2. Robin Hood Turnier in Beverstedt am 16.05.2016

Da wir vom Schießen ja irgendwie nie genug bekommen können stand natürlich am 16.05.2016 auch etwas an.

Das Robin Hood Turnier der Bogenschützen aus Beverstedt.

Ein reines Scheibenturnier.

Es kostete allerdings doch ein wenig Überwindung, aus dem Bett zu steigen, die Bogensachen zu packen und uns in Richtung Beverstedt zu bewegen. Wir überlegten kurz, ob wir nicht zu Hause bleiben sollten, aber nur kurz und dann saßen wir doch schon im Auto.

Kurz nach 10.00 Uhr kamen wir am Austragungsort an. Wir dachten, wir schießen auf Fita-Scheiben. Neeee, es waren weiße Scheiben schräg auf schwarze Etaphoam-Platten befestigt, die in der Mitte einen ca. 20 cm Kreis hatten und den galt es zu treffen. Sowie ein Pfeil auch nur das Weiße der Scheibe berührte, war der raus.

Wir starteten bei 5 Meter. Was hatte ich Angst, da schon auszuscheiden. Wir waren in Gruppe 9 und mussten dementsprechend warten. Ein bisschen Herzklopfen und Willi und ich versenkten alle 5 Pfeile im Schwarzen.

Dann schossen wir aus 10 Meter Entfernung. Wieder hatten wir alle Pfeile im Schwarzen.

15 Meter – ich semmelte den 1. und den 5. Pfeil knapp ins Weiße, so hatte ich nur noch 3 Pfeile.

20 Meter – wieder einer weg. Die letzte Schützin hatte noch 4 Pfeile.

25 Meter – noch ein Pfeil weg. Auch die Konkurrenz musste zwei Pfeile abgeben. Willi hatte zu diesem Zeitpunkt noch 4 Pfeile, der Streber.

Dann gab es eine Mittagspause. Ich hätte ja lieber gleich weiter geschossen.

30 Meter – mein Pfeil fliegt – weiß und aus für mich. Allerdings locht auch die andere Schützin beide Pfeile ins Weiße. Wir sind beide raus und es gibt später ein Stechen. Spannender geht es ja gar nicht.

35 Meter – Willi hat immer noch 2 Pfeile und kommt weiter, der andere Schütze auch.

40 Meter – Beide Schützen schießen ins Weiße, auch hier kommt es zu einem Stechen.

Wer zuerst einen Pfeil im Schwarzen hat, hat gewonnen. Die Schützen gehen noch bis 45 Meter zurück. Willi ist immer ziemlich dicht am Schwarzen dran, aber leider noch im Weißen. Karsten hat einen Treffer und kann das Stechen für sich entscheiden.

Dann sind Valerija und ich an der Reihe. Meine Güte bin ich aufgeregt. Es gucken ja alle zu.

Wir stehen bei 35 Metern. Mein erster Pfeil erreicht die Scheibe gar nicht. V trifft weiß. Mein zweiter Pfeil landet auch vor der Scheibe. V trifft weiß. Der dritte Pfeil trifft das Weiß oberhalb vom Schwarzen. V rutscht die Sehne vom Finger und sie schießt an der Scheibe vorbei. Sie schießt noch einen Pfeil – weiß. Ich lege den Pfeil auf, visiere das kleine Schwarze an und? – versenke den Pfeil im schwarzen Kreis. Juchuuuuuh!

Meine Güte war das Aufregend.

Im Anschluss sind wir mit Karsten und Valerija noch in den angrenzenden kleinen aber feinen Parcours gegangen. Ich habe nicht mehr viel getroffen, ich konnte nur noch schwarze Löcher 😀.

Bei der Siegerehrung gab es sehr schöne Preise. Der Goldschmied/Uhrmacher des Vereins hatte eine Uhr in ein Stück Eiche eingearbeitet. Ganz große klasse.

Willi konnte einen 2. Platz verbuchen, Jojo wurde 1. bei den Kindern und ich 1. bei den Damen. Adriano schaffte dann noch den Robin Hood Schuss und gewann einen 3D-Hasen.

Am Ende gab es noch eine Verlosung mit Preisen, die sich sehen lassen konnten, unter anderem sogar ein Primitivbogen. Willi hatte Glück und gewann 6 Holzpfeile nach Maß, die er mir netterweise vermachte. Matthias B. setzt sich nun ran und baut mir Pfeile. Auf die freue ich mich schon.

So skeptisch ich am Anfang war, weil ich ja nicht soooo gerne auf Scheiben schieße, so positiv war ich von dem Spaßfaktor überrascht. Wenn wir es zeitlich einrichten können, sind wir im nächsten Jahr wieder dabei.

Text P. Gehrke, Fotos A. Wajda

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Vereinsmeisterschaft SV Coppenbrügge am 14.05.2016

Am 14.05.2016 schossen wir die Vereinsmeisterschaft beim SV Coppenbrügge.

Buddy und Claudia hatten da wirklich einen sehr guten Parcours aufgebaut, bis jetzt einer der schönsten in diesem Jahr. Er war wirklich eine Herausforderung. Sehr tricky gestellt und vollkommen frei von Geschenken.

Mein Lieblingsschuss? Der Bison, ganz toll in einem Tal platziert von einer Anhöhe zu schießen und richtig weit, bestimmt um die 60 m. Und ich habe ihn getroffen, mit dem ersten Pfeil. 

Willi wurde Vereinsmeister bei den Herren mit 417 Punkten und ich 3. mit 332 Punkten. Allerdings war ich Claudia (13 Punkte mehr) und Martina (8 Punkte mehr) dicht auf den Fersen.

Wir ließen den Tag beim Griechen ausklingen und trafen uns dann am 15.05. schon um 07.30 Uhr auf dem Gelände. Der Tag begann damit, Massen von Brötchen zu schmieren und unzählige Liter Kaffee zu kochen, damit die über 130 Schützen (m/w) die sich zur „Jagd auf den Pfingstochsen“ angemeldet hatten, auch gut verpflegt wurden.

Jeder hatte seine Aufgabe und so lief alles Reibungslos.

Am Ende des Tages waren wir alle rechtschaffen müde, aber das durchweg sehr positive feedback der Schützen ließen uns alle Strapazen vergessen.

Allerdings bin ich dann, nachdem der Parcours abgebaut und alles aufgeräumt war, auf dem Weg nach Hause gleich eingeschlafen. Ein Glück musste ich nicht fahren!

Den Pfingstochsen hat in diesem Jahr Dirk H. gewonnen, er hatte mit 414 Punkten die Tageshöchstpunktzahl. Gut das Willi nicht beim Turnier mitgeschossen hat, sonst hätten wir den riesigen Pfingstochsen jetzt für ein Jahr zu Hause…

Fotos gibt es leider keine, ich war mal richtig faul.

Text von P. Gehrke

12. Maijagd in Hasselfelde(Kiel) am 08.05.2016

Die Maijagd in Hasselfelde bei Kiel ist jedes Jahr wieder vollkommen aus- und überbucht. Eigentlich ist uns der Weg bis zur Kieler Bucht auch viel zu weit. Über 200 Kilometer und viele Baustellen. 

Sören hatte noch Startplätze „übrig“, die wir haben konnten. Nachdem Susanne und Toralf uns dann noch gut zugeredet hatten, entschlossen wir uns in diesem Jahr an der Maijagd teilzunehmen.

Die Hinfahrt ging. Nirgendwo Stau. Wir kamen gut durch und pünktlich an.

Wir meldeten uns an und mussten, was für eine tolle Idee, unsere Startplätze auslosen. Ich startete in Gruppe 20 in der außer Sören(lustig, wir hatten sogar vorher noch abgemacht, gemeinsam zu Schießen) noch Gerald (LB), Michael (JB) und Jette (PB-Schüler) waren. Es war sehr schön, mal wieder neue Schützen kennen zu lernen. In meiner Gruppe hatten wir viel Spaß. Willi guckte ein bisschen neidisch, dass ich nun mit Sören zusammen schießen konnte, aber seine Gruppe war auch super. 

Die Schießzettel waren für jede Gruppe extra gedruckt und fingen oben bei der Startnummer an. Bei uns also bei der Nummer 20. Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben.

In dem relativ kleinen, aber sehr interessanten Gelände, wurden 20 Stationen mit jeweils 2 Tieren aufgestellt. Als erstes schossen wir eine Doppelhunterrunde und nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es dann auf zu der Drei-Pfeil-Runde, bei der man sich eines der Tiere aussuchen konnte.

Es gab nicht einen schlecht gestellten Schuss. Es waren wirklich Könner am Werk, so dass sogar erfahrene Schützen sich wegen Bodenwellen, Hügel, Täler, Licht- und Schattenspiel gnadenlos verschätzten. Sehr anspruchsvoll.

Der JBC-Hasselfelde richtete in diesem Jahr ihre 12. Maijagd aus, so gab es organisatorisch nichts zu meckern. Ganz große Klasse.

Mir lagen die Stationen allerdings etwas zu dicht beieinander. Sechs Ziele weniger hätten das ganze etwas entschärft. So stand man doch schon mal mit einem mulmigen Gefühl am Pflock. 

Willi belegte mit 612 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen-Herren und erzielte dabei sogar die Tageshöchstpunktzahl. Ich kam mit 443 Punkten auf den 3. Platz bei den Jagdbogen-Damen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, nachdem die Hunterrunde recht gut gelaufen war, hatte ich bei der 3-Pfeil-Runde gar nicht gut geschossen. Vielleicht war es aber auch nur schwer? Die ersten Plätze lagen ziemlich dicht beieinander.

Am Ende sind wir noch die 100 m zur Kieler Bucht gegangen und haben am Strand die Sonne genossen und die Seele baumeln lassen.

Dann war es Zeit, wieder Richtung Heimat zu fahren. Der Rückweg war dann nicht so schön. Nachdem sie mehrere Staus angesagt hatten, fuhren wir Landstraße. Fast 3,5 Stunden waren wir unterwegs. Das ist ein ganz schöner Ritt. Wir waren ganz schön fertig… …aber schön war es trotzdem… 

Text und Fotos P. Gehrke

SV Garstedt-Wulfsen richtete am 30.04.2016 das 10. Sieben Berge for Friends (SBFF) aus.

Das ergattern der Startplätze fängt schon früh im Jahr an. Irgendwann im Vorjahr wird das Austragungsdatum bekannt gegeben. Da kann man dann schon mal schauen, ob man an dem besagten Tag Zeit hat. Am 01.01. ab 0.00 Uhr kann man sich dann anmelden.

Neujahr so gegen 2.00 Uhr lag ich dann endlich im warmen Bettchen und konnte nicht einschlafen, weil ich das Gefühl nicht loswerden konnte, irgendetwas vergessen zu haben. Dann fiel es mir ein. SBFF melden. Schnell wieder aus dem Bettchen raus, Laptop an und für uns die Startplätze versucht zu sichern.

Das ist richtig toll, man gibt seine Daten auf einem Formular ein und schwub steht man auch schon auf der Starterliste, wenn man denn nicht zu spät kommt. Wir hatten Glück. Wir konnten für uns Startplätze ergattern. Dann hatten wir ja noch die Startgeldgutscheine. Da mussten wir uns nicht mal Gedanken über das „fristgerechte“ Überweisen machen (alle die nach einer bestimmten Frist noch nicht überwiesen hatten, wurden gestrichen und die Schützen auf der Warteliste rückten nach.

Das empfinde ich als gute Regelung. 

Nun war es ein ganz besonderes SBFF, nämlich das 10. Turnier des Vereins. 44 Stationen gab es, teilweise mit zwei- oder dreifach Hunter gestellt, Spaßziele (mir gefielen die Spiegeleier sehr gut), bewegliche Ziele, jagdlich und sportlich gestellte Ziele durften natürlich auch nicht fehlen. Der Parcours hatte ca. 8 km. Alles in allem ziemlich anstrengend, denn wo schießt man schon mal so viele Ziele hintereinander?  

Willi hatte mal wieder mit mehreren Schützen abgemacht, dass wir mit ihnen schießen würden. Da wir uns ja nicht zerteilen konnten, haben wir uns aufgteilt. Ich schoss mit Sören und Adi, Willi mit H.-J- und Martina. 

Fast 200 Schützen (m/w) bejagten die Ziele, mehr oder weniger treffsicher. Das Schöne ist immer wieder, dass man ganz oft das Gefühl hat, man wäre ganz alleine im Wald. Man sieht und hört keine der anderen Gruppen in dem weitläufigen Gelände. 

Die Zeit bis zur Siegerehrung konnte man sich mit Essen (einige Schützen behaupteten, sie kämen nur wegen des guten Essens), Trinken und stöbern bei den verschiedenen Ständen, sie so allerlei Bogenkram dabei hatten, vertreiben.

Dann war es soweit. Willi belegte, trotz noch leicht vorhandener Grippe und Holzpfeilen, mit 738 Punkten den ersten Platz bei den Jagdbogen-Herren. Ich kam mit 609 Punkten auf Platz 1 bei den Jagdbogen-Damen. So ist das Startgeld für das nächste Jahr schon mal gesichert.

Stephy kam auf Platz 5 (von 12en), Adi Platz 8, Ralf Platz 10, Micha K. Platz 11 und Holger(schoss das 2. Mal seinen neuen Bogen) auf 41 (von 58 Startern).

An diesem Turnier gab es, wie immer, rein gar nichts zu meckern. Es war wie immer perfekt organisiert und manch einer meinte, er käme nur wegen des Essens, welches wieder unvergleichlich gut war. Wir kommen gerne wieder im nächsten Jahr, wenn die Garstedter zum 11. SBFF einladen. 

Text und Fotos P. Gehrke

ARTchers Super Cup am ARTchers Lake am 10.04.2016

Am 10.04.2016 fand der ARTchers Super Cup am ARTchers Lake (ich liebe dieses Gelände) statt. Das Wetter war wunderbar und gute Laune vorprogrammiert.

Es galt 18 Stationen zu bewältigen und das ganze zwei Mal. Die meisten Ziele waren aber nicht normal. Also nicht einfach ein Tier in die Botanik gestellt und dann vom Pflock aus darauf schießen. NEIN, so einfach (als ob „normal“ Bogenschießen nicht schon schwer genug sein kann) haben Dirk und Team es uns nicht gemacht. Und den Anspruch, in diesem Jahr wieder eins drauf zu legen, haben sie geschafft.

Schießen mit dem Rücken zum Tier oder stehend auf ZWEI Wippen (finde da mal Dein Gleichgewicht) oder sitzend oder auf einem Balken stehend oder auf den Knien oder auf einem Bein oder auf einer Leiter stehend. Auch das Schnellschießen war wieder mit dabei. Allerdings diesmal nur 15 Sekunden. Am heftigsten war das Schießen mit einem fremden Bogen. Da hat Dirk sich wirklich mühe gegeben ein paar Krücken rauszusuchen. Was haben wir gelacht. Der Pfeilflug war der Hammer…

Mein Lieblingsschuss – auf einem Stuhl sitzend durch das Maul des Heidenilpferdes auf den Flamingo. So Geil!

Auch der Schuss vom Hügel auf der Leiter stehend runter auf den Bären war klasse. Ich hasse Leitern und sind sie noch so klein. Diese stand aber wirklich sehr sicher. Sie wackelte kein bisschen.

Die Wertung war wieder sehr gewöhnungsbedürftig. Hatte man letzte Woche bei der Wittenberger Hasenjagd so exorbitant hohe Punktzahlen, kratzte beim ASC nicht ein Schütze an der 100-Punkte-Marke (Zwei Pfeile-Runde Kill 3/2, Körper 2/1 u. Sonderziele).

Willi belegte mit 87 Punkten bei den Herren mit Carbon/Alu-Pfeilen den ersten Platz und bekam eine der heiß begehrten Schiesser-Unterhosen + 3D-Ratte + Pokal. Ich kam mit 71 Punkten bei den Damen mit Carbon/Alu-Pfeilen auf den 2. Platz.

Wir hatten wieder viel Spaß am ARTchers Lake. Danke an Dirk und das ganze TEAM…

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Text und Fotos P. Gehrke

8. Wittenberger Hasenjagd am 02.04.2016

Wie im Vorjahr schon angekündigt, fand die 8. Wittenberger Hasenjagd am 02.04.2016 im Gelände um den Friedensteich in Wittenberge statt.
Es werden zwar in jedem Jahr bei der Anmeldung die e-Mail-Adressen der Schützen erfragt, aber auch in in diesem Jahr bekamen wir keine Ausschreibung zugemailt. Außerdem war auch keine Ausschreibung auf der Seite der Wittenberger Schützengilde zu finden. Netterweise hat Sören dafür gesorgt, dass wir die Ausschreibung bekamen.
Wie auch im letzten Jahr galt das Überweisen des Startgeldes als verbindliche Anmeldung und auch in diesem Jahr hätte ich mir eine kleine Nennbestätigung gewünscht. So ist es doch immer ein wenig spannend, ob man überhaupt starten darf?
Wir hatten uns wieder in der Alten Ölmühle in Wittenberge einquartiert. Es ist dort einfach wunderschön. Anreise am 01.04.2016. Leider wieder etwas spät, so dass es gerade mal für einen kleinen Spaziergang an der Elbe gereicht hat. Irgendwie doof. Man kommt rum, allerdings sieht man nix anderes als Hotelzimmer, die nähere Umgebung und den Parcours. Schade eigentlich…
Bei schönstem Wetter schossen wir nun am 02.04.2016 die diesjährige, mittlerweile 8. Wittenberger Hasenjagd (für uns war es die 4.).
Wie immer war alles Perfekt. Die Schützen, das Gelände, die Ziele, die Laune und eben auch das Wetter. Irgendwann konnte man sogar die Jacke ausziehen. Das ist befreites Schießen. Ich freue mich schon auf den Sommer.
29 Ziele waren rund um den Friedensteich aufgestellt. Die Wertung war etwas gewöhnungsbedürftig. Für ein 3 Pfeile Ziel gab es die Kill-Wertung 30/20/10 und für den Körpertreffer 25/15/5. Da kamen schon ganz schöne Summen zusammen.

Das eine oder andere Sonderziel durfte auch nicht fehlen, wie die Wittenberger Morasthühner, die allerdings ganz brav ohne Matsch auf dem Waldboden saßen. Der Gritter, um dessen Zahnpflege sich eine Ratte kümmerte. Schießen hoch zu Roß und natürlich der Pfeilfresser, bestehend aus einer Betonplatte mit einem weichen Etaphoam-Kill.

Die Ziele waren meist jagdlich aufgestellt. An manchen Stellen hätte man gut mal einen richtig weiten Schuss einbauen können.

Bei den Preisen lassen sich die Wittenberger nicht lumpen. Es gab wieder wunderbare Wurst-Schinken-Giotto-Sekt-Körbe für den 1. u. 2. und Sekt für den 3. Platz. Für die Kinder gab es Rucksäcke, Spiele und für den 1. Platz sogar einen Satz von 6 FluFlus. Allerdings wurden bei den Kindern nur die ersten 3 Plätze geehrt. Ich finde es immer schön, wenn alle Kids etwas bekommen und ist es nur ein Urkunde und eine Tüte Gummibärchen.

Willi belegte mit 760 Punkten den 2. Platz. Mir gelang es auch in diesem Jahr den 1. Platz zu belegen und habe somit das dritte Mal in Folge die Hasenjagd gewonnen. Sozusagen ein Hattrick. Ach ja, 620 Punkte hatte ich. In diesem Jahr war es sehr sehr knapp. Susanne belegte den 2. Platz mit 610 Punkten.

Was zu meckern gibt es leider auch. An manchen Zielen waren die Ausführungen der Regeln etwas verwirrend beschrieben. So haben manche Gruppen ein Tier 3x beschossen und sich dafür dann auch 3x Punkte aufgeschrieben, andere Gruppen, wie auch wir, haben nach dem 1. positiven Treffer das Schießen beendet. Bei Sonderzielen muss man es so einfach wie möglich halten UND so klar wir möglich aufschreiben. Sonst gibt es zu viel Spielraum für eigene Interpretationen und vielleicht einen 2., der ein 1. Platz gewesen wäre…

Aber trotzdem freuen wir uns schon auf das nächste Jahr… – die 9. Wittenberger Hasenjagd. Vielleicht bekommen wir ja im nächsten Jahr eine Ausschreibung zugemailt.

Fotos  und Text P. Gehrke

Alina und David luden zum 1. Babypinkelturnier am 19.03.2016 ein

Was macht man, wenn man Nachwuchs bekommen hat? Man veranstaltet ein sogenanntes Babypinkeln.

Alina und David mit Klein Jonas haben sich da etwas ganz besonderes ausgedacht. Ein Bogenturnier. Und wir waren auch eingeladen. Juchuuuh!!!

Dirk stellte seinen ARTchers Lake zur Verfügung und David hat mit seinen Helfern einen richtig tollen Parcours gestellt. Sehr anspruchsvoll waren die Ziele in den Wald und am See platziert. Besonderes Highlight das Heidenilpferd welches einmal über den See geschossen werden durfte. Geschenke gab es hier keine, allerdings konzentriert man sich dann auch besser. Jedenfalls geht es mir dann so, wenn irgendwas in der Schussbahn ist. Seien es Äste oder Hügel. Man muss dann schon schauen, wo ein Schussfenster ist. Und Schussfenster waren überall gegeben. Mit den Entfernungen hatte ich so meine Probleme. Durch Baumalleen, Hügelchen, Äste wurden doch die Sinne ein wenig verwirrt und so mancher Pfeil verfehlte sein Ziel. 

Willi schoss einen Langbogen den er sich von Hans-Jürgen geliehen hatte, da die Widow den Sehnenriss am letzten Wochenende nicht ganz schadlos überstanden hatte und z. Z. zur Reparatur ist.

Hatten sich die anderen Schützen nun eine Chance ausgerechnet, da Willi ja diesen Bogen zum ersten Mal schoss, wurden sie eines besseren belehrt. Mit 467 Punkten kam er auf den ersten Platz bei den Männern. Irgendwie kann er wirklich alles schießen. Ich glaube, ich bastel ihm mal einfach einen Stock mit ’ner Paketschnur. Ich hatte mit 328 Punkten den 4. Platz bei den Damen belegt.

Vielen Danke an Sonja, Micha, Emilia und Hannes. Sie haben mir quasi Asyl gewährt, als es mir mit der Männer-Rivalen-Kampfgruppe zu hm na sagen wir mal „nervig“ wurde. War eine tolle Runde mit Euch!

Ganz lieben Dank an Alina, David und Jonas  für die Einladung zu Eurem 1. Babypinkelturnier. Wir hoffen das es eine Fortsetzung gibt! Muss auch kein Babypinkelturnier sein. Turnier reicht vollkommen. 😉

Jonas Babypinkeln 2016

Text und Fotos von P. Gehrke, Gruppenfoto D. Merschingk, Foto Siegerehrung A. Heumann.

3. BHL Turnier in Barsinghausen am 13.03.2016

Endlich wieder 3D.

Am 13.03.2016 fand bei den Longbow Turkeys das 3. Bowhunter Liga Turnier statt. Da wir bei der Hallen-DM am Vormittag starten durften konnte wir uns kurzfristig noch Startpätze sichern. 

Wir waren bei allen drei Turnieren dabei!

Die Ziele waren total super aufgestellt, natürlich alle sehr anspruchsvoll, wie man das von den Longbow Turkeys gewohnt ist. Das Wetter hatte gut mitgespielt und die Hänge waren nicht rutschig. Es waren Stufen in die Hänge gegraben. Zum Abseilen oder Hochhangeln gab es überall wo es nötig war Seile. SUPER. Wir hatten sehr viel Spaß und die Ziele waren teilweise schon eine ziemliche Herausforderung. Manchmal auch schon, sie überhaupt zu finden. Ich sage nur „Zwerghasen“.

Und genau bei diesen „Zwerghasen“ (ich weiß jetzt dank Klaus, dass das Wildkaninchen waren und die sind nun mal so klein), unserer 7. Station, passierte es. Willi schoss. 1. Hunter. Treffer. 2. Hunter. Treffer. Ein Knall. Ein verwirrter Willi und eine Widow ohne Sehne. Das untere Öhrchen war im Vollauszug gerissen. Der Schreck sitzt erstmal tief. Schnell wurde die Ersatzsehne an den Bogen gebastelt und weiter ging es. Die nächsten Ziele hat Willi dann erstmal gar nicht mehr gut getroffen. Er meinte, er hat bei jedem Lösen auf einen Knall gewartet. Zum Glück kam da keiner mehr.

Hatte er zuerst die Gruppe punktemäßig noch angeführt überholte Detlef ihn dann doch recht schnell.

Für das leibliche Wohl war mehr als ausreichend gesorgt. Das Chili con carne aus dem Feuertopf war der Hit schlechthin. Es gab auch noch Salate, belegte Brötchen, Variationen von Bratwürstchen, Süßes und und und. Auch die wärmenden Feuer blieben bis zum Schluss an, so dass keiner frieren musste.

Mit 294 Punkten kam Willi noch auf den 3. Platz. Ich kam mit 184 Punkten ebenfalls auf den 3. und Stephanie Nickel mit 136 Punkten auf den 4. Platz.

Die Siegerehrung fiel etwas mau aus, es wurden jeweils die 3 Besten der einzelnen Klassen verlesen. Gut, man muss nicht unbedingt Preise haben. Viele finden ja Staubfänger überflüssig und nehmen ihre Urkunden zum Ofen anmachen. Ich finde es aber immer ganz nett, wenn man nach vorne gehen kann, einem die Hand geschüttelt wird und man so eine kleine Erinnerung in die Hand gedrückt bekommt. Allerdings ist das bei den Bowhunter-Liga-Turnieren eher unüblich, da die BHL-Schützen ihre Siegerehrung bei dem Finale haben.

Also jetzt kommt das Einzige, was wohl alle Schützen nervt, wenn es passiert. Wir liefen in der ersten Runde auf. Stets und ständig. Es waren wohl noch Schützen ohne Anmeldung erschienen und durften Starten. So war dann eine Gruppe mehr als Ziele vorhanden. Es ist natürlich schwer, wenn da so Schützen mit Dackelblick stehen, die fast zwei Stunden Fahrt auf sich genommen haben, diese dann abzuweisen. Würde ich wohl auch nicht machen. Mich hat das Warten auch gar nicht so genervt, da ich ja was zum Quasseln dabei hatte. In der zweiten Runde, nach der Mittagspause kam es dann aber kaum noch zu Aufläufen…

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und hoffen, einen Platz zu ergattern. Mittlerweile hat es sich wohl rumgesprochen, dass die BHL Turniere wirklich anspruchsvoll gestellt sind und man jede Menge Erfahrungen sammeln kann, denn sie sind doch ziemlich schnell ausgebucht. Außerdem sind diese Turniere auch immer für Compounder zugelassen. 

BHL Barsinghausen 2016

Text und Fotos P. Gehrke

Bowhunterligaturnier in Garstedt-Wulfsen am 06.03.2016

Am 06.03.2016 stand nun das Bowhunter-Liga-Turnier in Garstedt an.

Ich kann nur immer wieder wiederholen, der SV Garstedt ist mit einem total tollen Gelände gesegnet. Nicht nur ich wollte es einpacken und zu Hause wieder aufbauen.

Bei der Bowhunter Liga gilt es, 14 Stationen mit jeweils 2 Doppelhuntern zweimal zu schießen. 56 Schüsse gehen ganz schön an die Substanz.

Das Gelände ist ziemlich hügelig, allerdings gut zu schaffen. Auch der Waldboden war schön trocken, obwohl es ja in der letzten Zeit viel geregnet hat. Also bestand keine Gefahr nasse Füße zu bekommen oder gar auszurutschen.

Am Samstag war dann wettertechnisch alles dabei, von nasskalt, über Sonnenschein und Hagelschauern. Zum Glück hielt sich die Sonne eine ganze Weile und so kamen wir trocken durch den Parcours.

Dieser war recht anspruchsvoll gestellt, so wie es bei einem Turnier der Bowhunter Liga zu erwarten war. Aber die Doppelhunter sind eine tolle Übung für mich.

Die Wertung: x-Kill 10, Kill 8 und Körper 5 Punkte. Da liegen die Ergebnisse am Ende recht dicht beisammen. Willi kam mit 362 Punkten auf den ersten Platz in seiner Klasse. Gemeinsam mit Angela (Primitivbogen) habe ich den ersten Platz (219 Punkte) bei den Frauen belegt. Dort wurden, weil so wenig Starterinnen vor Ort waren, alle Klassen zusammen gelegt. Allerdings sind im Netz alle Klassen einzeln aufgeführt.

Das Turnier war, wie vom SV Garstedt-Wulfsen nicht anders gewohnt, super gestellt und organisiert. Wir hatte sehr viel Spaß an diesem Turniertag, vielen Dank dafür an das Team vom SV Garstedt und natürlich auch an unsere Mitläufer Ulli, Frank und Michael.

Wir freuen uns schon auf das 10. SBFF im April…

BHL Garstedt

Fotos und Text von P. Gehrke

Kakensdorfer Spaßturnier am 20.02.2016

Über Kakensdorfer Turniere hatten wir ja schon ein bisschen was gehört. Die Äste sollen dort ja ziemlich tief und meistens ohne Schussfenster vor den Zielen hängen. Spaß hat das wohl im letzten Jahr nicht so vielen gemacht. Wir machen uns gerne selber unser Bild und manchmal lernen Parcoursbauer ja auch aus ihren Fehlern.

Also meldeten wir uns frisch und frei dort an und waren doch gespannt.

Vor Ort trafen wir auf Arnd, Burkard und Olaf und beschlossen schnell eine noch nicht volle Gruppe für uns fünf zu kapern. Das war eine gute Entscheidung. Wir waren schon eine tolle Truppe. Mit viel Spaß und Gelächter ging es durch den Wald und über die Wiesen. Ein Glück schießen wir auf Gummitiere. Andere hätten (haben) wir nicht zu Gesicht bekommen, so lustig wie wir waren.

Die Ziele waren meist jagdlich, allerdings recht anspruchsvoll gestellt. Ein gutes Auge für Licht und Bodenverhältnisse beim Aufstellen der Ziele verwirrten die Sinne des Schützens, so dass auch bei den dichteren Zielen nicht immer gleich der erste Pfeil saß. Weitschüsse haben auch nicht gefehlt. Der liegende Rothirsch lag auf gute 60 Meter. Auch der eine oder andere hängende Ast musste unterschossen werden. Die war allerdings kein Problem, wenn man Demut vor dem Ziel zeigte. 

Auch ein paar Spaßziele durften nicht fehlen. So musste man auf hängende Teebeutel und kleine Gipsplatten schießen. Die Gipsplatten zerplatzen bei einem Treffer in tausend Teilchen. Cool!

Bei einer Station musste man auf einer schwebenden Palette knien und bergab schießen.

An anderer Stelle bekam man einen Kinderbogen linkshand und dazu ca. 35 cm lange, mit Gummiblunts versehene Pfeile in die Hand gedrückt und musste Holzklötze umschießen. Wir haben so gelacht.

Ganz toll war die Verpflegung. Suppe, Kinderpunsch, Kaffee und Kuchen waren im Startgeld schon enthalten. Natürlich gab es noch andere Leckereien, die man zu moderaten Preisen erstehen konnte.

Am Turniertag sollte das Wetter (mal wieder) nicht so toll sein. Allerdings nieselte es nur ab und an ein ganz kleines bisschen. Das viel kaum ins Gewicht.

Willi wurde mit 257 Punkten 1. und ich mit 183 Punkten 3. (in der jeweiligen Klasse). Es gab (leider nur) 21 Stationen und es wurde 15/12 gewertet.

Unser Fazit: Super Turnier, tolles Gelände, anspruchsvoll und professionell gestellt. Wir kommen sehr gerne wieder!

Kakensdorfer Spassturnier

Text und Fotos P. Gehrke