Juniperusjagd in Schwebda am 10.09.2016

Ich liebe die Juniperusjagd in Schwebda. Es ist mit eines der schönsten Turniere im Jahr. Hier stimmt immer das Gesamtpaket. Gelände, Parcours, Essen, Trinken, Wetter und die Organisation. 36 Stationen mit fast 100 Tieren. Bei den meisten Stationen erwartet einen eine Tiergruppe, die eine Geschichte erzählt.

Als wir ankamen kroch der Nebel noch die Hänge hoch und es war ganz schön frisch. Ich fragte mich, wie man bei so einer Sicht die Tiere sehen konnte und vor allem die Entfernungen einschätzen sollte. Es klarte aber sehr schnell auf. Noch bevor wir in den Parcours gingen, verzog sich der Nebel und die Sonne kam heraus.

Meine Highlights? Einfach alles. Ok, ganz besonders gut erinnere ich mich natürlich an den Truthahn, den man durch das Loch in einem Baum schießen muss. In jedem Jahr wird das Loch kleiner. Dann natürlich die Wildschweinrotte, diesmal im Wald. Auch der Fuchs, der im Hühnerstall Enten jagt (es gibt ja keine „Haustiere“ als Targets) war ganz große Klasse. Der Steinbock auf der Wiese. Die Füchse, die die Gänse jagen. Der Bär auf dem Hügel und und und und…

Uns hat es sehr viel Spaß gemacht!

Auch den gut 180 Mitschützen scheint es so zu gehen. Viele sind Wiederholungstäter und man trifft sie jedes Jahr wieder.

Rangmäßig lief es in diesem Jahr nicht ganz so gut für uns. Viele sehr gute Schützen sind auf diesem Turnier vertreten. Außerdem bin ich mir immer noch nicht so grün mit meinen neuen Pfeilen. Willi hat heute einen ganz neuen Bogen geschossen. Eine Black Widow Cocobolo, die er von Bernd M. zur Verfügung gestellt bekommen hat. Willi belegte den 7. Platz 574, allerdings nur knappe 24 Punkte hinter dem 1. Platz und ich den 9. Platz mit 356 Punkten.

Beim 100-Meter-Schießen hatte Willi 2 von 4 Pfeilen auf dem Bison. Meine lagen dicht davor und einer knapp dahinter (im 3 Meter-Bereich), aber alle Zielorientiert. Nicht lachen! In den letzten Jahren lagen meine Pfeile viel zu kurz und dazu meist noch ziemlich weit links. Also ist das doch schon eine Verbesserung – irgendwie…

Ein emsiger Fotograf hat 150 Fotos gemacht. Wer mal schauen möchte kann >>hier<< klicken.

Ich war nicht ganz so fleißig. Aber es gibt ein paar Fotos. 

collage-schwebda

Text und Fotos P. Gehrke

1. Sommerturnier von Peter Lenze – Bowstore am 31.07.2016

Am 31.07.2016 fand das 1. Sommerturnier bei sommerlichem Wetter statt.

Es waren 30 Ziele jagdlich in dem Gelände rund um das Jugend-Feriendorf in Wald und auf der Wiese aufgestellt, was aber nicht heißen soll, dass es einfach war. Die Ziele waren doch meist ziemlich tricky gestellt. Natürlich durften auch weite Schüsse nicht fehlen. Der stehende Bär war ganz schön weit weg. Somit war dieses Turnier doch schon als anspruchsvoll einzustufen.

Schön war, dass ich endlich meine neuen Holzpfeile im Gelände ausprobieren konnte, Matthias B. hat ganze Arbeit geleistet. Sie fliegen richtig gut.

Willi belegte mit 472 Punkten den ersten Platz bei den Jagdbogen-Herren, Stephy kam mit 399 Punkten auf den 1. und ich mit 381 Punkten auf den 2. Platz. Es gab tolle Gutscheine für den Bowstore von Peter Lenze.

Peter Lenze und Familie haben ein richtig tolles Turnier auf die Beine gestellt und wir hoffen, dass es im nächsten Jahr ein 2. Sommerturnier gibt.

Entschuldigt bitte, dass es dieses Mal so wenig Text ist und es auch keine Fotos gibt. Ich muss gestehen, ich bin etwas faul gewesen in letzter Zeit und „muss“ noch 12 Berichte von Turnieren und Meisterschaften schreiben. Bald gibt es wieder mehr zu lesen…

Text P. Gehrke

12. Maijagd in Hasselfelde(Kiel) am 08.05.2016

Die Maijagd in Hasselfelde bei Kiel ist jedes Jahr wieder vollkommen aus- und überbucht. Eigentlich ist uns der Weg bis zur Kieler Bucht auch viel zu weit. Über 200 Kilometer und viele Baustellen. 

Sören hatte noch Startplätze „übrig“, die wir haben konnten. Nachdem Susanne und Toralf uns dann noch gut zugeredet hatten, entschlossen wir uns in diesem Jahr an der Maijagd teilzunehmen.

Die Hinfahrt ging. Nirgendwo Stau. Wir kamen gut durch und pünktlich an.

Wir meldeten uns an und mussten, was für eine tolle Idee, unsere Startplätze auslosen. Ich startete in Gruppe 20 in der außer Sören(lustig, wir hatten sogar vorher noch abgemacht, gemeinsam zu Schießen) noch Gerald (LB), Michael (JB) und Jette (PB-Schüler) waren. Es war sehr schön, mal wieder neue Schützen kennen zu lernen. In meiner Gruppe hatten wir viel Spaß. Willi guckte ein bisschen neidisch, dass ich nun mit Sören zusammen schießen konnte, aber seine Gruppe war auch super. 

Die Schießzettel waren für jede Gruppe extra gedruckt und fingen oben bei der Startnummer an. Bei uns also bei der Nummer 20. Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben.

In dem relativ kleinen, aber sehr interessanten Gelände, wurden 20 Stationen mit jeweils 2 Tieren aufgestellt. Als erstes schossen wir eine Doppelhunterrunde und nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es dann auf zu der Drei-Pfeil-Runde, bei der man sich eines der Tiere aussuchen konnte.

Es gab nicht einen schlecht gestellten Schuss. Es waren wirklich Könner am Werk, so dass sogar erfahrene Schützen sich wegen Bodenwellen, Hügel, Täler, Licht- und Schattenspiel gnadenlos verschätzten. Sehr anspruchsvoll.

Der JBC-Hasselfelde richtete in diesem Jahr ihre 12. Maijagd aus, so gab es organisatorisch nichts zu meckern. Ganz große Klasse.

Mir lagen die Stationen allerdings etwas zu dicht beieinander. Sechs Ziele weniger hätten das ganze etwas entschärft. So stand man doch schon mal mit einem mulmigen Gefühl am Pflock. 

Willi belegte mit 612 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen-Herren und erzielte dabei sogar die Tageshöchstpunktzahl. Ich kam mit 443 Punkten auf den 3. Platz bei den Jagdbogen-Damen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, nachdem die Hunterrunde recht gut gelaufen war, hatte ich bei der 3-Pfeil-Runde gar nicht gut geschossen. Vielleicht war es aber auch nur schwer? Die ersten Plätze lagen ziemlich dicht beieinander.

Am Ende sind wir noch die 100 m zur Kieler Bucht gegangen und haben am Strand die Sonne genossen und die Seele baumeln lassen.

Dann war es Zeit, wieder Richtung Heimat zu fahren. Der Rückweg war dann nicht so schön. Nachdem sie mehrere Staus angesagt hatten, fuhren wir Landstraße. Fast 3,5 Stunden waren wir unterwegs. Das ist ein ganz schöner Ritt. Wir waren ganz schön fertig… …aber schön war es trotzdem… 

Text und Fotos P. Gehrke

Alina und David luden zum 1. Babypinkelturnier am 19.03.2016 ein

Was macht man, wenn man Nachwuchs bekommen hat? Man veranstaltet ein sogenanntes Babypinkeln.

Alina und David mit Klein Jonas haben sich da etwas ganz besonderes ausgedacht. Ein Bogenturnier. Und wir waren auch eingeladen. Juchuuuh!!!

Dirk stellte seinen ARTchers Lake zur Verfügung und David hat mit seinen Helfern einen richtig tollen Parcours gestellt. Sehr anspruchsvoll waren die Ziele in den Wald und am See platziert. Besonderes Highlight das Heidenilpferd welches einmal über den See geschossen werden durfte. Geschenke gab es hier keine, allerdings konzentriert man sich dann auch besser. Jedenfalls geht es mir dann so, wenn irgendwas in der Schussbahn ist. Seien es Äste oder Hügel. Man muss dann schon schauen, wo ein Schussfenster ist. Und Schussfenster waren überall gegeben. Mit den Entfernungen hatte ich so meine Probleme. Durch Baumalleen, Hügelchen, Äste wurden doch die Sinne ein wenig verwirrt und so mancher Pfeil verfehlte sein Ziel. 

Willi schoss einen Langbogen den er sich von Hans-Jürgen geliehen hatte, da die Widow den Sehnenriss am letzten Wochenende nicht ganz schadlos überstanden hatte und z. Z. zur Reparatur ist.

Hatten sich die anderen Schützen nun eine Chance ausgerechnet, da Willi ja diesen Bogen zum ersten Mal schoss, wurden sie eines besseren belehrt. Mit 467 Punkten kam er auf den ersten Platz bei den Männern. Irgendwie kann er wirklich alles schießen. Ich glaube, ich bastel ihm mal einfach einen Stock mit ’ner Paketschnur. Ich hatte mit 328 Punkten den 4. Platz bei den Damen belegt.

Vielen Danke an Sonja, Micha, Emilia und Hannes. Sie haben mir quasi Asyl gewährt, als es mir mit der Männer-Rivalen-Kampfgruppe zu hm na sagen wir mal „nervig“ wurde. War eine tolle Runde mit Euch!

Ganz lieben Dank an Alina, David und Jonas  für die Einladung zu Eurem 1. Babypinkelturnier. Wir hoffen das es eine Fortsetzung gibt! Muss auch kein Babypinkelturnier sein. Turnier reicht vollkommen. 😉

Jonas Babypinkeln 2016

Text und Fotos von P. Gehrke, Gruppenfoto D. Merschingk, Foto Siegerehrung A. Heumann.

SIOT vom ARTchers Land im Museumsdorf Hösseringen am 14. u. 15.11.2015

Am 14. und 15.11.2015 fand im Museumsdorf Hösseringen das Saison is out Turnier, kurz SIOT, statt.

Wir hatten uns für den Samstag angemeldet und am Ende waren wir auch sehr froh darüber, aber dazu später mehr.

Das Wetter war nicht ganz so schön. Es war herbstlich, nasskalt und windig. Als wir ankamen war ein großes Zelt mit Tischen und Bänken aufgestellt, welches im Laufe des Turniers aber abgebaut werden musste, weil einfach zu windig war, jedenfalls in Böen.

In diesem Jahr hatte Dirk mit dem Catering zu kämpfen. Unnetterweise hatte der Caterer einen Tag (Freitag DER 13.) vor dem Turnier abgesagt. Gut wenn man so ein tolles und flexibles Team hat. Wir wurden trotzdem rundum gut und ausreichend mit Getränken (kalt u. warm) und Essen (kalt und warm) versorgt.

Wir starteten mit Hans-Jürgen und Martina in einer Gruppe. Ich finde es immer nicht so schön, wenn vier Schützen (m/w) aus einem Verein zusammen schießen, ohne das jemand aus einem anderen Verein dabei ist. Aber leider wollte wohl keiner mit uns schießen.

Das tat dem Spaß keinen Abbruch. Das erste Ziel war das Krokodil. Willi schoss – 1. Pfeil daneben (HÄ?), 2. Pfeil daneben(Wieso DAS denn???), der dritte Pfeil saß dann endlich im Tier. Hans Jürgen lachte sich ins Fäustchen. Bevor er schoss sagte er zu Willi: „Oh, da gehe ich ja schon am ersten Ziel in Führung…“. Hätte er das mal nur leise gedacht. Auch er versemmelte die ersten zwei Pfeile und traf mit dem Dritten. Da war das Gelächter nicht mehr zu stoppen. Also ich persönlich fand dieses Ziel gar nicht sooo schwer. Man (in dem Fall ich) konnte auch mit dem ersten Pfeil treffen und schwub ging ich in Führung. Nicht lange, aber immerhin mal kurz. Nach zwei Zielen hatten sie mich wieder überholt. Aber man muss sich ja auch an den kleinen Erfolgen erfreuen.

Dirk hatte wieder viele neue Ziele am Start. Unter anderem die Zebraziege und den Dodo. Der Dodo bestand quasi nur aus Kill. So ein leichter Schuss. Man kann aber auch drei Pfeile in den Pfeilfang semmeln *pfeiff*.

Am schönsten war natürlich das Gelände vom Museumsdorf Hösseringen. Wie auch im letzten Jahr schossen wir auf dem Kartoffelacker, zwischen den Häusern, in den Bauerngärten, auf der Heidschnuckenwiese, vom Balkon, durch eine Röhre und in Richtung Holzstapel. Wo darf man das schon mal?

SIOT Martina schießt vom Balkon...

Auf Grund der örtlichen Begebenheiten waren die Ziele doch meist sehr nah gestellt, aber nicht unbedingt leicht. Natürlich gab es auch einige Weitschüsse, so dass für jeden etwas dabei war.

Diesmal war ein Gepard vor dem Panzer aufgestellt. Auch die Ratten auf dem Panzer durften nicht fehlen. Da Dirk diesmal nicht angesagt hatte, das man bitte nicht auf die Ratten schießen sollte (kaputter Pfeil, Abpraller etc.) musste Willi es natürlich versuchen. Und? Kill! (und ein kaputter Pfeil, weil der durch die Ratte durch gegen den Panzer geschlagen ist). Streber. Wir Anderen waren aber ganz artig und haben nicht auf die Ratte geschossen.

Dann ging ein schöner Turniertag zu Ende und es kam die Siegerehrung. Willi kam mit 471 Punkten auf den 1. Platz bei den Jagdbogen-Herren und ich mit 362 Punkten ebenfalls auf den 1. Platz bei den Jagdbogen-Damen. Wir bekamen beide eine liebevoll gestaltete Trophäe und eine 10er Karte für den ARTchers Lake. Da können wir im nächsten Jahr dort ordentlich schießen.

Am Sonntag war dann ein weiterer Turniertag. Eigentlich ja das richtige SIOT, weil es das letzte Turnier vom ARTchers Land in diesem Jahr war und der ARTchers Lake für dieses Jahr seine Pforten geschlossen hat (ab dem ARTchers Super Cup im April 2016 ist bestimmt wieder für Schützen geöffnet, der ARTchers Park ist übrigens das ganze Jahr durchgehend geöffnet, bitte informiert Euch über die Homepage http://www.artchers-land.de) . Zu dem herbstlich windigen Wetter kam nun auch noch Regen dazu. Hut ab vor den Schützen die dieses Turnier trotz des schlechten Wetters durchgezogen haben.

Am Ende eines jeden Turniertages wurden noch 3D Ziele unter den Teilnehmern verlost.

Vielen Dank an Dirk und sein ARTchers Land Team für die viele Arbeit und den vielen Aufwand den ihr betrieben habt um so viele Turniere für uns auszurichten, vor allem auch dafür zu sorgen, dass es nach dem AUS vom ARTchers Land sogar an zwei Orten weiter geht. Bitte macht auch im Jahr 2016 weiter so!!!

SIOT 2015

Text P.Gehrke, Fotos W. Gehrke u. H.-J. Kühnemund

 

2. Kürbis Cup am 24.10.2015

Oh man, ich bin mit meinen Berichten total im Verzug, ich versuche mal, mich kurz zu fassen.

Am 24.10.2015 fand unser 2. Kürbis Cup statt. Bisher unser größtes Treffen – also an der Teilnehmer-Zahl gemessen. Dank des schönen Wetters hatten wir keine Probleme alle Schützen (m/w) unterzubringen.

Schade war, dass wir Leute auf der Warteliste hatten, die nicht mehr teilnehmen konnten, weil wir restlos ausgebucht waren und dann einige Schützen am Vortag oder auch gar nicht abgesagt haben. Blöd für die, die zu Hause bleiben mussten.

Ansonsten sind wir wieder froh, das alles so gut geklappt hat. Unsere Helfer waren wieder fleißig dabei und haben dieses Treffen erst, in diesem Rahmen, möglich gemacht. Wir waren pünktlich mit dem Aufbau fertig. Selbst das Auspflocken hat Reibungslos geklappt. 

Auch waren einige Schützen bereit Salate und Kuchen zu spenden, so dass reichlich vorhanden war und wir uns damit nicht mehr „belasten“ mussten. DANKE!!!

Ich denke, auch diesmal ist es uns gelungen, einen gut gestellten Parcours aufzubauen, auf denen alle Schützen gut gefordert waren. Das ist ja nicht so einfach auf dem PLATTEN LAND. Da muss dann auch schon mal ein Hochsitz her.

Dann standen, lagen und hingen vor den Zielen Etaphoam-Kürbisse, die Minuspunkte brachten, wenn man sie traf. Manchmal wurden die Pfeile von diesen leuchtend orangen Dingern magisch angezogen…

Holger und Ralf haben sich einen Spaß draus gemacht und versucht die Kürbisse zu treffen. Hat auch sehr gut geklappt. Holger ist nun unser neuer Kürbiskönig mit 14 Kürbistreffern. Stephy hat immerhin 4x Kürbis getroffen und ist damit die Kürbiskönigin. Die Rangliste findet ihr unter Ergebnisse.

Uns hat es sehr großen Spaß gemacht und wir freuen uns schon, hoffentlich, alle gesund und munter beim 3. Eisbär Cup im nächsten Jahr wieder zu sehen…

Nicole hat gaaanz viele Fotos gemacht. Ich habe sie gesichtet, es sind ganz tolle Aufnahmen dabei. Eigentlich wollte ich die Fotos per e-Mail an die Schützen schicken. Sie sind „leider“ in einer sehr hohen Auflösung geknipst und es dauert ewig, sie hochzuladen. Wer Interesse an Fotos hat, der kann sich bei mir melden, dann brenne ich gegen eine Spende eine CD.

Einige Fotos sind bei Angela im Blog veröffentlicht. Diese darf man sich natürlich runterladen.

Vielen Dank an alle Helfer, Spender und Schützen für diesen tollen Tag.

Kürbis Cup 2015 1Kürbis Cup 2015 2

Text P.Gehrke, Fotos N. Atkin

Nordlandturnier im ARTchers Park am 20. und 21.06.2015

Angemeldet zu den Turnieren hatten wir uns ja, als es noch das alte ARTchers Land in Dedelstorf gab. Nun waren wir bei der Einweihung vom ARTchers Park dabei und konnten uns kaum vorstellen, wie Dirk und sein Team dort einen Parcours mit Zielen für über 100 Schützen (m/w) aufstellen wollen. Abgeschreckt hat uns das allerdings nicht.

Dann war es soweit. Zur Sommersonnenwende fand im ARTchers Park das Nordlandturnier statt. Positiv überrascht waren wir vom Gelände. Für das Turnier hatte Dirk noch einiges an Wiesen und Wald dazu bekommen, so dass es ausreichend Platz für die Ziele gab.  Es gab sogar einen spektakulären Schuss von 90 Metern, aber dazu später mehr.

Am Samstag war das Wetter nicht ganz so schön und so wanderten nicht nur Pfeile in den Pfeilköcher sondern auch noch ein Regenschirm. Welch Glück, denn ein paar heftige Regenschauer gab es schon.

Am Samstag schossen wir eine Doppelhunterrunde. Die Schwierigkeit bestand darin, vom weiteren Pflock beginnend auf das Ziel zu schießen und nach dem ersten Schuss vor zu gehen und aus geringerer Distanz den 2. Pfeil in das 3D-Ziel zu bringen. Oft hat man da dann einfach zu hoch angehalten.

Viele neue Tiere waren extra für das Turnier angeschafft worden. Es gab Eisbären, einen Schneemann, Pinguine, Murmeltiere, Otter, den kleinen Bruder von Pegasus (weißer liegender Dammhirsch mit Flügeln) und als absolute Highlights gab es da einen riesigen Moschusochsen (Stockmaß bestimmt 1,60 m) und eine riesige Midgardschlange. Damit hatte Nicoletta Peter für einige „AAAHS“ und „OOOOHS“ gesorgt.

Die Ideen waren quasi unerschöpflich. Man musste Raben hinter Thors pendelnden Hammer erlegen. Auch der Runenstein kam gut an. Man musste sich eine Rune aus eine Beutel nehmen und diese dann auf dem Runenstein mit dem Pfeil treffen.

Einfach Hammer war der Schuss auf den Moschusochsen. In der Doppelhunterrunde durfte man versuchen ihn auf ca. 80 und 70 m zu treffen. Am Sonntag, in der 3-Pfeil-Runde, wurden einem dann sogar 90 m abverlangt. Ein Wahnsinnsschuss.

Der gesamte Parcours war für die 3-Pfeil-Runde am Sonntag umgepflockt. Auch hier war Dirk und sein Team mit sicherer Hand dabei, denn es gilt ja, nicht einfach nur den Pflock irgendwo anders aufzustellen, sondern ihn so zu platzieren, dass noch die nötige Sicherheit und der nötige Pfeilfang gewährleistet sind. Leichter wurde es nicht. Die Entfernungen waren jetzt doch schon sehr sportlich.

Am Sonntag war uns dann Petrus gewogen und stellte seine Wasserleitungen komplett aus, so dass wir vollkommen ohne Regen durch den Parcours kamen.

Beide Tage waren in sich abgeschlossene Turniere, so dass es Samstag und Sonntag eine Siegerehrung gab. Die Klassen waren in Traditionell (Bögen mit Holzpfeilen) und Moderne (Bögen mit Carbonpfeilen) unterteilt.

Willi schoss sich an beiden Tagen auf Platz 1. Nun darf er sich Nordlandkönig nennen, da er auch an beiden Tagen die Höchstpunktzahl erreicht hatte (Samstag 800 und Sonntag 507 Punkte). Majestät Willi der 1. sozusagen.

Für meine Verhältnisse habe ich am Samstag gut geschossen, andere haben aber noch besser geschossen und so hat es zwar nicht für eine Platzierung gereicht, aber für einen guten 5. Platz. Sonntag lief es dann ein bisschen besser. Mit 409 Punkten belegte ich den 3. Platz.

Mein Highlight war eindeutig der Moschusochse, auch wenn ich ihn nicht getroffen habe. Er stand so schön auf weiter freier Flur, so dass es einfach eine Freude war. Weiter war auch die Midgardschlange eines der Highlights. Wirklich wunderbar gestaltet von Nicoletta. Man kann das gar nicht oft genug sagen.

Mein Fazit: Dirk und sein Team haben das Gelände sehr gut ausgenutzt, mit viel Gefühl für Licht und Schatten, Bodenwellen und dem ein oder anderen Ästchen. In der flachen Landschaft kann man nun mal keine Bergschüsse haben, aber dennoch empfand ich das gesamte Turnier schon als anspruchsvoll (aber trotzdem mit ein paar Geschenken) und ein paar Hügelchen und Senken gab es schließlich auch.

Das Catering hatte das Coffee Corner übernommen, deshalb waren die Preise auch nicht ganz soooo günstig, wie auf Turnieren, wo der Verein das Catering übernimmt. Allerdings konnte man nicht meckern. Die Hot Dogs waren einen gute Idee und der Kaffee heiß und lecker. Und beides war reichlich vorhanden (natürlich muss man auch die leckeren belegten Brötchen und die Nussecken noch erwähnen und die freundliche Bewirtung). Auch war während des gesamten Turniers das Coffee Corner geöffnet, so dass man auch dort lecker essen konnte. Selbst kurz vor Feierabend bekam man noch etwas und das Team Coffee Corner schaute freundlicherweise nicht auf die Uhr und zögerte so ihren doch wohlverdienten Feierabend für uns noch etwas hinaus.

Einen Wermutstropfen gab es dann doch noch. Leider sind am Samstag, wohl wegen der schlechten Wetterprognose, 35 Schützen (m/w) nicht erschienen. Schämt Euch und seid neidisch. Ihr habt echt was verpasst!!!

Wann ist das nächste Turnier im Artchers Park? Das Tortenturnier am 12. u. 13. September. Man darf nicht nur auf die Torten gespannt sein. Und wer schnell ist, bekommt vielleicht noch einen der letzten Plätze.

Nordlandturnier im ARTchers Park

Nordlandturnier - die Midgardschlage... HAMMERGEIL

Nordlandturnier - mit dem riesigen Moschusochsen

Text u. Fotos P. Gehrke

2. Bowhunter-Liga-Turnier der Longbow Turkeys am 15.03.2015

Eigentlich war am 14. u. 15.03.2015 ja die Deutsche Meisterschaft Halle in Dessau. Auch wenn Willi Landesmeister in seiner Klasse geworden ist, hatte er es nicht in die Starterliste geschafft. Es standen nur 17 Plätze zur Verfügung und er war auf Platz 20, was schon mal eine Leistung ist, bei den vielen Startern aus ganz Deutschland. Wir hätten nun auf gut Glück nach Dessau fahren können, vielleicht hätte er noch nachrücken können (wäre sogar möglich gewesen), aber 1. wollten wir das Risiko nicht eingehen und 2. hatte er nicht ausreichend passende Pfeile für seine Greybark Black Widow und unser Bogendealer hatte Lieferschwierigkeiten. 

So fragten wir, fast ohne Hoffnung, kurz vor dem Turnier der Barsinghausener Longbow Turkeys nach Startplätzen. Netterweise hatte Lutz noch Plätze für uns, so dass wir das Wochenende nicht ganz ohne Turnier dagestanden haben.

Wenn ich ehrlich bin, fand ich es nicht so schlimm mit der DM. Wäre für mich eh sehr sehr langweilig gewesen. 

So starteten wir dann an einem verregneten Sonntag morgen, Bogenzeug und Adriano im Gepäck, Richtung Barsinghausen. 

Leider besserte sich das Wetter auch nicht wirklich, als wir ankamen. Nach der Anmeldung und der Rede ging es in das Gelände. Wir waren mit  Cord F., Michael K., Adriano W. in einer Gruppe.

Es galt 2 x 14 Stationen zu Schießen und das als Doppelhunter-Runden. 

Der Boden war sehr lehmig. Schon nach kurzer Zeit hatte man kein Profil mehr, weil sich die Rillen mit Lehm vollgetreten hatten. Bei einigen Schüssen wurde dies zum Verhängnis. Jedenfalls mir. Nach dem schönen Hochschuss auf den Hirsch kam man noch, dank Seile und Stufen im Hügel, ganz gut nach oben. Dann ging es zu den Erdmännchen. Hui… …ganz schön rutschig. Eine Birke hinderte mich dann am runterpurzeln. Als ich an der Reihe war, zu schießen, hatte ich keinen sicheren Stand. Der Pfeil ging daneben. Für das zweite Erdmännchen hätte man am steilen Hand noch mal zwei Meter vorgehen müssen, der Boden war sehr rutschig. Ich entschied mich, hier nicht zu schießen. Der Abstieg war ziemlich heftig und trotz gespannter Seile bin ich ganz schön ins rutschen gekommen. Bei der zweiten Runde lies ich deshalb diese Schüsse aus. Der Boden wurde ja mit der Zeit nicht besser. 

Allerdings wusste ich ja schon vorher, was für ein Gelände mich erwartet. Ich bin nicht so eine Bergziege und eher ängstlich. Und so war es für mich nur vernünftig, diesen Schuss auszulassen. Es gab ja noch genug weniger heftige Stationen, wo man auch hoch- und runterschießen konnte. 

Insgesamt waren die Ziele schon sehr anspruchsvoll aufgestellt. Die standen oft gerade noch im Entfernungslimit, welches der Verband vorschreibt. Die Wertung ist bei der Bowhunter-Liga auch nicht so zum Punkte sammeln. Körper 5, Kill 8 und x-Kill 10, das kann schon deprimieren, wenn man nur Körpertreffer hat (oder auch mal daneben schießt), da braucht es lange, bis man die 100er-Marke geknackt hat.

Mein Fazit: Für den Regen (zwar leicht aber stetig) kann man nichts. Er hat aber schon genervt und wir waren froh, als der Himmel das tröppeln endlich einstellte. Spaß hatten wir viel und trotz meiner Schwierigkeiten im Gelände, würde ich mich immer wieder gerne dort anmelden, weil die Longbow Turkeys eine nette und lustige Truppe sind und das Turnier wirklich eine Herausforderung ist. Toll gestellte Ziele mit Blick für verwirrende Bodenwellen und Psychoästchen. Meist war ein natürlicher Pfeilfang gegeben.

Schade fand ich, dass der Teich nicht mitgenutzt wurde. Sehr schön fand ich, dass wir in diesem Jahr nicht auf dem „Schrottplatz“ und in den dreckigen Graben schießen mussten. Es gab noch Ausweichsgelände. 

Für Essen und Trinken war reichlich und Lecker gesorgt. Die grobe Bratwurst war der Hit! Allerdings gab es an der Verpflegungsstation am Ende ein kleines Ärgernis. Hatte man es in der Mittagspause noch mollig warm, fror man, am Ende beim Warten auf die Siegerehrung. Die Lagerfeuer waren aus und man konnte sich nicht wärmen. Im „Clubraum“ brannte ein prasselndes Feuerchen im Ofen, aber da durften nur Mitglieder rein. Schade! Es war doch ganz schön nasskalt.

Bei der Siegerehrung lief dann auch nicht alles richtig. Obwohl die Starterkarten richtig ausgefüllt waren, wurde BHR und THR verwechselt und es kam zu einem kleinen durcheinander. Das wurde aber noch vor Ort geklärt und im Internet ist die berichtigte Ergebnisliste zu sehen.

Willi belegte mit 290 Punkten Platz 2 und ich mit 188 Punkten Platz 3.

Barsinghausen am 15.03.2015

Fotos und Text von P. Gehrke

Kill or not Kill, DAS ist hier die Frage… …Vereinsturnier des SV Coppenbrügge am 07.02.2015

Beim 2. Eisbär-Cup hat Cord schon durchblicken lassen, dass Willi so weit sei, sein erstes Kill-Turnier zu schießen. Er hätte da so was mit Uli aus dem Verein geplant.

Claudia schickte uns dann die Einladung per e-Mail zu. Uli wollte seinen 40. Geburtstag nachfeiern und vorher sollte geschossen werden. Wir haben uns über diese Einladung sehr gefreut, da es ja eigentlich eine Veranstaltung des Vereins war, wir aber erst zum 01.03.2015 richtig in den Verein eintreten.

Die Regeln waren eindeutig. Nur das Kill zählt Plus, alles andere Minus. Oha, ich sah mich schon mit gefühlten 4000 Minuspunkten, da meine Pfeile meist vom Sockel oder eben das, was Minus zählt, magnetisch angezogen werden.

Das Turnier sollte zu der sehr netten Zeit 13.00 Uhr beginnen, so konnten wir quasi ausschlafen, die Tochter noch gemütlich zum Zug bringen und uns dann in Richtung Coppenbrügge aufmachen. Ich tippte die Adresse in den Navi, Willi wählte die Route und zwar quer durch Hannover. Das kostete Zeit und Nerven, wegen der vielen vielen vielen roten Ampeln. Ein Glück hatte ich die Route nicht ausgesucht… 😀

Irgendwann kamen wir dann aber doch am Ith an und wurden herzlich begrüßt. Einige Bekannte Gesichter waren da. Wir stellten uns an die Feuerstelle in den Schnee und warteten auf das, was denn da so kommen sollte.

Irgendwann entdeckten wir dann auch Uli und konnten ihm gratulieren.

Nach und nach trudelten alle Teilnehmer ein und nach einer kurzen und verwirrenden Erklärung von Cord (Kill +20, Körper -20, Nicht schießen -20, daneben -10 und dass dann mal 1, 1,5 und 2, je nachdem welchen Pflock man gewählt hatte. Pro Tier 2 Schuss. Pflock egal, wechseln auch möglich. Der Weg geht da und da lang und und und) ging es dann in das Gelände.

Willi und ich waren mit Martina, H.-J. und Claudia in einer Gruppe und klapperten die 20 Ziele ab (19, denn wir haben eines nicht gefunden/übersehen, da irgendwie keine Flatterbänder da waren, denen man folgen konnte. Auch den „richtigen“ Weg vom Berg runter haben wir nicht gefunden, sondern sind einfach irgendwo hinunter. Mir war das etwas zu steil und rutschig. Willi musste mir da schon etwas helfen und ich ein paarmal tief durchatmen und mich überwinden. Hat aber geklappt. Ich bin ja wieder zu Hause… 🙂 )

Die Entfernungen zu den Zielen war nicht soooo weit. Da man allerdings ja nur Kills schießen durfte, war das schon eine Herausforderung. Es hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht. Wie oft ging es: 1. Pfeil Kill, Juchuuuh, 40 Punkte… …war ja nicht schwer. Dann: 2. Pfeil Körper, mennooooo -40 Punkte. Fazit: Eine Nullrunde (wobei hier nun eine Nullrunde immer noch besser war als eine Minusrunde…). Wir haben so gelacht… 🙂

Die Ziele waren schön gestellt und ich bin immer wieder begeistert, welche Möglichkeiten das Vereinsgelände her gibt. Mit seinen vielen Hügeln, Tälern, Senken und Wällen ist es fast schon egal, wo man ein Tier hinstellt, irgendwie ist jeder Abschuss klasse und hinter jedem Tier ein natürlicher Pfeilfang.

Am Ende konnten wir aber alle sehr zufrieden mit unserer Leistung sein. Viele Kill- und Körpertreffer und nur sehr selten einen Pfeil mal daneben. Auf einem „normalen“ Turnier hätten wir mit dieser Leistung geglänzt…

Willi, der Streber, hatte satte 940 Punkte und war damit Tagessieger. Ich kam mit 230 Pluspunkten auf den 9. Platz von 19 Schützen (Männer, Frauen und alle Bogenklassen gemischt). Die Punkte gingen von -400 bis +940 und hätten wir nicht ein Ziel übersehen, hätte Willi wohl die 1000er Marke überschritten.

Nach dem Schießen wurden fluchs von allen die Tiere abgebaut und dann ging es zum gemütlichen Teil des Tages über. Wir konnten im schönen, mit Kaminofen erwärmten, Vereinsheim platz nehmen. Die Siegerehrung kam und die 3 Gewinner bekamen einen Coppenbrüggener Keiler-Schluck, wohl zur Verwirrung, damit sie beim nächsten Mal nicht ganz so gut treffen würden. Die Schützin mit den meisten Minuspunkten bekam eine Packung mit 3 Flachmännern (auch Keiler-Schluck) als Zielwasser… 

Uli gab nun Getränke aus, unter anderem auch den Keiler-Schluck, den wir dann vor Ort auch gleich testeten und das nicht nur nach dem Essen. Apropos Essen. Es gab Schweine- und Kasslerbraten, mit einer hellen und einer dunklen Rahmsoße, Kartoffel-Gratin und Champagnerkraut. LECKER!!! 

Wir machten uns dann, auch wegen der weiteren Fahrt, gegen 21.00 Uhr auf den Weg nach Hause. Willi musste ich allerdings sehr überzeugen, dass wir „schon“ los wollen. 

Wir sind froh, ab März in diesem tollen Verein zu sein und freuen uns schon auf weitere Aktivitäten. Allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das 100 m Schießen dürfen wir noch mitmachen, die Jagd auf den Pfingstochsen nicht mehr. 

Killturnier

Fotos und Text P. Gehrke

Neujahrsturnier vom TSV Jahn Westen am 04.01.2015

Wenn andere Bogenschützen am Heiligen Abend dem letzten Weihnachtsstress verfallen, schnell noch fehlende Geschenke einkaufen und einpacken, da verschickt Michi in aller Ruhe Turniereinladungen für das Neujahrsturnier des TSV Jahn Westen. Was haben wir uns gefreut, am Heilig Abend den Anhang der e-Mail auszupacken. Und natürlich haben wir gleich postwendend zugesagt.

Am 04.01.2015 war nun Treffen um 12.00 Uhr am Sportplatz des TSV Jahn Westen. Da ich einer Grippe sozusagen erlegen war und immer noch nicht ganz fit, durfte Willi sich einen Ersatz aussuchen. Der war schnell gefunden und Adriano freute sich auf den Parcours.

Es fanden sich ca. 35 Vereinsschützen und geladene Gäste an dem Treffpunkt ein, das Wetter war, für einen 04. Januar, wirklich gut. Sonnig, etwas windig und um die 7° im Plusbereich.

Gegen 12.30 Uhr, nach der Gruppeneinteilung durch Rainer, starteten die Schützen. Willi war mit Adriano, Sascha A., Jens und Karl-Heinz in einer Gruppe.

In der ersten Runde mussten 26 Stationen rund um das Vereinsgelände gemeistert werden. Auch wenn einige Ziele recht nah standen, wurde der Schwierigkeitsgrad durch schwierigen Stand und/oder vor dem Ziel hängenden Ästen und Zweigen angehoben. Auch für ein bewegliches Ziel, eine fliegende Graugans, war gesorgt. Weitschüsse gab es natürlich auch, genau so wie einen Hochschuss. Eine Zielscheibe mit einem Smiley drauf, die hoch im Baum hing. 

Sehr schön war auch der Troll aufgebaut, für den eigens ein Höhleneingang gefertigt wurde.

Nach dem ersten Teil des Turniers konnte man sich an Feuertonnen wärmen, auch das Vereinsheim war heimelig warm und bot Platz für alle Schützen. In der Pause bauten Rainer und Michi den Parcours um und die Bogenschützen konnten sich mit Gegrilltem, Salaten und Beilagen stärken.

Als es dann dunkel war, musste man noch 8 weitere Ziele um dem, von Flutlicht erhellten, Sportplatz erlegen, was teilweise ganz schön knifflig war, da Licht und Schatten die Sinne ein wenig durcheinander brachten und die Trefferquote nicht ganz so hoch war, vor allem wohl auch, da es eine Hunterrunde war und man halt doch manchmal einen 2. oder 3. Pfeil gebrauchen hätte können.

Rainer und Michi haben wirklich das ganze Vereinsgelände voll ausgenutzt und die Ziele mit gutem Auge für kleine Schweinereien (Äste im Weg, aus dem Graben schießen u.ä.) aufgestellt. 

Im Anschluss an das Schießen erfolgte die Siegerehrung. Willi belegte mit 405 Punkten den 1. Platz bei den Recurve-Herren. So fängt das Bogenschießjahr doch schon mal gut an…

Dann saß man noch gemütlich beieinander und das eine oder andere Bogenlatein wurde zum Besten gegeben.

Vielen Dank für die Einladung, wir hoffen, bei der nächsten Gelegenheit wieder dabei sein zu dürfen.

Text und Fotos von P. Gehrke