3. Eisbär Cup am 24.01.2016

Unser 3. Eisbär Cup stand an.

Nach verschicken der Einladungen trudelten nach und nach die Nennungen ein. Eigentlich wollten wir ab 50 Startern niemanden mehr annehmen. Das Risiko schlechtes Wetter zu haben und die damit verbundenen Probleme, wie bekommen wir alle unter wenn es z.B stark regnet oder/und es richtiges Hochwasser gibt, ließ uns die Startplätze so stark limitieren.

Willi und sein großes Herz konnten dann aber keinem, der sich bei ihm meldete, absagen, so dass die Starterliste auf 73 anschwoll und ich ihm androhte, wenn er noch einen Schützen annähme, DANN…

Hat gezogen. Er wollte nicht wissen, was DANN passiert… 😀

Vor dem Turnier freuten wir uns schon über das Wetter. Die Schneelandschaft passte wunderbar zum Eisbär Cup.

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So sah es am Freitag noch aus…

Leider verflüchtigte sich der Schnee, der am Freitag noch überall lag, am Samstag fast vollständig, so dass am Sonntag nichts außer nassem Gras und Matsch übrig blieb. Ein Umtaufen von Eisbär Cup in Matsch Cup ist für uns allerdings keine Alternative.

Am Sonntagmorgen war es dann so weit. Wir waren wieder voll in der Zeit. Aufbau und das Auspflocken waren schon fertig, bevor die ersten Schützen ankamen. Auch konnten an den wenigen kritischen Punkten (nasser/glitschiger Lehmboden und Steigungen/Gefälle) noch Seile angebracht werden, so dass man etwas sicherer  diese Gefahrenpunkte passieren konnte.

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Ab 10.00 Uhr war die Meldestelle geöffnet und leider musste ich feststellen, dass wieder einige Pappenheimer nicht erschienen waren, teilweise ohne abzusagen. Um 10.40 Uhr verunsicherte Willi bei seiner Ansprache wieder alle und ich musste es etwas gerade biegen. Unter anderem musste ich die Prohibition während des Schießens verkünden und mich damit zur Spaßbremse schlechthin machen. Ansonsten verlief alles Reibungslos, so dass die Gruppen zügig im Gelände verteilt waren und um 11.10 Uhr fast pünktlich (immerhin noch im akademischen Viertel) mit dem Schießen begonnen werden konnte.

Als erstes gab es eine Hunter und dann eine 3 Pfeil Runde, es waren 17 Stationen mit 30 Zielen im Gelände verteilt.

In diesem Jahr hatte der Eisbär auf der Scholle Zuwachs bekommen. Der große stehende Eisbär und sein ganz kleiner Bruder sind von den Einnahmen des letzten Jahres erworben worden. Genau wie der Polar-Fuchs.

Außerdem hatten wir uns von einem T.C. Targets eine Schneeeule und einen weißen Marder bauen lassen.

Da der Schnee nun weggetaut war, übernahm an einigen Stellen ein weißes Laken die Funktion des Schnees, natürlich nur um das Auge zu verwirren damit man die weißen Tiere verfehlte.

Ab 12.30 Uhr war die Suppe heiß. Diesmal hatten wir, Dank Stefan, eine Gulasch-Kanone mit leckerer heißer Erbsensuppe, die großen Zuspruch bekam. Die Portionen waren aber auch wirklich reichlich und lecker.

Ansonsten gab es die üblichen belegten Brötchen, div. Kalt- und Heißgetränke und diesmal ein richtig großes Kuchenbüfett. Vielen Dank an die fleißigen Bäcker/innen.

Danke auch an Petrus, der den Wasserhahn zugedreht und uns nicht im Regen hat stehen lassen.

Auch mit der Wölpe hatten wir Glück. Sie führte ein paar Tage vor dem Treffen noch so viel Wasser, dass wir mit der schönen „neuen“ Brücke nicht über das Flüsslein gekommen wären.

Am Ende folgte die Siegerehrung, deren Vorbereitung ein paar Schützen zu lange dauerte. Sorry, aber da bin ich Einzelkämpfer. Schneller kann ich nicht. Schön dass dann trotzdem noch alle bis zum Schluss geblieben sind, denn es war doch schon etwas kalt.

Bei den platzierten Damen der Lang- und Jagdbogenklasse ist mir dann auch noch ein Fehler unterlaufen, den ich aber vor Ort und im Internet noch richtig stellen konnte, so dass alle ihre richtigen Preise und Urkunden erhalten haben.

Dann war es auf einmal vorbei. Alle stiegen in die Autos und fuhren los. Wahrscheinlich froh, endlich ins Warme zu kommen.

Ganz herzlich möchte ich mich bei allen Bowhunter Rethem Schützen bedanken für die Hilfe vor dem Turnier, bei den Umsetzen der Ideen, dem Auf- und Abbau des Parcours und vieles mehr. Das habt ihr wieder sensationell gemeistert. Danke auch an das Catering-Team, welches unermüdlich für das leibliche Wohl der Schützen gesorgt hat. Danke für die vielen Kuchenspenden. Danke an T.C. Targets für die Sonderanfertigung von Marder und Eule. Vielen Dank an Rainer vom Zugvogel Verden  für die Leihgabe der Zelte und das Aufstellen derselben. Danke an Nicole, dass sie wieder als rasende Reporterin über den Parcours gelaufen ist und uns auch wieder so eine tolle Collage für unseren Partyraum gebastelt hat. Einen lieben Dank natürlich auch an den Herren mit der Erbsensuppen-Kanone. Ganz ganz lieben Dank an Arnd für die tolle Brücke! Danke auch an alle Schützen, die sich wieder vorbildlich verhalten haben, das ihr da wart. 

Wir hoffen, ihr hattet genau so viel Spaß wie wir und dass ihr auch beim nächsten Mal wieder dabei seid. 

Hier ein paar Fotos von dem tollen Tag.

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Text P. Gehrke. Fotos N. Herbstreit-Atkin, P. Gehrke

 

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Offene Landesmeisterschaft 18m Fita Halle des NBSV in Bad Pyrmont am 17.01.2016

Eigentlich hatten wir uns überlegt, Bad Pyrmont ist ja nicht soooo weit weg, da könnte man mal ein bisschen früher aufstehen und am Morgen fahren. Kurzfristig entschieden wir uns dann aber für die Anreise am Vortag und dem Nächtigen in einem Hotel/einer Pension.

Und das war auch gut so, denn am 16.01. schneite es und es brach schon so ein mittelschweres norddeutsches Schneechaos aus. Straßen wurden nicht geräumt. Gestreut wurde auch nicht. So schlichen wir dann so vor uns hin und benötigten statt 1,5 Stunden gute 2,5 Stunden bis Bad Pyrmont.

Gegen 19.00 Uhr kamen wir in der Pension Blume an. Hans Jürgen, Martina und Uwe waren schon vor Ort und hatten einen Griechen ausgesucht, bei dem wir uns treffen wollten. Als wir dort ankamen, war dieser schon rappelvoll. Daneben war ein Chinese. Da waren nur zwei Tische besetzt. Wir setzten uns und ich muss sagen, so schlecht habe ich noch nie Chinesisch gegessen. Die Suppe war sehr lecker. Die Gerichte nicht so. Die Gebratenen Nudeln mit Ei schmeckten so, als ob die Eier schlecht gewesen wären. Der Bratreis wurde gar nicht aufgefüllt. Genau wie die Hummerkrabben mit Gemüse und das Gemüse mit Soße, welches noch einigermaßen geschmeckt hatte. Dann konnte man sich auch rohes Gemüse und Fleisch zusammenstellen und braten lassen. Teilweise sah es nicht sehr frisch aus. Es gab auch nur zwei Sorten Soße (Soja Soße und pikante Soja Soße). Es schmeckte nicht. Der Nachtisch war dann wieder lecker.

Und es gab OUZO in 4cl Gläsern. Für die Männer sehr wichtig… …den Litchi-Likör, den ich mir bestellt hatte, der schmeckte so, als ob er schon mehrere Monate geöffnet rumgestanden hätte. Ich habe mich beschwert und musste ihn trotzdem bezahlen. Es gab dann von mir kein Trinkgeld, obwohl ich da sonst nicht so knauserig mit bin.

Ein Gutes hatte es, man war nicht so vollgefressen und man konnte gut schlafen.

Auf dem Rückweg zur Pension Blume kamen wir dann an einem Steakhouse vorbei. Grrrr… …beim nächsten Mal erkundige ICH mich, wo es was gibt!

Das Zimmer war sehr nett. Wir haben geschlummert wir Engel. Allerdings war die Dusche etwas klein aber zweckmäßig.

Am Morgen hat man extra für uns schon um 07.00 Uhr Frühstück gemacht, obwohl es am Wochenende immer erst um 08.00 Uhr fertig ist. Sehr nett!

In der Halle angekommen kroch dann so langsam die Aufregung hoch. Ist halt doch was anderes – Wettkampf oder Training. Nur für den abgebrühten Willi nicht.

Die Einschießphase lief und in den 40 Minuten hatte ich einen 21er Schnitt, was schon sehr gut für mich ist. Dann ging der Wettkampf los und es wurde schlechter. So wie es ans Aufschreiben geht… Mist!

Willi machte doofe Sprüche, wie: „Ach, ist das Gold heute wieder groß! DAS kann man ja nur treffen.“ und verunsicherte die Schützen die um ihn herum standen. Dann legte er auch noch einen Robin-Hood-Schuss mit Ansage hin. Großkotz der. 

Was soll man zu einer Hallenmeisterschaft viel erzählen? Die Scheiben stehen auf 18 Meter. Wir Jagdbogner schossen auf 60er Scheibenauflagen. Es wurden im ersten Durchgang 10 Passen á 3 Pfeile geschossen und dann beim zweiten Durchgang noch mal das Selbe.

Zwischen den beiden Durchgängen gab es eine kleine Pause. Claudia und ich testeten Lebensmittel. Käsebrötchen vs. Bockwürstchen. Claudias Käsebrötchen hat gewonnen. Am besten war allerdings der Mars-Riegel, jedenfalls gab er kurzzeitig Power. Beim nächsten Mal muss ich unbedingt eine Palette  Schokoriegel anliefern lassen.

Willi ging mit 507 Ringen aus der Halle und konnte seinen Landesmeistertitel verteidigen. Ich hatte das erste Mal an so einer Landesmeisterschaft teilgenommen. Auch ich habe einen Landesmeistertitel errungen und zwar mit schlappen 361 Punkten. Mein Ziel war es, die 400 Ringe zu knacken, da mir das beim (ich weiß, 3x auf Scheibe schießen ist eigentlich keines) Training zwischen 406 und 420 Ringen hatte. 

Da die Auswertung und das drucken der Urkunden so lange gedauert hatte, wurde die Siegerehrung im Vorraum der Turnhalle (nicht gerade sehr feierlich) abgehalten, damit die Folgegruppen schon mal mit ihrer Meisterschaft anfangen konnten. 

Heute, am 10.02.2016 sind auch die Qualizahlen für die Deutsche Meisterschaft des DBSV in Doebeln veröffentlicht worden. Willi ist auf Platz 4 und damit hat er sich für die DM qualifiziert. Ich bin auf Platz 6, da die sehr guten Jagdbogen Damen Ü45  aus Schleswig Holstein nicht genannt haben, und damit 1. Nachrücker. 

Da ich Willi begleite, nehme ich halt einfach den Bogen mit und sehe dann am Tag der Deutschen Meisterschaft, ob nicht vielleicht doch ein Plätzchen für mich frei ist. 

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Team Coppenbrügge

Text P. Gehrke, Foto Unbekannt

 

 

Einladung vom Ragnarök e.V. zum „Neujahrsschießen“, Jahreshauptversammlung des SV Coppenbrügge und Trainingserfolge

Irgendwie haben wir oft mal Terminschwierigkeiten. Manchmal häufen sich Einladungen und Veranstaltungen, so wie auch an diesem Wochenende.

Am 09. u. 10.01.2016 waren wir vom Ragnarök e.V. zum Neujahrstreffen eingeladen. Nett schießen, zusammen sitzen, am Lagerfeuer Bogenschützenlatein austauschen, Essen, vor Ort nächtigen und dann am nächsten Tag noch nett zusammen frühstücken und wenn man mag noch eine Runde schießen. Am 09.01.2016 war nun auch die Jahreshauptversammlung von unserem Verein SV Coppenbrügge bei dem wir nicht fehlen durften, wurden wir doch an diesem Tag auch vorgestellt und sozusagen vereidigt.

Na toll. 

Nun fuhren wir am 09.01. erst nach Tätenhorst. Wurden nett begrüßt und mussten erstmal mit Uwe anstoßen. Ich trank nur Wasser. Willi Whisky. Auch noch einen mehr… …dann ging es in den Parcours. Uwe und die Ragnaröks hatten auf dem Sohlenhof und umzu 15 Ziele aufgestellt, so wie wir es von ihnen gewohnt sind. Irgendwelche Schwierigkeiten gab es immer. Sei es um die Ecke schießen, auf einer wackeligen Leiter stehen und immer wieder Gebüsch, Zweige und Äste vor den Zielen. 

Was hat das wieder für einen Spaß gemacht. 

Es war zwei kein Turnier, aber wir haben trotzdem aufgeschrieben. Ich lag bis zum Ziel 14 in Führung. Dann kam der Wolf. Da stand ein Bäumchen vor dem Kill. Und was mache ich? Versuche das Kill zu treffen und mein Pfeil bleibt mittig im Bäumchen vor dem Kill stecken. Verdammt. Willi macht so einen Freudentanz, dass ich die nächsten beiden Pfeile auch noch versemmel und mir einen Nuller einfange. Mist! Ziel 15 klappte wieder gut und am Ende hatte Uwe 215, Willi 213 und ich 210 Punkte. Doofer Wolf! 

Dann saßen wir noch ein wenig am Lagerfeuer, aßen Kuchen, tranken Kaffee und waren ganz traurig, dass dann um 17.00 Uhr die Zeit reif war und wir nach Coppenbrügge aufbrechen mussten.

Eine Stunde Fahrt war das für uns. Gegen 18.00 Uhr kamen wir an und nisteten uns schon mal in den Coppenbrüggener Felsenkeller ein und bekamen wieder „unser“ Zimmer. Um 19.00 Uhr ging es los mit der Jahreshauptversammlung. 

Ich war noch nie bei einer Vereinsversammlung dabei. Erst wurden einige Punkte besprochen. Teilweise standen Wahlen an. Die Erfolge der verschiedenen Sparten wurden von den Spartenleitern vorgetragen. Dann wurden noch die neuen Mitglieder namentlich genannt, bekamen eine Anstecknadel und wurden quasi auf die Satzung vereidigt. Da mussten wir dann auch nach vorne.

Im Anschluss gab es dann eine Schlachteplatte und alles schlemmten. 

Wir saßen dann noch in geselliger Runde bis ca. 1.00 Uhr zusammen. Dann wurde es auch für den harten Kern Zeit zu gehen. Obwohl Willi gerade auf Betriebstemperatur war und am liebsten noch weiter Party gemacht hätte. 

Als wir dann auf dem Zimmer waren ist er quasi schon eingeschlafen, als er sich auf das Bett gesetzt hat. 

Am nächsten Morgen hatten wir ein leckeres Frühstück und danach fuhren wir noch in die Halle, die der Verein am Sonntag nutzen kann. Dort trainierten wir für die Landesmeisterschaft. 18 Meter schießen. 

Ganz stolz bin ich, dass ich bei dem ersten Durchgang ein paar Ringe mehr hatte als Willi und Claudia. Im zweiten Durchgang haben sie sich dann aber angestrengt und waren dann insgesamt besser als ich. Ich schoss mein bisher bestes Ergebnis. 420 Ringe. 

Darauf kann man aufbauen. 

Am frühen Nachmittag ging es dann wieder Richtung Heimat…

Text und Fotos P. Gehrke