Jahresrückblick 2017

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Eigentlich hatte ich ja Besserung gelobt und wollte wieder mehr schreiben, aber wie das im wahren Leben so ist – ich hatte keine Zeit für Schreibkram im Jahr 2017.

Nun hoffe ich, das ihr alle gesund und munter in das Jahr 2018 rübergerutscht seid und es euch gut geht, ihr die Ziele, die ihr euch gesetzt habt, mit Leichtigkeit erreicht und dies auch noch gesund und glücklich.

Ich werde hier mal einen Schnelldurchlauf unserer Bogen-Aktivitäten im Jahr 2017 fertigen und hoffe, ich habe nichts vergessen…:

Januar

01.01.2017 – Das denken an Bogenschießen begann schon sehr früh im Jahr. Am 01.01.2017 ab 0.00 Uhr konnte man sich bei dem SV Garstedt-Wulfsen für das SBFF anmelden. Ich habe recht pünktlich dran gedacht und wir konnten uns einen Startplatz sichern.

08.01.2017 – Wir nahmen an der Landesmeisterschaft 18m Fita Halle des NBSV in Hornburg teil. Willi wurde mit 517 Punkten Landesmeister Jagdbogen Ü45 und überbot damit seinen Hallenrekord vom letzten Jahr um ein paar Punkte. Ich wurde mit 367 Punkten Landesmeisterin Jagdbogen Ü40 und hatte auch ein paar Pünktchen mehr als im Vorjahr. Zur DM haben wir uns nicht gemeldet.

14.01.2017 – Der Ragnarök e.V. hatte wieder ein paar Freunde eingeladen und wir gehören netterweise dazu. Es wurde gelacht, geschossen, gegessen, getrunken und alle hatten Spaß. Wir sind immer soooo gerne dort.

21.01.2017 – 4. Eisbär Cup der Bowhunter Rethem. Trotz des frischen Wetters und Regen wagten sich 70 Schützen in unser Flachlandgelände. Uns hat die Planung und der Aufbau wieder sehr viel Spaß gemacht. Auch von den Schützen kam nur positives Feedback. So soll es sein.

28. u. 29.01.2017 Legendär – Legende! Der Eisbrecher in Delmenhorst. Wir waren dabei. Willi nur am 28.01.2017, da belegte er mit 528 Punkten den 2. Platz und ich mit 393 Punkten den 4. Platz. Da Willi den Samstag schon etwas geschwächelt hatte, fuhr er am Sonntag nicht mehr mit. Mich konnte das nicht bremsen. Ich hatte mit Matthias B., Matthias S., Matthias V und René eine Supergruppe. Meine Leistung war nicht ganz so gut wie am Vortag, es reichte aber mit 335 Punkten für Platz 3. Am Ende eines jeden Tages gab es noch eine Verlosung. Willi gewann Eisbärhandwärmer und ich eine Mütze und einen Schleichigel. Ich habe mir an diesem Tag fest vorgenommen, mich ab jetzt voll auf die Verlosungen zu konzentrieren…

Februar

05.02.2017 – 2. Büffelturnier in Westen. Die Westener hatten von der Gemeinde und den Landwirten noch mehr Land für das Turnier zur Verfügung gestellt bekommen und dieses gut zu nutzen gewusst. Aus den Fehlern des letzten Turniers gelernt, gab es nicht einen Querast zu bemängeln. Man kam überall gut durch und es hat richtig Spaß gemacht. Das Turnier war sehr anspruchsvoll gestellt, wieder mit vielen Hunter und Walkup. Willi lag in „Sauer“ und hat wirklich was verpasst. Ich und meine neue Gleitsichtbrille, mit der ich noch nicht so eins war, belegten mit 267 Punkten den 6. Platz.

25.02.2017 – Es gab Spaß beim Kakensdorfer Spaßturnier. Zu den traditionellen Zielen gibt es auch immer ein paar wirkliche Spaßziele, wie in diesem Jahr das Rattenmobile, die verstrahlten Ratten und vom Fahrrad aus schießen. Auch hatten die Kakensdorfer „Pril“-Blümchen in die Bäume gehängt, die man zählen musste, man bekam einen Preis, wenn man die genaue Anzahl hatte oder wenigstens verdammt dicht dran war. Bei der Siegerehrung hörte der Spaß dann allerdings auf. Heftig lange Wartezeit bis die letzte Gruppe aus dem Parcours kam, die Auswertung fertig war und die Siegerehrung stattfinden konnte. Willi belegte Platz 1 mit 317 Punkten und ich Platz 3 mit 202 Punkten.

März

19.03.2017 – Bowhunter-Liga Turnier beim SV Garstedt-Wulfsen, wir schossen als Gäste mit. Das Wetter war ziemlich durchwachsen. Spaß hatten wir trotzdem. Bowhunter-Liga bedeutet: Doppelhunter auf Ziele, die ganz schön weit weg stehen können. Eine große Herausforderung. Turnier können die Garstedter und Gelände haben sie auch noch. Willi hatte 349 Punkte und ich 205. Als Gastschützen gibt es natürlich keinen Rang… …habe ich schon erwähnt, dass ich meine Gleitsichtbrille hasse?

26.03.2017 – Auf nach Büchen, mal wieder die Freunde besuchen und deren Tiere zerschießen. Wie immer ein Heidenspaß mit tollen Leuten in einem noch besseren Gelände… 😀

April

08.04.2017 – Landesmeisterschaft Feld des NBSV in Hornburg – Für mich sehr gewöhnungsbedürftig auf die Kringelscheiben im Gelände zu schießen. Einzig das Gelände, die tolle Aussicht und die Gruppe haben gemacht, dass das Schießen Spaß gemacht hat. Wir sicherten uns beide den Landesmeistertitel und die Quali für die DM, die auch in Hornburg stattfindet.

09.04.2017 – Landesmeisterschaft Wald des NBSV in Hornburg – tja, sind es Tierbilder, dann läuft es deutlich besser. Die Trefferquote war bei mir schon höher als am Vortag. Irgendwie war der Spaßfaktor auch gleich etwas höher. Ich kann halt Kringelscheiben gar nicht! Niedlich auch die neuen Tierbildauflagen. Mit „normalen“ Tieren habe die aber so rein gar nichts mehr zu tun. Eher so mit Comic-Figuren. Der Bieber hat echt ein charmantes Grinsen und der Büffel schmale Hüften… …Beide holten wir uns den Landesmeistertitel und schafften die Quali für die DM… …Hornburg, wir kommen wieder!

14.04.2017 – Juchuuuuh Geburtstag, nein, keiner von uns, Buddy und Joachim hatten. In Coppenbrügge gab es dann einen schön gestellten kleinen Parcours und hinterher saßen wir noch lange bei leckeren Essen und Getränken, die in Strömen flossen, zusammen. So machen Geburtstagspartys Spaß…

17.04.2017 – Schnuckentörn in Bergen- Katensen. Ein tolles Turnier in der Nähe. Im letzten Jahr wurde pausiert. In diesem Jahr noch einmal versucht und ab 2018 wird es wohl nicht mehr stattfinden. Zu wenig Helfer. Ein Turnier in der Größe mit nur 2 Leuten zu stellen, ist fast unmöglich. Martin und sein Kollege haben das Unmögliche geschafft. Hut ab. Das Gelände ist toll, die Schüsse von weit bis Geschenk über tricky und sehr tricky gestellt, also quasi für jeden Schützen etwas dabei. So vielfältig wie die Schüsse war das Wetter, Sonne, Regen, Hagel, Wind – es war alles dabei! Willi belegte mit 565 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen-Herren und ich mit 400 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen Damen (Punktgleich mit zwei weiteren Schützinnen, aber ich hatte ein Kill mehr ^^).

29. u. 30.04.2017 – 1. Südschweden-Turnier: Der Süden Schwedens beginnt gleich in Mecklenburg Vorpommern und zwar in Demen. Ein tolles 2-Tages-Turnier mit abendlicher Lagerfeuerromantik und ganz viel Spaß. Das Gelände ist weitläufig und wird sich mit einer Motorradcrossbahn geteilt. An den beiden Turniertagen wurden wir aber von keinem Motorradfahrern gestört, da die Schüsse teilweise über die Fahrspuren gingen und der Parcours auch direkt über das Gelände ging, welches doch sehr befahren aussah. Teilweise waren die Ziele sehr anspruchsvoll gestellt, von jagdlich bis sehr sportlich. Willi Platz 2 mit 820 Punkten, ich Platz 1 mit 632 Punkten. Einziges Manko an dem Turnier, die Verpflegung. Sie sollte wohl von dem ansässigen Restaurant übernommen werden, lies aber sehr zu wünschen übrig…

Mai

13.05.2017 – 11. SBFF in Garstedt. Was soll man sagen? Das Gelände ist MEGA und die Garstedter können einfach Turniere stellen. Und Frühstück. Und Erdbeerkuchen. Und Grillen. Das SBFF ist eines meiner Lieblingsturniere im Jahr. Die Stimmung ist Super und es macht einfach nur Spaß. Willi schoss sein erstes Turnier mit seinem Primitiv-Bogen. Da er keine passenden Holzpfeile hatte, hatte er einfach am Vortag bei meinen gesammelten Werken geschaut und die 8 Pfeile mitgenommen, die am Besten flogen und trafen. Das hat sich ausgezahlt. 626 Punkte und ihm war der 1. Platz bei den Primitivbogenschützen sicher. Ich hatte 536 Punkte und belegte auch den 1. Platz. Ach ja, Wetter können die Garstedter sonst auch, diesmal gab es zum krönenden Abschluss Starkregen und Gewitter. Ich war Klitschenass!!! Willi hatte einen Schirm, den er sich brüderlich mit einem Mitschützen teilte…

20.05.2017 – Landesmeisterschaft 3D NSSV in Celle. Das Gelände um den Celler Kibitzsee ist ein Traum. Der Parcours war eher jagdlich gestellt, da für uns traditionelle Schützen ja die maximale Entfernung zum Tier 30 m ist. Was es aber auch nicht unbedingt leicht macht. Erdmännchen auf 22 m müssen auch erstmal getroffen werden. Man munkelt, dass sogar Schützen am Bison vorbei geschossen haben, der nur 28 m weit weg stand. Da ist man schnell mal drüber, weil man eher 50 m Entfernung im Kopf hat. Bison = weit weg! Willi holte sich einen weiteren Landesmeisterschaftstitel und ich kam in meiner Klasse auf Platz 2.

21.05.2017 – Deutschlandpokal 3D DSB in Celle. Der letzte Deutschlandpokal, dafür gibt es aber nun eine DM, EM und WM für die man sich qualifizieren kann. Willi holte sich, nach einem spannenden Finale, den Deutschlandpokal das zweite Mal in Folge. Auch hatte er sich für die WM in Robion qualifiziert (aber das ist eine ganz andere Geschichte). Ich? Ich war ganz woanders, nämlich –

21.05.2017 – 4. Büchener Traditional. Gelände toll, Wetter gut, Gruppe prima, Essen und Trinken in ausreichender Menge und lecker. Was will man mehr – Gummitiere auf die man mit Pfeil und Bogen schießen kann? Check – vorhanden! Toller Tag mit Stephy, die Willis Startplatz übernommen hatte. 568 Punkte reichten für den 2. Platz.

28.05.2017 – Maijagd 2017 – genannt, doch sie musste leider ohne uns stattfinden. Willi hatte Angst vor dem Rückreiseverkehr. Und er hatte Recht. Bekannte brauchten 4 Stunden von Hamburg nach Walsrode und NEIN, sie sind nicht mit dem Trecker gefahren…

Juni

03.06.2017 – 3 D ARCHERS – HOORAAAAAY! Mittlerweile das 3. Turnier der 3D Archers und das 2. an dem wir teilnahmen. Innerhalb von ein paar Stunden waren alle Startplätze weg. Das Wacken des Bogensportes – das kann man so stehen lassen. Nicht nur, dass einem ein super gestelltes Turnier und mit netten Mitschützen geboten wird, nein, es gibt auch noch Spaßschießen. Essen und Trinken bis spät in die Nacht, für den einen oder anderen auch bis in die frühen Morgenstunden. Und dann noch kostenloses Zelten (ich habe meine Erinnerung jetzt aufgefrischt, warum ich seit meinem 15. Lebensjahr nicht mehr Zelten war). Willi mit 809 Punkten 3. Platz Primitivbogen Herren und ich 1. Platz mit 800 Punkten bei den Jagdbogen Damen.

05.06.2017 – 3. Beverstedter 5er Turnier. Eher ein Geheimtipp ist dieses lustige Event. Man startet mit 5 Pfeilen und muss diese in einen ca. 15 cm großen schwarzen Kreis auf eine Scheibe bringen. Jeder Pfeil, der Außerhalb dieser Fläche liegt, bzw. das weiße Papier um den Kreis herum berührt, ist raus. Wer am weitesten kommt, der hat gewonnen. Ich habe den 1. Platz bei den Damen belegt und war bei 25 m raus. Willis Platzierung ist nicht nachvollziehbar, er kam bis 35 m. Im Anschluss konnte man dann noch ein bisschen durch den angrenzenden Parcours gehen.

11.06.2017– 5. Tätenhorster Holzturnier. Eines meiner Lieblingsturniere im Jahr, auch wenn nicht alles – oder auch weil nicht alles so konventionell gestellt ist. Es macht einfach nur Spaß auf einem Stuhl sitzend zu schießen, der auch noch gezogen wird, oder durch Maschendraht oder durch Äste. Äste dürfen an fast keiner Station fehlen :D. Willi belegte mit 517 Punkten den 2. Platz bei den Jagdbogen Herren und ich den 4. Platz mit 259 Punkten bei den Jagdbogen Damen (Halloooo, ich hatte Spaß!)

18.06.2017 – 1. Königsschießen des SV Coppenbrügge. Buddy und Claudia haben sich da was schönes einfallen lassen. Sitzend schießen und dabei dann noch Hindernisse überschießen um dahinter das Ziel zu treffen. Außerdem dürfen alle, die nicht schießen, die die schießen durch lautes zurufen von lustigen Dingen ablenken. Willi hat das gar nicht gestört und er ist 1. Schützenkönig Abteilung Bogen des SV Coppenbrügge.

Juli

08. u. 09.07.2017 – Tortenturnier im ARTchers Park. Zwei Tage keine Torten treffen war angesagt, die Ziele jagdlich bis sportlich im ARTchers Park aufgestellt. 08.07. belegte Willi den 1. Platz m. d. Jagdbogen und ich den 2. Platz in meiner Klasse. Am 09.07. war dann bei mir irgendwie die Luft raus, es gibt so Tage, da steht, egal wo man hinschießt, ein Ziel. So ein Tag war für mich definitiv nicht. . Willi 1. Platz m. d. Primitivbogen, ich 8. Platz bei den Damen-Jagdbogen. Aber wenigstens hatten Birgit B. und ich viel Spaß und gaaaanz tolle Tortentreffer… 😀

16.07.2017 – Buchenschuss 2017. Leider musste Wuldur ohne uns auskommen, ICH habe den Wecker nicht gehört und wir haben voll verschlafen. So SCHADE! Gerade weil es nur alle zwei Jahre stattfindet UND ein richtig tolles Turnier ist.

22.-28.07.2017 – URLAUB! – ganz im Zeichen des Bogensportes.

22.07. Es ging früh am Morgen auf nach Wertheim. Sehr schöne und sehr alte Stadt an Main und Tauber.

23.07. besuchten wir den Parcours in Collenberg, der knapp 30 km von Wertheim entfernt ist. Der Parcours ist sehr gepflegt, es gibt 29 Stationen die meist mit Tiergruppen gestellt sind. Wir haben nicht ein zerschossenen Ziel gesehen. Für eine Runde zu zweit bei bestem Wetter benötigten wir gemütliche 4,5 Stunden. Der Parcours ist gut zu Laufen, die Ziele sehr gut gestellt in einem wunderbaren Gelände. Wir waren nicht zum letzten Mal hier.

24.07. heute mal kein Bogenschießen, lange schlafen (obwohl das Bett wirklich nicht so schön bequem war), Frühstück auf dem Überdachten Balkon mit Blick auf die Tauber incl. Entenfüttern mit Brötchenresten. Dann ab in die Altstadt und hoch zur Burgruine. Dort sind wir fast weggeweht, so windig war es. Gegen Abend dann in der Burg zu Abend gegessen. Ein tolles Restaurant.

25.07. Wolfsschlucht, was für ein megageiler Parcours, man kann kaum glauben, dass eine einzelne Person dieses Werk vollbracht hat und in einem alten Steinbruch einen so schönen Parcours entstehen lassen hat. Ursprünglich und wild ist das Gelände, die Ziele stehen hammergeil und machen richtig Laune. UND sie stehen so, dass, wenn man nicht gerade sehr weit daneben schießt, man kein Stein trifft. Selbst die Steine auf denen die Tiere stehen, sind mit Pfeilfang so präpariert, dass man es vom Abschusspflock aus gar nicht sieht, sondern echt Angst um den Pfeil hat. Das Gelände an sich ist schon sehr anspruchsvoll und ich kam das eine oder andere Mal schon an meine Grenzen. In die steileren Wege sind Stufen eingelassen die allesamt mit Steinen aus dem Steinbruch befestigt sind. Wahnsinn, was dieser Mann da leistet. Trotz des Regens hatten wir viel Spaß. Der absolute Hammer war der Schuss von der Abbruchkante runter auf die Drachen. So Geil… …Wolfsschlucht, wir kommen wieder! VERSPROCHEN!

26.07. Das Wetter ist immer noch doof! Die Altstadt ruft und das Burgrestaurant auch. Als Absacker gab es legga Bärwurtz und dann hatten wir beide Tüddelüh… 😀

27.07. Frühstück in der FeWo und dann ab nach Coburg, Frank besuchen. Dort in seiner Bäckerei gab es erstmal leckeren Zwetschgenkuchen und dann ist er mit uns zu Bearpaw gefahren (eigentlich wollten wir weiter nach Franken hoch, dort einen Parcours besuchen, aber er war zu sehr in der Bäckerei eingebunden). Erst haben wir ein bisserl im Ladengeschäft rumgestöbert und dann sind wir in den hauseigenen Parcours gegangen. Das Gelände hat ca. 1 ha Wald und dort stehen 60 Ziele an 10 Stationen. Da unsere Gruppe alleine dort war und Frank und Rudi schöne Abschussstellen kannten, waren die Schüsse teilweise eine ganz schön große Herausforderung. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, diesen kleinen aber feinen Parcours zu schießen.

28.07. Ferienwohnung verlassen, Auto packen, auf Richtung Heimat. Zwischenstation Bärleinsparcours. Ein Parcours der kleinen Wege, aber 29 sehr schön gestellte Stationen, teilweise mit Tiergruppen. Die Parcoursführung ist etwas eigenwillig, man musste quasi erstmal durch den gesamten Parcours um an Station 1 anzufangen. Auch hier sieht man, dass da eine einzelne Person seine ganze Freizeit im Parcours verbringt und sein ganzes Herzblut dort hineinsteckt. Wir haben ca. 3 Stunden (inkl. Pause) für den Parcours gebraucht, der auch sehr gut für Familien mit kleineren Kindern geeignet ist. Jeder Urlaub geht einmal zu Ende – noch ein letzter Blick auf die unendlich scheinenden Sonnenblumenfelder und dann ging es Richtung Heimat weiter.

29.07.2017 – 2. Sommerturnier Bowstore Peter Lenze. Ein reines Holzpfeile-Turnier, da der Parcours in einem Gelände steht, welches als Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche genutzt wird. Das Gelände ist super und die Tiere sind sehr anspruchsvoll in das Gelände gestellt, meist mit natürlichen Pfeilfängen. Willi hat den 1. Platz mit seinem Primitiv-Bogen gemacht und ich habe mit 491 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen Damen gemacht.

August

06.08.2017 – 2. Beverstedter Bogengang. Eines meiner absoluten Liebelingsturniere, allerdings wohl auch das letzte seiner Art. Ein Turnier ist viel Arbeit und gerade das Aufstellen des Parcours ist mit zwei Personen fast nicht zu schaffen. M u. M haben das aber auch in diesem Jahr wieder hinbekommen, wollen 2018 wohl aber aussetzen. Wir hatten viel Spaß bei den anspruchsvoll gestellten Zielen, da hat man wirklich gemerkt, dass man sich da sehr viele Gedanken gemacht hat, wie man was hinstellt. Auch die Spaßziele waren super. Das Pferd, von dem man schießen musste, hat sich diesmal sogar bewegt. Willi Platz 1 mit 614 Punkten und ich Platz 1 mit 548 Punkten. Im Anschluss gab es dann noch eine Verlosung und was soll ich sagen, Willi und ich haben einen Bogenbaukurs gewonnen. Ich freue mich schon riesig darauf! – UND werde berichten…

27.08.207 – Wellier Jagdturnier. Ein MUSS in jedem Jahr, das Turnier in Wellie. Schönes Gelände, toll gestellter Parcours. Was soll ich sagen, wir sind gerne da! Willi Platz 1 mit 528 Punkten, und ich Platz 1 mit 437 Punkten.

September

09.09.2017 – Juniperus-Jagd in Schwebda. Ich liebe dieses Turnier. Sehr anspruchsvolles Gelände und Schüsse. Viele sehr starke Schützen. Tolle Organisation und leckeres Catering. Liebevoll gestellter Parcours mit richtigen  Tiergruppen, z.B. Wölfe, die ein Reh jagen, eine ganze Rehherde oder Füchse die Gänse jagen, die richtig schön in Szene gesetzt waren. Willi kam mit 540 Punkten auf den 8. Platz und ich mit 446 Punkten auf den 4. Am Ende gab es noch eine Verlosung, da räumte ich auch noch ein Fässchen Eschweger Bier ab. Sehr süffig. Also Verlosung kann ich…

10.09.207 – Bärenhatz in Nienburg. Immer wieder ein schönes Turnier und so nah dabei. Quasi ein Heimspiel. Und wo sie sonst immer etwas länger gebraucht haben als in der Ausschreibung stand, waren sie diesmal überpünktlich – wir aber zu spät. Die Gruppen waren schon alle im Gelände. Wir dann auch ganz schnell… Auf dem alten Bundeswehrgelände gibt es einige Bunker, so dass man schön rauf und runter schießen kann. Von jagdlich bis sportlich ist alles dabei. Und auch in diesem Jahr musste man wieder auf das lebendige Dammwild achten. Scheu sind die Tierchen nicht. Willi belegte mit 389 Punkten den 4. Platz und ich mit 351 Punkten den 1. Platz bei den Damen.

23.09.2017 – DM Feld DBSV Hornburg. Das Gelände war uns bekannt, Willi, der erst als wir zu Hause den Wagen gepackt haben, bemerkte, dass er gar keine passenden Pfeile mehr für die Black Widow Greybark hat und auch nicht wirklich Material um welche zu bauen, bastelte im Hotelzimmer abends eben noch mal schnell drei Pfeile zusammen, drei alte hatte er noch und drei Rohschäfte. Allerdings hatte er keine Säge zum kürzen dabei und so musste er mit Pfeilen schießen, die zu lang waren und dementsprechend auch zu weich. Hat er aber ganz gut gemeistert und belegte immerhin noch den 5. Platz. Ich hatte zwar mehr Punkte als bei der Landesmeisterschaft, aber so richtig zufrieden war ich mit meiner Leistung nicht. Platz 6 für mich – habe ich schon erwähnt, dass ich diese Kringelscheiben hasse??? Ich kann das einfach nicht! Und es macht mir auch keinen Spaß! Zudem sorgte auch noch die Warterei in den Wartezonen für Unmut. Erst ging es ruckzuck, schießen, aufschreiben, Pfeile ziehen, weiter zur nächsten Scheibe und die vor uns waren dann meist schon auf dem Weg zu ihrer nächsten Scheibe, so dass wir kaum Wartezeit hatten. So lief es bis zum 18 Ziel. Für die letzten 6 Stationen haben wir dann länger gebraucht als für die ersten 18. Hammer. Wenigstens war das Wetter schön, man konnte sich wenigstens mal ein bisschen auf den Rasen setzen.

24.09.2017 – DM Wald DBSV Hornburg – ohne uns. Willi war gefrustet wegen seiner Pfeile und hatte keine Lust mehr, außerdem hatte er Abends auch etwas tiefer ins Glas geschaut. Der Hauptgrund war allerdings, dass ich mir bei der Warterei von bis zu 45 Minuten vor dem nächsten Ziel beim Sitzen auf dem Boden eine Blasenentzündung zugezogen hatte und nicht schießen konnte. Sonst hätte ich mir das nicht nehmen lassen.

Oktober

01.10.2017 – Celler Herbstjagd. Auch diesmal musste ich alleine Starten, Willi hatte keine Lust. Kann man das glauben? Keine Lust auf Bogenschießen? – Das gibt es doch gar nicht. Kurzfristig ist Michael E. eingesprungen und hat Willis Startplatz übernommen. Am Anfang hatte ich ein wenig Angst, dass wir viel auflaufen würden, da die Celler in diesem Jahr mit Wartegruppen gearbeitet hatten. Man sollte auch zu zweit vom Pflock schießen, was teilweise gar nicht möglich war. Die Befürchtung war aber unbegründet, wir kamen gut durch und sind kaum aufgelaufen. Das Turnier war, wie immer in Celle, super gestellt. Der Parcours hat sehr viel Spaß gemacht. Am Anfang habe ich mich mit Arnd ein bisschen gebattelt, mal war er vorne, dann mal ich aber irgendwann ist er unerreichbar an mir vorbei gezogen. Was hatten wir für einen Spaß. Eine tolle Truppe und auch wieder neue Schützen kennen gelernt. Ich belegte mit 448 Punkten den 7. Platz.

0207.10.2017 Urlaub Urlaub Urlaub

02.10. – Anreise in Rauenberg in der Pension Stern. Rauenberg liegt in der Nähe von Wertheim und somit ziemlich in der Nähe von mehreren Bogenparcours. Die Pension ist sehr familiär geführt und man gehört als Gast sofort dazu. Die Zimmer sind sauber, gemütlich und mit viel Liebe eingerichtet. Man sieht sofort, dass Pferde die große Leidenschaft der Familie Klotz ist. Ein Restaurant gibt es vor Ort nicht, man kann aber auch Abendessen mitbuchen, alles eine Absprachesache. Das Frühstück war reichlich und lecker – vor allem das selber gebackene frische Brot, da lässt man jedes Brötchen für stehen…

03.10. – Hans-Jürgen und Martina kommen an und können sogar ihr Wohnmobil auf dem Gelände der Pension Stern abstellen.

Mittags ging es ab nach Collenberg, eine Runde auf dem Parcours drehen. Das Wetter war super, nicht zu warm und nicht zu kalt UND trocken. Der Parcours war teilweise umgestellt und einige Stationen waren mit neuen Tieren bestückt.

Nach dem Parcoursbesuch sind wir nach Wertheim gefahren, haben ein bisschen gebummelt und sind dann hoch zur Burg gegangen und haben dort lecker gegessen.

Im Anschluss haben wir in der Gemeinschaftsküche der Pension Stern noch lange zusammen gesessen, die verschiedenen selbstgebrannten Obstler und angesetzten Likörchen probiert und haben uns gut unterhalten. Mit einem mittelschweren Tüdellüh ging es dann sehr spät ins Bettchen.

04.10. – Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es ab in die Wolfsschlucht. Wie schon beim letzten Mal waren wir schier überwältigt von diesem tollen Parcours. Auch Martina und Hans-Jürgen gefiel der Parcours und so manches Mal blieben wir einfach stehen und freuten uns über Ausblick und Gelände. Auch hier wurden neue Tiere aufgestellt. Auch wurde oben auf dem höchsten Punkt des Parcours mit Arbeiten für ein neues Ziel begonnen. Ein neuer Teich? Wir sind gespannt, denn 2018 werden wir wieder gucken kommen.

Dann ging es wieder nach Wertheim, Kaffee beim Italiener, ein bisschen Shoppen und Schlendern durch die Altstadt und später dann Abendessen im Restaurant „Zum Ochsen“. Auch sehr zu empfehlen.

Der Abend klang dann wieder bei Obstler und mit leichtem Tüdellüh aus.

05.10. – nun hieß es zweimal Abschied nehmen, Martina und Hans-Jürgen sind nach dem Frühstück wieder nach Hause gefahren und wir sagten der Pension Stern ade und machten uns auf nach Coburg.

Wir haben uns dann mit Frank und Rudi in Ummerstadt auf dem Parcours von Christian Unger von Longlife  getroffen, der noch nicht offiziell geöffnet war. Wir durften netterweise den Parcours testen. Uns hat er Spaß gemacht. 21 Stationen mit Tiergruppen bestückt, so dass man voll auf seine Kosten kommt.  Nur die letzten zwei Stationen waren doof, da fing es an zu gießen 😀 … im Anschluss sind wir noch zu Christian gefahren, dort gab es leckere Backwaren, die Frank mitgebracht hatte, damit wir uns stärken konnten. Außerdem zeigte er uns noch einige seiner Longlife-Targets und seinen Arbeitsplatz, an dem er die Custom-Bögen für Bearpaw fertigt.

06.10. – Frühstück, mal wieder Koffer packen und da Frank noch in der Backstube zu tun hatte, sind wir dann auf die Veste Coburg gefahren und haben mal ein bisschen was kulturelles gemacht. In der Veste, die erstaunlich gut erhalten ist, gibt es ganzjährig einige Ausstellungen. Es gab viel zu sehen…

Gegen mittag trafen wir dann wieder in der Bäckerei ein und Frank hatte extra für uns seinen bayrischen Zwiebelkuchen gemacht. Sehr lecker! Zum Abschluss haben wir noch mit Frank und Rudi den Bearpaw Parcours geschossen und sind im Anschluss weiter nach Hornburg gefahren. Ein gejuckel. Zwei Vollsperrungen mit Riesenumleitungen auf der B6. Statt 3,5 Stunden haben wir fast 5 Stunden gebraucht und Willi war not amused.

Um 21.00 Uhr haben wir dann eingecheckt im Hotel Schützenhof Hornburg. Wir hatten ein ganz tolles Zimmer. Und der Hornburger Grieche ist genau nebenan, der ist wirklich spitzenklasse und entschädigte Willi für die lange Fahrt.

07.10. – und schon wieder auschecken und auf zum 4. Turnier am Hainberg. Auch eines unserer Lieblingsturniere. Super Gelände, herzlicher Verein und gutes Essen und ich kann mal wieder meine tollen Holzpfeile fliegen lassen. Wir waren in einer Gruppe m. Peter L., Christian S. und Dirk H. – hat viel Spaß gemacht mit so vielen guten Schützen in einer Gruppe zu schießen. Leider war durch die anhaltenden Regenfälle der Bogen ziemlich rutschig, einmal habe ich mich glatt auf den Hosenboden gesetzt. Ich matschig, Pfeile matschig, Bogen matschig, aber zum Glück nichts kaputt. Mein absolutes Highlight – der Schuss auf den Rothirschen. Vom Abschusspflock aus, sah der wirklich aus wie´ne Maus, so klein. Dann noch Berg runter. Und dann lege ich da noch ein X-Kill hin. Ich jubel immer noch… Am Ende belegte Willi mit 417 Punkten Platz 2 bei den Primitivbogen-Herren und ich mit 393 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen-Damen.

21.10.2017 – 4. Kürbis Cup. Das Hochwasser hatte sich pünktlich wieder so weit verzogen, dass die Vorbereitungen reibungslos durchgeführt werden konnten und auch mehrere Schüsse über die Wölpe möglich waren. An unserem Grundstück kann man ja nichts ändern, dass ist halt, wie es ist – Flachland. Aber der Schwierigkeitsgrad lässt sich ein bisschen steigern. Die Entfernungen waren meist ziemlich sportlich und die Kürbisse hatten Lea und ich schön angebracht, so dass kein Schütze ohne Kürbistreffer/Minuspunkte nach Hause gegangen ist. Wir hatten unseren Spaß, die Schützen auch! Was will man mehr…

November

18.11.2017 – SIOT vom ARTchers Land. In diesem Jahr fand das SIOT, welches eigentlich ein MUSS ist, im ARTcher Park in Wesendorf statt. Wir mussten aus privaten Gründen leider absagen und waren nicht dabei.

19.11.2017 – Paderbow in Paderborn. Wieder viele nette Menschen getroffen, Zeit zum Plaudern, Stöbern und Ausprobieren. Willi hat von Raul seinen gesponserten Bogen überreicht bekommen. Ich habe bei Matthias Klein/Der Bow den Takedown ausprobiert und mich spontan verliebt. Ein tolles Teil! Haben will… …aber ich habe ja meine Siri und mit der bin ich immer noch glücklich! Der Honigbär von Franzbogen ist nun unser. Auch ein paar Federn haben wir uns gegönnt. Ich probiere mal eine andere Form aus… Endlich habe ich auch Thomas Czech, der hinter den TC-Targets steckt, persönlich kennen gelehrt, nach dem wir uns schon so oft so nett über e-Mail ausgetauscht haben. Auch hier stockten wir unseren Bestand um zwei Truthähne auf.

25.11.2017 – 20 Jahre Ragnarök e.V. – das MUSS gefeiert werden und wir durften dabei sein. Die Ragnaröker wissen, wie man seinem Lieblingssport nachgeht und wie man feiert. Nach der Begrüßung ging es ab in das angrenzende Gelände, ein bisschen Nachtschießen. In Begleitung von Ragnarök-Schützen hat man immer Spaß – wir haben so gelacht. Romantisch war es auch, die Tiere glitzerten im Taschenlampenlicht, sie waren mit einer Glitzer-Eisschicht überzogen. Als wir dann durchgefroren wieder im Vereinsheim ankamen war auch die warme Suppe schon fertig. Leckere Gulaschsuppe. Viel später ging es dann glücklich und satt wieder Richtung Heimat.

Dezember

09.12.2017 – Weihnachtsschießen der Bowhunter Rethem. Leider hatte in diesem Jahr fast keiner Zeit, so dass wir eine überschaubare Truppe von 11 Schützen waren. Holger und ich hatten am Vormittag fünf Stationen (nur so wenig, weil es doch ziemlich kalt und windig war, so dass wir doch lieber den Schutz der Hecke und des Stalls genutzt haben) mit 10 Zielen aufgestellt. Für jedes Ziel gab es 4 Pflocke (gelb – grün – blau – rot) die von geschenkt bis überaus sportlich zum Ziel standen. Die Pflockfarbe und die Anzahl der Schüsse (0-3) mussten gewürfelt werden. Feststellung: Willi kann auch Würfeln, er wurde mit 91 Punkten Sieger. Glücksspiel scheint nicht so meins zu sein. 1 Pfeil vom roten Pflock (z.B. ca. 50 m auf einen Auerhahn) war ganz schön schwierig. Auch schön 0 Pfeile von Pflock x. Eine Verlosung hatten wir leider nicht, sonst hätte ich mich darauf konzentriert. Spaß hat es aber allemal gemacht. Im Anschluss saßen wir noch gemütlich zusammen und haben gegessen, getrunken, geredet und gelacht. Jeder hatte etwas mitgebracht. Es war eine schöne kleine Feier…

10.12.2017 – Gruppentreffen der Facebook-Gruppe „3D Bogenschießen Nord“ im ARTchers Park. Leider konnte ich aus zeitlichen Gründen nicht dabei sein, aber Verlosung kann ich auch in Abwesenheit. Nadine und Ingo haben sich die Arbeit gemacht und ganz viele Sponsoren für eine Weihnachtsverlosung gefunden. Bei dem GT im ARTchers Park wurden dann ganz viele tolle Sachen rund um das Bogenschießen verlost und ich habe ein 3D-Schweinderl gewonnen. Schwein muss man haben… – und das kommt nun in unseren Parcours.

26.12.2017 – Parcours Archers Hill in Barsinghausen. Nach jahrelangen zähen Verhandlungen hat es Rolf endlich geschafft und hat seinen Parcours eröffnet. Da wir am 26.12.2017 schon seit einigen Jahren nicht viel essen und faul auf dem Sofa rumsitzen, sondern uns lieber mit lieben Menschen zum Bogenschießen verabreden, haben wir uns in diesem Jahr den Archers Hill Parcours als Treffpunkt ausgesucht.

Ein schöner Parcours mit viel Liebe aufgestellt und macht Laune. Es gibt eine Einschießwiese und 21 Stationen die geschossen werden wollen. Das Gelände ist gut zu gehen, die Aussicht ist atemberaubend. Bei gutem Wetter sieht man sogar das Steinhuder Meer. Für das nächste Jahr haben wir uns vorgenommen dort häufiger zu trainieren.

29.12.2017 – letztes Training im Jahr mit Glühwein und Keksen und Besuch von Sven aus Büchen. Das Wetter war so weit gut, dass wir auch in der Hecke schießen konnten. Bei Sonnenuntergang ging es dann in die Halle.

 

So, ein langer Jahresrückblick. Wer hier unten angekommen ist – Hut ab für das Durchhaltevermögen.

Wir möchten uns bei allen Veranstaltern von Turnieren, Vereinen, bei denen wir mal reinschnuppern durften und Parcoursbetreibern für ein so tolles Bogenjahr 2017 bedanken. Vielen Dank für all die Arbeit die ihr investiert habt, damit wir Spaß hatten.

Weiterhin möchte wir uns bei Sabine Szymanski und Katharina Freimann für ihr jahrelanges und unermüdliches Engagement für uns Bogenschützen beim NSSV bedanken. Auch an alle Kampfrichter geht unser Dank. Wir verneigen uns vor allen, die Sabine zur Seite stehen, ihre Konsequenzen aus dieser Sache gezogen haben und ihr Amt niedergelegt haben oder ruhen lassen. Wir werden im Jahr 2018 ein Zeichen setzen und keine Veranstaltung des NSSV/DSB besuchen.

Vielen vielen Dank auch an das Bowhunter Rethem Team, welches den Parcours in Walsrode pflegt und auch bei Turnieren hilft. Ohne Euch wären wir nichts!!!

Nun hoffe ich, dass wir uns alle gesund und munter im neuen Jahr wieder sehen!

Liebe Grüße, Petra

Weihnachtliche Grüße

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In der Statistik sehe ich immer wieder, dass nicht nur Besucher aus Deutschland unsere Seite anschauen. 

Bis jetzt waren schon Brasilien, USA, Italien, Russland, Österreich, Indien, Frankreich, Schweiz, Namibia, Norwegen, Belgien, Kanada, Ungarn, Niederlande, Dänemark, Schweden, Türkei, England, Finnland und Luxenburg zu Gast auf unserer Seite. 

Häufig steht auch nur ein „Europäische Union“ unter Besucher.

Ich finde es faszinierend, wie das WWW die Welt doch ziemlich klein macht, so dass man überall auf der Welt auf Homepages stöbern kann. 

Die Welt ist ein Dorf. 🙂 

In diesem Sinne, wünschen wir allen Freunden, Bekannten und Lesern auf der Durchreise ein friedliches, besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2017. Mögen die Pfeile auch im nächsten Jahr zahlreich fliegen und ihr Ziel nicht verfehlen!

Petra u. Wilfried Gehrke – Bowhunter Rethem

Bärenhatz in Nienburg am 11.09.2016

Gestern noch in Hessen – heute schon wieder in Nienburg.

Willi will unbedingt seinen Hattrick landen. Dreimal hintereinander Gewinner der Holtorfer Bärenhatz. Es fehlt ihm noch das Messer mit dem schwarzen Griff. Deshalb konnten wir nicht, wie gewohnt, das ganze Wochenende in Vockerode bleiben sondern mussten gestern nach dem Turnier schon wieder los. Schade, ich wäre gerne noch ein bisschen bei meiner Freundin geblieben.

Am Morgen kam Stephy zu uns und wir fuhren gemeinsam weiter nach Holtorf in die ehemalige Kaserne. Viele Bogenschützen waren schon da und man kam kaum zur Meldestelle durch, weil man sich überall unterhalten wollte.

Angemeldet – Gruppe ausgesucht – Schießzettel gesichert – eingeschossen und los hätte es gehen können. Da aber noch gut 30 Schützen fehlten, entschlossen sich die Veranstalter, noch ein bisschen zu warten. Am Ende blieben über 20 Schützen dem Turnier fern. Wie immer ziemlich traurig. Da fühlt man sich als Veranstalter doch nicht gut mit. Ich würde beim nächsten Turnier, diejenigen, die sich angemeldet haben und ohne Abmeldung (es gibt ja durchaus gute Gründe, warum man nicht erscheinen kann, aber dann kann man eine kurze Mail schreiben, wenn nicht sofort, dann aber später…) fern bleiben auf eine Liste setzten und nur in das Starterfeld aufnehmen, wenn das Turnier nicht ausgebucht ist.

Wir waren mit Stephy, Dirk und Christian (glaube ich – Namen sind Schall und Rauch, ich würde ihn aber wiedererkennen) in einer Gruppe. Das war sehr nett, allerdings hätte ich auf so manches Männergespräch verzichten können… …es ging dabei nicht um Frauen oder Sport, das wäre ja noch gegangen. Nein, ich schreibe darüber jetzt mal nix. Sorry… ^^

Die Ziele waren gewohnt gekonnt ins Gelände eingebettet. Es gab schöne Schüsse nach unten und auch einen Hochschuss. Wunderbar – wir sind nicht ein einziges Mal aufgelaufen! Die Entfernungen waren meist jagdlich. Ab und an war auch mal ein weiterer Schuss dabei.

Die Verpflegung war wie immer super. Die Gulaschkanone, hm ja eigentlich die Erbsensuppenkanone war wieder vor Ort. Sehr lecker. Allerdings hat in diesem Jahr mal das Wetter sehr gut mitgespielt, so dass es ziemlich warm war und mir nicht so nach Suppe. Es gab aber auch Salate und Bockwurst. Natürlich auch Kuchen und belegte Brötchen. Also war für jeden was dabei.

Das Wetter war, wie oben schon erwähnt, himmlisch. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Ein wunderbarer Spätsommertag. So konnte man auch verschmerzen, dass wir auf die Siegerehrung ziemlich lange warten mussten. Einige Schützen waren nach dem Aushang der Rangliste schon nach Hause gefahren. Verständlich, wenn man mehr als eine Stunde auf die Siegerehrung warten muss, weil mal wieder eine Gruppe so spät aus dem Gelände kommt und dann auch noch zusammenrechnen muss. Habe ich schon erwähnt, dass ich für eine Schießzettelabgabefrist bin?

Meistens sind die, die so spät reinkommen eh nicht bei den ersten Plätzen zu finden und man könnte sie ja noch später im Internet in die Rangliste einpflegen.

Schön dass es nicht gegossen hat, wie in den letzten beiden Jahren!

Willi belegte mit 423 Punkten den ersten Platz bei den Jagdbogen-Herren, gefolgt mit 398 Punkten auf Platz 2 von René. Michael K. kam mit 344 Punkten auf Platz 4. Bei den Jagdbogen-Damen kam Stephy mit 296 Punkten auf den 2. und ich mit 284 Punkten auf den 3. Platz. So war es für die Bowhunter Rethem doch ein sehr erfolgreicher Tag.

Besonders bezaubernd war das Dammwild. Also so richtig lebendige Tiere. Ein besonders schönes Exemplar stand am Pflock. Ich versuchte mich, als meine Gruppe Pfeile suchte, ganz langsam und leise an das Tier heran zu pirschen. Schrittchen für Schrittchen. Und? – Dann kam meine Gruppe jolend aus dem Wald und es hat das Tierchen gar nicht gestört. Toll… …tolle Fotos… – Allerdings war mir dann doch schon etwas mulmig, als wir an den Pflock mussten. Er hatte ja wirklich gar keine Angst und ließ sich nur schwer überreden… 

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Text und Fotos P.Gehrke

Juniperusjagd in Schwebda am 10.09.2016

Ich liebe die Juniperusjagd in Schwebda. Es ist mit eines der schönsten Turniere im Jahr. Hier stimmt immer das Gesamtpaket. Gelände, Parcours, Essen, Trinken, Wetter und die Organisation. 36 Stationen mit fast 100 Tieren. Bei den meisten Stationen erwartet einen eine Tiergruppe, die eine Geschichte erzählt.

Als wir ankamen kroch der Nebel noch die Hänge hoch und es war ganz schön frisch. Ich fragte mich, wie man bei so einer Sicht die Tiere sehen konnte und vor allem die Entfernungen einschätzen sollte. Es klarte aber sehr schnell auf. Noch bevor wir in den Parcours gingen, verzog sich der Nebel und die Sonne kam heraus.

Meine Highlights? Einfach alles. Ok, ganz besonders gut erinnere ich mich natürlich an den Truthahn, den man durch das Loch in einem Baum schießen muss. In jedem Jahr wird das Loch kleiner. Dann natürlich die Wildschweinrotte, diesmal im Wald. Auch der Fuchs, der im Hühnerstall Enten jagt (es gibt ja keine „Haustiere“ als Targets) war ganz große Klasse. Der Steinbock auf der Wiese. Die Füchse, die die Gänse jagen. Der Bär auf dem Hügel und und und und…

Uns hat es sehr viel Spaß gemacht!

Auch den gut 180 Mitschützen scheint es so zu gehen. Viele sind Wiederholungstäter und man trifft sie jedes Jahr wieder.

Rangmäßig lief es in diesem Jahr nicht ganz so gut für uns. Viele sehr gute Schützen sind auf diesem Turnier vertreten. Außerdem bin ich mir immer noch nicht so grün mit meinen neuen Pfeilen. Willi hat heute einen ganz neuen Bogen geschossen. Eine Black Widow Cocobolo, die er von Bernd M. zur Verfügung gestellt bekommen hat. Willi belegte den 7. Platz 574, allerdings nur knappe 24 Punkte hinter dem 1. Platz und ich den 9. Platz mit 356 Punkten.

Beim 100-Meter-Schießen hatte Willi 2 von 4 Pfeilen auf dem Bison. Meine lagen dicht davor und einer knapp dahinter (im 3 Meter-Bereich), aber alle Zielorientiert. Nicht lachen! In den letzten Jahren lagen meine Pfeile viel zu kurz und dazu meist noch ziemlich weit links. Also ist das doch schon eine Verbesserung – irgendwie…

Ein emsiger Fotograf hat 150 Fotos gemacht. Wer mal schauen möchte kann >>hier<< klicken.

Ich war nicht ganz so fleißig. Aber es gibt ein paar Fotos. 

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Text und Fotos P. Gehrke

Landesmeisterschaft 3D vom NBSV2002 in Hohegeiß am 11.06.2016

Die letzten Wochen liefen ja schießtechnisch für mich mehr als gut, einige Turniere konnte ich für mich entscheiden oder war platziert. Dann aber am Donnerstag vor der LM in Hohegeiß ging ich durch unseren Parcours und schoss quasi nur daneben. Nix ging mehr. Ein paar Tage zuvor hatte ich  zu Hause schon zwei Pfeile in der Hecke verschossen, weil ich einfach nicht mehr geradeaus schießen konnte und war schon fast verzweifelt.

Am Freitag ging es auf in den Harz. Wir hatten in Elend ein Zimmer gebucht. Mir war auch schon ganz Elend, wenn ich an die bevorstehende Meisterschaft dachte. Wie konnte Willi nur  immer so cool sein?

Das Zimmer war super. Ein Zimmer mit Sitzecke, Bett, Essecke und Küchenzeile und ein Badezimmer. Und alles ganz neu. Ganz große klasse. Von dort aus gelangt man wirklich schnell nach Braunlage, Hohegeiß, zum Brocken, Torfhaus, Hasselfelde (Pullman City) u.s.w., also sehr zentral gelegen.

Wir fuhren nach Drei-Annen-Hohe und schauten uns die Dampfloks an, setzten uns schön auf die Sonnenterrasse des angrenzenden Hotels und tranken Kaffee, aßen leckeren Kuchen, ließen die Seele baumeln und saßen einfach mal nur in der Sonne. Als wir davon genug hatten, fuhren wir nach Hohegeiß, dort hatten wir uns mit Hans-Jürgen und Martina verabredet.

Als wir dort ankamen, war ich froh, dass ich dort nicht im Panoramic-Hotel gebucht hatte. Es war in Wirklichkeit noch hässlicher als auf den Fotos. 70er Jahre Hochhäuser in einer wunderbaren hügeligen Harzgegend? Das geht für das Auge gar nicht. Vor Ort trafen wir auf Holger C. und auch Martina und H.-J. kamen dann mit ihrem Wohnmobil an. Dann wurde es auch langsam Zeit, Anke und Gerald hatten schon einen Tisch in einer „Ski-Hütte“ bestellt.

Dort saßen wir ein paar Stündchen mit einigen Bogenschützen zusammen, schlemmten und erzählten, bis es dann Zeit für uns war, wieder nach Elend zu fahren. Was für ein schöner Abend.

Auf dem ca. 17 km langen Rückweg kreuzten zwei riesige Rothirsche unseren Weg. Was für imposante Tiere. Zum Glück konnte ich noch bremsen. Auch der eine oder andere Hase hoppelte auf der Straße.

Das Bett hielt, was das Zimmer schon augenscheinlich versprochen hatte. Man konnte super darin schlafen.

Um 06.00 Uhr war dann die Nacht vorbei. Duschen, fertig machen, Koffer wieder einpacken und in Ruhe auf dem Zimmer frühstücken.

So ausgeruht und ausgeglichen kamen wir dann am Panoramic-Hotel Hohegeiß an. Erst ging es zur Anmeldung und Bogenkontrolle. Dann war noch Zeit zum Einschießen. Ich war etwas hibbelig. Hinter den Zielen war nicht gerade gut gemäht. Das konnte bei meiner Schießleistung im Moment evtl. Pfeilverlust bedeuten. Zum Glück traf ich alle Ziele mit dem ersten Schuss und meine Aufregung war fast verflogen.

Dann ging es los. Vertreter vom NBSV 2002, vom Verein Hohegeiß und den Kampfrichtern hielten eine kurze Rede, die Schießzettel wurden verteilt und wir wurden im Gelände ausgesetzt.

Der Parcours war teilweise in einem Park aufgebaut und teilweise im Wald. Das Gelände war schon recht hügelig und raubte einem teilweise etwas den Atem. Entschädigt wurde man aber mit einigen sehr schönen Bergab- und Bergaufschüssen. Die lagen mir besonders gut.

Mir persönlich hat es einfach nur Spaß gemacht, diese Meisterschaft zu schießen. Mit Jens und Monika hatte ich eine super Truppe. Nicht so verbissen sondern einfach locker und unverkrampft. SO machen Meisterschaften Spaß.

Wir schossen die 3-Pfeil- und die Jagdrunde gleich hintereinander weg. Das ging schon ganz schön an die Substanz und zwischendurch war die Konzentration wirklich ganz weg.

Meine 3Pfeil-Runde lief sowas von super. Kein Nuller. Kein 3. Pfeil. 5x 2.Pfeil und sonst alle im ersten getroffen. Und mit 350 Punkten nur 10 Punkte hinter Willi. Absolut TOP! Die Hunterrunde lief auch, insgesamt nur 7 Nuller. Damit bin ich mehr als zufrieden.

Belohnt wurden wir durch gute Ergebnisse. Goldmedaille und der Landesmeistertitel Jagdbogen Damen ü 40 gingen an mich und zwar mit für mich noch immer fast unglaublichen 531 Punkten. Willi wurde Vizelandesmeister Jagdbogen Herren ü 45 mit 591 Punkten.

Ich denke, das reicht für die Quali zur DM… 🙂 …wir freuen uns schon auf Bayern!

Text und Fotos (Tierbilder, außer der Einschießplatz, entstanden nach der LM) P. Gehrke

2. 3D Archers Cup am 04.06.2016

Eigentlich hatten wir uns ja schon bei Beate und Baxi beim Sommerturnier in Groß-Dahlum angemeldet, quasi schon bei der Schießzettelabgabe im letzten Jahr, weil es ein soooo tolles Turnier ist. Leider mit Holzpfeilen. Normalerweise macht mir das ja nichts aus. Von Carbon auf Holz stelle ich mich quasi sofort um, von Holz auf Carbon tue ich mich da schon schwerer. Ich brauche fast 14 Tage um wieder in meine alte Form zu kommen. Das ist mir im letzten Jahr aufgefallen. Als dann die Ausschreibung für die Landesmeisterschaft 3D des NBSV 2002 für den 11.06.2016 fest stand, haben wir uns in Groß Dahlum wieder abgemeldet. Ganz ohne schießen geht natürlich auch nicht, also nannten wir den 3D Archers Cup der 3D-Archers e.V. in Wiefelstede/Oldenburg und haben es ganz und gar nicht bereut.

Ein so toll durchorganisiertes Turnier haben wir selten besucht. Die Präsenz von den Mitgliedern vor Ort hat uns sehr überrascht. Es liefen auch im Gelände Mitglieder umher und achteten darauf, dass alle Tiere richtig standen und kein Schütze irgendwie ein Zipperlein hatte.

Von A wie Ausschreibung bis Z wie Zelten war wirklich alles perfekt organisiert.

Die 3D-Archers haben einen festen Parcours auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorst in Wiefelstede. Zusätzlich wurde vom Besitzer für das Turnier noch weiteres Gelände zur Verfügung gestellt, so dass auf einer Strecke von gut 5 Kilometern 32 Stationen mit 36 zu schießenden Zielen gestellt waren und das mit viel Geschick und Können.

Die Ziele standen von „jagdlich geschenkt“ bis „boah ist DAS aber weit“, so dass jeder auf seine Kosten kam. Allerdings waren eigentlich auch die dichten Ziele keine Geschenke, da doch sehr viel mit Hügeln, Kuppen, Ästen, Baumalleen, Licht und Schatten gearbeitet wurde, so dass so manches Mal die Instinkte absolut verwirrt waren.

Auch gab es immer wieder wunderschön gestellte Szenen, wie die, wo sich Troll und Säbelschwinge am Lagerfeuer gute Nacht sagen, Wildschweinrotten im Wald stehen oder auch Paviane und Geparden sich im Bambusdschungel rumtreiben (es wurden keine Mühen gescheut und mit Spitzhacken Löcher für den Bambus in den von Panzern verdichteten Boden gehackt).

Mein Lieblingsschuss? Der Panter durch die Astgabel nach unten. Man sah eigentlich nur den Kopf.

Nach der 3-Pfeile Runde folgte noch eine Hunterrunde, so dass man 72 Ziele beschossen hatte. Wir waren knapp 7 Stunden im Parcours und durch das tropische Wetter doch ganz schön fertig.

Die Schießzettel wurden ALLE vom Veranstalter kontrolliert und nachgerechnet (mit Hilfe einer Excel-Tabelle), sehr vorbildlich. Die Wartezeit bis zur Siegerehrung war auch nicht länger als sonst, wurde allerdings durch eine Live-Band versüßt und durch Schießspiele am Einschießplatz.

Willi war schon ganz aufgeregt, weil er in der ersten Runde 15 Punkte hinter Peter war. Er konnte sich dann aber, da er in der Hunter-Runde etwas besser war, den 1. Platz mit 1025 Punkten sichern. Ich kam mit 787 Punkten auf den 1. Platz bei den Jagdbogen-Damen.

Das musste dann gefeiert werden. Willi verteilte seine Siegermettwurst an alle, ob sie wollten oder nicht. Besonders den einen Vegetarier hat er so lange bedrängt, bis dieser die Siegerwurst endlich nahm. Gegessen hat er sie wohl nicht, aber die Lacher waren groß. Auch trank er einen Bogenschützen unter den Tisch. Eben noch im Gespräch, war dieser auf einmal verschwunden. Er wurde dann von seiner Partnerin aufgelesen und in den Wohnwagen gebracht. Leicht angeschickert schoss er dann mit Peter noch auf Holzstöckchen und Kronkorken, wer diese dann wohl am besten treffe. War einer besser? Waren beide gleich gut? Wir werden es wohl nie erfahren. Wer es denn doch wissen will, der fragt den Willi. Der berichtet dann objektiv.

Der Abend klang dann bei Cola-Whisky (für mich nur Cola), Grillfleisch und Live-Musik aus. Irgendwann nach 22 Uhr musste ich dann aber endgültig Spaßbremse spielen und den Willi ins Auto verfrachten, was sich etwas schwierig gestaltete, weil er mir zweimal im Getümmel entwischte. Irgendwann saß er dann doch im Auto und es ging los Richtung Heimat.

Wenn wir im nächsten Jahr wieder einen der heiß begehrten Startplätze ergattern können, sind wir auf alle Fälle dabei und dann mit Zelt!

 

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Text und Fotos P. Gehrke

3. Büchener Traditional am 29.05.2016

Diese Turnier liegt uns immer besonders am Herzen, da wir ja eigentlich so ein kleines bisschen „Schuld“ daran sind, dass es stattfindet. Bei einem Besuch der befreundeten Schützen meinten wir, nach einer Runde im vereinseigenen Sackparcours, der SV Büchen müsste unbedingt ein Turnier machen. Das Gelände würde quasi danach schreien. Bei den fehlenden Tieren würden wir aushelfen. Schnell hatten wir Sören & Co mit unserer Idee angesteckt und 2014 fand das 1. Büchener Traditional statt.

In diesem Jahr gab es 36 Stationen an denen aber einige 2- und 3-Fach-Hunter zu schießen waren.

Der Parcours war meist jagdlich aber anspruchsvoll aufgestellt. So manche Senke verwirrte das Auge und die Sinne, so dass das einschätzen der Entfernungen meist kaum möglich war und doch mal der eine oder andere Pfeil daneben ging.

Der Pfeilfang gefiel mir in diesem Jahr viel besser. Standen die Tiere im letzten Jahr häufiger vor hässlichen grauen Matten, was ja sehr pfeilfindefreundlich war, aber wirklich nichts für das Auge, war der Pfeilfang in diesem Jahr überwiegend natürlich gehalten, da im Wald ja viele Hügelchen und Hänge vorhanden sind. Auch die alte rostige entsorgte Schubkarre wurde wieder als Pfeilfang genutzt. In diesem Jahr habe ich dort aber getroffen und keinen Pfeil geschrottet.

Auch der Pfeilfresserwolf durfte nicht fehlen. Oha, da waren aber ganz schön die Kirchenglocken im Wald zu hören, wenn man nicht das weiche Kill traf sondern dem Wolf einen auf den Pelz brannte. Man riskierte einen Pfeil, oder zwei, oder drei… …ich finde ja, man sollte an so einem Ziel auch ein Ausweichsziel aufstellen. Viele schießen nicht gerne auf Metallziele. Mich reizt so etwas ja immer, ein bisschen Herzklopfen gehört dann dazu. Cool, wenn dann der laute Gong ausbleibt und der Pfeil geschmeidig und leise in das Kill zischt.

Das Wetter war, obwohl Gewitter und Starkregen angesagt waren, sehr gut. Am Ende brannte sogar die Sonne vom Himmel.

Für Essen und Trinken war sehr reichlich und gut gesorgt und der Russische Kartoffelsalat von Irina war wirklich der Hit.

Ich kam mit 513 Punkten auf Platz 1 bei den Jagdbogen-Damen. Da die Konkurrenz hier sehr stark war, habe ich mich um so mehr darüber gefreut, dass ich mit ein paar Pünktchen vorne lag und zusätzlich auch die Tageshöchstpunktzahl bei den Frauen geschossen hatte. Ob es am gestrigen Parcoursbesuch im ARTchers Park lag?

Willi hatte mit 612 Punkten die absolute Tageshöchstpunktzahl und war somit 1. bei den Jagdbogen Herren und bekam zusätzlich als Gesamtsieger einen ganz tollen Primitivbogen. Mittlerweile hat er ihn auch schon geschossen und ist ganz begeistert.

Danke für den tollen Tag an die Büchener und auch an Valerija, Carsten und Luca, mit denen wir in einer Gruppe geschossen haben.

Text P. Gehrke, Fotos W. Gehrke u. V. Kohl

1. Bogenflohmarkt im ARTchers Park am 28.05.2016

Am 28.05.2016 haben Dirk Rößner und sein Team ARTchers Land den ersten Bogen-Flohmarkt im ARTchers Park im Hammersteinpark Wesendorf abgehalten.

Es gab zwar in diesem Jahr noch nicht ganz so viele Stände, aber dafür waren diese sehr gut sortiert. Vom Anfängerbogen bis zur Zobelmütze (ich weiß nicht ob es wirklich Zobel war, aber Fell war es auf alle Fälle) gab es wirklich alles, was das kleine Bognerherz höher schlagen ließ.

Nach ausgiebigem Probeschießen auf dem neuen strategisch gut platzierten Einschießplatz wechselte so manch Bogen seinen Besitzer. Das Stöbern an den einzelnen Ständen machte mindestens genau so viel Spaß, wie der Klönschnack mit den vielen bekannten Bogenschützen, die sich alle in Wesendorf getroffen hatten. Denn außer dem Flohmarkt zu besuchen, bestand natürlich auch die Möglichkeit, auf dem Parcours zu schießen.

Essen und Trinken kamen auch nicht zu kurz. Zum Einen konnte man im Café Corner schlemmen, zum Anderen brutzelte Angela eine Bratwurst nach der anderen.

Spiel und Spaß durfte natürlich auch nicht fehlen und so stand Lutz Biesterfeld mit seiner Arc-Trap-Maschine am Eingang und die Pömpelpfeile flogen nur so nach den fliegenden Etaphoamscheiben.

Am Ende wurden noch einige Fabelwesen versteigert. Wir konnten den Bieber für unseren Parcours erstehen und außerdem noch ein sehr schönes Blatt aus Etaphoam – eher schon ein Bild, so dass wir beschlossen haben, darauf nicht zu schießen, sondern es im Partyraum an die Wand zu hängen.

Wir haben natürlich auch den Parcours besucht. Ein gutes Training für den Folgetag, dazu aber später mehr.

Es war mal wieder ein sehr schöner Tag im ARTchers Park!

Fotos habe ich leider nicht gemacht, aber ein paar schöne Eindrücke gibt es hier -> http://schuenga.blogspot.de/…/pfeil-bogen-flohmarkt-im-artc…

Text P. Gehrke

2. Robin Hood Turnier in Beverstedt am 16.05.2016

Da wir vom Schießen ja irgendwie nie genug bekommen können stand natürlich am 16.05.2016 auch etwas an.

Das Robin Hood Turnier der Bogenschützen aus Beverstedt.

Ein reines Scheibenturnier.

Es kostete allerdings doch ein wenig Überwindung, aus dem Bett zu steigen, die Bogensachen zu packen und uns in Richtung Beverstedt zu bewegen. Wir überlegten kurz, ob wir nicht zu Hause bleiben sollten, aber nur kurz und dann saßen wir doch schon im Auto.

Kurz nach 10.00 Uhr kamen wir am Austragungsort an. Wir dachten, wir schießen auf Fita-Scheiben. Neeee, es waren weiße Scheiben schräg auf schwarze Etaphoam-Platten befestigt, die in der Mitte einen ca. 20 cm Kreis hatten und den galt es zu treffen. Sowie ein Pfeil auch nur das Weiße der Scheibe berührte, war der raus.

Wir starteten bei 5 Meter. Was hatte ich Angst, da schon auszuscheiden. Wir waren in Gruppe 9 und mussten dementsprechend warten. Ein bisschen Herzklopfen und Willi und ich versenkten alle 5 Pfeile im Schwarzen.

Dann schossen wir aus 10 Meter Entfernung. Wieder hatten wir alle Pfeile im Schwarzen.

15 Meter – ich semmelte den 1. und den 5. Pfeil knapp ins Weiße, so hatte ich nur noch 3 Pfeile.

20 Meter – wieder einer weg. Die letzte Schützin hatte noch 4 Pfeile.

25 Meter – noch ein Pfeil weg. Auch die Konkurrenz musste zwei Pfeile abgeben. Willi hatte zu diesem Zeitpunkt noch 4 Pfeile, der Streber.

Dann gab es eine Mittagspause. Ich hätte ja lieber gleich weiter geschossen.

30 Meter – mein Pfeil fliegt – weiß und aus für mich. Allerdings locht auch die andere Schützin beide Pfeile ins Weiße. Wir sind beide raus und es gibt später ein Stechen. Spannender geht es ja gar nicht.

35 Meter – Willi hat immer noch 2 Pfeile und kommt weiter, der andere Schütze auch.

40 Meter – Beide Schützen schießen ins Weiße, auch hier kommt es zu einem Stechen.

Wer zuerst einen Pfeil im Schwarzen hat, hat gewonnen. Die Schützen gehen noch bis 45 Meter zurück. Willi ist immer ziemlich dicht am Schwarzen dran, aber leider noch im Weißen. Karsten hat einen Treffer und kann das Stechen für sich entscheiden.

Dann sind Valerija und ich an der Reihe. Meine Güte bin ich aufgeregt. Es gucken ja alle zu.

Wir stehen bei 35 Metern. Mein erster Pfeil erreicht die Scheibe gar nicht. V trifft weiß. Mein zweiter Pfeil landet auch vor der Scheibe. V trifft weiß. Der dritte Pfeil trifft das Weiß oberhalb vom Schwarzen. V rutscht die Sehne vom Finger und sie schießt an der Scheibe vorbei. Sie schießt noch einen Pfeil – weiß. Ich lege den Pfeil auf, visiere das kleine Schwarze an und? – versenke den Pfeil im schwarzen Kreis. Juchuuuuuh!

Meine Güte war das Aufregend.

Im Anschluss sind wir mit Karsten und Valerija noch in den angrenzenden kleinen aber feinen Parcours gegangen. Ich habe nicht mehr viel getroffen, ich konnte nur noch schwarze Löcher 😀.

Bei der Siegerehrung gab es sehr schöne Preise. Der Goldschmied/Uhrmacher des Vereins hatte eine Uhr in ein Stück Eiche eingearbeitet. Ganz große klasse.

Willi konnte einen 2. Platz verbuchen, Jojo wurde 1. bei den Kindern und ich 1. bei den Damen. Adriano schaffte dann noch den Robin Hood Schuss und gewann einen 3D-Hasen.

Am Ende gab es noch eine Verlosung mit Preisen, die sich sehen lassen konnten, unter anderem sogar ein Primitivbogen. Willi hatte Glück und gewann 6 Holzpfeile nach Maß, die er mir netterweise vermachte. Matthias B. setzt sich nun ran und baut mir Pfeile. Auf die freue ich mich schon.

So skeptisch ich am Anfang war, weil ich ja nicht soooo gerne auf Scheiben schieße, so positiv war ich von dem Spaßfaktor überrascht. Wenn wir es zeitlich einrichten können, sind wir im nächsten Jahr wieder dabei.

Text P. Gehrke, Fotos A. Wajda

Vereinsmeisterschaft SV Coppenbrügge am 14.05.2016

Am 14.05.2016 schossen wir die Vereinsmeisterschaft beim SV Coppenbrügge.

Buddy und Claudia hatten da wirklich einen sehr guten Parcours aufgebaut, bis jetzt einer der schönsten in diesem Jahr. Er war wirklich eine Herausforderung. Sehr tricky gestellt und vollkommen frei von Geschenken.

Mein Lieblingsschuss? Der Bison, ganz toll in einem Tal platziert von einer Anhöhe zu schießen und richtig weit, bestimmt um die 60 m. Und ich habe ihn getroffen, mit dem ersten Pfeil. 

Willi wurde Vereinsmeister bei den Herren mit 417 Punkten und ich 3. mit 332 Punkten. Allerdings war ich Claudia (13 Punkte mehr) und Martina (8 Punkte mehr) dicht auf den Fersen.

Wir ließen den Tag beim Griechen ausklingen und trafen uns dann am 15.05. schon um 07.30 Uhr auf dem Gelände. Der Tag begann damit, Massen von Brötchen zu schmieren und unzählige Liter Kaffee zu kochen, damit die über 130 Schützen (m/w) die sich zur „Jagd auf den Pfingstochsen“ angemeldet hatten, auch gut verpflegt wurden.

Jeder hatte seine Aufgabe und so lief alles Reibungslos.

Am Ende des Tages waren wir alle rechtschaffen müde, aber das durchweg sehr positive feedback der Schützen ließen uns alle Strapazen vergessen.

Allerdings bin ich dann, nachdem der Parcours abgebaut und alles aufgeräumt war, auf dem Weg nach Hause gleich eingeschlafen. Ein Glück musste ich nicht fahren!

Den Pfingstochsen hat in diesem Jahr Dirk H. gewonnen, er hatte mit 414 Punkten die Tageshöchstpunktzahl. Gut das Willi nicht beim Turnier mitgeschossen hat, sonst hätten wir den riesigen Pfingstochsen jetzt für ein Jahr zu Hause…

Fotos gibt es leider keine, ich war mal richtig faul.

Text von P. Gehrke