Weihnachtsfeier der Bowhunter Rethem am 05.12.2015

Wir hatten alle Schützen (m/w), die bei uns trainieren und ein paar Freunde zu einer kleinen Weihnachtsfeier eingeladen. Wir sorgten für ausreichend weihnachtliches Gebäck, Glühwein, Kaffee, Tee, Kaltgetränke und Würstchen. Salate und Nachtisch wurden netterweise mitgebracht, so dass wir eine sehr große Auswahl hatten. Sehr gut kamen die sehr lecker belegten Fladenbrote von Stefan (HIER, DA BIST DU NUN PERSÖNLICH ERWÄHNT UND GELOBT!) an. An manchen Tagen wäre ich gerne eine Anaconda, die auf Vorrat essen kann. 

Erst gab es also in der Halle weihnachtliches Gebäck und Punsch (mit oder ohne Schuss). Die Gruppen wurden aufgeteilt und dann ging es ab in die Hecke, ein paar Ziele standen auch auf der Wiese. Wir schossen die abgespeckte Version vom Killdings. Es gab nur zwei Pflöcke und dann nur 10 oder 20 Punkte Minus oder Plus. Das war nicht ganz so verwirrend. 

Der Wind war ganz schön frisch, wie der Ostwind halt so ist und wir haben teilweise ziemlich gefroren. Wir waren froh, als wir die freistehenden Ziele hinter uns gebracht hatten und wir wieder ins Warme gehen konnten.

Lustig war auch, dass ich mit 20 MINUSpunkten bei den Mädels noch 2. geworden bin. Susanne hat den 1. Platz mit über 200 Pluspunkten belegt. Hut ab! Willi wurde 1. bei den Herren mit einer sehr sehr hohen Punktzahl, dicht gefolgt von René. 

Dann gingen wir zum gemütlichen Teil über. Zusammen sitzen, erzählen, essen, trinken. Wirklich eine tolle Weihnachtsfeier. 

Vielen Dank an alle, die uns in diesem Jahr bei unserem Weg begleitet und uns geholfen haben, vier so große Turniere auszurichten.

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Willi hat aus den Bruchpfeilen des Jahres einen kleinen Weihnachtsbaum gebastelt…

Text P. Gehrke – Foto W. Gehrke

 

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Paderbow vom 28.-29.11.2015

Auch in diesem Jahr war die Paderbow ein muss für uns. Zwar hatten wir eigentlich keine Wünsche mehr für dieses Jahr, außer dass ich von MM Crafts einen Glubschi (Moor IMP 3 D Target) haben wollte. Im letzten Jahr hatten wir ja schon den Bullendrachen, den Troll und die Säbelschwinge käuflich erworben. 

Eigentlich wollten wir nun nur über die Paderbow streifen. Freunde sehen, Fachsimpeln und den einen oder anderen Bogen ausprobieren. Kam natürlich ganz anders. 

Als wir an der Paderbow ankamen, kurz vor Öffnung der Tore, hatten wir noch Glück mit dem Parkplatz. Martina und Hans-Jürgen saßen noch in ihrem Wohnmobil und Frühstückten in Ruhe. Wir gesellten uns kurz dazu, dann ging es aber zu den Hallen. Diesmal hatten wir übrigens Holger und Ralf dabei. 

Als erstes machten wir uns auf die Suche nach dem Stand von DER BOW. Wir kamen an allerlei Ständen  mit Messern, Bögen, Pfeilen und 3D Zielen vorbei. Alles halt so Sachen, die das Bognerherz höher schlagen lassen. 

Am Stand von Matthias Klein (Der Bow) angekommen, wurden wir herzlichst begrüßt. Wir waren schon ganz gespannt auf seinen neuen Bogen, den er zur Messe mitgebracht hatte. Neben Siri der zweite Recurve in seinem Sortiment. Leider hat er noch keinen Namen. Dieser sollte etwas mit Schönheit, Schnelligkeit und Präzision zu tun haben. Der Griff passt sich gut in die Bogenhand ein. Er lässt sich unheimlich weich und gleichmäßig ziehen und wirft die Pfeile blitzschnell. Ich konnte selbst den 43 lbs Bogen gut ziehen (nicht auf dauer, dafür wäre er mir zu stark). Hätte ich keine Siri… …DANN!!! Auch Willi war sehr stark begeistert von der Leistung, der Handhabung und der Verarbeitung/dem Aussehen des Bogens ohne Namen. So ringt er immer noch mit sich, was er denn jetzt machen soll. Aber er liebt ja halt auch nun seine Black Widow. Ich kann ihn da verstehen. Irgendwie kann es nur einen geben… 😉

Einer von unseren Bekannten möchte sich nun auch einen „Noname“ von Matthias ordern. Er sagt, er könne jetzt verstehen, was ich meinte, wenn ich sagte: „Ich habe meinen Bogen gefunden!“ – Ich konnte ihm da nur zu raten.

Weiter ging es dann zum Bowstore von Peter Lenze, Peter, Alina und David begrüßen. Bowra war auch wieder vertreten und da Jens, Manuela, Martina und Hans-Jürgen dort rumwerkelten waren auch wir häufig dort. 

Na und irgendwann kamen wir auch bei Max und Moritz von MM Crafts an. Die Neuheit – ein riesiger Trolldog. HAMMERGEIL… …aber so was von!!! Da der doofe Willi vorher gerade fast die ganzen Turniereinnahmen für zwei Eisbären ausgegeben hatte stand er nun sabbernd und ohne Geld vor diesem 3D-Ziel. Ich kaufte mir schnell meinen Glubschi im Leopardenlook und der Rest meiner Taler reichte noch für den Wolf, der seinen Popo in die Luft streckt. Total genial angemalt von Max und Moritz. Immer wieder standen wir vor dem Trolldog. Gingen noch eine Runde und dann standen wir wieder davor. 

Irgendwann verlor ich dann Willi in der Menge, fand in einige Zeit später wieder beim Trolldog und er hatte auch schon etwas ausgehandelt. Da konnte man nicht nein sagen… …Max und Moritz sind uns sehr entgegen gekommen und per Handschlag ging das Tierchen in unseren Besitz über. 

Nun sollte er aber zu Werbezwecken noch bei der Paderbow bleiben. Willi holte ihn dann kurzerhand am Sonntag mit Ralf dort ab. 

Nun sind wir Pleite, aber glücklich. Das ist ja auch was.

Ich finde dieser Trolldog ist ein Kunstwerk und gehört nicht beschossen. Allerdings haben wir kein so großes Regal, wo wir ihn abstellen könnten. Auch meine Idee, ihn als Couchtisch zu nehmen (einfach eine Glasplatte drauf und von unten anstrahlen) scheitert an Platzmangel. OK, wenn ich das Sofa rausnehme, dann würde es gehen. *grübel*

Nein, er wird bei der 1. Rethemer Drachenjagd eingesetzt, das steht schon fest. So lange hat er aber noch Schonzeit und ist nur zum Angucken da.

Auch im nächsten Jahr werden wir wieder bei der Paderbow dabei sein. Max und Moritz haben schon angekündigt, dass sie schon wieder an etwas neuem basteln… (ungesehen haben will!!!) …wir sparen also ab jetzt schon mal fleissig!!!

Bis nächstes Jahr auf der Paderbow…

Text und Fotos von P. Gehrke

21. und 22.11.2015

Am 21.11.2015 fand das Weihnachtsschießen mit anschließender Weihnachtsfeier beim SV Coppenbrügge statt. 

Es wurde wieder ein Killturnier veranstaltet. Das heißt, es zählt nur das Kill des 3D-Targets und ansonsten gibt es Minuspunkte für Körpertreffer, wenn man daneben schießt oder wenn man gar nicht schießt. 

16. Ziele waren für uns aufgestellt, vor jedem Ziel 3 Plöcke und es musste 2x geschossen werden. Die Plus- oder Minus-Punkte wurden, je nachdem für welchen Pflock man sich entschieden hatte, noch mit einem Schwierigkeitsfaktor multipliziert. Klingt kompliziert? – War es auch. Nach dem 10 Ziel hatte man sich aber daran gewöhnt. 

Willi hatte über 800 Pluspunkte und wurde 1., ich hatte noch 80 Pluspunkte und meinen Platz weiß ich leider nicht mehr. Auf alle Fälle war ich nicht Letzte… 😀 – Männer und Frauen wurden zusammen gewertet. 

Im Anschluss gab es im Vereinsheim, in dem schon der Ofen wärmend vor sich hin bollerte, ein weihnachtliches 3 Gänge-Menü. Friedel und Tina hatten sich selbst übertroffen und für uns alle lecker gekocht. Es gab eine Suppe, ähnlich wie Hochzeitssuppe, allerdings aus abgekochten Rehknochen, dann gab es Rotkohl, Klöße, Reh, Reh-Frikadellen und Schweinebraten. Alles sehr sehr lecker. Zum Nachtisch hatte man die Qual der Wahl, denn einige Schützen hatten etwas dazu beigetragen. Es gab bestimmt neun Leckereien, eine leckerer als die andere. 

Nach dem Essen saßen wir noch lange zusammen und das eine oder andere Bogenschützenlatain wurde ausgetauscht. Aber irgendwann ging auch dieser schöne Tag zu Ende. 

Wir hatten es ausnahmsweise mal nicht so weit, wir hatten uns im Felsenkeller, gegenüber vom Vereinsheim, eingenistet. Sehr zu empfehlen. Ein tolles Hotel. 

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Frisch gestärkt nach einem tollen Frühstück fuhren wir dann gegen Mittag los nach Bad Pyrmont. Kreismeisterschaft Hameln-Pyrmont Fita Halle 18 m stand an. 

Nach einigen Wirrungen (Willi sollte mit dem Jagdbogen um 09.00 Uhr morgens und wir anderen alle am Nachmittag starten. Da hat sich Willi noch kurzfristig entschlossen, er würde Langbogen schießen, denn wir wollten ja ausschlafen und in Ruhe das leckere Frühstück zu uns nehmen. Claudia hat das dann zum Glück auch noch hinbekommen) startete Willi dann bei den Langbogenschützen und hat eine sehr gute Ringzahl geschossen. Ich müsste jetzt auf die Urkunde schauen, es waren jedenfalls über 400 Ringe und damit wurde er Kreismeister Hameln-Pyrmont.

Ich musste mit meinem Jagdbogen mit den Blankbogenschützinnen schießen und zwar auf die 40er Auflage. Der erste Durchgang lief bis zur 7 Passe ziemlich schlecht. Ich hatte nur 57 Punkte. 100 pro Durchgang hatte ich mir aber selber als Ziel gesetzt. Um die zu erreichen musste ich mich dann ganz schön anstrengen. Ich habe es sogar noch hinbekommen 109 Ringe zusammenzukratzen. Der zweite Durchgang lief besser und mit 157 Punkten hatte ich dann deutlich mehr Punkte als beim Training, das ja immerhin 2x stattgefunden hat. Ich kam mit 266 Ringe auf den 5 Platz von 5 Teilnehmern, war aber nur 10 Ringe hinter der 4. und 30 hinter der 3. Außerdem habe ich keinen Pfeil neben die Scheibe und keinen Pfeil auf eine andere Auflage geschossen. DAS ist sogar den ganz Guten passiert. Also kann ich ganz zufrieden sein. 

Fita-Schießen wird zwar nicht meine Lieblings-Disziplin werden, allerdings war es doch ganz lustig mit den ganzen Schützen in der Halle zu stehen. Ein bisschen unbeliebt habe ich mich bei den Blankbogen-Damen aber wohl gemacht. Ich sagte zu meiner Vereinskollegin: „Weißt Du, warum ich heute hier schieße? Nein? Das einzige war noch langweiliger ist, als Fita schießen, ist beim Fitaschießen zuzuschauen!“ Fanden die anderen Blankbogen-Damen nicht so lustig.

Abschließend muss ich sagen, dass es mir doch sehr viel Spaß gemacht hat und ich gemerkt habe, dass ich einiges an Trainingsdefizit habe, was die kontinuierliche Trefferquote auf 18 m angeht. Auch die Konzentration steigert man und dass ist das was mir ja bei den 3D Turnieren ab und an auch noch fehlt. 

Am 17.01.2016 ist Landesmeisterschaft Fita Halle 18m. Da darf ich dann wieder auf die 60er Scheibe schießen. Ich freue mich schon drauf. 

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Text P. Gehrke – Foto: Unbekannt

 

SIOT vom ARTchers Land im Museumsdorf Hösseringen am 14. u. 15.11.2015

Am 14. und 15.11.2015 fand im Museumsdorf Hösseringen das Saison is out Turnier, kurz SIOT, statt.

Wir hatten uns für den Samstag angemeldet und am Ende waren wir auch sehr froh darüber, aber dazu später mehr.

Das Wetter war nicht ganz so schön. Es war herbstlich, nasskalt und windig. Als wir ankamen war ein großes Zelt mit Tischen und Bänken aufgestellt, welches im Laufe des Turniers aber abgebaut werden musste, weil einfach zu windig war, jedenfalls in Böen.

In diesem Jahr hatte Dirk mit dem Catering zu kämpfen. Unnetterweise hatte der Caterer einen Tag (Freitag DER 13.) vor dem Turnier abgesagt. Gut wenn man so ein tolles und flexibles Team hat. Wir wurden trotzdem rundum gut und ausreichend mit Getränken (kalt u. warm) und Essen (kalt und warm) versorgt.

Wir starteten mit Hans-Jürgen und Martina in einer Gruppe. Ich finde es immer nicht so schön, wenn vier Schützen (m/w) aus einem Verein zusammen schießen, ohne das jemand aus einem anderen Verein dabei ist. Aber leider wollte wohl keiner mit uns schießen.

Das tat dem Spaß keinen Abbruch. Das erste Ziel war das Krokodil. Willi schoss – 1. Pfeil daneben (HÄ?), 2. Pfeil daneben(Wieso DAS denn???), der dritte Pfeil saß dann endlich im Tier. Hans Jürgen lachte sich ins Fäustchen. Bevor er schoss sagte er zu Willi: „Oh, da gehe ich ja schon am ersten Ziel in Führung…“. Hätte er das mal nur leise gedacht. Auch er versemmelte die ersten zwei Pfeile und traf mit dem Dritten. Da war das Gelächter nicht mehr zu stoppen. Also ich persönlich fand dieses Ziel gar nicht sooo schwer. Man (in dem Fall ich) konnte auch mit dem ersten Pfeil treffen und schwub ging ich in Führung. Nicht lange, aber immerhin mal kurz. Nach zwei Zielen hatten sie mich wieder überholt. Aber man muss sich ja auch an den kleinen Erfolgen erfreuen.

Dirk hatte wieder viele neue Ziele am Start. Unter anderem die Zebraziege und den Dodo. Der Dodo bestand quasi nur aus Kill. So ein leichter Schuss. Man kann aber auch drei Pfeile in den Pfeilfang semmeln *pfeiff*.

Am schönsten war natürlich das Gelände vom Museumsdorf Hösseringen. Wie auch im letzten Jahr schossen wir auf dem Kartoffelacker, zwischen den Häusern, in den Bauerngärten, auf der Heidschnuckenwiese, vom Balkon, durch eine Röhre und in Richtung Holzstapel. Wo darf man das schon mal?

SIOT Martina schießt vom Balkon...

Auf Grund der örtlichen Begebenheiten waren die Ziele doch meist sehr nah gestellt, aber nicht unbedingt leicht. Natürlich gab es auch einige Weitschüsse, so dass für jeden etwas dabei war.

Diesmal war ein Gepard vor dem Panzer aufgestellt. Auch die Ratten auf dem Panzer durften nicht fehlen. Da Dirk diesmal nicht angesagt hatte, das man bitte nicht auf die Ratten schießen sollte (kaputter Pfeil, Abpraller etc.) musste Willi es natürlich versuchen. Und? Kill! (und ein kaputter Pfeil, weil der durch die Ratte durch gegen den Panzer geschlagen ist). Streber. Wir Anderen waren aber ganz artig und haben nicht auf die Ratte geschossen.

Dann ging ein schöner Turniertag zu Ende und es kam die Siegerehrung. Willi kam mit 471 Punkten auf den 1. Platz bei den Jagdbogen-Herren und ich mit 362 Punkten ebenfalls auf den 1. Platz bei den Jagdbogen-Damen. Wir bekamen beide eine liebevoll gestaltete Trophäe und eine 10er Karte für den ARTchers Lake. Da können wir im nächsten Jahr dort ordentlich schießen.

Am Sonntag war dann ein weiterer Turniertag. Eigentlich ja das richtige SIOT, weil es das letzte Turnier vom ARTchers Land in diesem Jahr war und der ARTchers Lake für dieses Jahr seine Pforten geschlossen hat (ab dem ARTchers Super Cup im April 2016 ist bestimmt wieder für Schützen geöffnet, der ARTchers Park ist übrigens das ganze Jahr durchgehend geöffnet, bitte informiert Euch über die Homepage http://www.artchers-land.de) . Zu dem herbstlich windigen Wetter kam nun auch noch Regen dazu. Hut ab vor den Schützen die dieses Turnier trotz des schlechten Wetters durchgezogen haben.

Am Ende eines jeden Turniertages wurden noch 3D Ziele unter den Teilnehmern verlost.

Vielen Dank an Dirk und sein ARTchers Land Team für die viele Arbeit und den vielen Aufwand den ihr betrieben habt um so viele Turniere für uns auszurichten, vor allem auch dafür zu sorgen, dass es nach dem AUS vom ARTchers Land sogar an zwei Orten weiter geht. Bitte macht auch im Jahr 2016 weiter so!!!

SIOT 2015

Text P.Gehrke, Fotos W. Gehrke u. H.-J. Kühnemund

 

Halloween-Nacht im ARTchers Park am 31.10.2015

Am 31.10.2015 waren wir zur Halloween-Geisterjagd im ARTchers Park. Als wir uns anmeldeten betonte Dirk deutlich, DAS sei kein Turnier, es gäbe keine Preise. Na und? Wir wollte Spaß und den gab es reichlich.

Wir hatten noch an keinem „Nachtschießen“ teilgenommen, so dass wir ganz gespannt waren, was Angela, Arnd und die anderen fleißigen Helfer organisiert hatten. Ein bisschen Angst vor verschossen Pfeilen hatten wir natürlich auch. Wie sollte man denn im Dunkeln treffen?

Wir kamen auf dem Parkplatz an und der Weg zur Hütte war mit Grablichtern leicht erhellt. Dann bog man um die Ecke und wurde von leuchtenden Geistern und Kürbisfratzen begrüßt. Wunderbar gruselig.

Da wir spät dran waren, meldeten wir uns nur kurz bei Arnd an, begrüßen Angela und folgten dann den unzähligen Lichtern von Station zu Station durch den Parcours.

Es galt 16 Stationen von Geistern, Drachen, Hexen und ähnlichem zu erlegen. Bei den einzelnen 3D-Zielen war das Kill mittig mit einem kleinen Knicklicht gekennzeichnet. Ansonsten wurden die Ziele von der Dunkelheit verschluckt.

Wahnsinn. Die Sinne sind ganz anders geschärft als tagsüber. An den Pflöcken wurde kurz auf das Ziel geleuchtet, dann die Taschenlampe ausgemacht. Der Pfeil aufgelegt und das Knicklicht anvisiert. Der Hammer. Meistens trafen wir sogar gleich mit dem ersten Pfeil und oft sogar das Kill in der Nähe des Knicklichtes. Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Da wird wirklich rein „INSTINKTIV“ geschossen. Eine ganz neue Erfahrung.

Die Angst vor Pfeilverlust war fast vollkommen unbegründet, denn es war meist ausreichend für Pfeilfang gesorgt. Und man kann ja auch treffen, sogar im Dunklen.

Nach dem Schießen war ausreichend für Essen und Trinken gesorgt (der Punsch war lecker und heiß). Auch brannten gemütlich warme Feuer, an denen man sich aufwärmen konnte.

Ach ja, Willi wollte ja UNBEDINGT aufschreiben. Also ich schieße jetzt nur noch im Dunkeln. 164 Punkte hatte ich und 161 Punkte Willi… YEAAAAHHHHH!!!

Vielen Dank für den wunderschönen Abend, die vielen neuen Eindrücke und die schön gruselige Deko (mal hing da eine Fledermaus im Baum oder eine Scream-Maske… …Mumifizierte Lichter, Fratzentüten oder Kürbislampen wiesen einem den dunklen Pfad).

Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und wir machen gerne im nächsten Jahr wieder mit.

Halloween 1Halloween 2

Text und Fotos P.Gehrke

2. Kürbis Cup am 24.10.2015

Oh man, ich bin mit meinen Berichten total im Verzug, ich versuche mal, mich kurz zu fassen.

Am 24.10.2015 fand unser 2. Kürbis Cup statt. Bisher unser größtes Treffen – also an der Teilnehmer-Zahl gemessen. Dank des schönen Wetters hatten wir keine Probleme alle Schützen (m/w) unterzubringen.

Schade war, dass wir Leute auf der Warteliste hatten, die nicht mehr teilnehmen konnten, weil wir restlos ausgebucht waren und dann einige Schützen am Vortag oder auch gar nicht abgesagt haben. Blöd für die, die zu Hause bleiben mussten.

Ansonsten sind wir wieder froh, das alles so gut geklappt hat. Unsere Helfer waren wieder fleißig dabei und haben dieses Treffen erst, in diesem Rahmen, möglich gemacht. Wir waren pünktlich mit dem Aufbau fertig. Selbst das Auspflocken hat Reibungslos geklappt. 

Auch waren einige Schützen bereit Salate und Kuchen zu spenden, so dass reichlich vorhanden war und wir uns damit nicht mehr „belasten“ mussten. DANKE!!!

Ich denke, auch diesmal ist es uns gelungen, einen gut gestellten Parcours aufzubauen, auf denen alle Schützen gut gefordert waren. Das ist ja nicht so einfach auf dem PLATTEN LAND. Da muss dann auch schon mal ein Hochsitz her.

Dann standen, lagen und hingen vor den Zielen Etaphoam-Kürbisse, die Minuspunkte brachten, wenn man sie traf. Manchmal wurden die Pfeile von diesen leuchtend orangen Dingern magisch angezogen…

Holger und Ralf haben sich einen Spaß draus gemacht und versucht die Kürbisse zu treffen. Hat auch sehr gut geklappt. Holger ist nun unser neuer Kürbiskönig mit 14 Kürbistreffern. Stephy hat immerhin 4x Kürbis getroffen und ist damit die Kürbiskönigin. Die Rangliste findet ihr unter Ergebnisse.

Uns hat es sehr großen Spaß gemacht und wir freuen uns schon, hoffentlich, alle gesund und munter beim 3. Eisbär Cup im nächsten Jahr wieder zu sehen…

Nicole hat gaaanz viele Fotos gemacht. Ich habe sie gesichtet, es sind ganz tolle Aufnahmen dabei. Eigentlich wollte ich die Fotos per e-Mail an die Schützen schicken. Sie sind „leider“ in einer sehr hohen Auflösung geknipst und es dauert ewig, sie hochzuladen. Wer Interesse an Fotos hat, der kann sich bei mir melden, dann brenne ich gegen eine Spende eine CD.

Einige Fotos sind bei Angela im Blog veröffentlicht. Diese darf man sich natürlich runterladen.

Vielen Dank an alle Helfer, Spender und Schützen für diesen tollen Tag.

Kürbis Cup 2015 1Kürbis Cup 2015 2

Text P.Gehrke, Fotos N. Atkin

2. Harster Herbstjagd am 18.10.2015

Am 18.10.2015 fand die 2. Harster Herbstjagd statt. Harste liegt zwischen Bockenem und Volkmarshausen und so freuten wir uns schon auf ein schön hügeliges Gelände.

Das Gelände war dann leider nicht so hügelig. Die Tiere waren sehr jagdlich aufgestellt, also Willi meinte, es wären eher Fütterentfernungen. Ein anderer Schütze meinte, er hätte den Bogen zu Hause lassen können, die Pfeile werfen hätte gereicht.

Es gab viele Möglichkeiten Weitschüsse aufzustellen. Auch große Tiere gab es ausreichend. Leider wurden diese Chancen auf Weitschüsse nicht genutzt. Gut, die Erdmännchen und der Hase, die standen schon recht sportlich für ihre Größe, aber der große Uhu und der stehende Bär standen genau so weit. Auch wurden Auf- und Abwärts-Schüsse, wo sie möglich waren, nicht gestellt. Erst ging man den Hügel rauf um dann etwas Atemlos auf eine mit Spanngurten am Baum festgezurrte Bergziege zu schießen – geradeaus und ca. 12 Meter. Da haben wir schon etwas blöd geguckt. Ein Schütze sagte sogar, die Ziele seien lieblos im Gelände platziert worden. So weit möchte ich nicht gehen. Für Anfänger ein sehr gelungenes Turnier, da durch die dichten Schüsse natürlich die Chance gegeben war, häufig zu treffen. Leider wurde es nicht geschafft Anfänger und Fortgeschrittene unter einen Hut zu bekommen. Man hätte das Gelände besser nutzen können. Allerdings stand der Verein auch ein bisschen unter Druck, da sie das bekannte Gelände in diesem Jahr nicht nutzen konnten und dann kurzfristig umplanen mussten.

Die Organisation war ansonsten vorbildlich und alles ging reibungslos von statten. Da 3 Teams den Parcours in 3 Abschnitten gestaltet hatten, war manchmal ein wenig dürftig oder auch verwirrend ausgeflattert. Trotzdem kamen alle Gruppen, eine mal wieder über eine Stunde später als alle anderen Gruppen, am Ende wieder am Vereinsheim an.

Alles in allem war es ein schöner Tag, denn wir hatten eine nette Gruppe mit Martina und Hans-Jürgen, Peter Lenze vom Bowstore und Holger Kreier.

Am Ende reichte es für Willi für den 3. Platz mit 373 Punkten (15/12er Wertung u. 28 Ziele), womit er nicht sooooo zufrieden war. Ich kam mit 347 Punkten in meiner Klasse ebenfalls auf den 3. Platz und hatte damit nicht gerechnet, da in meiner Klasse 11 Schützinnen starteten, und die „Konkurrenz“ doch sehr gut war. Aber alleine keine Nullrunde zu haben und nur 26 Punkte weniger als Willi, DAS ist schon ein Highlight…

Noch ein Highlight war der Rothirsch. Da hatte ich als einzige ein Kill (also in meiner Gruppe). Der stand doch weiter, als die anderen Schützen dachten. Ca. 32 Meter… 

Das Wetter war toll. Als die Sonne dann verschwand und man auf die letzte Gruppe wartete und wartete und wartete und wartete wurde es dann allerdings doch etwas frisch. Ich bin wirklich für Abgabefristen. Es kann doch nicht sein, das es auf jedem Turnier Gruppen gibt, die über eine Stunde später als ALLE anderen Gruppen reinkommen und dann auch noch anfangen gemütlich ihre Zettel auszurechnen. 

Ach ja – ESSEN… 🙂 …es gab eine Suppe, da stand Erbsensuppe dran. Ich meine aber, es war eine Kartoffelsuppe. Dazu dann Würstchen, oder nur Würstchen oder nur Suppe. Kuchen waren ausreichen und lecker vorhanden, aber das Essenshighlight waren die frisch gebackenen Waffeln. Hmmmmm legga… 🙂

Harster Herbstjagd

Text und Fotos P. Gehrke

2. Traditionelles Bogenturnier am Hainberg am 10.10.2015

Am 10.10.2015 fand das 2. traditionelle Bogenturnier am Hainberg der Kyffhäuser Kameradschaft Heere statt. Ein wunderschönes Waldgelände mit sehr sehr schönen Schüssen.

Mit dabei waren Martina, Hans-Jürgen, Claudia, Buddy, Cord, Friedel, Tina, Sonja, Michael K., Emmi, Michael R., die Salzgitteraner und viele viele andere Schützen (m/w) mehr, man kam gar nicht mehr aus dem Begrüßen raus. 

Wir waren in einer Gruppe mit Martina, Hans-Jürgen und Olaf und hatten sehr viel Spaß.

Das Tunier am Hainberg ist für mich eigentlich das schönste Turnier des Jahres, alleine weil der Wald so schön ist. Auch sonst stimmte alles. Die Ziele waren meist jagdlich aufgestellt (wir schießen ja Holzpfeile), es gab aber auch einige weite Schüsse. Den stehenden großen Rothirsch habe ich erst gar nicht erkannt, weil er so anders aussah, so weit weg und runter. Und so war das ganze Gelände. Rauf schießen, runter schießen, geradeaus schießen.  Auch waren wir in diesem Jahr in einem anderen Waldbereich, was dann doch auch wieder Abwechslungsreich war, weil eben neu. Was will man mehr? Gutes Wetter – und auch das hatten wir. Zwar etwas frisch teilweise, aber trocken und sonnig. Und Essen? – War reichlich vorhanden und sehr lecker. Nur das Bier war ziemlich schnell alle, nicht das nach dem Schießen alle Schützen betrunken gewesen wären, neeee, es war etwas knapp bemessen. Mir hat das nicht so viel ausgemacht, Apfelschorle gab es reichlich. 

Am Ende hatte Willi mit 470 Punkten (34 Ziele 15er Wertung) den ersten Platz bei den Jagdbogen-Herren belegt. Außerdem hatte er auch die Tageshöchstpunktzahl. Ich belegte mit 387 Punkten bei den Jagdbogen-Damen ebenfalls den 1. Platz. Und es gab schöne Preise. Selbstgemachten Kaffeelikör – OBERLECKER und nette Pokale. Für die Kinder gab es zu den Pokalen sozusagen „Bunte Tüten“ mit allerlei Krams drin. Das Highlight war hier bestimmt das Glas Nutella… 

Wir sind hoffentlich im nächsten Jahr auch wieder dabei, wenn am Hainberg die Gummitiere aufgestellt sind.

2. Turnier am Hainberg

Fotos und Text P. Gehrke

Bericht vom 1. traditionellen Turnier am Hainberg

Wochenende am Edersee vom 23.-25.09.2015

Bei einem unserer Turniere kam Martina die Idee, wir könnten ja mal alle an den Edersee fahren und den Bowra Parcours besuchen. Schnell war ein Datum und eine Truppe bogenwütige Schützen gefunden.

Am 23.09.2015 sollten wir uns im Laufe des Tages auf der Ferienanlage Edertaler Hof treffen, dort hatte Martina Zimmer und Stellplätze für die Wohnmobile reserviert. Nach und nach trudelten Martina, Hans-Jürgen, Holger, Adriano, Ralf, Frank, Patrick, Sonja, Micha, Emmi und wir ein und besetzten schon mal die Zimmer, bzw. den Stellplatz für das Wohnmobil. 

Das Wetter war herrlich. Der Himmel blau mit ein paar weißen wolkigen Tupfen. Die Sonne schien und die Laune war gut.

Am Abend saßen wir alle nett unter der Markise und dem Pavillon am Wohnmobil von Hans-Jürgen und Martina zusammen. Hans-Jürgen grillte. Jeder hatte dazu etwas beigesteuert, so hatten wir verschiedene Salate, Knoblauchbutter, Weißbrot, Soßen und Fleisch. Ich blieb nicht ganz so lange, da meine Grippe immer noch nicht ausgeheilt war und es am Abend doch schon etwas arg kühl wurde. Ich machte es mir vor dem Fernseher gemütlich.

Der 24.09.2015 sollte ganz im Zeichen des Bogenschießens stehen.

Früh raus. Frühstücken und ab in den Bowra-Parcours, die rote Runde schießen. Auch heute war das Wetter herrlich. Ich kannte den roten Parcours schon, und da ich starken Husten hatte und nicht gerade gut Luft bekam, entschied ich mich, nicht an diesem Ausflug teilzunehmen. Mein Plan war es, Manuela im Ladengeschäft zu besuchen, dann in die Mittelalterliche Altstadt von Fritzlar zu fahren und später dann noch an den Edersee. Dort wollte ich unbedingt das Edersee-Atlantis sehen und erleben.

Emmi fragte dann, ob sie auch mitkommen könnte und wir machten uns einen schönen „Mädelstag“ ohne Bogenschießen.

Nachdem die Bogenschützen sich auf dem Weg zum Bowra-Parcours gemacht hatten, fuhren wir ganz entspannt zu Manuela, stellten uns vor, lernten ihren Hund Koda kennen und stöberten in dem kleinen aber feinen Ladengeschäft. Mir hatten es ganz besonders der Rosenkäfer und die kleinen Streifenhörnchen aus Etaphoam angetan. Dann musste Manuela wieder an die Arbeit, Koda hatte genug von den Streicheleinheiten und wir verabschiedeten uns.

Auf ging es nach Fritzlar. Die Dom- und Kaiserstadt Hessens. Eine wirklich ganz entzückende Altstadt. Ein toller Dom. Hach was man da alles fotografieren konnte. Emmi war sehr geduldig mit mir. Dafür gab es dann auch ein Eis.

Fritzlar

Als wir dann wirklich alles gesehen und fotografiert hatten, ging es auf zum Edersee. Auf der Fahrt dorthin fiel uns auf, dass wir einen RIESENhunger hatten. An der Straße fanden wir einem Imbiss und aßen Pommes mit Schnitzel bzw. Bratwurst. Gut gestärkt ging es dann weiter.

Den Edersee zu finden war nicht so das Problem. Der ist ja sehr groß. An der Staumauer war der Teufel los, wir bekamen keinen Parkplatz und fuhren weiter. Von dem Edersee-Atlantis keine Spur. Irgendwann fanden wir einen Abschnitt des Edersees, der komplett ausgetrocknet war. Wanderten dort ein wenig rum. Fanden alte Gebäudereste und Alleen. Außerdem gingen dort noch ein Vater mit seinem Sohn spazieren. Die fragte ich dann, ob sie etwas vom Edersee-Atlantis wüssten. Der Mann schaute netterweise in sein Handy und zeigte uns dann den Lageplan des Sees. Wir hatten noch eine ganz schöne Strecke zu fahren.

Edersee

Egal. Wir wollten DAS jetzt sehen und machten uns auf den Weg. 

Dann kamen wir an dem Parkplatz zum Edersee-Atlantis an und machten uns auf den Fußmarsch zur Aseler Brücke, die sonst in den Fluten des Edersees verborgen ist. Die Sonne wurde schon von den Bergen verschluckt, dann kamen wir um die Ecke und ich wusste, warum die damaligen Anwohner dieses Land ausgewählt hatten um dort zu wohnen. Das gesamte Tal war von Sonne überflutet und trotzdem von den Bergen eingekesselt. Ein perfekter Platz. Einfach wunderschön… …bis die Regierung dann den Edersee-Plan verwirklichte und zwischen 1905 und 1914 alle Anwohner mit Gewalt aus ihren Häusern geholt wurden. Es war schon ein sehr merkwürdiges Gefühl dort lang zu gehen und zu sehen, was von den Häusern übrig geblieben war. Nur die Brücke trotzt den Fluten und taucht jedes Jahr, wenn der Stausee wenig Wasser führt, auf. 

Edersee-Atlantis

Wer mehr über die Edersee-Region erfahren will, der sollte die Links anklicken. Willi meckert immer, wenn ich so viel schreibe… *hüstel*

Als wir dann wieder am Edertaler Hof ankamen, waren Jens und Manuela auch mit ihrem Wohnmobil angekommen. Die Bogenschützen waren Martina zur Hand gegangen und das Kartoffelgrateng (Insider) und das Schichtfleisch schmurgelten schon im Dutch-Oven vor sich hin. Och, da hatte ich ja die ganze Arbeit verpasst… UPS… 🙂 

Das Essen war wie immer sensationell!!! Wir saßen dann noch ein wenig am Lagerfeuer zusammen und erzählten Bogenlatein. Die Fraktion der Bogenschützen war etwas leiser als am Vorabend. Der Parcours hatte wohl doch seinen Tribut gefordert. 

Nach einer ruhigen Nacht, einem netten gemeinsamen Frühstück am Morgen und dem Räumen der Zimmer ging es dann am 25.09.2015 noch in den gelben Parcours des Bowra Parcours. Und was soll ich sagen? Wenn Engel reisen… …das Wetter war auch heute wunderbar. Diesmal begleiteten uns Jens und Manuela durch den Parcours. Wir bildeten drei Gruppen. 

Ich schoss mit Sonja, Michael und Emmi. Wir hatten viel Spaß an den schön aufgestellten Zielen. Auch war das Laufen im Gelände nicht so anstrengend, so dass ich kaum außer Atem kam. 

Die Ziele waren meist schon recht sportlich aufgestellt. Aber es machte riesigen Spaß, mal wieder rauf und runter zu schießen. Zwei von meinen Pfeilen sind nun bei den Waldtrollen. Ich sah noch, wo sie aufgekommen sind, und als ich dann vor Ort war, waren sie verschwunden. Nicht zu finden. Wenn ich Glück habe, gefällt ihnen die Federfarbe nicht und sie bringen sie heimlich Nachts in die Pfeilfindetonne.

Am Ende waren sich alle einig – es besteht WIEDERHOLUNGSBEDARF. Mal sehen, was das nächste Jahr so bringt. 

Bowra Parcours

Text und Fotos P. Gehrke

12. Bärenhatz in Holtorf (Nienburg/Weser) am 20.09.2015

Am 20.09.2015 waren wir dann in Nienburg zur Bärenhatz. Quasi ein Heimspiel, weil dichte bei. Mit dabei in unserer Gruppe Adriano, Hans-Jürgen und Martina.

 Es war quasi Dauerregen für den ganzen Tag angesagt. Och nöööö. Bei Sonne fuhren wir los und bei Sonne kamen wir an. Und dann ging es ab in den Wald. Auch hier waren die 32 Ziele eher jagdlich aufgestellt, allerdings gab es weitestgehend natürliche Pfeilfänge und wo die nicht waren, wurden halt welche hingestellt. Den gemeinen Pfeiltroll gibt es wohl aber überall und so verschwand der eine oder andere Pfeil trotzdem in den wirren Gängen ebendieser.

Mit dem Wetter hatten wir dann doch Glück. Während des Schießens tröpfelte es ab und an mal ein wenig. Dann waren wir mit dem Schießen fertig und mussten (mal wieder) über eine Stunde auf die letzte Gruppe warten und dann noch eine gute halbe Stunde auf die Siegerehrung. Da gallerte es wie aus Kübeln, also so große Maurerkübel. Wir quetschten uns alle unter einen Doppelpavillon und bekamen nun doch noch einen nassen Hintern. Ich wich zwischenzeitlich auf das Auto aus, weil ich einfach nicht mehr stehen konnte (ein bisschen steckte mir die Grippe doch in den Knochen).

Pünktlich zur Siegerehrung kam dann sogar wieder die Sonne raus. Willi belegte mit 489 Punkten den ersten Platz in seiner Klasse und konnte sich über ein sehr schönes Messer freuen. Ich belegte mit 379 Punkten den 3. Platz (obwohl (oder gerade weil?) ich mit Holzpfeilen geschossen hatte, da ich mich nicht schon wieder umstellen wollte.) in meiner Klasse und durfte ein Bärenhatzbrettchen mit nach Hause nehmen. Diesmal hatte es die Jugendgruppe des Vereins gestaltet und so darf ich mich jetzt über eine Jagdspitze in meiner Trophäe freuen.

So ging ein nasses aber schönes Bogenwochenende zu Ende. Ach ja, Fotos gibt es so gut wie keine, denn irgendwie konnte ich mich nur aufs krank sein und schießen konzentrieren. Aber ihr kennt ja auch schon alle 3D-Tiere…

Bärenhatz 2015

Warten auf die Siegerehrung – ganz schön nass…

Bärenhatz 2015

Text P. Gehrke, Fotos W. u. P. Gehrke

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