Die letzten Turniere des Jahres 2016

Leider bin ich ja so ein bisschen in Verzug geraten, mit meinen Turnierberichten. Deshalb fasse ich jetzt mal die Turniere ein bisschen zusammen. Außerdem gibt es auch keine Fotos mehr von den meisten Turnieren. Ich habe mich halt nur auf das Schießen konzentriert. Es sei mir verziehen.

21. Celler Herbstjagd am 02.10.2016

Im letzten Jahr waren wir ja leider krank als die Celler ihre 20. Celler Herbstjagd abhielten. In diesem Jahr waren wir wieder dabei und haben es nicht bereut.

Die Ziele waren wieder gut gestellt, von jagdlich bis sportlich mit einigen Geschenken. Der Weg war in diesem Jahr etwas anders gewählt, so wird es nicht langweilig, weil man ja schon weiß, was kommt.

Wir hatten sehr viel Spaß in unserer Gruppe mit Robert, Fritz, Kirsten L. und Hubertus L..

Willi belegte den 1. Platz mit 464 Punkte und ich kam auf den 3. Platz mit 406 Punkte  (36 Stationen mit 5 Huntern, 15er Wertung). Ich lag nur 3 Punkte hinter der Erstplatzierten.

Wir konnten jeweils eine Rehkeule mit nach Hause nehmen. 

 

3. Traditionelles Turnier am Hainberg am 08.10.2016

Das Turnier am Hainberg ist eines meiner Lieblingsturniere im Jahr. Ich hoffe, dass es auch 2017 wieder stattfindet, da es wohl ein paar Umbrüche im Verein gegeben hat. So ein Turnier ist doch immer eine Menge Arbeit und es muss jemanden geben, der vorbereitet, motiviert und organisiert. 

Das erste Mal durften sich meine schönen Holzpfeile, die Matthias B. mir gefertigt hatte, auf einem Turnier beweisen. Und das taten sie auch. Sie flogen einwandfrei! 

Die Ziele waren wieder super aufgestellt. Es wurden ausschließlich natürliche Backstops genutzt. Erdwälle, Wurzeln von umgekippten Bäumen, Totholz. Auch in diesem Jahr durfte der Schuss vom Hubertusfelsen nicht fehlen. Sehr zu meiner Freude ging es auch wieder in „meinen“ Märchenwald (wer dazu mehr sehen und lesen möchte, schaut bitte beim Hainbergturnier 2015). Leider war das Wetter nicht soooo schön und am Ende regnete es auch ein wenig. Das tat dem Spaß aber keinen Abbruch. 

Wir schossen mit H.J., Martina und Thimo in einer Gruppe.

Willi kam mit 464 Punkten auf den ersten Platz und ich mit 388. Eigentlich wollte ich ja den leckeren Kaffeelikör von Holger C., den es letztes Jahr für den Sieger gab. Allerdings stand in diesem Jahr ein wunderschönes Messer zur Wahl. Ich habe mich dafür entschieden.

 

3. Harster Herbstjagd am 16.10.2016

Die Ausschreibung kam im Juni raus. Da war das Gelände von der derzeitigen Gemeinde genehmigt. Am 14.09.2016 bekamen dann alle Teilnehmer eine Mail, dass das diesjährige Turnier ausfallen würde, weil die Gemeinde ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte und sie das Startgeld zurückzahlen wollten. 

Wir entschieden uns dazu, das Startgeld zu spenden, da der Verein ja schon diverse Ausgaben gehabt hat, denn die Preise und Lebensmittel sind zu diesem Zeitpunkt ja meist schon gekauft. 

Im letzten Jahr gab es schon das Problem, dass die Gemeinde kurzfristig einen Teil des Parcours gesperrt hatte und sich schnell eine Ausweichsstrecke überlegt werden musste. 

In diesem Jahr hatten dann wohl die Verantwortlichen für den Gemeindeforst nach Gemeindewechsel der neuen Gemeinde davon abgeraten, den Wald zur Verfügung zu stellen, da angeblich die Gemeinde für Unfälle etc. verantwortlich wäre, wenn etwas passiert. 

Schade, es werden uns immer wieder Steine in den Weg gelegt, wenn wir unseren schönen Sport ausüben wollen. 

 

3. Kürbis Cup der Bowhunter Rethem am 22.10.2016

Der Kürbis Cup bekommt einen gesonderten Beitrag!

 

2. Halloween im ARTchers Park

Angela und Arndt haben wieder ganze Arbeit geleistet. 

Die Wege waren mit Teelichtern beleuchtet, allerlei Gruselkram hing in den Bäumen, die Ziele waren toll gestellt. 

Auch diesmal war ich wieder davon begeistert, wie gut man im Dunkeln schießen und auch treffen konnte. Ich hatte 20 Punkte mehr als Willi. Allerdings hatte er auch mit seinem Primitivbogen geschossen. Obwohl – eigentlich ist es ja egal was er schießt und wenn es eine Dachlatte mit Paketschnur ist. Irgendwie trifft er ja immer. 

Am Ende durften wir noch mit einem ausgesucht schlechtem Bogen und vollkommen unterschiedlichen Fluflus auf dem Holzpferdchen sitzend auf ein gefühlt 20 m weites Erdmännchen schießen. Das war sehr lustig. Willi musste am Ende mit einem Schützen ins Stechen und unterlag am nur ganz knapp. Der Gewinner bekam eine Flasche hm- irgendwas alkoholisches. 

Auch für das leibliche Wohl war wieder ausreichend gesorgt. 

 

Einladung zum Schießen bei dem Verein Aller Bogen Westen am 06.11.2016

Endlich klappte es mal und wir haben einen Termin gefunden, an dem wir bei den Westenern vorbei schauen konnten. Es trennen uns ja nur so 12 Kilometer. Allerdings sind wir ja meist an den Wochenenden unterwegs. 

Leider waren von uns nicht allzu viele Schützen am Start. Allerdings war der BSC Heps gut vertreten. 

Wir schossen uns ein bisschen auf der Einschießwiese ein und drehten eine Runde durch den Parcours entlang des Fußballplatzes. Leider wurde es doch schon recht schnell dunkel, so dass wir das Wäldchen nicht mehr geschafft haben. Allerdings wurde das Flutlicht angemacht. Was für ein Luxus. Es ist wirklich TAGHELL. Ganz große klasse.

Am Ende fing es leider an zu regnen. Die Feuertonnen brannten und sorgten unter dem großen Unterstand für Wärme. Es wurde noch gegrillt und gemütlich beisammen gesessen. 

Wir freuen uns schon auf einen Gegenbesuch in Walsrode und natürlich auch auf eine Wiederholung. 

 

SIOT vom ARTchers Land in Hösseringen am 19. und 20.11.2016

Das Saison is out Turnier des ARTchers Land ist eigentlich ein MUSS zum perfekten Abschluss des Turnierjahres. 

Auch in diesem Jahr wurde wieder in dem Museumsdorf in Hösseringen geschossen. Mich fasziniert ja jedes Jahr aufs Neue die Location. Es ist so etwas besonderes in diesem Gelände zu Schießen. Es macht wirklich richtig viel Spaß von Balkonen, zwischen Häusern, im Bauergarten, Laderampen oder ähnlichem zu Schießen. 

Im nächsten Jahr will sich Dirk etwas anderes für das SIOT ausdenken. Wir sind schon gespannt. 

Willi belegte mit 461 Punkten den 1. Platz und ich den 2. Platz mit 364 Punkten. Wir waren in einer Gruppe mit Burkhard und Michael K. 

 

Paderbow am 26. u. 27.11.2016

Die Paderbow war wieder der Hammer. Nicht das wir noch irgendetwas ganz dringend gebraucht hätten, aber wie viele Schützen man kennt. Wahnsinn. Es brauchte schon eine ganze Weile um vom Eingang in die erste Halle zu kommen. 

In diesem Jahr war die Paderbow noch größer und es gab noch mehr Auswahl. Super. 

Wir waren auch in diesem Jahr wieder bei Max und Moritz von M&M Crafts und haben einen Bieber und einen Panther erstanden. 

Dann „musste“ ich Siri bei Matthias Klein – Der Bow – abgeben, da sie mir im Sommer umgefallen war und sie einen etwas tieferen Kratzer vorne am Griffstück hatte. Sie kam sozusagen auf Wellness-Urlaub. Ein bisschen „Peeling“, ein bisschen neuer Lack und eine neue Beschriftung. Es fiel mir schon schwer, sie da zu lassen. 

Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht auf der Paderbow und auch für 2017 ist ein Besuch schon vorgemerkt. 

 

03.12.2016 – Weihnachtsfeier der Bowhunter Rethem

Am 02.12. haben Willi und ich alleine den Parcours aufgebaut. Das hat richtig Spaß gemacht. Wir sind da wirklich ein gut eingespielten Team. 

Wir brachten 10 Stationen mit jeweils 2 Pflöcken für unser Kill-Turnier ins Gelände. 

Am 03.12. fand dann die Weihnachtsfeier statt mit den Bowhunter Rethem und einigen eingeladenen Schützen, die uns irgendwie am Herzen liegen.

Erst wärmten wir uns in der Halle mit Glühwein (Kinderpunsch mit oder ohne Amaretto) auf und naschten Kekse und Kuchen. 

Dann ging es raus ins Gelände. 

Mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. Die Sonne schien sogar. 

Wir hatten die Ziele wohl für ein Kill-Turnier (nur Kill zählt und Körper oder Mist zählt Minus) etwas sportlich aufgestellt. Es hätte von 400 Punkten PLUS bis 400 Punkte MINUS alles dabei sein können. Nur drei Schützen hatten Pluspunkte, ein Schütze +/-Null und 22 Schützen Minuspunkte. Unter ihnen auch Willi. Wir „Glorreichen Sieben“, die vor Willi lagen, wollen uns ein T-Shirt drucken lassen – Willi nahm es mit Humor. Ach ja, die Tageshöchstpunktzahl waren +60 Punkte… 😀 – bei der Siegerehrung bekam jeder Schütze eine Urkunde und einen Weihnachtsmann. 

Ich war sehr stolz auf meine +/- Null Punkte, wo ich doch erst das zweite Mal mit dem Blankbogen geschossen habe, den mir Susanne D. zur Verfügung gestellt hatte, damit ich überhaupt schießen konnte, solange Siri auf Urlaub ist. 

Am Morgen hatten wir uns noch umentschieden und haben, ob des guten Wetters, von Wiener- auf Bratwürstchen umgeswitcht. Jeder hatte leckeren Salat oder auch Nachtisch beigesteuert, so war für jeden etwas dabei. 

Besonders gefreut habe ich mich über das Geschenk von Matthias V. und Matthias B. (der konnte leider an diesem Tag nicht). Nachdem ich beim 1. Beverstetter Bogengang im August den 1. Platz gemacht und mir ein Messer ausgesucht hatte, obwohl ich eher mit einem der schönen Pfeilkratzer geliebäugelt hatte, bekam ich nun von den Beiden so einen. 

Am 04.12. kam dann Michael E. und wir schossen noch eine Runde. Danach bauten wir den Parcours ab. 

 

Artchers Park am 21.12. und 26.12.2016

Zwei Besuche im ARTchers Park im Dezember. Am 21.12. waren Willi und ich alleine dort und drehten eine Runde. 

Am 26.12. haben wir quasi zum zweiten Mal den 2. Weihnachtsfeiertag ausfallen lassen, also das viele Essen und in der Bude hocken und haben uns mit Pfeil, Bogen und Freunden im ARTchers Park verabredet. 

Obwohl das Wetter etwas bescheiden aussah machten wir uns auf den Weg. H.J. und Martina kamen mit dem Wohnmobil. Regina und Michi waren auch noch dabei. 

Wir gingen einmal durch den ganzen Park. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir waren eine lustige Truppe. Der ARTchers Park ist doch immer wieder eine Reise wert. 

Die letzten Schüsse waren allerdings ein bisschen beschwerlich. Die Sonne wurde von Wolken verdeckt, es wurde etwas duster und kalt. Man musste sich wirklich zwingen, die Runde zu Ende zu bringen. 

H.J. und Martina hatten im Wohnmobil die Heizung angelassen, so dass wir später gemütlich im warmen sitzen und es uns bei Kaffee, Tee, Kuchen und Keksen gut gehen lassen konnten. 

Aber irgendwann ist auch der schönste Tag zu Ende. 

 

So ging dann quasi auch das Bogenjahr 2016 dem Ende entgegen. Wir haben viel Erlebt, aber das konntet Ihr ja alles hier nachlesen. Ich hoffe, es gibt 2017 wieder mehr Berichte mit vielen Fotos. 

 

Text und Fotos P. Gehrke

 

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23. Wellier Jagdturnier am 28.08.2016

Meistens fällt das Wellier Jagdturnier ja ins Wasser. Aber am heutigen Tag strahlte die Sonne nur so vom Himmel. Ein wunderschöner Spätsommertag.

Auch in diesem Jahr hatten die erfahrenen Parcoursbauer wieder einen sehr schönen Parcours aufgestellt, anspruchsvoll muss nicht immer nur weit sein.

Diesmal lag das Krokodil nicht im Wasser, sondern an Land. Was es aber nicht leichter machte, da wir nun auf das Wasser mussten. Da Menschen bekanntlich nicht über das Wasser laufen können, hatte man einen sehr kippeligen Steg in die Aue gelegt. Das war natürlich genau das Richtige für mich. Ich ging sehr sehr sehr sehr langsam über den Steg, mit Blick auf das Wasser. Das hätte ich nicht tun sollen. Die fließende Aue gab einen das Gefühl, dass der Steg nicht nur auf und ab wippte, sondern sich auch noch zur Seite bewegte. Zwischen dem ersten Ausleger und dem Pflock war es dann für mich vorbei. Es ging keinen Schritt mehr vorwärts. Ich schoss von dort und traf immerhin mit dem 2. Pfeil. Dann kam die eigentliche Schwierigkeit. Umdrehen und wieder an Land gehen. Oha, wenn ich nicht schon angstschweißgebadet gewesen wäre, dann spätestens jetzt. Aber ich habe es überlebt und bin heile wieder an Land gekommen.

Der Reiher, Willis Lieblingsziel aus vergangenen Jahren *hüstel*, stand auch wieder am Wasser. Diesmal ein Hunter – sehr löblich – so geht wenigstens höchstens ein Pfeil Baden. Nun standen wir der Reihe nach am Pflock und Willi überschoss mal wieder den Reiher und weg war der Pfeil in der Aue. Und das, wo er doch am Vortag noch Reiherschießen auf der Wiese geübt hatte. Meiner steckte im Vögelchen. Hach, ich liebe es, wenn ich mal etwas besser treffe als Willi. Man muss ja auch mal kleine Freuden haben.

Den Pfeil haben wir wieder aus dem Wasser holen können, er schwamm ziemlich dicht am Ufer.

Die Ziele waren allesamt jagdlich aufgestellt. Einige Weitschüsse durften aber auch nicht fehlen. Mir hat der Parcours sehr gut gefallen.

Was fehlte war allerdings der Osborne-Stier. Schade. Ich liebe es ja, auf so Metallteile zu schießen. Das ist so ein bisschen Nervenkitzel. Trifft man, oder schrottet man 1 bis 3 Pfeile? Ich finde es dann ja immer gut, wenn man ein Ausweichsziel hat. Da können die, die nicht auf Stahltiere schießen wollen, gerne für weniger Punkte, halt auf ein weiches Target schießen.

Nach dem Schießen bewölkte es sich dann doch noch ein wenig. Allerdings regnete es nicht. Das Warten auf die Siegerehrung war wieder mal ziemlich lange. Es gibt ja irgendwie bei jedem Parcours die Gruppe, die besonders lange braucht. Ich bin für eine Schießzettelabgabefrist!

Willi belegte den 1. Platz in der Herren-Jagdbogenklasse und ich den 2. Platz Platz in der Damen-Jagdbogenklasse.

Schade war auch hier, dass viele der gemeldeten Schützen nicht gekommen sind. Es war zwar schlechtes Wetter angesagt, aber hält uns das ab? Nein! Am Ende sind es fast immer die Selben, die einen Startplatz blockieren und dann nicht teilnehmen. Ich finde das ziemlich unfair dem Veranstalter gegenüber, der sich so viel Mühe gegeben hat, und natürlich auch den Schützen gegenüber, die keinen Startplatz mehr bekommen haben.

Text P. Gehrke – Fotos, ich bin faul geworden 😦 – es gibt keine!

 

Landesmeisterschaft 3D 2016 des NSSV am 17.09.2016 und Deutschland-Cup 2016 am 18.09.2016

Am 17.09.2016 fand die Landesmeisterschaft 3D 2016 des NSSV in Coppenbrügge statt.

Im Vorfeld hatte unser Verein natürlich viel Arbeit mit dem Parcours und mit der Organisation. Wir konnten leider nicht helfen, da wir nach der Arbeit ja immer noch gut 1,5 h Fahrt nach Coppenbrügge hatten. Urlaub hatten wir für dieses Jahr auch keinen mehr.

Alle Helfer um und mit Buddy und Claudia haben einen großartigen Parcours auf die Beine gestellt. Einfach nur super! Als wir Freitag am Nachmittag eintrafen, war schon fast nichts mehr für uns zu tun. Ein paar Schilder mussten noch verteilt werden.

Wir hatten uns mit Stefan, Susanne D., Toralf und Caro zusammen eine Ferienwohnung genommen. Die Ferienwohnung war sehr schön, sehr edel, eingerichtet und lag nur ca. 10 Minuten vom Austragungsgelände entfernt. so dass wir im Handumdrehen im Parcours waren.

Das Wetter war super und ich habe mich sehr über meine Mädelsgruppe gefreut, Susanne W. war mit von der Partie. Leider waren von den acht Jagdbogenschützinnen drei krank, so dass wir nur zu dritt in unserer Gruppe schossen.

Bei der Landesmeisterschaft lag ich am Anfang immer mal wieder ein paar Pünktchen vor Susanne W. , am Ende konnte sie aber diese Meisterschaft für sich entscheiden und ich hatte mir die Silbermedaille geholt. Willi siegte gewohnt souverän und konnte dich den Landesmeistertitel sichern.

Am Sonntag wurde dann der Kampf um den Deutschlandpokal ausgetragen. Für mich blieb es auch hier bei dem 2. Platz, Susanne W. holte sich den Deutschland-Pokal bei den Damen Jagdbogen. 

Willi machte es etwas spannender. Durch ein Problem mit der Sehne, die Wicklung hatte sich unbemerkt gelöst und der Nockpunkt verschob sich etwas, war er ein paar Ziele nicht ganz so treffsicher. Nachdem der Fehler bemerkt und fürs erste behoben war schoss er gewohnt gut. Er kam auf den 4. Platz, punktgleich mit zwei weiteren Schützen. Zum Glück hatte er ein Kill mehr und konnte sich so die Teilnahme am Finale sichern. 

Meine Güte war das aufregend. Es wurden 4 Ziele, je Kategorie eines, auf der Wiese aufgestellt. Dann musste der 1. gegen den 4. und der 2. gegen den 3. antreten. Und das vor Publikum. Es waren gut 250 Personen vor Ort, die zuschauten. So etwas ist man als 3D-Schütze ja gar nicht gewohnt. Willi behielt die Nerven und ich saß am Rand und war furchtbar aufgeregt. Er schoss und besiegte beide Gegner und durfte somit den Deutschland-Pokal mit nach Hause nehmen. 

Ich war ganz froh, dass ich nicht ins Finalschießen musste, da unsere Klasse zu klein war. Somit konnte ich mich immerhin über den 2. Platz freuen. 

Fotos gibt es leider keine, da man ja während einer Meisterschaft nicht fotografieren darf. 

Text P. Gehrke