Die letzten Turniere des Jahres 2016

Leider bin ich ja so ein bisschen in Verzug geraten, mit meinen Turnierberichten. Deshalb fasse ich jetzt mal die Turniere ein bisschen zusammen. Außerdem gibt es auch keine Fotos mehr von den meisten Turnieren. Ich habe mich halt nur auf das Schießen konzentriert. Es sei mir verziehen.

21. Celler Herbstjagd am 02.10.2016

Im letzten Jahr waren wir ja leider krank als die Celler ihre 20. Celler Herbstjagd abhielten. In diesem Jahr waren wir wieder dabei und haben es nicht bereut.

Die Ziele waren wieder gut gestellt, von jagdlich bis sportlich mit einigen Geschenken. Der Weg war in diesem Jahr etwas anders gewählt, so wird es nicht langweilig, weil man ja schon weiß, was kommt.

Wir hatten sehr viel Spaß in unserer Gruppe mit Robert, Fritz, Kirsten L. und Hubertus L..

Willi belegte den 1. Platz mit 464 Punkte und ich kam auf den 3. Platz mit 406 Punkte  (36 Stationen mit 5 Huntern, 15er Wertung). Ich lag nur 3 Punkte hinter der Erstplatzierten.

Wir konnten jeweils eine Rehkeule mit nach Hause nehmen. 

 

3. Traditionelles Turnier am Hainberg am 08.10.2016

Das Turnier am Hainberg ist eines meiner Lieblingsturniere im Jahr. Ich hoffe, dass es auch 2017 wieder stattfindet, da es wohl ein paar Umbrüche im Verein gegeben hat. So ein Turnier ist doch immer eine Menge Arbeit und es muss jemanden geben, der vorbereitet, motiviert und organisiert. 

Das erste Mal durften sich meine schönen Holzpfeile, die Matthias B. mir gefertigt hatte, auf einem Turnier beweisen. Und das taten sie auch. Sie flogen einwandfrei! 

Die Ziele waren wieder super aufgestellt. Es wurden ausschließlich natürliche Backstops genutzt. Erdwälle, Wurzeln von umgekippten Bäumen, Totholz. Auch in diesem Jahr durfte der Schuss vom Hubertusfelsen nicht fehlen. Sehr zu meiner Freude ging es auch wieder in „meinen“ Märchenwald (wer dazu mehr sehen und lesen möchte, schaut bitte beim Hainbergturnier 2015). Leider war das Wetter nicht soooo schön und am Ende regnete es auch ein wenig. Das tat dem Spaß aber keinen Abbruch. 

Wir schossen mit H.J., Martina und Thimo in einer Gruppe.

Willi kam mit 464 Punkten auf den ersten Platz und ich mit 388. Eigentlich wollte ich ja den leckeren Kaffeelikör von Holger C., den es letztes Jahr für den Sieger gab. Allerdings stand in diesem Jahr ein wunderschönes Messer zur Wahl. Ich habe mich dafür entschieden.

 

3. Harster Herbstjagd am 16.10.2016

Die Ausschreibung kam im Juni raus. Da war das Gelände von der derzeitigen Gemeinde genehmigt. Am 14.09.2016 bekamen dann alle Teilnehmer eine Mail, dass das diesjährige Turnier ausfallen würde, weil die Gemeinde ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte und sie das Startgeld zurückzahlen wollten. 

Wir entschieden uns dazu, das Startgeld zu spenden, da der Verein ja schon diverse Ausgaben gehabt hat, denn die Preise und Lebensmittel sind zu diesem Zeitpunkt ja meist schon gekauft. 

Im letzten Jahr gab es schon das Problem, dass die Gemeinde kurzfristig einen Teil des Parcours gesperrt hatte und sich schnell eine Ausweichsstrecke überlegt werden musste. 

In diesem Jahr hatten dann wohl die Verantwortlichen für den Gemeindeforst nach Gemeindewechsel der neuen Gemeinde davon abgeraten, den Wald zur Verfügung zu stellen, da angeblich die Gemeinde für Unfälle etc. verantwortlich wäre, wenn etwas passiert. 

Schade, es werden uns immer wieder Steine in den Weg gelegt, wenn wir unseren schönen Sport ausüben wollen. 

 

3. Kürbis Cup der Bowhunter Rethem am 22.10.2016

Der Kürbis Cup bekommt einen gesonderten Beitrag!

 

2. Halloween im ARTchers Park

Angela und Arndt haben wieder ganze Arbeit geleistet. 

Die Wege waren mit Teelichtern beleuchtet, allerlei Gruselkram hing in den Bäumen, die Ziele waren toll gestellt. 

Auch diesmal war ich wieder davon begeistert, wie gut man im Dunkeln schießen und auch treffen konnte. Ich hatte 20 Punkte mehr als Willi. Allerdings hatte er auch mit seinem Primitivbogen geschossen. Obwohl – eigentlich ist es ja egal was er schießt und wenn es eine Dachlatte mit Paketschnur ist. Irgendwie trifft er ja immer. 

Am Ende durften wir noch mit einem ausgesucht schlechtem Bogen und vollkommen unterschiedlichen Fluflus auf dem Holzpferdchen sitzend auf ein gefühlt 20 m weites Erdmännchen schießen. Das war sehr lustig. Willi musste am Ende mit einem Schützen ins Stechen und unterlag am nur ganz knapp. Der Gewinner bekam eine Flasche hm- irgendwas alkoholisches. 

Auch für das leibliche Wohl war wieder ausreichend gesorgt. 

 

Einladung zum Schießen bei dem Verein Aller Bogen Westen am 06.11.2016

Endlich klappte es mal und wir haben einen Termin gefunden, an dem wir bei den Westenern vorbei schauen konnten. Es trennen uns ja nur so 12 Kilometer. Allerdings sind wir ja meist an den Wochenenden unterwegs. 

Leider waren von uns nicht allzu viele Schützen am Start. Allerdings war der BSC Heps gut vertreten. 

Wir schossen uns ein bisschen auf der Einschießwiese ein und drehten eine Runde durch den Parcours entlang des Fußballplatzes. Leider wurde es doch schon recht schnell dunkel, so dass wir das Wäldchen nicht mehr geschafft haben. Allerdings wurde das Flutlicht angemacht. Was für ein Luxus. Es ist wirklich TAGHELL. Ganz große klasse.

Am Ende fing es leider an zu regnen. Die Feuertonnen brannten und sorgten unter dem großen Unterstand für Wärme. Es wurde noch gegrillt und gemütlich beisammen gesessen. 

Wir freuen uns schon auf einen Gegenbesuch in Walsrode und natürlich auch auf eine Wiederholung. 

 

SIOT vom ARTchers Land in Hösseringen am 19. und 20.11.2016

Das Saison is out Turnier des ARTchers Land ist eigentlich ein MUSS zum perfekten Abschluss des Turnierjahres. 

Auch in diesem Jahr wurde wieder in dem Museumsdorf in Hösseringen geschossen. Mich fasziniert ja jedes Jahr aufs Neue die Location. Es ist so etwas besonderes in diesem Gelände zu Schießen. Es macht wirklich richtig viel Spaß von Balkonen, zwischen Häusern, im Bauergarten, Laderampen oder ähnlichem zu Schießen. 

Im nächsten Jahr will sich Dirk etwas anderes für das SIOT ausdenken. Wir sind schon gespannt. 

Willi belegte mit 461 Punkten den 1. Platz und ich den 2. Platz mit 364 Punkten. Wir waren in einer Gruppe mit Burkhard und Michael K. 

 

Paderbow am 26. u. 27.11.2016

Die Paderbow war wieder der Hammer. Nicht das wir noch irgendetwas ganz dringend gebraucht hätten, aber wie viele Schützen man kennt. Wahnsinn. Es brauchte schon eine ganze Weile um vom Eingang in die erste Halle zu kommen. 

In diesem Jahr war die Paderbow noch größer und es gab noch mehr Auswahl. Super. 

Wir waren auch in diesem Jahr wieder bei Max und Moritz von M&M Crafts und haben einen Bieber und einen Panther erstanden. 

Dann „musste“ ich Siri bei Matthias Klein – Der Bow – abgeben, da sie mir im Sommer umgefallen war und sie einen etwas tieferen Kratzer vorne am Griffstück hatte. Sie kam sozusagen auf Wellness-Urlaub. Ein bisschen „Peeling“, ein bisschen neuer Lack und eine neue Beschriftung. Es fiel mir schon schwer, sie da zu lassen. 

Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht auf der Paderbow und auch für 2017 ist ein Besuch schon vorgemerkt. 

 

03.12.2016 – Weihnachtsfeier der Bowhunter Rethem

Am 02.12. haben Willi und ich alleine den Parcours aufgebaut. Das hat richtig Spaß gemacht. Wir sind da wirklich ein gut eingespielten Team. 

Wir brachten 10 Stationen mit jeweils 2 Pflöcken für unser Kill-Turnier ins Gelände. 

Am 03.12. fand dann die Weihnachtsfeier statt mit den Bowhunter Rethem und einigen eingeladenen Schützen, die uns irgendwie am Herzen liegen.

Erst wärmten wir uns in der Halle mit Glühwein (Kinderpunsch mit oder ohne Amaretto) auf und naschten Kekse und Kuchen. 

Dann ging es raus ins Gelände. 

Mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. Die Sonne schien sogar. 

Wir hatten die Ziele wohl für ein Kill-Turnier (nur Kill zählt und Körper oder Mist zählt Minus) etwas sportlich aufgestellt. Es hätte von 400 Punkten PLUS bis 400 Punkte MINUS alles dabei sein können. Nur drei Schützen hatten Pluspunkte, ein Schütze +/-Null und 22 Schützen Minuspunkte. Unter ihnen auch Willi. Wir „Glorreichen Sieben“, die vor Willi lagen, wollen uns ein T-Shirt drucken lassen – Willi nahm es mit Humor. Ach ja, die Tageshöchstpunktzahl waren +60 Punkte… 😀 – bei der Siegerehrung bekam jeder Schütze eine Urkunde und einen Weihnachtsmann. 

Ich war sehr stolz auf meine +/- Null Punkte, wo ich doch erst das zweite Mal mit dem Blankbogen geschossen habe, den mir Susanne D. zur Verfügung gestellt hatte, damit ich überhaupt schießen konnte, solange Siri auf Urlaub ist. 

Am Morgen hatten wir uns noch umentschieden und haben, ob des guten Wetters, von Wiener- auf Bratwürstchen umgeswitcht. Jeder hatte leckeren Salat oder auch Nachtisch beigesteuert, so war für jeden etwas dabei. 

Besonders gefreut habe ich mich über das Geschenk von Matthias V. und Matthias B. (der konnte leider an diesem Tag nicht). Nachdem ich beim 1. Beverstetter Bogengang im August den 1. Platz gemacht und mir ein Messer ausgesucht hatte, obwohl ich eher mit einem der schönen Pfeilkratzer geliebäugelt hatte, bekam ich nun von den Beiden so einen. 

Am 04.12. kam dann Michael E. und wir schossen noch eine Runde. Danach bauten wir den Parcours ab. 

 

Artchers Park am 21.12. und 26.12.2016

Zwei Besuche im ARTchers Park im Dezember. Am 21.12. waren Willi und ich alleine dort und drehten eine Runde. 

Am 26.12. haben wir quasi zum zweiten Mal den 2. Weihnachtsfeiertag ausfallen lassen, also das viele Essen und in der Bude hocken und haben uns mit Pfeil, Bogen und Freunden im ARTchers Park verabredet. 

Obwohl das Wetter etwas bescheiden aussah machten wir uns auf den Weg. H.J. und Martina kamen mit dem Wohnmobil. Regina und Michi waren auch noch dabei. 

Wir gingen einmal durch den ganzen Park. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir waren eine lustige Truppe. Der ARTchers Park ist doch immer wieder eine Reise wert. 

Die letzten Schüsse waren allerdings ein bisschen beschwerlich. Die Sonne wurde von Wolken verdeckt, es wurde etwas duster und kalt. Man musste sich wirklich zwingen, die Runde zu Ende zu bringen. 

H.J. und Martina hatten im Wohnmobil die Heizung angelassen, so dass wir später gemütlich im warmen sitzen und es uns bei Kaffee, Tee, Kuchen und Keksen gut gehen lassen konnten. 

Aber irgendwann ist auch der schönste Tag zu Ende. 

 

So ging dann quasi auch das Bogenjahr 2016 dem Ende entgegen. Wir haben viel Erlebt, aber das konntet Ihr ja alles hier nachlesen. Ich hoffe, es gibt 2017 wieder mehr Berichte mit vielen Fotos. 

 

Text und Fotos P. Gehrke

 

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23. Wellier Jagdturnier am 28.08.2016

Meistens fällt das Wellier Jagdturnier ja ins Wasser. Aber am heutigen Tag strahlte die Sonne nur so vom Himmel. Ein wunderschöner Spätsommertag.

Auch in diesem Jahr hatten die erfahrenen Parcoursbauer wieder einen sehr schönen Parcours aufgestellt, anspruchsvoll muss nicht immer nur weit sein.

Diesmal lag das Krokodil nicht im Wasser, sondern an Land. Was es aber nicht leichter machte, da wir nun auf das Wasser mussten. Da Menschen bekanntlich nicht über das Wasser laufen können, hatte man einen sehr kippeligen Steg in die Aue gelegt. Das war natürlich genau das Richtige für mich. Ich ging sehr sehr sehr sehr langsam über den Steg, mit Blick auf das Wasser. Das hätte ich nicht tun sollen. Die fließende Aue gab einen das Gefühl, dass der Steg nicht nur auf und ab wippte, sondern sich auch noch zur Seite bewegte. Zwischen dem ersten Ausleger und dem Pflock war es dann für mich vorbei. Es ging keinen Schritt mehr vorwärts. Ich schoss von dort und traf immerhin mit dem 2. Pfeil. Dann kam die eigentliche Schwierigkeit. Umdrehen und wieder an Land gehen. Oha, wenn ich nicht schon angstschweißgebadet gewesen wäre, dann spätestens jetzt. Aber ich habe es überlebt und bin heile wieder an Land gekommen.

Der Reiher, Willis Lieblingsziel aus vergangenen Jahren *hüstel*, stand auch wieder am Wasser. Diesmal ein Hunter – sehr löblich – so geht wenigstens höchstens ein Pfeil Baden. Nun standen wir der Reihe nach am Pflock und Willi überschoss mal wieder den Reiher und weg war der Pfeil in der Aue. Und das, wo er doch am Vortag noch Reiherschießen auf der Wiese geübt hatte. Meiner steckte im Vögelchen. Hach, ich liebe es, wenn ich mal etwas besser treffe als Willi. Man muss ja auch mal kleine Freuden haben.

Den Pfeil haben wir wieder aus dem Wasser holen können, er schwamm ziemlich dicht am Ufer.

Die Ziele waren allesamt jagdlich aufgestellt. Einige Weitschüsse durften aber auch nicht fehlen. Mir hat der Parcours sehr gut gefallen.

Was fehlte war allerdings der Osborne-Stier. Schade. Ich liebe es ja, auf so Metallteile zu schießen. Das ist so ein bisschen Nervenkitzel. Trifft man, oder schrottet man 1 bis 3 Pfeile? Ich finde es dann ja immer gut, wenn man ein Ausweichsziel hat. Da können die, die nicht auf Stahltiere schießen wollen, gerne für weniger Punkte, halt auf ein weiches Target schießen.

Nach dem Schießen bewölkte es sich dann doch noch ein wenig. Allerdings regnete es nicht. Das Warten auf die Siegerehrung war wieder mal ziemlich lange. Es gibt ja irgendwie bei jedem Parcours die Gruppe, die besonders lange braucht. Ich bin für eine Schießzettelabgabefrist!

Willi belegte den 1. Platz in der Herren-Jagdbogenklasse und ich den 2. Platz Platz in der Damen-Jagdbogenklasse.

Schade war auch hier, dass viele der gemeldeten Schützen nicht gekommen sind. Es war zwar schlechtes Wetter angesagt, aber hält uns das ab? Nein! Am Ende sind es fast immer die Selben, die einen Startplatz blockieren und dann nicht teilnehmen. Ich finde das ziemlich unfair dem Veranstalter gegenüber, der sich so viel Mühe gegeben hat, und natürlich auch den Schützen gegenüber, die keinen Startplatz mehr bekommen haben.

Text P. Gehrke – Fotos, ich bin faul geworden 😦 – es gibt keine!

 

Landesmeisterschaft 3D 2016 des NSSV am 17.09.2016 und Deutschland-Cup 2016 am 18.09.2016

Am 17.09.2016 fand die Landesmeisterschaft 3D 2016 des NSSV in Coppenbrügge statt.

Im Vorfeld hatte unser Verein natürlich viel Arbeit mit dem Parcours und mit der Organisation. Wir konnten leider nicht helfen, da wir nach der Arbeit ja immer noch gut 1,5 h Fahrt nach Coppenbrügge hatten. Urlaub hatten wir für dieses Jahr auch keinen mehr.

Alle Helfer um und mit Buddy und Claudia haben einen großartigen Parcours auf die Beine gestellt. Einfach nur super! Als wir Freitag am Nachmittag eintrafen, war schon fast nichts mehr für uns zu tun. Ein paar Schilder mussten noch verteilt werden.

Wir hatten uns mit Stefan, Susanne D., Toralf und Caro zusammen eine Ferienwohnung genommen. Die Ferienwohnung war sehr schön, sehr edel, eingerichtet und lag nur ca. 10 Minuten vom Austragungsgelände entfernt. so dass wir im Handumdrehen im Parcours waren.

Das Wetter war super und ich habe mich sehr über meine Mädelsgruppe gefreut, Susanne W. war mit von der Partie. Leider waren von den acht Jagdbogenschützinnen drei krank, so dass wir nur zu dritt in unserer Gruppe schossen.

Bei der Landesmeisterschaft lag ich am Anfang immer mal wieder ein paar Pünktchen vor Susanne W. , am Ende konnte sie aber diese Meisterschaft für sich entscheiden und ich hatte mir die Silbermedaille geholt. Willi siegte gewohnt souverän und konnte dich den Landesmeistertitel sichern.

Am Sonntag wurde dann der Kampf um den Deutschlandpokal ausgetragen. Für mich blieb es auch hier bei dem 2. Platz, Susanne W. holte sich den Deutschland-Pokal bei den Damen Jagdbogen. 

Willi machte es etwas spannender. Durch ein Problem mit der Sehne, die Wicklung hatte sich unbemerkt gelöst und der Nockpunkt verschob sich etwas, war er ein paar Ziele nicht ganz so treffsicher. Nachdem der Fehler bemerkt und fürs erste behoben war schoss er gewohnt gut. Er kam auf den 4. Platz, punktgleich mit zwei weiteren Schützen. Zum Glück hatte er ein Kill mehr und konnte sich so die Teilnahme am Finale sichern. 

Meine Güte war das aufregend. Es wurden 4 Ziele, je Kategorie eines, auf der Wiese aufgestellt. Dann musste der 1. gegen den 4. und der 2. gegen den 3. antreten. Und das vor Publikum. Es waren gut 250 Personen vor Ort, die zuschauten. So etwas ist man als 3D-Schütze ja gar nicht gewohnt. Willi behielt die Nerven und ich saß am Rand und war furchtbar aufgeregt. Er schoss und besiegte beide Gegner und durfte somit den Deutschland-Pokal mit nach Hause nehmen. 

Ich war ganz froh, dass ich nicht ins Finalschießen musste, da unsere Klasse zu klein war. Somit konnte ich mich immerhin über den 2. Platz freuen. 

Fotos gibt es leider keine, da man ja während einer Meisterschaft nicht fotografieren darf. 

Text P. Gehrke

Vereinsmeisterschaft SV Coppenbrügge am 14.05.2016

Am 14.05.2016 schossen wir die Vereinsmeisterschaft beim SV Coppenbrügge.

Buddy und Claudia hatten da wirklich einen sehr guten Parcours aufgebaut, bis jetzt einer der schönsten in diesem Jahr. Er war wirklich eine Herausforderung. Sehr tricky gestellt und vollkommen frei von Geschenken.

Mein Lieblingsschuss? Der Bison, ganz toll in einem Tal platziert von einer Anhöhe zu schießen und richtig weit, bestimmt um die 60 m. Und ich habe ihn getroffen, mit dem ersten Pfeil. 

Willi wurde Vereinsmeister bei den Herren mit 417 Punkten und ich 3. mit 332 Punkten. Allerdings war ich Claudia (13 Punkte mehr) und Martina (8 Punkte mehr) dicht auf den Fersen.

Wir ließen den Tag beim Griechen ausklingen und trafen uns dann am 15.05. schon um 07.30 Uhr auf dem Gelände. Der Tag begann damit, Massen von Brötchen zu schmieren und unzählige Liter Kaffee zu kochen, damit die über 130 Schützen (m/w) die sich zur „Jagd auf den Pfingstochsen“ angemeldet hatten, auch gut verpflegt wurden.

Jeder hatte seine Aufgabe und so lief alles Reibungslos.

Am Ende des Tages waren wir alle rechtschaffen müde, aber das durchweg sehr positive feedback der Schützen ließen uns alle Strapazen vergessen.

Allerdings bin ich dann, nachdem der Parcours abgebaut und alles aufgeräumt war, auf dem Weg nach Hause gleich eingeschlafen. Ein Glück musste ich nicht fahren!

Den Pfingstochsen hat in diesem Jahr Dirk H. gewonnen, er hatte mit 414 Punkten die Tageshöchstpunktzahl. Gut das Willi nicht beim Turnier mitgeschossen hat, sonst hätten wir den riesigen Pfingstochsen jetzt für ein Jahr zu Hause…

Fotos gibt es leider keine, ich war mal richtig faul.

Text von P. Gehrke

Landesmeisterschaft NRW in Wulferdingsen am 23. und 24.04.2016

Am 23. und 24.04. sollten wir an der Landesmeisterschaft 3D in NRW in Bad Oeynhausen teilnehmen. Der Austragungsort hatte den niedlichen Namen Wulferdingsen.

Willi verspürte am 21.04. ein leichtes Halskratzen, welches sich schnell zu einer richtigen Männergrippe entwickelte. Wir fuhren dann am  22.04. mit einem großen Arzneiaufgebot nach Bad Oeynhausen und hofften, dass wir die Grippe bekämpfen könnten, da er ja nicht nur für sich selber sondern auch für Niedersachsen um den Deutschlandpokal kämpfen sollte.

Am 23.04. wachte er dann leider doch mit Fieber auf. Kreislauf. Gelenkschmerzen. Rüsselpest und Husten. Also ein richtiges Bazillenmutterschiff. Ich ließ ihn dann nach dem Frühstück alleine im Hotel zurück, damit er sich ein bisschen ausruhen konnte. An Schießen war in diesem Zustand gar nicht zu denken.

Am Austragungsort angekommen brachte ich schnell die Anmeldung und die Bogenkontrolle hinter mich, warf ein paar Pfeile zum Warmwerden und unterhielt mich mit einigen Bekannten und Vereinskollegen. Und fror bei Wind und Kälte. Immerhin 30 Minuten später als geplant ging es mit der Begrüßung los. Kein „Guten Morgen“, keine Einleitung. Als erstes mussten wir uns erstmal eine Gardinenpredigt anhören, weil einer der Schützen gewagt hatte, zu fragen, wann es denn wohl losgehen würde. Es wurde von Respektlosigkeit gegenüber dem Veranstalter geredet, da der ja nun auch nicht hexen könne und sich einige Blankbogenschützen wohl als Jagdbogenschützen angemeldet hätten, oder vielleicht auch umgekehrt und dies alles sehr sehr viel Arbeit gewesen sei, es am Turniertag zu ändern, da ja Blank- und Jagdbogen von verschiedenen Pflöcken schießen würden. Als das Wortgewitter an uns vorüber gezogen war, wurden wir dann doch noch nett begrüßt.

Ich kenne es so, dass die Schützen am Aushang sehen, in welchen Gruppe sie eingeteilt sind. Dann stellen sie sich dementsprechend auf, es sind entweder Zettel mit den Zahlen ausgelegt oder nummerierte Pflöcke in den Boden gesteckt. Dann geht jemand vom Verein rum und verteilt die Schießkarten.

Hier wurden ALLE Gruppen einzeln verlesen, dass heißt es wurde die Gruppennummer aufgerufen und die Starter der Gruppe. Schütze A musste dann die Schießkarten abholen. Das dauerte. Es waren mehr als 150 Schützen, die persönlich verlesen wurden.

Klar wurden einige Gruppen umgestellt, da es Krankheitsfälle gab. Da hätte es aber gereicht, wenn man die geänderten Gruppen vorgelesen hätte.

Im Gelände, nach, ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, über einer Stunde Verspätung, angekommen staunte ich nicht schlecht. Es gab keinen weißen Pflock. Blank- und Jagdbogen schossen vom blauen Pflock. Spätestens da machte das rumnölen wegen der falsch gemeldeten Schützen keinen Sinn mehr.

Der Parcours war ein Parcours der kurzen Wege. Ich hätte mich nicht getraut, die Ziele so dicht beieinander zu stellen. Manchmal konnte man in dem Wäldchen bis zu 6 Gruppen sehen. Allerdings war volle Sicherheit gegeben. Für den Pfeilfang war immer gesorgt, allerdings war der optisch nicht so der Bringer. Das Auge schießt halt mit. Teilweise bestanden die Pfeilfänge aus Holzpaletten. Eine nicht so glückliche Wahl. Gerade für die Schützen mit hohem Zuggewicht. Auch die Pfeilfangnetze hielten die Compound-Pfeile von Ulrich nicht auf. Der Pfeil verschwand auf dem Acker.

Gefühlt waren die meisten Ziele auf max. gestellt. Also ziemlich weit. Auch wurde das Gelände voll ausgenutzt und die Ziele so gestellt, dass man schlecht schätzen konnte, wie weit sie waren. Der Kopf gaukelte dem Instinkt mehr Weite oder kürzere Strecke vor.

Das Wetter war nicht so toll. Ich kam quasi den ganzen Tag nicht aus dem Schlottern raus. Dann gab es noch Graupelschauer und Wind. Nicht nur so ein Lüftchen. Nein. Auf den stehenden Bären auf der Wiese, der gefühlte 50 m weit stand, habe ich mit dem 3. Pfeil dann doch ca. 1 Meter rechts neben dem Bären angehalten und der Pfeil schlug ca. 20 cm links neben dem Bären ein.

An diesem Tag war ich mit meiner Leistung überhaupt nicht zufrieden und ging mit 211 Punkten aus dem Parcours.

Willi hatte sich geringfügig erholt, allerdings sah er immer noch ziemlich blass um die Nase aus und röchelte so vor sich hin. So eine richtige Männergrippe kann einen aber auch aus den Puschen kippen.

Am 24.04.: Frühstück – Auschecken – Losfahren.

Willi war immer noch nicht in der Lage zu Schießen und verbrachte, netterweise, den ganzen Tag im Auto und wartete auf mich.

Die Ziele waren umgepflockt und lagen mir heute irgendwie besser. Kann natürlich auch sein, dass es daran lag, dass ich klamottenmäßig aufgerüstet hatte und ich nicht fror. Wettertechnisch war wieder alles dabei und der Wind kam so heftig von der Seite, dass bei den Compoundern in unserer Gruppe die Pfeile von der Pfeilauflage rutschten. Wir mussten uns seitlich davor stellen um die Bögen etwas gegen den Wind zu schützen. Auch mir trudelten die Pfeile nur so dahin und das trotz richtig schönem Lösen. Die Hagelkörner wurden uns mit voller Wucht entgegengeschleudert. Es schien allerdings auch die Sonne und zwar mehr als am Tag davor…

Allerdings lief diese Runde richtig gut für mich und ich ging mit 155 Punkten aus dem Parcours.

Erste in meiner Klasse.

Allerdings war es keine offene Landesmeisterschaft und dass bedeutet keinen Ruhm, kein Gang aufs Treppchen, kein Händeschütteln. Eigentlich ist es ja auch richtig, dass ich als Niedersachse nicht in NRW Landesmeister werden kann. Allerdings wäre es doch schön gewesen, wenn man wenigstens dann in der Gästeklasse Urkunden verteilt hätte. Immerhin wurden ja auch von uns 25 Euronen Startgeld bezahlt.

Für die Quali zur DM werden die 366 Punkte wohl nicht reichen. Also muss ich mich in Hohegeiß ein bisschen mehr anstrengen…

Ach ja, Willi hat seine Männergrippe überstanden, es werden keine Spätfolgen nachbleiben.

Fotos gibt es keine. Fotoverbot bei allen Meisterschaften!

ARTchers Super Cup am ARTchers Lake am 10.04.2016

Am 10.04.2016 fand der ARTchers Super Cup am ARTchers Lake (ich liebe dieses Gelände) statt. Das Wetter war wunderbar und gute Laune vorprogrammiert.

Es galt 18 Stationen zu bewältigen und das ganze zwei Mal. Die meisten Ziele waren aber nicht normal. Also nicht einfach ein Tier in die Botanik gestellt und dann vom Pflock aus darauf schießen. NEIN, so einfach (als ob „normal“ Bogenschießen nicht schon schwer genug sein kann) haben Dirk und Team es uns nicht gemacht. Und den Anspruch, in diesem Jahr wieder eins drauf zu legen, haben sie geschafft.

Schießen mit dem Rücken zum Tier oder stehend auf ZWEI Wippen (finde da mal Dein Gleichgewicht) oder sitzend oder auf einem Balken stehend oder auf den Knien oder auf einem Bein oder auf einer Leiter stehend. Auch das Schnellschießen war wieder mit dabei. Allerdings diesmal nur 15 Sekunden. Am heftigsten war das Schießen mit einem fremden Bogen. Da hat Dirk sich wirklich mühe gegeben ein paar Krücken rauszusuchen. Was haben wir gelacht. Der Pfeilflug war der Hammer…

Mein Lieblingsschuss – auf einem Stuhl sitzend durch das Maul des Heidenilpferdes auf den Flamingo. So Geil!

Auch der Schuss vom Hügel auf der Leiter stehend runter auf den Bären war klasse. Ich hasse Leitern und sind sie noch so klein. Diese stand aber wirklich sehr sicher. Sie wackelte kein bisschen.

Die Wertung war wieder sehr gewöhnungsbedürftig. Hatte man letzte Woche bei der Wittenberger Hasenjagd so exorbitant hohe Punktzahlen, kratzte beim ASC nicht ein Schütze an der 100-Punkte-Marke (Zwei Pfeile-Runde Kill 3/2, Körper 2/1 u. Sonderziele).

Willi belegte mit 87 Punkten bei den Herren mit Carbon/Alu-Pfeilen den ersten Platz und bekam eine der heiß begehrten Schiesser-Unterhosen + 3D-Ratte + Pokal. Ich kam mit 71 Punkten bei den Damen mit Carbon/Alu-Pfeilen auf den 2. Platz.

Wir hatten wieder viel Spaß am ARTchers Lake. Danke an Dirk und das ganze TEAM…

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Text und Fotos P. Gehrke

8. Wittenberger Hasenjagd am 02.04.2016

Wie im Vorjahr schon angekündigt, fand die 8. Wittenberger Hasenjagd am 02.04.2016 im Gelände um den Friedensteich in Wittenberge statt.
Es werden zwar in jedem Jahr bei der Anmeldung die e-Mail-Adressen der Schützen erfragt, aber auch in in diesem Jahr bekamen wir keine Ausschreibung zugemailt. Außerdem war auch keine Ausschreibung auf der Seite der Wittenberger Schützengilde zu finden. Netterweise hat Sören dafür gesorgt, dass wir die Ausschreibung bekamen.
Wie auch im letzten Jahr galt das Überweisen des Startgeldes als verbindliche Anmeldung und auch in diesem Jahr hätte ich mir eine kleine Nennbestätigung gewünscht. So ist es doch immer ein wenig spannend, ob man überhaupt starten darf?
Wir hatten uns wieder in der Alten Ölmühle in Wittenberge einquartiert. Es ist dort einfach wunderschön. Anreise am 01.04.2016. Leider wieder etwas spät, so dass es gerade mal für einen kleinen Spaziergang an der Elbe gereicht hat. Irgendwie doof. Man kommt rum, allerdings sieht man nix anderes als Hotelzimmer, die nähere Umgebung und den Parcours. Schade eigentlich…
Bei schönstem Wetter schossen wir nun am 02.04.2016 die diesjährige, mittlerweile 8. Wittenberger Hasenjagd (für uns war es die 4.).
Wie immer war alles Perfekt. Die Schützen, das Gelände, die Ziele, die Laune und eben auch das Wetter. Irgendwann konnte man sogar die Jacke ausziehen. Das ist befreites Schießen. Ich freue mich schon auf den Sommer.
29 Ziele waren rund um den Friedensteich aufgestellt. Die Wertung war etwas gewöhnungsbedürftig. Für ein 3 Pfeile Ziel gab es die Kill-Wertung 30/20/10 und für den Körpertreffer 25/15/5. Da kamen schon ganz schöne Summen zusammen.

Das eine oder andere Sonderziel durfte auch nicht fehlen, wie die Wittenberger Morasthühner, die allerdings ganz brav ohne Matsch auf dem Waldboden saßen. Der Gritter, um dessen Zahnpflege sich eine Ratte kümmerte. Schießen hoch zu Roß und natürlich der Pfeilfresser, bestehend aus einer Betonplatte mit einem weichen Etaphoam-Kill.

Die Ziele waren meist jagdlich aufgestellt. An manchen Stellen hätte man gut mal einen richtig weiten Schuss einbauen können.

Bei den Preisen lassen sich die Wittenberger nicht lumpen. Es gab wieder wunderbare Wurst-Schinken-Giotto-Sekt-Körbe für den 1. u. 2. und Sekt für den 3. Platz. Für die Kinder gab es Rucksäcke, Spiele und für den 1. Platz sogar einen Satz von 6 FluFlus. Allerdings wurden bei den Kindern nur die ersten 3 Plätze geehrt. Ich finde es immer schön, wenn alle Kids etwas bekommen und ist es nur ein Urkunde und eine Tüte Gummibärchen.

Willi belegte mit 760 Punkten den 2. Platz. Mir gelang es auch in diesem Jahr den 1. Platz zu belegen und habe somit das dritte Mal in Folge die Hasenjagd gewonnen. Sozusagen ein Hattrick. Ach ja, 620 Punkte hatte ich. In diesem Jahr war es sehr sehr knapp. Susanne belegte den 2. Platz mit 610 Punkten.

Was zu meckern gibt es leider auch. An manchen Zielen waren die Ausführungen der Regeln etwas verwirrend beschrieben. So haben manche Gruppen ein Tier 3x beschossen und sich dafür dann auch 3x Punkte aufgeschrieben, andere Gruppen, wie auch wir, haben nach dem 1. positiven Treffer das Schießen beendet. Bei Sonderzielen muss man es so einfach wie möglich halten UND so klar wir möglich aufschreiben. Sonst gibt es zu viel Spielraum für eigene Interpretationen und vielleicht einen 2., der ein 1. Platz gewesen wäre…

Aber trotzdem freuen wir uns schon auf das nächste Jahr… – die 9. Wittenberger Hasenjagd. Vielleicht bekommen wir ja im nächsten Jahr eine Ausschreibung zugemailt.

Fotos  und Text P. Gehrke

Offene Landesmeisterschaft 18m Fita Halle des NBSV in Bad Pyrmont am 17.01.2016

Eigentlich hatten wir uns überlegt, Bad Pyrmont ist ja nicht soooo weit weg, da könnte man mal ein bisschen früher aufstehen und am Morgen fahren. Kurzfristig entschieden wir uns dann aber für die Anreise am Vortag und dem Nächtigen in einem Hotel/einer Pension.

Und das war auch gut so, denn am 16.01. schneite es und es brach schon so ein mittelschweres norddeutsches Schneechaos aus. Straßen wurden nicht geräumt. Gestreut wurde auch nicht. So schlichen wir dann so vor uns hin und benötigten statt 1,5 Stunden gute 2,5 Stunden bis Bad Pyrmont.

Gegen 19.00 Uhr kamen wir in der Pension Blume an. Hans Jürgen, Martina und Uwe waren schon vor Ort und hatten einen Griechen ausgesucht, bei dem wir uns treffen wollten. Als wir dort ankamen, war dieser schon rappelvoll. Daneben war ein Chinese. Da waren nur zwei Tische besetzt. Wir setzten uns und ich muss sagen, so schlecht habe ich noch nie Chinesisch gegessen. Die Suppe war sehr lecker. Die Gerichte nicht so. Die Gebratenen Nudeln mit Ei schmeckten so, als ob die Eier schlecht gewesen wären. Der Bratreis wurde gar nicht aufgefüllt. Genau wie die Hummerkrabben mit Gemüse und das Gemüse mit Soße, welches noch einigermaßen geschmeckt hatte. Dann konnte man sich auch rohes Gemüse und Fleisch zusammenstellen und braten lassen. Teilweise sah es nicht sehr frisch aus. Es gab auch nur zwei Sorten Soße (Soja Soße und pikante Soja Soße). Es schmeckte nicht. Der Nachtisch war dann wieder lecker.

Und es gab OUZO in 4cl Gläsern. Für die Männer sehr wichtig… …den Litchi-Likör, den ich mir bestellt hatte, der schmeckte so, als ob er schon mehrere Monate geöffnet rumgestanden hätte. Ich habe mich beschwert und musste ihn trotzdem bezahlen. Es gab dann von mir kein Trinkgeld, obwohl ich da sonst nicht so knauserig mit bin.

Ein Gutes hatte es, man war nicht so vollgefressen und man konnte gut schlafen.

Auf dem Rückweg zur Pension Blume kamen wir dann an einem Steakhouse vorbei. Grrrr… …beim nächsten Mal erkundige ICH mich, wo es was gibt!

Das Zimmer war sehr nett. Wir haben geschlummert wir Engel. Allerdings war die Dusche etwas klein aber zweckmäßig.

Am Morgen hat man extra für uns schon um 07.00 Uhr Frühstück gemacht, obwohl es am Wochenende immer erst um 08.00 Uhr fertig ist. Sehr nett!

In der Halle angekommen kroch dann so langsam die Aufregung hoch. Ist halt doch was anderes – Wettkampf oder Training. Nur für den abgebrühten Willi nicht.

Die Einschießphase lief und in den 40 Minuten hatte ich einen 21er Schnitt, was schon sehr gut für mich ist. Dann ging der Wettkampf los und es wurde schlechter. So wie es ans Aufschreiben geht… Mist!

Willi machte doofe Sprüche, wie: „Ach, ist das Gold heute wieder groß! DAS kann man ja nur treffen.“ und verunsicherte die Schützen die um ihn herum standen. Dann legte er auch noch einen Robin-Hood-Schuss mit Ansage hin. Großkotz der. 

Was soll man zu einer Hallenmeisterschaft viel erzählen? Die Scheiben stehen auf 18 Meter. Wir Jagdbogner schossen auf 60er Scheibenauflagen. Es wurden im ersten Durchgang 10 Passen á 3 Pfeile geschossen und dann beim zweiten Durchgang noch mal das Selbe.

Zwischen den beiden Durchgängen gab es eine kleine Pause. Claudia und ich testeten Lebensmittel. Käsebrötchen vs. Bockwürstchen. Claudias Käsebrötchen hat gewonnen. Am besten war allerdings der Mars-Riegel, jedenfalls gab er kurzzeitig Power. Beim nächsten Mal muss ich unbedingt eine Palette  Schokoriegel anliefern lassen.

Willi ging mit 507 Ringen aus der Halle und konnte seinen Landesmeistertitel verteidigen. Ich hatte das erste Mal an so einer Landesmeisterschaft teilgenommen. Auch ich habe einen Landesmeistertitel errungen und zwar mit schlappen 361 Punkten. Mein Ziel war es, die 400 Ringe zu knacken, da mir das beim (ich weiß, 3x auf Scheibe schießen ist eigentlich keines) Training zwischen 406 und 420 Ringen hatte. 

Da die Auswertung und das drucken der Urkunden so lange gedauert hatte, wurde die Siegerehrung im Vorraum der Turnhalle (nicht gerade sehr feierlich) abgehalten, damit die Folgegruppen schon mal mit ihrer Meisterschaft anfangen konnten. 

Heute, am 10.02.2016 sind auch die Qualizahlen für die Deutsche Meisterschaft des DBSV in Doebeln veröffentlicht worden. Willi ist auf Platz 4 und damit hat er sich für die DM qualifiziert. Ich bin auf Platz 6, da die sehr guten Jagdbogen Damen Ü45  aus Schleswig Holstein nicht genannt haben, und damit 1. Nachrücker. 

Da ich Willi begleite, nehme ich halt einfach den Bogen mit und sehe dann am Tag der Deutschen Meisterschaft, ob nicht vielleicht doch ein Plätzchen für mich frei ist. 

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Team Coppenbrügge

Text P. Gehrke, Foto Unbekannt

 

 

Einladung vom Ragnarök e.V. zum „Neujahrsschießen“, Jahreshauptversammlung des SV Coppenbrügge und Trainingserfolge

Irgendwie haben wir oft mal Terminschwierigkeiten. Manchmal häufen sich Einladungen und Veranstaltungen, so wie auch an diesem Wochenende.

Am 09. u. 10.01.2016 waren wir vom Ragnarök e.V. zum Neujahrstreffen eingeladen. Nett schießen, zusammen sitzen, am Lagerfeuer Bogenschützenlatein austauschen, Essen, vor Ort nächtigen und dann am nächsten Tag noch nett zusammen frühstücken und wenn man mag noch eine Runde schießen. Am 09.01.2016 war nun auch die Jahreshauptversammlung von unserem Verein SV Coppenbrügge bei dem wir nicht fehlen durften, wurden wir doch an diesem Tag auch vorgestellt und sozusagen vereidigt.

Na toll. 

Nun fuhren wir am 09.01. erst nach Tätenhorst. Wurden nett begrüßt und mussten erstmal mit Uwe anstoßen. Ich trank nur Wasser. Willi Whisky. Auch noch einen mehr… …dann ging es in den Parcours. Uwe und die Ragnaröks hatten auf dem Sohlenhof und umzu 15 Ziele aufgestellt, so wie wir es von ihnen gewohnt sind. Irgendwelche Schwierigkeiten gab es immer. Sei es um die Ecke schießen, auf einer wackeligen Leiter stehen und immer wieder Gebüsch, Zweige und Äste vor den Zielen. 

Was hat das wieder für einen Spaß gemacht. 

Es war zwei kein Turnier, aber wir haben trotzdem aufgeschrieben. Ich lag bis zum Ziel 14 in Führung. Dann kam der Wolf. Da stand ein Bäumchen vor dem Kill. Und was mache ich? Versuche das Kill zu treffen und mein Pfeil bleibt mittig im Bäumchen vor dem Kill stecken. Verdammt. Willi macht so einen Freudentanz, dass ich die nächsten beiden Pfeile auch noch versemmel und mir einen Nuller einfange. Mist! Ziel 15 klappte wieder gut und am Ende hatte Uwe 215, Willi 213 und ich 210 Punkte. Doofer Wolf! 

Dann saßen wir noch ein wenig am Lagerfeuer, aßen Kuchen, tranken Kaffee und waren ganz traurig, dass dann um 17.00 Uhr die Zeit reif war und wir nach Coppenbrügge aufbrechen mussten.

Eine Stunde Fahrt war das für uns. Gegen 18.00 Uhr kamen wir an und nisteten uns schon mal in den Coppenbrüggener Felsenkeller ein und bekamen wieder „unser“ Zimmer. Um 19.00 Uhr ging es los mit der Jahreshauptversammlung. 

Ich war noch nie bei einer Vereinsversammlung dabei. Erst wurden einige Punkte besprochen. Teilweise standen Wahlen an. Die Erfolge der verschiedenen Sparten wurden von den Spartenleitern vorgetragen. Dann wurden noch die neuen Mitglieder namentlich genannt, bekamen eine Anstecknadel und wurden quasi auf die Satzung vereidigt. Da mussten wir dann auch nach vorne.

Im Anschluss gab es dann eine Schlachteplatte und alles schlemmten. 

Wir saßen dann noch in geselliger Runde bis ca. 1.00 Uhr zusammen. Dann wurde es auch für den harten Kern Zeit zu gehen. Obwohl Willi gerade auf Betriebstemperatur war und am liebsten noch weiter Party gemacht hätte. 

Als wir dann auf dem Zimmer waren ist er quasi schon eingeschlafen, als er sich auf das Bett gesetzt hat. 

Am nächsten Morgen hatten wir ein leckeres Frühstück und danach fuhren wir noch in die Halle, die der Verein am Sonntag nutzen kann. Dort trainierten wir für die Landesmeisterschaft. 18 Meter schießen. 

Ganz stolz bin ich, dass ich bei dem ersten Durchgang ein paar Ringe mehr hatte als Willi und Claudia. Im zweiten Durchgang haben sie sich dann aber angestrengt und waren dann insgesamt besser als ich. Ich schoss mein bisher bestes Ergebnis. 420 Ringe. 

Darauf kann man aufbauen. 

Am frühen Nachmittag ging es dann wieder Richtung Heimat…

Text und Fotos P. Gehrke

 

21. Safari der Bogensportgruppe Cloppenburg am 28.03.2015

Am 28.03.2015 fuhren wir nach Cloppenburg zur 21. Safari der Bogensportgruppe Cloppenburg. 

Im Vorfeld muss ich sagen, dass das Turnier sehr sehr schnell ausgebucht war. Nach ca. 28 Stunden kamen wir schon nur noch auf die Warteliste. Netterweise hat der Veranstalter dann doch noch einige von der Warteliste für das Turnier zugelassen, ob er nun ein paar Ziele mehr aufgebaut hat oder die Gruppen vergrößert, das kann ich nicht sagen, aber wir waren nun offiziell dabei.

Als wir ankamen, blickten wir in viele fremde und ein paar bekannte Gesichter. Ein Sauerländer Verein war mit ca. 25 Schützen angereist. Viele kamen aus den Niederlanden. Und ein paar auch aus Hepstedt. Klaus hatte uns schon in seiner Gruppe eingetragen und wir starteten mit Siggi, Jürgen und Harald von der Station Nummer 7, ein Hase. 

Der weich mit Moos bedeckte Waldboden machte mir ein wenig angst. Moos frisst Pfeile, das kenne ich schon zur genüge. Dann viel der Startschuss und wir erlegten den Hasen. Alle. Nun war der toter als tot. So konnte es gerne weiter gehen.

Die 34 Stationen, teilweise in Gruppen gestellt, standen meist in jagdlicher Entfernung und es gab immer einen Pfeilfang. War keiner natürlich gegeben, so hatte man aus Ethafoam einen gebastelt. Von mir verschwand kein Pfeil im Nirgendwo und auch die Sockel habe ich meistens verschont. Die Ziele waren fast alle neu oder aber sehr sehr wenig beschossen. So macht schießen Spaß. 

Ein paar Weitschüsse gab es auch. So stand der Rothirsch mit den beiden Minuszielen in einer ganz schönen Entfernung. Allerdings sorgte die Schießanleitung für Verwirrung: Max.3 Pfeile, Rothirsch Kill 20 und Körper 10. Maximal +20 Punkte und -15 Punkte. Jeder Treffer beim Reh -5, jeder Pfeil der daneben geht oder nicht geschossen wird -5 Punkte. Jeder von uns 6 Schützen interpretierten das nun anders, allerdings mussten wir uns dann unserem Schreiber Jürgen (der Kulli ist mächtiger als der Bogen) beugen, der sagte, eine Regel ist eine Regel und daran muss man sich halten. Also schossen wir jeder drei Pfeile und hatten dann, wenn wir Glück hatten 0 Punkte (1 Pfeil Körper, 1 Pfeil Reh und einer daneben) außer Willi, der kann, der hatte 20 Punkte (2 Pfeile Kill und ein Pfeil Körper). Beim zweiten Sonderziel stand es dann etwas verständlicher. Der erste positive Treffer beendete das Schießen. Dank des guten Aufschreibens konnte Jürgen dann ohne Probleme die Punkte berichtigen.

Die Ziele waren mit sehr viel Phantasie aufgestellt, so bekam der Wolf noch ein Rotkäpchen und einen Fliegenpilz zur Deko. Die Ratten hatten ein eigenes WC als Heimat und die Hexe ritt auf ihrem Besen durch die Lüfte. Bei der Hexe staute es sich allerdings ein wenig. Vielleicht hätte man ein Vereinsmitglied zum Bewegen der Technik abstellen sollen? Es war zwar ein Bänzel angebracht, damit man wusste, wie weit man die Hexe zurückziehen durfte, allerdings musste erstmal jede Gruppe am eigenen Leib erfahren, wozu das Bänzel da ist. Wenn die Hexe dann erstmal mühselig angeschubst werden musste, verzögerte dass dann das Ganze. 

Alles in Allem war es ein sehr schönes Turnier. Wirklich gut gestellte Ziele, bei denen auch mal ein Ast (oder auch mehrere) „doof“davor hing oder das Tier von einem Hügel halb verdeckt wurde. Ein tolles Gelände. Das Wetter war fast die ganze Zeit gut, nur zum Schluss fing es etwas an zu nieseln. Die Gruppe war super drauf. Was will man mehr?

Essen! Es gab Bratkartoffeln, Salate, Würstchen und Fleisch. Kuchen und belegte Brötchen. Heiße und kalte Getränke. Als wir das erste Mal an der großen Verpflegungsstation vorbei kamen haben wir uns nur eine Bratwurst im Brötchen mitgenommen und keine große Pause gemacht. Als wir dann zum Schluss aus dem Wald kamen und richtig Hunger hatten, war alles abgebaut. Toll… …da waren wir schon etwas deprimiert. Allerdings wurde uns dann beim abgeben der Schießzettel ganz schnell klar, sie hatten die Fressmeile nur verlegt und zwar auf die Schießbahn der Gewehrschützen, damit wir alle trocken an unser Essen kamen. Gegessen wurde dann im gemütlichen Vereinsheim (eher Kneipe) welches sehr großzügig angelegt war. 

Dort fand dann auch die Siegerehrung statt. Was für tolle Pokale da verteilt wurden. Klasse!

Willi belegte mit 654 Punkten den 1. Platz. Er hatte die Tageshöchstpunktzahl und die meisten Kills. Ich kam mit 482 Punkten auf den 3. Platz. Wertung Hunter: 20/10 und 3 Pfeile: 20/17, 14/11 und 8/2 und halt 2x die oben schon beschriebene Sonderwertung. 

Manko: Thema Siegerehrung. Schon vor Abgabe der Schießzettel bemerkte ich, dass bei uns traditionellen Jagdbogen-Schützen (m/w) „Recurve blank“ stand. Willi fragt nach. Es ist richtig, wir werden mit den Recurve blank und den Stringwalkern in einer Gruppe gewertet. Wenn ein Blankbogen instinktiv geschossen wird, dann ist das ok, obwohl der Blankbogen an sich schon einige Vorteile gegenüber einem Traditionellen Jagdbogen hat. Aber ein Abgreifer schätzt die Entfernung und hat anhand seiner Trainingswerte Marker für die verschiedenen Entfernungen. Die Stringwalker gehören, meiner Meinung nach dann zu den Visier-Schützen. Aber was soll’s? Es geht ja um den Spaß und bei  mir hat es immerhin noch zu einem 3. Platz gereicht.

Fazit: Ein sehr tolles, gut durchorganisiertes Turnier auf dem das Schießen sehr viel Spaß gemacht hat. Ich hoffe, wir können im nächsten Jahr wieder Plätze ergattern!!!

21. Safari in Cloppenburg

Viele schöne Eindrücke...

Text und Fotos P. Gehrke