Jahresrückblick 2017

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Eigentlich hatte ich ja Besserung gelobt und wollte wieder mehr schreiben, aber wie das im wahren Leben so ist – ich hatte keine Zeit für Schreibkram im Jahr 2017.

Nun hoffe ich, das ihr alle gesund und munter in das Jahr 2018 rübergerutscht seid und es euch gut geht, ihr die Ziele, die ihr euch gesetzt habt, mit Leichtigkeit erreicht und dies auch noch gesund und glücklich.

Ich werde hier mal einen Schnelldurchlauf unserer Bogen-Aktivitäten im Jahr 2017 fertigen und hoffe, ich habe nichts vergessen…:

Januar

01.01.2017 – Das denken an Bogenschießen begann schon sehr früh im Jahr. Am 01.01.2017 ab 0.00 Uhr konnte man sich bei dem SV Garstedt-Wulfsen für das SBFF anmelden. Ich habe recht pünktlich dran gedacht und wir konnten uns einen Startplatz sichern.

08.01.2017 – Wir nahmen an der Landesmeisterschaft 18m Fita Halle des NBSV in Hornburg teil. Willi wurde mit 517 Punkten Landesmeister Jagdbogen Ü45 und überbot damit seinen Hallenrekord vom letzten Jahr um ein paar Punkte. Ich wurde mit 367 Punkten Landesmeisterin Jagdbogen Ü40 und hatte auch ein paar Pünktchen mehr als im Vorjahr. Zur DM haben wir uns nicht gemeldet.

14.01.2017 – Der Ragnarök e.V. hatte wieder ein paar Freunde eingeladen und wir gehören netterweise dazu. Es wurde gelacht, geschossen, gegessen, getrunken und alle hatten Spaß. Wir sind immer soooo gerne dort.

21.01.2017 – 4. Eisbär Cup der Bowhunter Rethem. Trotz des frischen Wetters und Regen wagten sich 70 Schützen in unser Flachlandgelände. Uns hat die Planung und der Aufbau wieder sehr viel Spaß gemacht. Auch von den Schützen kam nur positives Feedback. So soll es sein.

28. u. 29.01.2017 Legendär – Legende! Der Eisbrecher in Delmenhorst. Wir waren dabei. Willi nur am 28.01.2017, da belegte er mit 528 Punkten den 2. Platz und ich mit 393 Punkten den 4. Platz. Da Willi den Samstag schon etwas geschwächelt hatte, fuhr er am Sonntag nicht mehr mit. Mich konnte das nicht bremsen. Ich hatte mit Matthias B., Matthias S., Matthias V und René eine Supergruppe. Meine Leistung war nicht ganz so gut wie am Vortag, es reichte aber mit 335 Punkten für Platz 3. Am Ende eines jeden Tages gab es noch eine Verlosung. Willi gewann Eisbärhandwärmer und ich eine Mütze und einen Schleichigel. Ich habe mir an diesem Tag fest vorgenommen, mich ab jetzt voll auf die Verlosungen zu konzentrieren…

Februar

05.02.2017 – 2. Büffelturnier in Westen. Die Westener hatten von der Gemeinde und den Landwirten noch mehr Land für das Turnier zur Verfügung gestellt bekommen und dieses gut zu nutzen gewusst. Aus den Fehlern des letzten Turniers gelernt, gab es nicht einen Querast zu bemängeln. Man kam überall gut durch und es hat richtig Spaß gemacht. Das Turnier war sehr anspruchsvoll gestellt, wieder mit vielen Hunter und Walkup. Willi lag in „Sauer“ und hat wirklich was verpasst. Ich und meine neue Gleitsichtbrille, mit der ich noch nicht so eins war, belegten mit 267 Punkten den 6. Platz.

25.02.2017 – Es gab Spaß beim Kakensdorfer Spaßturnier. Zu den traditionellen Zielen gibt es auch immer ein paar wirkliche Spaßziele, wie in diesem Jahr das Rattenmobile, die verstrahlten Ratten und vom Fahrrad aus schießen. Auch hatten die Kakensdorfer „Pril“-Blümchen in die Bäume gehängt, die man zählen musste, man bekam einen Preis, wenn man die genaue Anzahl hatte oder wenigstens verdammt dicht dran war. Bei der Siegerehrung hörte der Spaß dann allerdings auf. Heftig lange Wartezeit bis die letzte Gruppe aus dem Parcours kam, die Auswertung fertig war und die Siegerehrung stattfinden konnte. Willi belegte Platz 1 mit 317 Punkten und ich Platz 3 mit 202 Punkten.

März

19.03.2017 – Bowhunter-Liga Turnier beim SV Garstedt-Wulfsen, wir schossen als Gäste mit. Das Wetter war ziemlich durchwachsen. Spaß hatten wir trotzdem. Bowhunter-Liga bedeutet: Doppelhunter auf Ziele, die ganz schön weit weg stehen können. Eine große Herausforderung. Turnier können die Garstedter und Gelände haben sie auch noch. Willi hatte 349 Punkte und ich 205. Als Gastschützen gibt es natürlich keinen Rang… …habe ich schon erwähnt, dass ich meine Gleitsichtbrille hasse?

26.03.2017 – Auf nach Büchen, mal wieder die Freunde besuchen und deren Tiere zerschießen. Wie immer ein Heidenspaß mit tollen Leuten in einem noch besseren Gelände… 😀

April

08.04.2017 – Landesmeisterschaft Feld des NBSV in Hornburg – Für mich sehr gewöhnungsbedürftig auf die Kringelscheiben im Gelände zu schießen. Einzig das Gelände, die tolle Aussicht und die Gruppe haben gemacht, dass das Schießen Spaß gemacht hat. Wir sicherten uns beide den Landesmeistertitel und die Quali für die DM, die auch in Hornburg stattfindet.

09.04.2017 – Landesmeisterschaft Wald des NBSV in Hornburg – tja, sind es Tierbilder, dann läuft es deutlich besser. Die Trefferquote war bei mir schon höher als am Vortag. Irgendwie war der Spaßfaktor auch gleich etwas höher. Ich kann halt Kringelscheiben gar nicht! Niedlich auch die neuen Tierbildauflagen. Mit „normalen“ Tieren habe die aber so rein gar nichts mehr zu tun. Eher so mit Comic-Figuren. Der Bieber hat echt ein charmantes Grinsen und der Büffel schmale Hüften… …Beide holten wir uns den Landesmeistertitel und schafften die Quali für die DM… …Hornburg, wir kommen wieder!

14.04.2017 – Juchuuuuh Geburtstag, nein, keiner von uns, Buddy und Joachim hatten. In Coppenbrügge gab es dann einen schön gestellten kleinen Parcours und hinterher saßen wir noch lange bei leckeren Essen und Getränken, die in Strömen flossen, zusammen. So machen Geburtstagspartys Spaß…

17.04.2017 – Schnuckentörn in Bergen- Katensen. Ein tolles Turnier in der Nähe. Im letzten Jahr wurde pausiert. In diesem Jahr noch einmal versucht und ab 2018 wird es wohl nicht mehr stattfinden. Zu wenig Helfer. Ein Turnier in der Größe mit nur 2 Leuten zu stellen, ist fast unmöglich. Martin und sein Kollege haben das Unmögliche geschafft. Hut ab. Das Gelände ist toll, die Schüsse von weit bis Geschenk über tricky und sehr tricky gestellt, also quasi für jeden Schützen etwas dabei. So vielfältig wie die Schüsse war das Wetter, Sonne, Regen, Hagel, Wind – es war alles dabei! Willi belegte mit 565 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen-Herren und ich mit 400 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen Damen (Punktgleich mit zwei weiteren Schützinnen, aber ich hatte ein Kill mehr ^^).

29. u. 30.04.2017 – 1. Südschweden-Turnier: Der Süden Schwedens beginnt gleich in Mecklenburg Vorpommern und zwar in Demen. Ein tolles 2-Tages-Turnier mit abendlicher Lagerfeuerromantik und ganz viel Spaß. Das Gelände ist weitläufig und wird sich mit einer Motorradcrossbahn geteilt. An den beiden Turniertagen wurden wir aber von keinem Motorradfahrern gestört, da die Schüsse teilweise über die Fahrspuren gingen und der Parcours auch direkt über das Gelände ging, welches doch sehr befahren aussah. Teilweise waren die Ziele sehr anspruchsvoll gestellt, von jagdlich bis sehr sportlich. Willi Platz 2 mit 820 Punkten, ich Platz 1 mit 632 Punkten. Einziges Manko an dem Turnier, die Verpflegung. Sie sollte wohl von dem ansässigen Restaurant übernommen werden, lies aber sehr zu wünschen übrig…

Mai

13.05.2017 – 11. SBFF in Garstedt. Was soll man sagen? Das Gelände ist MEGA und die Garstedter können einfach Turniere stellen. Und Frühstück. Und Erdbeerkuchen. Und Grillen. Das SBFF ist eines meiner Lieblingsturniere im Jahr. Die Stimmung ist Super und es macht einfach nur Spaß. Willi schoss sein erstes Turnier mit seinem Primitiv-Bogen. Da er keine passenden Holzpfeile hatte, hatte er einfach am Vortag bei meinen gesammelten Werken geschaut und die 8 Pfeile mitgenommen, die am Besten flogen und trafen. Das hat sich ausgezahlt. 626 Punkte und ihm war der 1. Platz bei den Primitivbogenschützen sicher. Ich hatte 536 Punkte und belegte auch den 1. Platz. Ach ja, Wetter können die Garstedter sonst auch, diesmal gab es zum krönenden Abschluss Starkregen und Gewitter. Ich war Klitschenass!!! Willi hatte einen Schirm, den er sich brüderlich mit einem Mitschützen teilte…

20.05.2017 – Landesmeisterschaft 3D NSSV in Celle. Das Gelände um den Celler Kibitzsee ist ein Traum. Der Parcours war eher jagdlich gestellt, da für uns traditionelle Schützen ja die maximale Entfernung zum Tier 30 m ist. Was es aber auch nicht unbedingt leicht macht. Erdmännchen auf 22 m müssen auch erstmal getroffen werden. Man munkelt, dass sogar Schützen am Bison vorbei geschossen haben, der nur 28 m weit weg stand. Da ist man schnell mal drüber, weil man eher 50 m Entfernung im Kopf hat. Bison = weit weg! Willi holte sich einen weiteren Landesmeisterschaftstitel und ich kam in meiner Klasse auf Platz 2.

21.05.2017 – Deutschlandpokal 3D DSB in Celle. Der letzte Deutschlandpokal, dafür gibt es aber nun eine DM, EM und WM für die man sich qualifizieren kann. Willi holte sich, nach einem spannenden Finale, den Deutschlandpokal das zweite Mal in Folge. Auch hatte er sich für die WM in Robion qualifiziert (aber das ist eine ganz andere Geschichte). Ich? Ich war ganz woanders, nämlich –

21.05.2017 – 4. Büchener Traditional. Gelände toll, Wetter gut, Gruppe prima, Essen und Trinken in ausreichender Menge und lecker. Was will man mehr – Gummitiere auf die man mit Pfeil und Bogen schießen kann? Check – vorhanden! Toller Tag mit Stephy, die Willis Startplatz übernommen hatte. 568 Punkte reichten für den 2. Platz.

28.05.2017 – Maijagd 2017 – genannt, doch sie musste leider ohne uns stattfinden. Willi hatte Angst vor dem Rückreiseverkehr. Und er hatte Recht. Bekannte brauchten 4 Stunden von Hamburg nach Walsrode und NEIN, sie sind nicht mit dem Trecker gefahren…

Juni

03.06.2017 – 3 D ARCHERS – HOORAAAAAY! Mittlerweile das 3. Turnier der 3D Archers und das 2. an dem wir teilnahmen. Innerhalb von ein paar Stunden waren alle Startplätze weg. Das Wacken des Bogensportes – das kann man so stehen lassen. Nicht nur, dass einem ein super gestelltes Turnier und mit netten Mitschützen geboten wird, nein, es gibt auch noch Spaßschießen. Essen und Trinken bis spät in die Nacht, für den einen oder anderen auch bis in die frühen Morgenstunden. Und dann noch kostenloses Zelten (ich habe meine Erinnerung jetzt aufgefrischt, warum ich seit meinem 15. Lebensjahr nicht mehr Zelten war). Willi mit 809 Punkten 3. Platz Primitivbogen Herren und ich 1. Platz mit 800 Punkten bei den Jagdbogen Damen.

05.06.2017 – 3. Beverstedter 5er Turnier. Eher ein Geheimtipp ist dieses lustige Event. Man startet mit 5 Pfeilen und muss diese in einen ca. 15 cm großen schwarzen Kreis auf eine Scheibe bringen. Jeder Pfeil, der Außerhalb dieser Fläche liegt, bzw. das weiße Papier um den Kreis herum berührt, ist raus. Wer am weitesten kommt, der hat gewonnen. Ich habe den 1. Platz bei den Damen belegt und war bei 25 m raus. Willis Platzierung ist nicht nachvollziehbar, er kam bis 35 m. Im Anschluss konnte man dann noch ein bisschen durch den angrenzenden Parcours gehen.

11.06.2017– 5. Tätenhorster Holzturnier. Eines meiner Lieblingsturniere im Jahr, auch wenn nicht alles – oder auch weil nicht alles so konventionell gestellt ist. Es macht einfach nur Spaß auf einem Stuhl sitzend zu schießen, der auch noch gezogen wird, oder durch Maschendraht oder durch Äste. Äste dürfen an fast keiner Station fehlen :D. Willi belegte mit 517 Punkten den 2. Platz bei den Jagdbogen Herren und ich den 4. Platz mit 259 Punkten bei den Jagdbogen Damen (Halloooo, ich hatte Spaß!)

18.06.2017 – 1. Königsschießen des SV Coppenbrügge. Buddy und Claudia haben sich da was schönes einfallen lassen. Sitzend schießen und dabei dann noch Hindernisse überschießen um dahinter das Ziel zu treffen. Außerdem dürfen alle, die nicht schießen, die die schießen durch lautes zurufen von lustigen Dingen ablenken. Willi hat das gar nicht gestört und er ist 1. Schützenkönig Abteilung Bogen des SV Coppenbrügge.

Juli

08. u. 09.07.2017 – Tortenturnier im ARTchers Park. Zwei Tage keine Torten treffen war angesagt, die Ziele jagdlich bis sportlich im ARTchers Park aufgestellt. 08.07. belegte Willi den 1. Platz m. d. Jagdbogen und ich den 2. Platz in meiner Klasse. Am 09.07. war dann bei mir irgendwie die Luft raus, es gibt so Tage, da steht, egal wo man hinschießt, ein Ziel. So ein Tag war für mich definitiv nicht. . Willi 1. Platz m. d. Primitivbogen, ich 8. Platz bei den Damen-Jagdbogen. Aber wenigstens hatten Birgit B. und ich viel Spaß und gaaaanz tolle Tortentreffer… 😀

16.07.2017 – Buchenschuss 2017. Leider musste Wuldur ohne uns auskommen, ICH habe den Wecker nicht gehört und wir haben voll verschlafen. So SCHADE! Gerade weil es nur alle zwei Jahre stattfindet UND ein richtig tolles Turnier ist.

22.-28.07.2017 – URLAUB! – ganz im Zeichen des Bogensportes.

22.07. Es ging früh am Morgen auf nach Wertheim. Sehr schöne und sehr alte Stadt an Main und Tauber.

23.07. besuchten wir den Parcours in Collenberg, der knapp 30 km von Wertheim entfernt ist. Der Parcours ist sehr gepflegt, es gibt 29 Stationen die meist mit Tiergruppen gestellt sind. Wir haben nicht ein zerschossenen Ziel gesehen. Für eine Runde zu zweit bei bestem Wetter benötigten wir gemütliche 4,5 Stunden. Der Parcours ist gut zu Laufen, die Ziele sehr gut gestellt in einem wunderbaren Gelände. Wir waren nicht zum letzten Mal hier.

24.07. heute mal kein Bogenschießen, lange schlafen (obwohl das Bett wirklich nicht so schön bequem war), Frühstück auf dem Überdachten Balkon mit Blick auf die Tauber incl. Entenfüttern mit Brötchenresten. Dann ab in die Altstadt und hoch zur Burgruine. Dort sind wir fast weggeweht, so windig war es. Gegen Abend dann in der Burg zu Abend gegessen. Ein tolles Restaurant.

25.07. Wolfsschlucht, was für ein megageiler Parcours, man kann kaum glauben, dass eine einzelne Person dieses Werk vollbracht hat und in einem alten Steinbruch einen so schönen Parcours entstehen lassen hat. Ursprünglich und wild ist das Gelände, die Ziele stehen hammergeil und machen richtig Laune. UND sie stehen so, dass, wenn man nicht gerade sehr weit daneben schießt, man kein Stein trifft. Selbst die Steine auf denen die Tiere stehen, sind mit Pfeilfang so präpariert, dass man es vom Abschusspflock aus gar nicht sieht, sondern echt Angst um den Pfeil hat. Das Gelände an sich ist schon sehr anspruchsvoll und ich kam das eine oder andere Mal schon an meine Grenzen. In die steileren Wege sind Stufen eingelassen die allesamt mit Steinen aus dem Steinbruch befestigt sind. Wahnsinn, was dieser Mann da leistet. Trotz des Regens hatten wir viel Spaß. Der absolute Hammer war der Schuss von der Abbruchkante runter auf die Drachen. So Geil… …Wolfsschlucht, wir kommen wieder! VERSPROCHEN!

26.07. Das Wetter ist immer noch doof! Die Altstadt ruft und das Burgrestaurant auch. Als Absacker gab es legga Bärwurtz und dann hatten wir beide Tüddelüh… 😀

27.07. Frühstück in der FeWo und dann ab nach Coburg, Frank besuchen. Dort in seiner Bäckerei gab es erstmal leckeren Zwetschgenkuchen und dann ist er mit uns zu Bearpaw gefahren (eigentlich wollten wir weiter nach Franken hoch, dort einen Parcours besuchen, aber er war zu sehr in der Bäckerei eingebunden). Erst haben wir ein bisserl im Ladengeschäft rumgestöbert und dann sind wir in den hauseigenen Parcours gegangen. Das Gelände hat ca. 1 ha Wald und dort stehen 60 Ziele an 10 Stationen. Da unsere Gruppe alleine dort war und Frank und Rudi schöne Abschussstellen kannten, waren die Schüsse teilweise eine ganz schön große Herausforderung. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, diesen kleinen aber feinen Parcours zu schießen.

28.07. Ferienwohnung verlassen, Auto packen, auf Richtung Heimat. Zwischenstation Bärleinsparcours. Ein Parcours der kleinen Wege, aber 29 sehr schön gestellte Stationen, teilweise mit Tiergruppen. Die Parcoursführung ist etwas eigenwillig, man musste quasi erstmal durch den gesamten Parcours um an Station 1 anzufangen. Auch hier sieht man, dass da eine einzelne Person seine ganze Freizeit im Parcours verbringt und sein ganzes Herzblut dort hineinsteckt. Wir haben ca. 3 Stunden (inkl. Pause) für den Parcours gebraucht, der auch sehr gut für Familien mit kleineren Kindern geeignet ist. Jeder Urlaub geht einmal zu Ende – noch ein letzter Blick auf die unendlich scheinenden Sonnenblumenfelder und dann ging es Richtung Heimat weiter.

29.07.2017 – 2. Sommerturnier Bowstore Peter Lenze. Ein reines Holzpfeile-Turnier, da der Parcours in einem Gelände steht, welches als Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche genutzt wird. Das Gelände ist super und die Tiere sind sehr anspruchsvoll in das Gelände gestellt, meist mit natürlichen Pfeilfängen. Willi hat den 1. Platz mit seinem Primitiv-Bogen gemacht und ich habe mit 491 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen Damen gemacht.

August

06.08.2017 – 2. Beverstedter Bogengang. Eines meiner absoluten Liebelingsturniere, allerdings wohl auch das letzte seiner Art. Ein Turnier ist viel Arbeit und gerade das Aufstellen des Parcours ist mit zwei Personen fast nicht zu schaffen. M u. M haben das aber auch in diesem Jahr wieder hinbekommen, wollen 2018 wohl aber aussetzen. Wir hatten viel Spaß bei den anspruchsvoll gestellten Zielen, da hat man wirklich gemerkt, dass man sich da sehr viele Gedanken gemacht hat, wie man was hinstellt. Auch die Spaßziele waren super. Das Pferd, von dem man schießen musste, hat sich diesmal sogar bewegt. Willi Platz 1 mit 614 Punkten und ich Platz 1 mit 548 Punkten. Im Anschluss gab es dann noch eine Verlosung und was soll ich sagen, Willi und ich haben einen Bogenbaukurs gewonnen. Ich freue mich schon riesig darauf! – UND werde berichten…

27.08.207 – Wellier Jagdturnier. Ein MUSS in jedem Jahr, das Turnier in Wellie. Schönes Gelände, toll gestellter Parcours. Was soll ich sagen, wir sind gerne da! Willi Platz 1 mit 528 Punkten, und ich Platz 1 mit 437 Punkten.

September

09.09.2017 – Juniperus-Jagd in Schwebda. Ich liebe dieses Turnier. Sehr anspruchsvolles Gelände und Schüsse. Viele sehr starke Schützen. Tolle Organisation und leckeres Catering. Liebevoll gestellter Parcours mit richtigen  Tiergruppen, z.B. Wölfe, die ein Reh jagen, eine ganze Rehherde oder Füchse die Gänse jagen, die richtig schön in Szene gesetzt waren. Willi kam mit 540 Punkten auf den 8. Platz und ich mit 446 Punkten auf den 4. Am Ende gab es noch eine Verlosung, da räumte ich auch noch ein Fässchen Eschweger Bier ab. Sehr süffig. Also Verlosung kann ich…

10.09.207 – Bärenhatz in Nienburg. Immer wieder ein schönes Turnier und so nah dabei. Quasi ein Heimspiel. Und wo sie sonst immer etwas länger gebraucht haben als in der Ausschreibung stand, waren sie diesmal überpünktlich – wir aber zu spät. Die Gruppen waren schon alle im Gelände. Wir dann auch ganz schnell… Auf dem alten Bundeswehrgelände gibt es einige Bunker, so dass man schön rauf und runter schießen kann. Von jagdlich bis sportlich ist alles dabei. Und auch in diesem Jahr musste man wieder auf das lebendige Dammwild achten. Scheu sind die Tierchen nicht. Willi belegte mit 389 Punkten den 4. Platz und ich mit 351 Punkten den 1. Platz bei den Damen.

23.09.2017 – DM Feld DBSV Hornburg. Das Gelände war uns bekannt, Willi, der erst als wir zu Hause den Wagen gepackt haben, bemerkte, dass er gar keine passenden Pfeile mehr für die Black Widow Greybark hat und auch nicht wirklich Material um welche zu bauen, bastelte im Hotelzimmer abends eben noch mal schnell drei Pfeile zusammen, drei alte hatte er noch und drei Rohschäfte. Allerdings hatte er keine Säge zum kürzen dabei und so musste er mit Pfeilen schießen, die zu lang waren und dementsprechend auch zu weich. Hat er aber ganz gut gemeistert und belegte immerhin noch den 5. Platz. Ich hatte zwar mehr Punkte als bei der Landesmeisterschaft, aber so richtig zufrieden war ich mit meiner Leistung nicht. Platz 6 für mich – habe ich schon erwähnt, dass ich diese Kringelscheiben hasse??? Ich kann das einfach nicht! Und es macht mir auch keinen Spaß! Zudem sorgte auch noch die Warterei in den Wartezonen für Unmut. Erst ging es ruckzuck, schießen, aufschreiben, Pfeile ziehen, weiter zur nächsten Scheibe und die vor uns waren dann meist schon auf dem Weg zu ihrer nächsten Scheibe, so dass wir kaum Wartezeit hatten. So lief es bis zum 18 Ziel. Für die letzten 6 Stationen haben wir dann länger gebraucht als für die ersten 18. Hammer. Wenigstens war das Wetter schön, man konnte sich wenigstens mal ein bisschen auf den Rasen setzen.

24.09.2017 – DM Wald DBSV Hornburg – ohne uns. Willi war gefrustet wegen seiner Pfeile und hatte keine Lust mehr, außerdem hatte er Abends auch etwas tiefer ins Glas geschaut. Der Hauptgrund war allerdings, dass ich mir bei der Warterei von bis zu 45 Minuten vor dem nächsten Ziel beim Sitzen auf dem Boden eine Blasenentzündung zugezogen hatte und nicht schießen konnte. Sonst hätte ich mir das nicht nehmen lassen.

Oktober

01.10.2017 – Celler Herbstjagd. Auch diesmal musste ich alleine Starten, Willi hatte keine Lust. Kann man das glauben? Keine Lust auf Bogenschießen? – Das gibt es doch gar nicht. Kurzfristig ist Michael E. eingesprungen und hat Willis Startplatz übernommen. Am Anfang hatte ich ein wenig Angst, dass wir viel auflaufen würden, da die Celler in diesem Jahr mit Wartegruppen gearbeitet hatten. Man sollte auch zu zweit vom Pflock schießen, was teilweise gar nicht möglich war. Die Befürchtung war aber unbegründet, wir kamen gut durch und sind kaum aufgelaufen. Das Turnier war, wie immer in Celle, super gestellt. Der Parcours hat sehr viel Spaß gemacht. Am Anfang habe ich mich mit Arnd ein bisschen gebattelt, mal war er vorne, dann mal ich aber irgendwann ist er unerreichbar an mir vorbei gezogen. Was hatten wir für einen Spaß. Eine tolle Truppe und auch wieder neue Schützen kennen gelernt. Ich belegte mit 448 Punkten den 7. Platz.

0207.10.2017 Urlaub Urlaub Urlaub

02.10. – Anreise in Rauenberg in der Pension Stern. Rauenberg liegt in der Nähe von Wertheim und somit ziemlich in der Nähe von mehreren Bogenparcours. Die Pension ist sehr familiär geführt und man gehört als Gast sofort dazu. Die Zimmer sind sauber, gemütlich und mit viel Liebe eingerichtet. Man sieht sofort, dass Pferde die große Leidenschaft der Familie Klotz ist. Ein Restaurant gibt es vor Ort nicht, man kann aber auch Abendessen mitbuchen, alles eine Absprachesache. Das Frühstück war reichlich und lecker – vor allem das selber gebackene frische Brot, da lässt man jedes Brötchen für stehen…

03.10. – Hans-Jürgen und Martina kommen an und können sogar ihr Wohnmobil auf dem Gelände der Pension Stern abstellen.

Mittags ging es ab nach Collenberg, eine Runde auf dem Parcours drehen. Das Wetter war super, nicht zu warm und nicht zu kalt UND trocken. Der Parcours war teilweise umgestellt und einige Stationen waren mit neuen Tieren bestückt.

Nach dem Parcoursbesuch sind wir nach Wertheim gefahren, haben ein bisschen gebummelt und sind dann hoch zur Burg gegangen und haben dort lecker gegessen.

Im Anschluss haben wir in der Gemeinschaftsküche der Pension Stern noch lange zusammen gesessen, die verschiedenen selbstgebrannten Obstler und angesetzten Likörchen probiert und haben uns gut unterhalten. Mit einem mittelschweren Tüdellüh ging es dann sehr spät ins Bettchen.

04.10. – Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es ab in die Wolfsschlucht. Wie schon beim letzten Mal waren wir schier überwältigt von diesem tollen Parcours. Auch Martina und Hans-Jürgen gefiel der Parcours und so manches Mal blieben wir einfach stehen und freuten uns über Ausblick und Gelände. Auch hier wurden neue Tiere aufgestellt. Auch wurde oben auf dem höchsten Punkt des Parcours mit Arbeiten für ein neues Ziel begonnen. Ein neuer Teich? Wir sind gespannt, denn 2018 werden wir wieder gucken kommen.

Dann ging es wieder nach Wertheim, Kaffee beim Italiener, ein bisschen Shoppen und Schlendern durch die Altstadt und später dann Abendessen im Restaurant „Zum Ochsen“. Auch sehr zu empfehlen.

Der Abend klang dann wieder bei Obstler und mit leichtem Tüdellüh aus.

05.10. – nun hieß es zweimal Abschied nehmen, Martina und Hans-Jürgen sind nach dem Frühstück wieder nach Hause gefahren und wir sagten der Pension Stern ade und machten uns auf nach Coburg.

Wir haben uns dann mit Frank und Rudi in Ummerstadt auf dem Parcours von Christian Unger von Longlife  getroffen, der noch nicht offiziell geöffnet war. Wir durften netterweise den Parcours testen. Uns hat er Spaß gemacht. 21 Stationen mit Tiergruppen bestückt, so dass man voll auf seine Kosten kommt.  Nur die letzten zwei Stationen waren doof, da fing es an zu gießen 😀 … im Anschluss sind wir noch zu Christian gefahren, dort gab es leckere Backwaren, die Frank mitgebracht hatte, damit wir uns stärken konnten. Außerdem zeigte er uns noch einige seiner Longlife-Targets und seinen Arbeitsplatz, an dem er die Custom-Bögen für Bearpaw fertigt.

06.10. – Frühstück, mal wieder Koffer packen und da Frank noch in der Backstube zu tun hatte, sind wir dann auf die Veste Coburg gefahren und haben mal ein bisschen was kulturelles gemacht. In der Veste, die erstaunlich gut erhalten ist, gibt es ganzjährig einige Ausstellungen. Es gab viel zu sehen…

Gegen mittag trafen wir dann wieder in der Bäckerei ein und Frank hatte extra für uns seinen bayrischen Zwiebelkuchen gemacht. Sehr lecker! Zum Abschluss haben wir noch mit Frank und Rudi den Bearpaw Parcours geschossen und sind im Anschluss weiter nach Hornburg gefahren. Ein gejuckel. Zwei Vollsperrungen mit Riesenumleitungen auf der B6. Statt 3,5 Stunden haben wir fast 5 Stunden gebraucht und Willi war not amused.

Um 21.00 Uhr haben wir dann eingecheckt im Hotel Schützenhof Hornburg. Wir hatten ein ganz tolles Zimmer. Und der Hornburger Grieche ist genau nebenan, der ist wirklich spitzenklasse und entschädigte Willi für die lange Fahrt.

07.10. – und schon wieder auschecken und auf zum 4. Turnier am Hainberg. Auch eines unserer Lieblingsturniere. Super Gelände, herzlicher Verein und gutes Essen und ich kann mal wieder meine tollen Holzpfeile fliegen lassen. Wir waren in einer Gruppe m. Peter L., Christian S. und Dirk H. – hat viel Spaß gemacht mit so vielen guten Schützen in einer Gruppe zu schießen. Leider war durch die anhaltenden Regenfälle der Bogen ziemlich rutschig, einmal habe ich mich glatt auf den Hosenboden gesetzt. Ich matschig, Pfeile matschig, Bogen matschig, aber zum Glück nichts kaputt. Mein absolutes Highlight – der Schuss auf den Rothirschen. Vom Abschusspflock aus, sah der wirklich aus wie´ne Maus, so klein. Dann noch Berg runter. Und dann lege ich da noch ein X-Kill hin. Ich jubel immer noch… Am Ende belegte Willi mit 417 Punkten Platz 2 bei den Primitivbogen-Herren und ich mit 393 Punkten den 1. Platz bei den Jagdbogen-Damen.

21.10.2017 – 4. Kürbis Cup. Das Hochwasser hatte sich pünktlich wieder so weit verzogen, dass die Vorbereitungen reibungslos durchgeführt werden konnten und auch mehrere Schüsse über die Wölpe möglich waren. An unserem Grundstück kann man ja nichts ändern, dass ist halt, wie es ist – Flachland. Aber der Schwierigkeitsgrad lässt sich ein bisschen steigern. Die Entfernungen waren meist ziemlich sportlich und die Kürbisse hatten Lea und ich schön angebracht, so dass kein Schütze ohne Kürbistreffer/Minuspunkte nach Hause gegangen ist. Wir hatten unseren Spaß, die Schützen auch! Was will man mehr…

November

18.11.2017 – SIOT vom ARTchers Land. In diesem Jahr fand das SIOT, welches eigentlich ein MUSS ist, im ARTcher Park in Wesendorf statt. Wir mussten aus privaten Gründen leider absagen und waren nicht dabei.

19.11.2017 – Paderbow in Paderborn. Wieder viele nette Menschen getroffen, Zeit zum Plaudern, Stöbern und Ausprobieren. Willi hat von Raul seinen gesponserten Bogen überreicht bekommen. Ich habe bei Matthias Klein/Der Bow den Takedown ausprobiert und mich spontan verliebt. Ein tolles Teil! Haben will… …aber ich habe ja meine Siri und mit der bin ich immer noch glücklich! Der Honigbär von Franzbogen ist nun unser. Auch ein paar Federn haben wir uns gegönnt. Ich probiere mal eine andere Form aus… Endlich habe ich auch Thomas Czech, der hinter den TC-Targets steckt, persönlich kennen gelehrt, nach dem wir uns schon so oft so nett über e-Mail ausgetauscht haben. Auch hier stockten wir unseren Bestand um zwei Truthähne auf.

25.11.2017 – 20 Jahre Ragnarök e.V. – das MUSS gefeiert werden und wir durften dabei sein. Die Ragnaröker wissen, wie man seinem Lieblingssport nachgeht und wie man feiert. Nach der Begrüßung ging es ab in das angrenzende Gelände, ein bisschen Nachtschießen. In Begleitung von Ragnarök-Schützen hat man immer Spaß – wir haben so gelacht. Romantisch war es auch, die Tiere glitzerten im Taschenlampenlicht, sie waren mit einer Glitzer-Eisschicht überzogen. Als wir dann durchgefroren wieder im Vereinsheim ankamen war auch die warme Suppe schon fertig. Leckere Gulaschsuppe. Viel später ging es dann glücklich und satt wieder Richtung Heimat.

Dezember

09.12.2017 – Weihnachtsschießen der Bowhunter Rethem. Leider hatte in diesem Jahr fast keiner Zeit, so dass wir eine überschaubare Truppe von 11 Schützen waren. Holger und ich hatten am Vormittag fünf Stationen (nur so wenig, weil es doch ziemlich kalt und windig war, so dass wir doch lieber den Schutz der Hecke und des Stalls genutzt haben) mit 10 Zielen aufgestellt. Für jedes Ziel gab es 4 Pflocke (gelb – grün – blau – rot) die von geschenkt bis überaus sportlich zum Ziel standen. Die Pflockfarbe und die Anzahl der Schüsse (0-3) mussten gewürfelt werden. Feststellung: Willi kann auch Würfeln, er wurde mit 91 Punkten Sieger. Glücksspiel scheint nicht so meins zu sein. 1 Pfeil vom roten Pflock (z.B. ca. 50 m auf einen Auerhahn) war ganz schön schwierig. Auch schön 0 Pfeile von Pflock x. Eine Verlosung hatten wir leider nicht, sonst hätte ich mich darauf konzentriert. Spaß hat es aber allemal gemacht. Im Anschluss saßen wir noch gemütlich zusammen und haben gegessen, getrunken, geredet und gelacht. Jeder hatte etwas mitgebracht. Es war eine schöne kleine Feier…

10.12.2017 – Gruppentreffen der Facebook-Gruppe „3D Bogenschießen Nord“ im ARTchers Park. Leider konnte ich aus zeitlichen Gründen nicht dabei sein, aber Verlosung kann ich auch in Abwesenheit. Nadine und Ingo haben sich die Arbeit gemacht und ganz viele Sponsoren für eine Weihnachtsverlosung gefunden. Bei dem GT im ARTchers Park wurden dann ganz viele tolle Sachen rund um das Bogenschießen verlost und ich habe ein 3D-Schweinderl gewonnen. Schwein muss man haben… – und das kommt nun in unseren Parcours.

26.12.2017 – Parcours Archers Hill in Barsinghausen. Nach jahrelangen zähen Verhandlungen hat es Rolf endlich geschafft und hat seinen Parcours eröffnet. Da wir am 26.12.2017 schon seit einigen Jahren nicht viel essen und faul auf dem Sofa rumsitzen, sondern uns lieber mit lieben Menschen zum Bogenschießen verabreden, haben wir uns in diesem Jahr den Archers Hill Parcours als Treffpunkt ausgesucht.

Ein schöner Parcours mit viel Liebe aufgestellt und macht Laune. Es gibt eine Einschießwiese und 21 Stationen die geschossen werden wollen. Das Gelände ist gut zu gehen, die Aussicht ist atemberaubend. Bei gutem Wetter sieht man sogar das Steinhuder Meer. Für das nächste Jahr haben wir uns vorgenommen dort häufiger zu trainieren.

29.12.2017 – letztes Training im Jahr mit Glühwein und Keksen und Besuch von Sven aus Büchen. Das Wetter war so weit gut, dass wir auch in der Hecke schießen konnten. Bei Sonnenuntergang ging es dann in die Halle.

 

So, ein langer Jahresrückblick. Wer hier unten angekommen ist – Hut ab für das Durchhaltevermögen.

Wir möchten uns bei allen Veranstaltern von Turnieren, Vereinen, bei denen wir mal reinschnuppern durften und Parcoursbetreibern für ein so tolles Bogenjahr 2017 bedanken. Vielen Dank für all die Arbeit die ihr investiert habt, damit wir Spaß hatten.

Weiterhin möchte wir uns bei Sabine Szymanski und Katharina Freimann für ihr jahrelanges und unermüdliches Engagement für uns Bogenschützen beim NSSV bedanken. Auch an alle Kampfrichter geht unser Dank. Wir verneigen uns vor allen, die Sabine zur Seite stehen, ihre Konsequenzen aus dieser Sache gezogen haben und ihr Amt niedergelegt haben oder ruhen lassen. Wir werden im Jahr 2018 ein Zeichen setzen und keine Veranstaltung des NSSV/DSB besuchen.

Vielen vielen Dank auch an das Bowhunter Rethem Team, welches den Parcours in Walsrode pflegt und auch bei Turnieren hilft. Ohne Euch wären wir nichts!!!

Nun hoffe ich, dass wir uns alle gesund und munter im neuen Jahr wieder sehen!

Liebe Grüße, Petra

1. Sommerturnier von Peter Lenze – Bowstore am 31.07.2016

Am 31.07.2016 fand das 1. Sommerturnier bei sommerlichem Wetter statt.

Es waren 30 Ziele jagdlich in dem Gelände rund um das Jugend-Feriendorf in Wald und auf der Wiese aufgestellt, was aber nicht heißen soll, dass es einfach war. Die Ziele waren doch meist ziemlich tricky gestellt. Natürlich durften auch weite Schüsse nicht fehlen. Der stehende Bär war ganz schön weit weg. Somit war dieses Turnier doch schon als anspruchsvoll einzustufen.

Schön war, dass ich endlich meine neuen Holzpfeile im Gelände ausprobieren konnte, Matthias B. hat ganze Arbeit geleistet. Sie fliegen richtig gut.

Willi belegte mit 472 Punkten den ersten Platz bei den Jagdbogen-Herren, Stephy kam mit 399 Punkten auf den 1. und ich mit 381 Punkten auf den 2. Platz. Es gab tolle Gutscheine für den Bowstore von Peter Lenze.

Peter Lenze und Familie haben ein richtig tolles Turnier auf die Beine gestellt und wir hoffen, dass es im nächsten Jahr ein 2. Sommerturnier gibt.

Entschuldigt bitte, dass es dieses Mal so wenig Text ist und es auch keine Fotos gibt. Ich muss gestehen, ich bin etwas faul gewesen in letzter Zeit und „muss“ noch 12 Berichte von Turnieren und Meisterschaften schreiben. Bald gibt es wieder mehr zu lesen…

Text P. Gehrke

7. Wittenberger Hasenjagd am 11.04.2015

Für mich ist die Wittenberger Hasenjagd ein MUSS. Die 5. Wittenberger Hasenjagd 2013 war mein erstes 3D-Turnier. Die 6. Wittenberger Hasenjagd 2014 war das erste Turnier auf den ich den 1. Platz belegte und nun sollte die 7. Wittenberger Hasenjagd 2015 auch etwas besonderes werden, aber dazu später mehr.

Leider kam die Ausschreibung etwas spät, so dass ich im Februar schon mal nachgefragt habe. Es kam auch promt eine Mail, dass ich mir den 11.04. schon mal vormerken sollte, die Ausschreibung aber noch kommen würde.

Ich buchte gleich ein Zimmer für uns in der „Alten Ölmühle Wittenberge„, weil es dort so schön war im vorletzten Jahr. 

Dann wartete ich auf die Ausschreibung. Und wartete. Und wartete. Irgendwann schrieb ich dann noch eine Mail in der ich versuchte, 2 Plätze für uns zu reservieren. Allerdings bekam ich darauf leider keine Antwort.  

Einige Tage später sah ich dann durch Zufall die Ausschreibung. Der 11.04. blieb als Datum bestehen. Allerdings sollte man sich nicht per Mail anmelden, sondern die Anmeldung sei die Überweisung des Startgeldes. 

Das finde ich etwas unglücklich, weil der Verein nach Überweisung des Startgeldes keine Nennbestätigung rausgeschickt hat. Wittenberge ist ja nicht mal eben um die Ecke, falls das Turnier überbucht gewesen wäre. 

Am 10.04. reisten wir entspannt in Wittenberge an. Brachten die Sachen auf das Zimmer, bestellten für den Abend einen Tisch im Brauhaus und machten ein bisschen die Elbe-Promenade unsicher. Das Wetter war wunderbar. Sonnig und warm.

Der 11.04. begann mit einem leckeren Frühstücks-Buffet und dann machten wir uns auf an den Friedensteich. Dort kamen wir zeitgleich mit den Büchenern an. Bögen und Co wurden geschultert und auf ging es zur Anmeldung. Schnell waren wir uns einig, wir wollten mit Uwe, Sören, Jannis und Ali in eine Gruppe.

Das Anmelden schleppte sich ein bisschen hin, aber für jeden Schützen wurde die Schießkarte ausgefüllt und noch einmal nach der Bogenklasse gefragt. So etwas hält auf, ist allerdings vorbildlich, denn ich weiß, das manche, die denken, sie seien bekannt, einfach mal nur den Vornamen auf die Schießkarte schreiben. Das hält dann später doch sehr beim Ermitteln der Sieger auf.

Es gab die obligatorische Rede und die Sicherheitshinweise, dann führte uns ein Vereinsmitglied in den Wald. Wir starteten an Station 11, stellten uns in die Sonne und warteten auf den Schießbeginn. Es war wirklich so schön warm, dass bald die Jacke ausgezogen werden konnte und man im T-Shirt schoss.

Es gab 27 Stationen, teilweise mit mehreren Tieren gestellt. In diesem Jahr spielte auch wieder der Pfeilfresser eine Rolle. 30 Punkte für den Treffer oder 15, wenn man das Ausweichziel (Hase) killt. Das war eine Frage der Ehre und der Punkte. Wir nahmen alle den Pfeilfresser und haben ihn auch alle getroffen, also die weiche Mitte… …auch der Schuss vom Pferd, welches diesmal beim Besteigen auch nicht umfiel, da es gut befestigt war, auf den Bison fehlte nicht. Moorhühner hatten sich im Wald versteckt und auch allerlei anderes Getier.

An einer Stelle gab es ein kleines Sicherheitsmanko, wenn man auf das Monster schießen wollte, hatte man die Gruppe, die auf die Schlange schoss, im Visier. Ein Abpraller und schon… …wir haben dann gewartet, bis die Gruppe weg war und schossen dann gefahrlos. Man muss halt auch selber ein bisschen mitdenken.

Die Tiere, teilweise selbst hergestellt, waren im Winter in der Werkstatt. So hatte das Monster neue spitze Zähne und einen Fifi aus Fell. Die Schlange hatte sich auf wundersame weise gehäutet und zeigte klare Farben. Auch ein paar neue Tiere hatten Wittenberge erreicht und wurden schön in dem Gelände aufgestellt.

Die Highlights habe ich ja schon so weit beschrieben. Die Ziele waren sehr schön aufgestellt. Mir hat das ganze Turnier sehr gut gefallen. Die Entfernungen waren jagdlich, es gab aber auch einige Ziele die weiter weg standen. Es passte halt alles. Das Wetter, die Gruppe und die Trefferquote. Es war ein ganz tolles Turnier!

Manko: Ich konnte keines feststellen, bis auf den einen Sicherheitsfehler. 

Willi kam mit 600 Punkten auf den 1. Platz bei den Herren Recurve und war Gesamtsieger mit der höchsten Punktzahl. Ich erreichte den 1. Platz mit 530 Punkten. Für jeden von uns gab es ein Presentkorb mit Wurst, Sekt und Süßem. Willi bekam außerdem noch einen Pokal und eine Urkunde für den Gesamtsieg.

Nun ist die 7.Wittenberger Hasenjagd für mich auch etwas besonderes. Das erste Mal das ich mit Siri gestartet bin, das erste Mal, dass ich keine Nullrunde hatte und das erste Mal, das ich mit Siri ein Turnier gewonnen habe. 

Die 8. Wittenberger Hasenjagd 2016 muss ich unbedingt mitmachen und versuchen einen Hattrick zu landen…

Wittenberger Hasenjagd 2015

Text und Fotos P. Gehrke, Foto von „meiner Siegerehrung“ W. Gehrke 

5. Schnuckentörn vom Bogensport Südheide e.V. Bergen am 06.04.2015

Am 06.04.2015 machten wir uns am Morgen auf in Richtung Bergen Katensen zum Austragungsort des 5. Schnuckentörn des Vereins Bogensport Südheide e.V. Bergen.

Bei bestem Wetter kamen wir auf dem Parkplatz an und in unmittelbarer Nähe stand schon ein Ziel. Ein liegender Dammhirsch. Der gelbe Pflock war relativ dichte bei. So freute ich mich auf einen entspanten Schießtag mit jagdlichen Entfernungen. Ich lies meinen Blick schweifen und? – Mist – da war noch ein blauer Pflock, der stand aber eher sportlich.

Auf dem Weg zur Meldestelle kamen wir an zwei weiteren Zielen vorbei und die waren auch nicht gerade dichte bei.

An der Meldestelle angekommen wurden wir schon von Sonja, Michael und Emmi begrüßt. Michael hatte uns schon in die Gruppe 1 eingetragen. Sonja, die wegen einer Verletzung seit einiger Zeit pausiert hatte, kam ohne Bogen mit und wurde gleich zum Schreiben verdonnert.

Sehr viele bekannte Gesichter aus Barsinghausen, Coppenbrügge, Geesthacht und und und waren vor Ort, so dass man sich gleich wohl fühlte.

Es waren 33 Stationen, teilweise mit mehreren Tieren besetzt, gestellt. Meist waren es auf der ehemaligen Mülldeponie Hochschüsse und die Tiere standen, für meinen Geschmack, recht weit. Auch für die Kinder. Beim Grizzly hatte Emilia (9) doch schon Probleme, überhaupt bis zum Tier zu kommen. Im angrenzenden Wald gab es dann auch ein paar sehr schöne Schüsse nach Unten. 

Essen und Trinken waren in ausreichender Menge vorhanden und sehr lecker. Es gab Bratwurst, Bratcurrywurst, Gemüse-, Kartoffelsuppe, belegte Brötchen, diverse Kuchen und natürlich allerlei kalte und warme Getränke zu moderaten Preisen.

Willi hat den 2. Platz mit 485 Punkten belegt, ich kam mit 350 Punkten auf den 8. Platz (von 18 Schützinnen),  mit dem ich sehr zufrieden war, weil weite Ziele nicht so mein Ding sind. Da hapert es an Erfahrung. 

Hans-Jürgen, Buddy und Willi holten für den SV Coppenbrügge den Wanderpokal mit 24 Kills. 

Fazit: Ein sehr anspruchsvolles Turnier bei dem einem Schützen einiges abverlangt wird und es keine Geschenke gab. Mir hat es anfangs nicht viel Spaß gemacht, weil ich nichts getroffen habe. Allerdings habe ich mich im Laufe des Turniers sogar an die weiten Entfernungen gewöhnt und fand mich gar nicht so schlecht. Die nette Gruppe, das gute Wetter und die nette Verpflegung haben das Turnier dann doch zu einem schönen Turnier gemacht. 

Manko: Im nachhinein habe ich von einigen Schützen gehört, dass auf den Hinweis, dass die Ziele doch ganz schön weit weg standen und es ganz schön schwierig war, die Antwort kam, dass man eher die guten Schützen ansprechen möchte, damit die sich nicht langweilen. Auf die schlechten Schützen könne man verzichten. 

Ich denke, die Kunst ist, ein Turnier zu gestalten, bei dem erfahrene Schützen und Anfänger auf ihre Kosten kommen und Spaß haben. Schade, diese Einstellung, denn ich weiß nun von einigen, dass sie nicht wieder dorthin fahren werden. 

Wir werden aber trotzdem im nächsten Jahr wieder dabei sein, wenn es zeitlich passt.

 

Es gab sogar ein Einhorn - Obacht, auf Einhörner schießen bringt Unglück!!!

Siegerehrung... ...und Vereinsaufnahme...

Fotos u. Text P. Gehrke

Niedersachsen vs. Schleswig Holstein

Am 05.10.2013 fand ein besonderes Treffen statt. Unsere Bogen-Kumpel aus Büchen, die Hells Archers, wollten mit 9 Personen aufschlagen. Willi bastelte daraus erstmal gleich ein Niedersachsen gegen Schleswig Holstein. 

Die ganze Truppe, naja fast, Ali, Davud und Asya mussten leider schon früher los

Der Termin stand sehr kurzfristig fest und demnach konnten wir die Einladungen auch recht spät rausschicken. Die Vorbereitungszeit war auch etwas knapp, aber wir haben es, wie bis jetzt immer, ganz gut geschafft, alles auf die Reihe zu bekommen. 

Hauke erfuhr am 04. dann, dass er, weil ein Kollege im Urlaub sei und der andere krank, arbeiten müsste und das am Nachmittag. Das konnte er dann noch abwenden, musste aber am Vormittag arbeiten und hätte nicht aufbauen können. Maik hatte zugesagt, wieder mitzuhelfen, der sagte am Abend dann aber auch noch ab. Nach langen hin und her konnte Hauke dann doch eine Stunde später mit seinem Dienst beginnen und wir schafften dann wieder problemlos, den Parcours pünktlich aufzubauen.

Wettertechnisch hatten sie einige starke Regenschauer angesagt und wir grübelten schon, wie wir das kompensieren könnten. Sascha gab dann Entwarnung. Er hatte sich den Wetterbericht genauer angeschaut und meinte, die Regenschauer würden nicht über die Aller rüberkommen. So war es zwar bedeckt, aber es regnete wirklich nicht einen Tropfen und es war relativ warm, so dass man sogar die Jacken ausziehen konnte. 

Uwe traf als erstes ein und brachte Frühstücksbrötchen und gute Laune mit. Da konnten wir uns dann erstmal stärken. Dann trudelten so nach und nach alle angemeldeten Schützen ein und die Freude war groß. 

Schön war, dass wir in 4er Gruppen durch den Parcours gehen konnten und relativ schnell durch gekommen sind. Denn es wird ja mittlerweile schon zeitig dunkel.

Alle hatten wieder riesigen Spaß und wir haben uns auch sehr gefreut, dass es den Büchenern bei uns so gut gefallen hat, das sie schon angedroht haben, bald wieder zu kommen, vielleicht einige auch schon am 23.11.2013 zum nächsten Treffen? Wir würden uns freuen. 

Nett war, das jeder etwas zum Essen und Trinken mitbrachte oder sich an den Kosten dafür beteiligte. Aus Büchen kamen leckere Grillwürste und Steaks, Nudelsalat, Kartoffelsalat, Tomaten, Brötchen und Baguette. Sascha sponserte eine Kiste Bier und beteiligte sich auch noch finanziell. Wir besorgten Suppe, Kuchen, Knabberkram und Getränke. Wer nichts mitgebracht hatte, der beteiligte sich mit einer Geldspende. Das war nett unkompliziert. 

Das Schießen war wirklich Klasse, wie man auf den Bildern bestimmt erkennen kann. 

Anschließend saßen wir noch nett am Lagerfeuer zusammen, erzählten uns Geschichten und genossen, dass man noch draußen sitzen konnte. 

Die ganze Fotostrecke, mit insgesamt 155 Fotos (wir waren diesmal mit 3 Kameras unterwegs), könnt Ihr Euch anschauen, wenn ihr das kleine Foto unter diesem Bild anklickt. 

Die Niedersachsen stellten den Sieger bei den Erwachsenen. René kam mit 443 Punkten aus dem Parcours. Bei den Kindern kam Lukas (Schleswig Holstein) auf den ersten Platz mit 273 Punkten. Im Schnitt (nur die Erwachsenen) hatten die Hells Archers mehr Punkte als die Bowhunter Rethem erzielt. Die Ergebnisse findest Du ->hier<-!

Vielen Dank für Eure Teilnahme an diesem Turnier und dass Ihr alle so gut drauf wart. Hauke und Lea danken wir für die Hilfe beim Aufbau, Sascha und Hauke für die Hilfe beim Abbau. Der Dank für das unermüdliche Kaffeekochen geht an Andrea. 

Fotos von P. u. L. Gehrke, Text von P. Gehrke

20. Wellier Jagdturnier

Der BSV Argus Wellie e.V. lud am 25.08.2013 zum 20. Wellier Jagdturnier ein.

Treffen war um 09.00 Uhr am Altsachsengrab in Reese bei Steyerberg im Landkreis Nienburg. Unsere Anfahrzeit? Ca. 38 Minuten laut Navi.

Endlich mal ein Turnier dichte bei. Endlich mal am Sonntag nicht schon vor 6.00 Uhr aufstehen. Das ist ja fast wie ausschlafen.

Der Wecker wurde auf 07.00 Uhr gestellt. Aber – um 06.15 klingelt mein Handy, eine SMS und ich bin wach. Toll. Und das am Sonntag. Wer wagt denn so was? Der Uwe. Wie nett. Er möchte zu dieser nachtschlafenden Zeit wissen, ob wir auch beim Turnier sind und ob wir in eine Gruppe wollen. Spontan würde ich jetzt „NEIN“ schreiben, ich bin ein bekennender Morgenmuffel. Anderseits freu ich mich, Uwe wieder zu treffen. Willi rührt sich: „Wer schickt Dir denn mitten in der Nacht eine SMS?“ Ich erkläre es ihm. Kurz und gut, wir freuen uns beide und wollen natürlich gerne mit Uwe in eine Gruppe. Schnell geht eine SMS auf Reisen und wir drehen uns noch mal um.

Dann das übliche Procedere, fertig machen, Sachen packen, kontrollieren ob alles drin ist. Tochter nicht vergessen? Die will heute auch mal mit. Der Sohn eigentlich auch, ist aber auf einem Neonsplash in Hamburg versackt.

Ohne große Probleme und Umleitungen erreichen wir den Treffpunkt. Auf dem Parkplatz werden wir per Handschlag von einem netten Vereinsmitglied begrüßt und sie erklärt uns den Weg zur Meldestelle. Ab geht es durch den Wald und schon sind wir da. Uwe auch schon und er hat die traurige Nachricht, dass die Gruppen schon feststehen und wir nicht wild hin und her tauschen können. Schade.

Ich melde uns an und frage, da Hauke ja nun nicht dabei ist, ob Uwe nicht ausnahmsweise doch in die Gruppe könnte. Der Verantwortliche zeigt sich gnädig und genehmigt es. Da ist die Freude bei allen groß.

Es wird eine kleine Rede gehalten, die man leider fast nicht versteht, weil zu leise, und dann geht es ab in den Wald. Wir kommen an einigen Stationen vorbei und kommen leicht ins Schwitzen. Die roten Pflöcke (bei uns die für Erwachsene) sind ziemlich weit weg und die blauen Pflöcke (bei uns für die Kinder) gehen mal gerade so, also für Kinder. Wir fragen unseren Führer, er klärt das Missverständnis auf. Rot bedeutet Visier-Schützen, blau ohne Visier und Kinder und Schüler schickt man im eigenen ermessen vor.

Aufatmen für uns, also ist doch nicht alles so weit weg. Dass die Kinder keine Pflöcke haben, finde ich schade, denn so hat man keine einheitliche Entfernung. Lea hat fast immer von den blauen Pflöcken aus geschossen, nur manchmal, wenn es viel zu weit weg war, haben wir sie ein paar Meter vorgeschickt.

In unserer Gruppe war der Martin noch mit von der Partie. Somit waren wir dann komplett und eine ziemlich lockere und lustige Gruppe. Es hat uns allen richtig viel Spaß gemacht.

Die 34 Ziele waren in WA-Entfernungen aufgestellt, was soviel bedeutet, dass dies die Meisterschaftsentfernungen sind. Das Gelände war super und der Parcours hat wirklich Spaß gemacht. Für mich waren eindeutig der Bison (den Willi erst mit dem zweiten Schuss getroffen hat und wir uns alle vor Lachen fast auf der Erde gewälzt hätten, weil er sich vorher schon so auf diesen Schuss gefreut hat und meinte, der sei ziemlich nah – ich habe den übrigens mit dem ersten Schuss getroffen), das Krokodil (hätte auch echt sein können), der Reiher, die Wölfe und die Ratten die Highlights des Tages. Ansonsten waren aber alle Ziele gut aufgestellt, bis auf der Luchs. Da war es mit der Sicherheit ein wenig schlecht bestellt. Die Schützen mussten die Pfeile holen und dann rechts weg gehen. Wenn man als nachfolgende Gruppe dachte, man könne jetzt schießen, tauchten sie wieder auf und gingen direkt hinter dem Luchs vorbei. Wenn ein Ziel so aufgestellt ist, dann sollte man dort einen Sicherheitsmann aufstellen, der den Schuss freigibt. Ansonsten gab es am Parcours nichts zu mäkeln.

Unser letztes Ziel war ein Hunter. Wir mussten mit einem Schuss einen Hasen zur Strecke bringen. Bisher hatten Willi und Uwe noch keinen Nuller und die Lage war ganz schön angespannt. Und? Beide hatten Nerven wie Stahlseile und trafen den Hasen. Da war die Freude groß. Es war für Beide das erste Turnier ohne ein Null-Punkte-Ziel. 

Die Siegerehrung kam und Lea belegte bei den Schülern den 4. Platz mit 380 Punkten. Willi hatte 575 Punkte und erreichte bei den Herren-Jagdbogen den 2. Platz und bekam das Grinsen kaum noch aus dem Gesicht. Ich habe mit 349 Punkten den 7. Platz bei den Damen-Jagdbogen geschafft, darüber habe ich mich sehr gefreut. 

Auch die Versorgung war gut. Es gab eine Verpflegungsstation im Wald. Dort gab es Kaffee, Kuchen, Süßigkeiten, Softgetränke und Hot-Dogs und am Treffpunkt gab es zusätzlich noch gegrilltes Fleisch und Würstchen. Leider keine Salate. Netterweise haben sie für Lea, die ja Vegetarierin ist, die Sojabratlinge gegrillt, die wir mitgebracht haben. Und Willi war auch ganz glücklich, weil er seine Grillwürstchen mit seinen neu erworbenen Outdoor-Besteck essen konnte. Nie wieder ärgern über Plastikmesser.

Unser Fazit: Ein Super Turnier. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, wenn wir einen Startplatz ergattern. Willi fand, es war bisher das beste Turnier, an dem er Teilgenommen hat. Das könnte daran liegen, dass er 2. geworden ist oder aber auch an den vielen Obstlern. 😀

Für die ganze Fotostrecke bitte das kleine Foto anklicken.

Fotos von P. Gehrke u. L. G., Text von P. Gehrke

Buchenschuss 2013

Nie wieder… …morgens so früh so weit weg an einem Bogenturnier teilnehmen. Am 17.08.2013 klingelte um 05.30 Uhr der Wecker. Im Schnelldurchlauf wurde sich fertig gemacht, die Tiere gefüttert (die schauten auch ganz blöd ob der frühen Uhrzeit), dann wurde der Wagen gepackt und kontrolliert ob auch wirklich alles mitgenommen wurde, was mitgenommen werden musste und dann ging es auch schon los. Richtung Kiel, nach Lilienthal. Die Bogenfreunde Wuldor luden zum Buchenschuss 2013 ein.

Laut Navi sollten wir um 09.11 Uhr ankommen. Die Bahn war relativ frei, so dass wir gut durchkamen. Allerdings waren haufenweise Baustellen auf der Strecke. Dann haben wir uns trotz Navi „verfahren“. Irgendwie hatte der kleine Garmin einen Ausfall und zeigte nicht richtig an. Wir waren uns jedenfalls Beide einig, dass wir geradeaus müssen. Der Navi meinte dann plötzlich „Jetzt rechts“ und da war es schon zu spät. Wir sind dann auf einer kleinen netten etwas holperigen Autobahn Richtung Kiel weiter gefahren und mussten somit nicht durch den Elbtunnel. Das war bestimmt ein Vorteil.

Leider gab es dann, ich glaube, es war schon in Lilienthal, eine Baustelle und uns war komplett die Durchfahrt versperrt. Wir mussten der Umleitung folgen was uns satte 25 Minuten und etliche Kilometer kostete. 

Um 09.30 Uhr sollte Treffen sein. Wir kamen definitiv zu spät. Im Wald angekommen haben wir uns unsere Bogensachen geschnappt und sind schnell zum Treffpunkt gehastet. In der Eile habe ich natürlich die Kamera im Wagen liegen lassen (Deshalb gibt es heute mal nicht so viele Fotos). Ein Glück hatte sich die Begrüßung auch etwas nach hinten verschoben und so waren wir gerade noch rechtzeitig. 

Es gab nur 4er-Gruppen, so dass es keine langen Wartezeiten gab, außer bei mir vielleicht, weil ich ja oft alle drei Pfeile schieße. Ich hatte mich ein wenig gewundert, warum Karsten Gummistiefel trug. Es hatte zwar leicht geregnet am Morgen, aber es war ja davor Tagelang trocken. Nach dem ersten Ziel, einem Krokodil, wusste ich es dann. Im ganzen Wald gab es Modderstellen und meist stand da ein Tier davor, dahinter oder mittendrin. So waren wir Karsten ganz dankbar, dass er immer die Aufgabe des Pfeilesuchens auf sich genommen hat. 

Die Ziele, 30 an der Zahl, waren alle ziemlich weit weg (Das Motto, so verriet uns Karsten, lautet auch: „Weit – Weiter – Wuldor!“) , so dass ich mich wirklich gefreut habe, überhaupt etwas getroffen zu haben. Ein Ziel unter 40 Meter war, glaube ich, nicht sehr häufig. Nach den ersten zwei Zielen habe ich mir für diesen Tag vorgenommen, nicht allzu viele Pfeile zu verschießen und über 100 Punkte zu kommen. Ich bin mit allen Pfeilen und 202 Punkten nach Hause gegangen. Also kann ich ganz zufrieden sein. 

Willis und meine Meinung gehen, das Turnier betreffend, weit auseinander.

Willi hat es gar nicht gefallen, was damit zusammen hängen kann, dass er schon am Morgen keine Lust hatte aufzustehen und seine Laune ziemlich gen Nullpunkt ging. Schon die Fahrt war nervig und er war gereizt. Obwohl er mit 466 Punkten in seiner Klasse den vierten Platz belegte und ihn nur 3 Punkte mehr auf den dritten Platz gebracht hätten, war er nicht zufrieden. Die Tiere waren ihm zu weit weg, zu doof aufgestellt, keine beweglichen Ziele, keine Hunter und so weiter und so weiter. Man konnte es ihm an diesem Tag aber auch wirklich nicht recht machen. Er mäkelte sogar darüber, dass die (handelsüblichen) Plastikmesser schrecklich seien (wissen wir ja alle, deshalb habe ich immer ein Taschenmesser dabei…) .. Willi würde dort nie wieder hinfahren (mal sehen wie er nächstes Jahr darüber denkt!).

Mir hat das Turnier sehr viel Spaß gemacht, obwohl die Ziele für mich mit meinem 30lbs Bogen doch ziemliche weit waren. Es war aber schön herauszufinden, dass ich doch ganz gut weit komme und auch sogar dann auch noch treffe. Das Wetter war super. Das Gelände toll. Ein Wald mit riesigen Buchen. Es waren einige sehr schöne Ziele dabei. Die Wildkatze, die man von einem umgefallenen Baum aus in einer Senke treffen musste oder die riesigen Rothirsche. Ich hätte manche Ziele vielleicht nicht so in die Pampe gestellt (obwohl die Suhle für das Wildschwein ja nun wirklich gut passte), denn wenn man nicht das Tier traf, dann musste man Pfeile putzen, aber man hatte ja auch die Möglichkeit einfach zu treffen. Karsten und Dirk fand ich auch sehr nett, Karsten hat mir einige gute Tipps gegeben, wie ich meinen Abschuss verbessere, das hat mich sehr gefreut und ich versuche, das Gelernte umzusetzen.Das Catering war auch gut und ich konnte mein Fleisch ohne Probleme schneiden, weil ich ja ein Taschenmesser dabei hatte… ;). Mein Fazit – gerne wieder, dann aber mit Übernachtung!!!   

Fotos P. u. W. Gehrke, Text P. Gehrke

Jagd auf den Pfingstochsen

Was macht man an Pfingsten? Na klar – Jagd auf den Pfingstochsen. 

Am 19.05.2013 fand die 2. Jagd auf den Pfingstochsen des  SV-Coppenbrügge statt. 

Für uns hieß das mal wieder – früh aufstehen, denn Treffen ist um 9.00 Uhr und man möchte ja nicht zu spät kommen – die Turniere sind irgendwie alle nicht gerade bei uns um die Ecke. 

Wir wurden nett begrüßt und konnten uns eine Gruppe aussuchen. Wir starteten in Gruppe 8 und bekamen Verstärkung von Klaus und Angelika. Zu viert machten wir uns dann auf den Weg durch den Parcours, der aus 28 3D und 2D Zielen bestand. Einige Zeit wurden wir dann noch von einer Reporterin begleitet, die haufenweise Fotos von uns machte und uns mehrere Löcher über das Bogenschießen in den Bauch fragte. Willi kam dann auch promt mit Foto in die DeWeZet. Leider kann man nicht den ganzen Artikel lesen, ohne dafür bezahlen zu müssen.

Für uns Flachlandtiroler (jeder Maulwurfshügel ist quasi ein Berg) waren die Steigungen am Ithkopf und in der Sandkuhle schon ganz schön anstrengend. Dank der neuen Schuhe, die Schweineteuer waren, habe ich aber alle Steigungen, ob hoch oder runter, gut gemeistert. 

Leider hatte es den Vortag so dolle geregnet, dass das Team des SV-Coppenbrügge kurzfristig noch umstellen musste, da ein paar der Ziele unter Wasser standen. Allerdings war es für die steileren Wege nur von Vorteil, dass sie nicht aus Mullersand bestanden, sondern schön durchnässt waren. Das gab doch einigen Halt. Nasse Füße haben wir uns zum Glück nicht geholt und wenn es beim Aufstehen um 06.00 Uhr noch ein wenig düster aussah konnten wir uns den Rest des Tages über Sonne, Sonne und noch mehr Sonne freuen. Kurz nach 10.00 Uhr war es so warm, dass man die Jacken getrost ausziehen und im T-Shirt rumspazieren konnte. 

Das Gelände war sehr Abwechslungsreich und die Ziele waren gut aufgestellt. Teilweise musste man sie sogar suchen, weil sie so gut versteckt waren. Es gab Ziele die waren berghoch, andere bergab, in Senken, teils verdeckt von Bäumen, auf der Wiese im Hohen Gras liegend, in Bäumen stehend oder hängend aufgestellt und das Spiel von Licht und Schatten so perfekt eingesetzt, so dass selbst Cracks wie Klaus und Willi auch mal daneben schossen. Es war doch schon ein sehr anspruchsvoller Parcours mit viel Liebe zum Detail. Außerdem wurde hier Sicherheit wirklich groß geschrieben. Weiterhin waren die Ziele so aufgestellt, dass man nicht ewig lange seine Pfeile suchen musste. Man sah wirklich, dass sich da jemand sehr viel Gedanken gemacht hat. 

Die Highlights waren für mich zum einen der Schuss auf den Bison, auch wenn den keiner aus unserer Gruppe getroffen hat. Man stand in ca. 17 m Höhe und musste auf den Bison schießen, der dann noch ca. 70 m Luftlinie entfernt stand. Wann kann man schon mal so einen Schuss machen? Dann war da noch der Schuss auf den Reiher. Der Reiher stand hinter einem Krokodil in einer Senke am See und man musste den Reiher durch das Maul des Krokodils treffen. Und auch das Pendel mit dem Hasen drauf war Klasse. 

Die Verpflegung war hervorragend. Eine Verpflegungsstation war mitten im Gelände und sorgte mit allerlei Leckereien für das leibliche Wohl. Dann war mitten im Wald eine Grillhütte, wo es Kuchen, Salate, Gegrilltes und Getränke für kleines Geld gab und alle Schützen sich zusammen setzen und noch einmal den Tag Revue passieren lassen konnten.

Dann kam die Siegerehrung. Willi ist 3. bei den Herren-Recurve geworden und durfte einen kleinen Pfingstochsen mit nach Hause nehmen. Für mich gab es Platz 6 bei den Damen-Langbogen. 

Am Ende durften aus jeder Gruppe der 1. Platz auf einen im Baum baumelnden Kunststoff-Ochsenschwanz schießen und der, der als einziges übrig blieb, bekam den Sonderpokal. Ein ca. 1,30 m großen Plüschochsen, den man ein Jahr lang beherbergen muss. Im nächsten Jahr muss man versuchen, den Titel zu verteidigen. 

Hier kann man auch noch Fotos aus der Galerie des SV Coppenbrügge sehen.

Für das nächste Jahr ist die Jagd auf den Pfingstochsen bei uns schon vorgemerkt und wir hoffen, wir sind wieder dabei…

Fotos der Galerie können einzeln angeklickt werden zum Vergrößern und zum Kommentieren.

Text by P.Gehrke, Fotos by W. u. P. Gehrke