, alle an einem Strang ziehen und es gäbe viele neugierige Diebacher, die ihren Spaziergang im Parcours machen und schauen, was da so los ist.

An der Einschießwiese stehen gefüllte Säcke und Stramitscheiben in unterschiedlichen Entfernungen. Es gibt einen Überdachten Sitzplatz. Ein Vereinsheim und einen Bauwagen, wo auch das Parcours-Buch zu finden ist. Auch hier ist alles sehr sauber und ordentlich. Die Wiese ist kurz gehalten.

Dann folgt man einem geteerten Weg, ca. 500 m, bis zum ersten Ziel. Ein Bank steht unter Bäumen, verschiedene Pflöcke stehen auf einem kleinen Grünstreifen und das erste Ziel kann beschossen werden. Man folgt erst dem Feldweg, von dem aus noch ein paar Schüsse zu absolvieren sind. Dann geht es den Hügel hoch und es gibt in kleinen Baumgruppen, Miniwäldchen, auf Wiesen einige spannende Schüsse.

Mein Lieblingsschuss war der Weitschuss auf den Rothirschen, der auf der Streuobstwiese stand. Willi steht am Pflock (natürlich der, der am weitesten weg ist) und schießt. Knapp über das Tier, die Federn des Pfeiles berühren noch den Rücken. Der Pfeil setzt hinter dem Ziel auf und huiiiiiiii nimmt er noch einmal Schwung und fliegt hoch in die Luft und keiner weiß, wo er aufgekommen ist. Zweiter Pfeil – Huuuuuiiiii weg ist er, genau wie der Erste. Dann endlich trifft er mit dem dritten Pfeil.

Ich stelle mich ganz cool an den Pflock. „Der hat 50 Meter, oder?“(als ob mir das was nützen würde, wenn ich weiß, wie weit…), Willi nickt. Ich nocke den Pfeil ein, ziehe die Sehne bis zum Ankerpunkt, löse und? Zwoooooosch der Pfeil fliegt ins Kill. Hihi. Da hat aber einer geguckt…

Danach habe wir gefühlte Stunden in den Schwaden des frisch gemähten Kornfeldes in der glühenden Sonne verbracht um die Pfeile von Willi zu finden. Vergebens. Keine Spur. Irgendwann haben wir dann aufgegeben. 

Beim nächsten Ziel erwartete uns eine Überraschung. Eine Bank im Schatten und eine Tonne mit Getränken, die zu 2/3 eingegraben war. So waren die Getränke erstaunlich kühl. Das konnten wir jetzt nach dem anstrengendem Suchen der Pfeile gebrauchen. 

Ein Ziel konnten wir nicht schießen. Auf dem dahinterliegenden Feld wurde gerade geerntet. Deshalb entschlossen wir uns, aus Sicherheitsgründen, nicht zu Schießen. 

Unser Fazit: Ein wunderbarer Parcours, auch für Schützen geeignet, die nicht so gut zu Fuß sind. Die Ziele sind sehr gut aufgestellt, von jagdlich bis sportlich. Pfeilfang war meistens vorhanden. Wir haben zu Zweit ca. 3,5 Stunden gebraucht.

Für uns war der Tag im Parcours genau das Richtige. Nach dem die DM nicht so gut gelaufen ist, gaben einem die vielen Treffer im Parcours doch ein wenig das Selbstvertrauen zurück. Merkwürdigerweise flogen meine Pfeile hier, im Gegensatz zur DM, schnurgerade und ich konnte sogar treffen. 

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Text und Fotos P. Gehrke

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Deutsche Meisterschaft 3D 2016 vom DBSV in Ballhausen/Syrgenstein vom 13.-14.08.2016

Deutsche Meisterschaft 3D in Bayern? Willi wollte erst nicht dorthin fahren, weil es ja doch schon eine ganz schöne Strecke ist, die man so fahren muss. Ich malte ihm die Aussicht auf ein schönes Turnier in der bayrischen Bergwelt aus und da hatte ich ihn. Wir beschlossen, wenn wir die Qualifikation schaffen, dann fahren wir auch hin.

Nachdem Willi bei der Landesmeisterschaft in Bad Oeynhausen krank war und meine Quali nicht ausreichte bauten wir auf Hohegeiß. Und ja, wir schafften beide eine gute Quali und vertraten somit Niedersachsen bei der Deutschen Meisterschaft in Bayern.

Als wir am Freitag, 12.08.2016, an der Halle in Syrgenstein ankamen, waren wir erstmal ein bisschen enttäuscht. Keine hohen Berge.

Wir brachten die Bogenkontrolle hinter uns und dann ging es zum gemütlichen Teil über. Wir suchten ein Restaurant, welches unsere ganze Truppe bewirten wollte und konnte. Das gestaltete sich irgendwie schwierig, da viele Restaurants geschlossen hatten. Warum auch immer, an einem Freitag. Nach einigem Suchen fanden wir ein griechisches Restaurant. Wirklich wie eine alte Taverne in Griechenland. Für viele, die eingedeutschtes griechisches Essen gewöhnt sind, keine kulinarische Offenbarung. Uns hat es aber geschmeckt und die Runde war lustig.

Relativ früh trieb es uns in unser Hotel zurück. Man wollte ja am Wettkampftag ausgeruht an den Start gehen.

Am Morgen des ersten Wettkampftages ließen wir noch kurz ein paar Pfeile auf dem Einschießplatz fliegen und ich verfluchte mich mal wieder, dass ich 14 Tage vor der DM noch so an meinen Pfeilen rumgebastelt hatte, dass sie ganz anders flogen. Viel länger geradeaus. Und ich kam damit noch gar nicht richtig klar. Nun gut, für langes nachgrübeln war eh keine Zeit mehr. Wir wurden in Bussen in die Parcours gefahren. Von den Bussen mussten wir eine ganze Strecke durch den einen Parcours gehen um zum Sammelplatz zu gelangen. Lauter Ziele, die geradeaus zu schießen waren. Ich fühlte mich gleich wie in der platten Heide und war doch etwas enttäuscht.

Wir sammelten uns an unseren Startnummern und ich konnte endlich meine Mitschützen (m/w) kennen lernen. Heike, quasi eine direkte Ü-40 Konkurrentin, gefiel mir auf anhieb. Eine sehr sympatische und sehr gute Schützin. Dann hatten wir noch zwei 14jährige in der Gruppe. Meine anfängliche Angst, ich müsse auf zwei Heranwachsende aufpassen, zerstreute sich bald. Die Beiden waren doch sehr selbstständig und man musste nur hier und da mal ein paar Regeln durchsetzten.

Vor dem Schießen gab es natürlich viele viele Reden. Dann wurde von einer Solistin noch die Deutsche Nationalhymne gesungen, ich muss sagen, das war besser als damals Sarah Connor. Die Sängerin hier kannte ihren Text. Und ich bekam eine Gänsehaut und wurde urplötzlich sehr aufgeregt.

Dann ging es raus ins Gelände. Auch hier kamen wir an vielen vielen Stationen vorbei, die einfach in der flachen Botanik rumstanden.

Dann waren wir an unserer ersten Station angekommen und brüteten noch ein wenig in der gleißenden Sonne vor uns hin. Es war schon sehr heiß und sollte noch heißer werden.

Bei den ersten Stationen war noch alles in Ordnung. Heike und ich lagen Kopf an Kopf und dann kam der Schuss auf das liegende Bisonkalb. Wir stehen gerade im Vollauszug da ruft auf einmal jemand, gefühlt neben uns: „Haaaaalllloooooo!“. In so einem Moment geht einem einiges durch den Kopf. Und – man lässt einfach los und verreißt auch noch den Bogen.

Wir standen mit dem Rücken zu dieser Geräuschquelle und konnten nicht sehen, wie dicht er uns war. Ob etwas mit uns nicht stimmte. Oder auch, was überhaupt sein Plan war.

Es war Thomas Röher (VIEZEPRESIDENT), der laut rufend über die Wiese schritt und einem jungen Mädchen, welches eine Station weiter stand, einen Pfeil bringen wollte, der hinter einem Ziel gefunden worden war.

Trotz dieser Störung mussten wir weiter schießen, denn die drei Minuten liefen ja. Und vom Pflog abtreten, sammeln und noch mal schießen ist ja nicht gestattet. Heike und ich waren uns einig. DAS hat uns total rausgebracht. Mich mehr, sie weniger. Ab da lief es halt nicht mehr so gut, was natürlich auch an den neuen Pfeilen gelegen haben könnte.

Nach den 28 Zielen waren wir rechtschaffend fertig und durchgeschwitzt. Wir gaben nur noch unsere Schießzettel ab und fuhren dann zurück ins Hotel. Essen gehen? Ohne uns. Wir verzogen uns auf unser Zimmer, duschten, aßen zu Abend (wir hatten uns, weil wir morgens immer so früh am Treffpunkt sein mussten, dass es noch kein Frühstück im Hotel gab, Verpflegung mitgebracht) und vielen quasi tot ins Bettchen.

Am nächsten Tag wiederholte sich das Spiel. Diesmal schossen wir den anderen Parcours. Für eine Hunter-Runde fand ich ihn zu weit gestellt. Klar waren wir auf einer DM, aber das schießen soll doch auch noch Spaß machen. Niemand würde auf die Idee kommen, mit einem traditionellen Jagdbogen einen Keiler auf gut 50 Meter zu erlegen, wenn er auch noch schräg zu einem steht. Oder eine Wildkatze (die mit der Ente auf der gestreckten Pfote) auf 38 Meter zwischen Bäumen. Von der Färbung her, hätte ich die Katze auf die Schnelle gar nicht entdeckt, wenn der Kampfrichter nicht gesagt hätte, wo sie steht.

Am Ende reichte es für mich für den 5. Platz und ich bekam noch eine Urkunde. Mein Plan, gesund aus dem Parcours zu kommen und beide Tage, trotz der Hitze, gut zu überstehen und nicht letzte zu sein, ist aufgegangen. Und zwei Plätze besser als im letzten Jahr war ich auch noch. Willi kam auf einen guten 12. Platz, war mit seiner Leistung wohl aber nicht so zufrieden, weil er sich, nach der Bronzemedaille im letzten Jahr vielleicht noch ein bisschen weiter vorne gesehen hatte. Mit der Mannschaft holte sich Willi die Silbermedaille. 

Was mir nicht gefiel: Pfeilfang existierte quasi nicht. Wenn man einen Pfeil verschoss, musste man richtig suchen, was natürlich sehr zeitraubend war. Ich habe gehört, das an manchen Stationen bis zu 8 Gruppen aufgelaufen sein sollen. Die Kampfrichter waren sehr bemüht, durch Pfiffe und Rufen, die Suchenden zum Weitergegen zu bewegen. Auch das laute Rauschen und Piepsen der Walkytalky’s war ziemlich gewöhnungsbedürftig, wenn man am Pflock stand und sich eigentlich auf den Schuss konzentrieren wollte.

Was mir gut gefiel: Oh, da gibt es viel. Erstmal die Gruppe der Ü40 Mädels. Das war schon ein lustiger Haufen. Von Konkurrenzkampf war da nichts zu spüren. Dann wurden die Minis und Schüler von Mitgliedern des SV-Ballhausen in Gruppen durch den Parcours geführt. Das ist für die Kinder bestimmt schöner (für die erwachsenen Schützen natürlich auch) als wenn sie alleine mit den Großen unterwegs sein würden.

Abschließend: Der SV-Ballhausen hat eine DM hingelegt. SUPER! Die Parcours waren, obwohl viel Flachland dabei war, sehr anspruchsvoll gestellt. Es gab einige neue Targets, die ich zuvor noch NIE gesehen hatte und man sich da doch in der Größe mächtig verschätzen konnte. Alles war super organisiert. Sollte es da Probleme gegeben haben, hat man sie als Schütze nicht bemerkt. Da können die Schützen des SV-Ballhausen sehr stolz auf sich sein.

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Martina, Petra, Willi, Hans-Jürgen, Buddy und Claudia – die Coppenbrüggener Manschaft.

Im nachhinein ist noch etwas zu bemängeln. Die Quallifikations-Turniere der Niedersachsen und der Bayern waren nicht auf Mindestmaß gestellt. Da kann in erster Linie der Schütze nichts für. Der schießt den Parcours, der ihm angeboten wird.

Es wurden dann, der Gerechtigkeit wegen, den Schützen aus Niedersachsen und Bayern Punkte abgezogen. 

Das ist auch in Ordnung. 

Für die Niedersachsen ist es allerdings so gelaufen, dass ALLEN aus Niedersachsen stammenden Schützen Punkte abgezogen wurden, egal wo sie ihre Qualli geschossen hatten. Von einem weiß ich, er hat nur die Landesmeisterschaft in NRW mitgeschossen, ihm wurden aber auch Punkte abgezogen. Schützen aus NRW, die in Niedersachsen eine hohe Qualli geschossen hatten, wurden keine Punkte abgezogen. 

Wer ein klärendes Gespräch mit dem DBSV suchte, biss da wohl auf Granit. Die Ranglisten wurden nicht richtig gestellt.

Dass man da sauer war, wenn man auf Grund eines solchen Fehlers nicht bei der DM starten durfte, kann ich voll verstehen.

So etwas darf nicht passieren! 

Foto unbekannt, Text P. Gehrke

Vereinsmeisterschaft mit Gästen in Beverstedt am 07.08.2016

Wenn man einen großen Parcours mit 33 Stationen für eine Vereinsmeisterschaft aufbaut, dann kann man ja auch Gäste einladen. So dachten sich das die Bogenschützen in Beverstedt und haben das auch gleich in die Tat umgesetzt. Es folgte die Einladung, die die Bowhunter Rethem mit 6 Schützen nur allzu gerne annahmen.

Am 07.08.2016 versammelten wir uns am Vereinsgelände in Beverstedt. Es waren zwei Parcours aufgebaut. Einmal die Stationen 1-16 und 17-32 und Station 33 direkt am Vereinsheim, ein Sonderziel.

Die Gruppen waren voreingeteilt und da die Veranstalter alle Schützen irgendwoher kannten, hatte diese Einteilung bei manchen einen tieferen Sinn.

Ich muss sagen, ich habe selten oder besser gesagt noch nie ein so perfektes Turnier geschossen. Es war wirklich alles bis ins kleinste Detail durchdacht. Um auf Baumstümpfe zu kommen, waren kleine Leitern aus Holz gebaut worden. Damit man auf umgefallenen Bäuen nicht abrutschen konnte, wurde die Rinde entfernt und ein Antirutschmuster in den Stamm geschnitzt. Alles was das Gelände hergab wurde auch genutzt. Schießen vom Holzhaufen, zwischen Zaunbrettern durch, über Seen und so weiter und so fort. Das Auge schießt halt mit. Auch die Spaßziele durften nicht fehlen und brachten den einen oder anderen Schützen ganz schön ins Schwitzen. Da ich alles, was kippelig und wackelig ist oder mit Leitern zu tun hat, nicht mag (ich bekomme wirklich teilweise Panik und habe wirklich heftige Angstschweißausbrüche) bin ich an solchen Tagen immer ganz erstaunt, dass ich mich auf alles gestellt habe und dabei sogar noch getroffen habe. Auf zwei Seilen stehen, die an einem Holzrahmen befestigt sind und frei hängen, und dann auch noch schießen. Witzig wie man auf den Seilen erst hin und her wackelt und dann, wenn der Pfeil eingenockt ist und man ihn bis zum Ankerpunkt zieht, wie ruhig man dann wird. Mir ging das jedenfalls so. Als das satte Plopp eines Treffers dann ertönte, musste ich aber GANZ SCHNELL wieder auf den Boden, auch wenn der nur ca. 10 cm von meinen Füßen entfernt war. Für mich ist das Schießen am Limit, sozusagen.

Meine Lieblingsstation war das Sonderziel. Auf einem weißen Karussellpferdchen sitzend auf ein Erdmännchen schießen. Ganz große Klasse. Es hat nur noch die Bewegung gefehlt.

Die Verpflegung war auch super. Gegrilltes, Salat, Brötchen, Kuchen und jede Menge Getränke. Da blieb kein Wunsch offen und niemand musste hungrig nach Hause gehen.

Willi kam mit 610 Punkten auf den 1. Platz, gefolgt von René, der mit 594 Punkten den 2. Platz belegte. Burkhard kam auf Platz 11, Michael E. auf Platz 15 und Nik S. auf Platz 17. Ich kam mit 464 Punkten auf Platz 1 bei den Jagdbogen-Damen.

Die Preise waren wieder ganz toll. Man konnte zwischen einem Messer, 3D-Tieren und Pfeilkratzern wählen. Ich hätte zwar einen Pfeilkratzer gut gebrauchen können, aber das Messer war ungleich schöner. Also steht das nun in meiner Vitrine. Willi hat sich einen Frosch ausgesucht. .

So ging ein schöner Tag zu Ende und wir hoffen, im nächsten Jahr wieder eingeladen zu werden. Ich bin gespannt, ob die Beverstedter DAS noch toppen können.

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Zwar nur wenige Zentimeter über dem Boden, aber es hätte auch über einem tiefen Abgrund stehen können. Gut, dann hätte ich es wohl nicht versucht, aber es war für mich schon eine große Herausforderung so auf zwei Seilen stehend zu Schießen. Aber ich habe es geschafft. 

Text und Fotos P. Gehrke

1. Sommerturnier von Peter Lenze – Bowstore am 31.07.2016

Am 31.07.2016 fand das 1. Sommerturnier bei sommerlichem Wetter statt.

Es waren 30 Ziele jagdlich in dem Gelände rund um das Jugend-Feriendorf in Wald und auf der Wiese aufgestellt, was aber nicht heißen soll, dass es einfach war. Die Ziele waren doch meist ziemlich tricky gestellt. Natürlich durften auch weite Schüsse nicht fehlen. Der stehende Bär war ganz schön weit weg. Somit war dieses Turnier doch schon als anspruchsvoll einzustufen.

Schön war, dass ich endlich meine neuen Holzpfeile im Gelände ausprobieren konnte, Matthias B. hat ganze Arbeit geleistet. Sie fliegen richtig gut.

Willi belegte mit 472 Punkten den ersten Platz bei den Jagdbogen-Herren, Stephy kam mit 399 Punkten auf den 1. und ich mit 381 Punkten auf den 2. Platz. Es gab tolle Gutscheine für den Bowstore von Peter Lenze.

Peter Lenze und Familie haben ein richtig tolles Turnier auf die Beine gestellt und wir hoffen, dass es im nächsten Jahr ein 2. Sommerturnier gibt.

Entschuldigt bitte, dass es dieses Mal so wenig Text ist und es auch keine Fotos gibt. Ich muss gestehen, ich bin etwas faul gewesen in letzter Zeit und „muss“ noch 12 Berichte von Turnieren und Meisterschaften schreiben. Bald gibt es wieder mehr zu lesen…

Text P. Gehrke