SIOT vom ARTchers Land im Museumsdorf Hösseringen am 14. u. 15.11.2015

Am 14. und 15.11.2015 fand im Museumsdorf Hösseringen das Saison is out Turnier, kurz SIOT, statt.

Wir hatten uns für den Samstag angemeldet und am Ende waren wir auch sehr froh darüber, aber dazu später mehr.

Das Wetter war nicht ganz so schön. Es war herbstlich, nasskalt und windig. Als wir ankamen war ein großes Zelt mit Tischen und Bänken aufgestellt, welches im Laufe des Turniers aber abgebaut werden musste, weil einfach zu windig war, jedenfalls in Böen.

In diesem Jahr hatte Dirk mit dem Catering zu kämpfen. Unnetterweise hatte der Caterer einen Tag (Freitag DER 13.) vor dem Turnier abgesagt. Gut wenn man so ein tolles und flexibles Team hat. Wir wurden trotzdem rundum gut und ausreichend mit Getränken (kalt u. warm) und Essen (kalt und warm) versorgt.

Wir starteten mit Hans-Jürgen und Martina in einer Gruppe. Ich finde es immer nicht so schön, wenn vier Schützen (m/w) aus einem Verein zusammen schießen, ohne das jemand aus einem anderen Verein dabei ist. Aber leider wollte wohl keiner mit uns schießen.

Das tat dem Spaß keinen Abbruch. Das erste Ziel war das Krokodil. Willi schoss – 1. Pfeil daneben (HÄ?), 2. Pfeil daneben(Wieso DAS denn???), der dritte Pfeil saß dann endlich im Tier. Hans Jürgen lachte sich ins Fäustchen. Bevor er schoss sagte er zu Willi: „Oh, da gehe ich ja schon am ersten Ziel in Führung…“. Hätte er das mal nur leise gedacht. Auch er versemmelte die ersten zwei Pfeile und traf mit dem Dritten. Da war das Gelächter nicht mehr zu stoppen. Also ich persönlich fand dieses Ziel gar nicht sooo schwer. Man (in dem Fall ich) konnte auch mit dem ersten Pfeil treffen und schwub ging ich in Führung. Nicht lange, aber immerhin mal kurz. Nach zwei Zielen hatten sie mich wieder überholt. Aber man muss sich ja auch an den kleinen Erfolgen erfreuen.

Dirk hatte wieder viele neue Ziele am Start. Unter anderem die Zebraziege und den Dodo. Der Dodo bestand quasi nur aus Kill. So ein leichter Schuss. Man kann aber auch drei Pfeile in den Pfeilfang semmeln *pfeiff*.

Am schönsten war natürlich das Gelände vom Museumsdorf Hösseringen. Wie auch im letzten Jahr schossen wir auf dem Kartoffelacker, zwischen den Häusern, in den Bauerngärten, auf der Heidschnuckenwiese, vom Balkon, durch eine Röhre und in Richtung Holzstapel. Wo darf man das schon mal?

SIOT Martina schießt vom Balkon...

Auf Grund der örtlichen Begebenheiten waren die Ziele doch meist sehr nah gestellt, aber nicht unbedingt leicht. Natürlich gab es auch einige Weitschüsse, so dass für jeden etwas dabei war.

Diesmal war ein Gepard vor dem Panzer aufgestellt. Auch die Ratten auf dem Panzer durften nicht fehlen. Da Dirk diesmal nicht angesagt hatte, das man bitte nicht auf die Ratten schießen sollte (kaputter Pfeil, Abpraller etc.) musste Willi es natürlich versuchen. Und? Kill! (und ein kaputter Pfeil, weil der durch die Ratte durch gegen den Panzer geschlagen ist). Streber. Wir Anderen waren aber ganz artig und haben nicht auf die Ratte geschossen.

Dann ging ein schöner Turniertag zu Ende und es kam die Siegerehrung. Willi kam mit 471 Punkten auf den 1. Platz bei den Jagdbogen-Herren und ich mit 362 Punkten ebenfalls auf den 1. Platz bei den Jagdbogen-Damen. Wir bekamen beide eine liebevoll gestaltete Trophäe und eine 10er Karte für den ARTchers Lake. Da können wir im nächsten Jahr dort ordentlich schießen.

Am Sonntag war dann ein weiterer Turniertag. Eigentlich ja das richtige SIOT, weil es das letzte Turnier vom ARTchers Land in diesem Jahr war und der ARTchers Lake für dieses Jahr seine Pforten geschlossen hat (ab dem ARTchers Super Cup im April 2016 ist bestimmt wieder für Schützen geöffnet, der ARTchers Park ist übrigens das ganze Jahr durchgehend geöffnet, bitte informiert Euch über die Homepage http://www.artchers-land.de) . Zu dem herbstlich windigen Wetter kam nun auch noch Regen dazu. Hut ab vor den Schützen die dieses Turnier trotz des schlechten Wetters durchgezogen haben.

Am Ende eines jeden Turniertages wurden noch 3D Ziele unter den Teilnehmern verlost.

Vielen Dank an Dirk und sein ARTchers Land Team für die viele Arbeit und den vielen Aufwand den ihr betrieben habt um so viele Turniere für uns auszurichten, vor allem auch dafür zu sorgen, dass es nach dem AUS vom ARTchers Land sogar an zwei Orten weiter geht. Bitte macht auch im Jahr 2016 weiter so!!!

SIOT 2015

Text P.Gehrke, Fotos W. Gehrke u. H.-J. Kühnemund

 

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Halloween-Nacht im ARTchers Park am 31.10.2015

Am 31.10.2015 waren wir zur Halloween-Geisterjagd im ARTchers Park. Als wir uns anmeldeten betonte Dirk deutlich, DAS sei kein Turnier, es gäbe keine Preise. Na und? Wir wollte Spaß und den gab es reichlich.

Wir hatten noch an keinem „Nachtschießen“ teilgenommen, so dass wir ganz gespannt waren, was Angela, Arnd und die anderen fleißigen Helfer organisiert hatten. Ein bisschen Angst vor verschossen Pfeilen hatten wir natürlich auch. Wie sollte man denn im Dunkeln treffen?

Wir kamen auf dem Parkplatz an und der Weg zur Hütte war mit Grablichtern leicht erhellt. Dann bog man um die Ecke und wurde von leuchtenden Geistern und Kürbisfratzen begrüßt. Wunderbar gruselig.

Da wir spät dran waren, meldeten wir uns nur kurz bei Arnd an, begrüßen Angela und folgten dann den unzähligen Lichtern von Station zu Station durch den Parcours.

Es galt 16 Stationen von Geistern, Drachen, Hexen und ähnlichem zu erlegen. Bei den einzelnen 3D-Zielen war das Kill mittig mit einem kleinen Knicklicht gekennzeichnet. Ansonsten wurden die Ziele von der Dunkelheit verschluckt.

Wahnsinn. Die Sinne sind ganz anders geschärft als tagsüber. An den Pflöcken wurde kurz auf das Ziel geleuchtet, dann die Taschenlampe ausgemacht. Der Pfeil aufgelegt und das Knicklicht anvisiert. Der Hammer. Meistens trafen wir sogar gleich mit dem ersten Pfeil und oft sogar das Kill in der Nähe des Knicklichtes. Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Da wird wirklich rein „INSTINKTIV“ geschossen. Eine ganz neue Erfahrung.

Die Angst vor Pfeilverlust war fast vollkommen unbegründet, denn es war meist ausreichend für Pfeilfang gesorgt. Und man kann ja auch treffen, sogar im Dunklen.

Nach dem Schießen war ausreichend für Essen und Trinken gesorgt (der Punsch war lecker und heiß). Auch brannten gemütlich warme Feuer, an denen man sich aufwärmen konnte.

Ach ja, Willi wollte ja UNBEDINGT aufschreiben. Also ich schieße jetzt nur noch im Dunkeln. 164 Punkte hatte ich und 161 Punkte Willi… YEAAAAHHHHH!!!

Vielen Dank für den wunderschönen Abend, die vielen neuen Eindrücke und die schön gruselige Deko (mal hing da eine Fledermaus im Baum oder eine Scream-Maske… …Mumifizierte Lichter, Fratzentüten oder Kürbislampen wiesen einem den dunklen Pfad).

Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und wir machen gerne im nächsten Jahr wieder mit.

Halloween 1Halloween 2

Text und Fotos P.Gehrke

2. Kürbis Cup am 24.10.2015

Oh man, ich bin mit meinen Berichten total im Verzug, ich versuche mal, mich kurz zu fassen.

Am 24.10.2015 fand unser 2. Kürbis Cup statt. Bisher unser größtes Treffen – also an der Teilnehmer-Zahl gemessen. Dank des schönen Wetters hatten wir keine Probleme alle Schützen (m/w) unterzubringen.

Schade war, dass wir Leute auf der Warteliste hatten, die nicht mehr teilnehmen konnten, weil wir restlos ausgebucht waren und dann einige Schützen am Vortag oder auch gar nicht abgesagt haben. Blöd für die, die zu Hause bleiben mussten.

Ansonsten sind wir wieder froh, das alles so gut geklappt hat. Unsere Helfer waren wieder fleißig dabei und haben dieses Treffen erst, in diesem Rahmen, möglich gemacht. Wir waren pünktlich mit dem Aufbau fertig. Selbst das Auspflocken hat Reibungslos geklappt. 

Auch waren einige Schützen bereit Salate und Kuchen zu spenden, so dass reichlich vorhanden war und wir uns damit nicht mehr „belasten“ mussten. DANKE!!!

Ich denke, auch diesmal ist es uns gelungen, einen gut gestellten Parcours aufzubauen, auf denen alle Schützen gut gefordert waren. Das ist ja nicht so einfach auf dem PLATTEN LAND. Da muss dann auch schon mal ein Hochsitz her.

Dann standen, lagen und hingen vor den Zielen Etaphoam-Kürbisse, die Minuspunkte brachten, wenn man sie traf. Manchmal wurden die Pfeile von diesen leuchtend orangen Dingern magisch angezogen…

Holger und Ralf haben sich einen Spaß draus gemacht und versucht die Kürbisse zu treffen. Hat auch sehr gut geklappt. Holger ist nun unser neuer Kürbiskönig mit 14 Kürbistreffern. Stephy hat immerhin 4x Kürbis getroffen und ist damit die Kürbiskönigin. Die Rangliste findet ihr unter Ergebnisse.

Uns hat es sehr großen Spaß gemacht und wir freuen uns schon, hoffentlich, alle gesund und munter beim 3. Eisbär Cup im nächsten Jahr wieder zu sehen…

Nicole hat gaaanz viele Fotos gemacht. Ich habe sie gesichtet, es sind ganz tolle Aufnahmen dabei. Eigentlich wollte ich die Fotos per e-Mail an die Schützen schicken. Sie sind „leider“ in einer sehr hohen Auflösung geknipst und es dauert ewig, sie hochzuladen. Wer Interesse an Fotos hat, der kann sich bei mir melden, dann brenne ich gegen eine Spende eine CD.

Einige Fotos sind bei Angela im Blog veröffentlicht. Diese darf man sich natürlich runterladen.

Vielen Dank an alle Helfer, Spender und Schützen für diesen tollen Tag.

Kürbis Cup 2015 1Kürbis Cup 2015 2

Text P.Gehrke, Fotos N. Atkin